Notizen

Verviers: Busfahrer von Fahrgast angegriffen und verletzt

In Verviers hat es am Freitagabend ein Busfahrer der TEC von einem Fahrgast attackiert worden. Dieser stach mit einem Messer auf den Busfahrer ein und verletzte ihn im Gesicht.

Am Freitag war das TEC-Busdepot das einzige in der Provinz Lüttich, das nicht bestreikt wurde. Der Busfahrer wollte einen Streit zwischen zwei Männern in seinem Bus schlichten. Glücklicherweise befand sich der Bus zum Zeitpunkt des Übergriffs in der Nähe eines Krankenhauses, wo der Verletzte versorgt wurde.

Nach dem Vorfall waren die TEC-Busfahrer aus dem Depot Verviers kurzfristig in den Streik getreten.

Der Täter ist nach Zeitungsberichten anhand von Bildern der Überwachungskamera im Bus identifiziert worden.

Siehe auch Artikel „Uff! TEC-Busse fahren wieder: „Wilder Streik beendet“

 

13 Antworten auf “Verviers: Busfahrer von Fahrgast angegriffen und verletzt”

  1. Der Bus war für eine Studentenfeier unterwegs, das heißt Teilnehmer war mit Waffe (Messer) zu eine Studentenfeier unterwegs.
    Wieso wird die Nationalität des täters nicht erwähnt, oder „DARF“ man das nicht mehr, weil die Politik das nicht möchte.

  2. Öppe Alaaf

    Verviers ist leider ein heisses Pflaster. Solche Geschichten passieren leider öfters und meistens schaffen sie es nicht bis zum Grenz-Echo oder nach OD.

    Wenn man mit Zivilcourage dazwischen geht, riskiert man Leib und Leben. Was ist die Alternative? Stumm zuschauen und warten, bis die Polizei kommt? Der Täter zeigen, dass sein Herumpöbeln die beste Strategie ist?

    Ich bin wahrlich nicht dafür, dass der Busfahrer seine Pistole ziehen sollte, die er wegen der ständigen Taliban-Gefahr offen mit sich herumtragen sollte, wie mancher verlangen würde. Er hat den Notruf ausgelöst und versucht, zu deeskalieren. Das verdient Respekt!

    Der Täter war kein unbeschriebenes Blatt und hat sich mittlerweile der Polizei gestellt.

    Ich wünsche mir auch in Verviers mehr solcher Menschen, die nicht für Stress mit Mitmenschen zur Waffe greifen und Gewalt mit Eskalation der Gewalt beantworten oder einfach nur herumgaffen, sondern Zivilcourage zeigen.

    Traurig, dass der Busfahrer verletzt wurde, aber sein Beispiel hat mehr Menschen Mut gegeben, als ein Idiot mit einem Messer, der sich Mal wieder für 5 Minuten unheimlich stark gefühlt hat.

    • In Städten wie Verviers, welche eher einer nordafrikanischen Kleinstadt gleichen sollten Sonderkommandos zusammengestellt werden, Sicherheitskräfte die Busse begleiten, Personalausweise beim Einsteigen gescannt werden,
      Neubelgier die straffällig werden gehören abgeschoben usw. Müll gehört ja auch in die Tonne oder?

      • @ DGler : Ihr Zitat :

        „Neubelgier die straffällig werden gehören abgeschoben usw.“

        Da haben Sie wahrscheinlich unbewusst die falsche Bezeichnung für diese Mitmenschen gewählt :
        „Neubelgier“ sind wir deutschsprachigen Belgier und zwar aus folgendem Grund:

        „Als Ostbelgien oder die belgischen Ostkantone (in den 1920er Jahren war der Ausdruck Neubelgien gebräuchlich) werden jene Gebiete im Osten Belgiens bezeichnet, die 1920 vom Deutschen Reich durch den Versailler Vertrag abgetrennt wurden und deren großteils deutschsprachige Bevölkerung damit zu belgischen Staatsbürgern wurde“

        Wie gesagt, die Menschen, die Sie meinen, sind evt. (relativ) neu in Belgien, aber keine Neubelgier.
        Darum: : Ehre wem Ehre gebührt

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