Politik

SP Ostbelgien erstellt Wahlprogramm im Dialog mit externen Experten: „Brechen mit alten Traditionen“

V.l.n.r.: Laurie Van Isacker (FGTB), Volker Klinges (Arbeitgeberverband der DG), Stephan Braun (Anikos), Linda Zwartbol (Präsidentin SP Ostbelgien), Patrick Meyer (Christliche Arbeiterbewegung Ostbelgien) und Antonios Antoniadis (Vize-Ministerpräsident). Foto: SP Ostbelgien

Am vergangenen Samstag versammelten sich die ostbelgischen Sozialdemokraten und Sozialisten zum Zukunftskongress im Gasthof Wisonbrona in Wiesenbach. Die Diskussionen drehten sich um die zukünftige Ausrichtung des Wahlprogramms. Dabei setzt die SP Ostbelgien auf ein einzigartiges Dialogformat.

In einer wegweisenden Initiative lud sie als erste Partei überhaupt in Ostbelgien Sozialpartner, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften ein, aktiv Position zu beziehen und sich am Diskussionsprozess zu beteiligen.

„Das gab es so noch nie – nicht nur bei uns, sondern überhaupt auf einer Parteiveranstaltung. Wir brechen mit alten Traditionen und setzen auf Transparenz und Miteinander. Durch die Einbindung externer Experten schaffen wir eine offene Plattform für Diskussionen. Dies ist nicht nur für uns, sondern für alle politischen Parteien Novum“, betonte die junge Breitfelderin Linda Zwartbol, Präsidentin der SP Ostbelgien.

Patrick Spies SP-Spitzenkandidat für die Wallonische Region. Foto: SP

Die SP-Abgeordneten Lothar Faymonville und Kirsten Neycken-Bartholemy, Fraktionsvorsitzender Patrick Spies sowie Parlamentspräsident Charles Servaty präsentierten in kurzen Redebeiträgen verschiedene Themenbereiche und die dazu erarbeiteten Ideen der Parteimitglieder.

Im Anschluss daran legten die geladenen Experten Volker Klinges (Arbeitgeberverband der DG), Laurie Van Isacker (FGTB), Stephan Braun (Anikos) und Patrick Meyer (Christliche Arbeiterbewegung Ostbelgien) im Namen ihrer Organisationen ihre Perspektiven dar.

„Die öffentliche Hand und die organisierte Zivilgesellschaft müssen sich auf Augenhöhe begegnen, um Probleme gemeinsam zu lösen. Extreme Ansichten gefährden die Demokratie, den Frieden und den Wohlstand. Kompromissfähigkeit ist eine Stärke! Das lassen wir uns nicht kaputt reden! Den Sozialdialog möchte wir deshalb stärken, um die Lebensbedingungen der Menschen in Ostbelgien Hand in Hand zu verbessern“, unterstrich Antonios Antoniadis, Spitzenkandidat der SP Ostbelgien für die PDG-Wahl am 9. Juni.

6 Antworten auf “SP Ostbelgien erstellt Wahlprogramm im Dialog mit externen Experten: „Brechen mit alten Traditionen“”

  1. Vorkoster

    Mir ist diese Suppe zu versalzen! Man kann den Bogen auch überspannen! Selbst Mercedes musste schon mal Rückrufe von Autos bewirken!? Die SP will den Wählern hiermit etwas vorgaukeln, so als wenn jetzt „alles super und wie geschmiert“ liefe!? Die Idee ist wie vieles andere! Wenns brennt, dann wird viel gemault und versprochen, aber danach hört nocht sieht man was; Warum ist das Krankenhaus Personal noch immer stark unterbezahlt, so wie seit Jahrzehnten schon? Es kann sofort anders und besser sein, indem deren Lohn drastisch und sofort erhöht wird., nur ein Beispiel.
    Ob jetzt mit den Geladenen Leuten alles geritzt ist in Zukunft, das wage ich stark zu bezweifeln? Es wäre fast zu schön um Wahr zu sein!? Daher, abwarten und The trinken!

  2. Wenn Blinde Blinde führen...

    Wenn die auf Arbeitgebervertreter hören, dann ist garantiert ‚Abbau des Sozialsystems‘ angesagt…. !Achtung : aber natürlich erst nach den Wahlen !!!
    Kaum ist KHL weg, schon wissen die nicht mehr für was sie stehen sollen… Wie wäre es mal mit eurer internen ‚Korruptions-Gesinnung‘ aufzuräumen. Euer Oberindianer hat dazu Kenntnisse, auch über die Verwicklungen eures ex-KHL, fragt ihn dochmal, den Paul ! …und ein Di Rupo, der den organisierten Betrug an Arbeitslosen seit 2004 per Gesetzesmissbrauch durchgezogen hat, und massenweise Arbeitslose aus dem System gekickt hat, inklusive Unterschlagung von Arbeitslosenrechten (selbst erlebt, oder fragt die Staatsanwaltschaft in Eupen) und der den Bauern heute erklärt das Handelsabkommen Merkusor abzuschwören, trotz seiner Kanditatur bei der EU… Was für eine Heuschelei !!! und Verarsche hoch z !!!
    Die suchen nun, da alles den Bach organisiert hinunter gespühlt ist, den Schulterschluss mit der Industrie.. ist ja Lachhaft. Alle Arbeitgeber die sich mit denen sehen lassen, sollte kein Arbeitnehmer mehr ansteuern bzw vertrauen… da kommt garantiert nichts Gutes bei raus… Das hat der Gerd Schröder in Deutschland ja schon lange bewiesen !!!
    Philosophisch gesehen, einen Fall von ‚wie Innen, so Aussen’… Wenn Innen Leere ist, suchen sie sie auch nach Aussen… um sich einbilden zu können, es gäbe keine Leere !

  3. Externer Experte

    „Die SP Ostbelgien setzt auf ein einzigartiges Dialogformat“

    Nana, geht‘s vielleicht auch ‘ne Etage bescheidener? Was ist denn an der Zusammensetzung dieser sogenannten Expertengruppe so außergewöhnlich? Die meisten von ihnen stehen doch sowieso der SP nahe. Der/die eine mehr, der/die andere weniger. Und welchen Sachverstand erhofft die SP sich eigentlich von einem Patrick Meyer (Ex-CSP)? Ok, er war Trauzeuge des Ministers, aber als ZKP-Präsident hat er sich in der Angelegenheit Raxhon nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Von einer Partei darf man erwarten, dass sie weiß was sie will. Die SP soll sich zur Wahl stellen und gut ist.

  4. Schaschlik

    Buntes Allerlei! Sie wissen nicht mehr was sie tun sollen? Hiervor der Schreiber hat Recht! Fragt die Wähler mal. Macht Euren Laden erst mal Rentabel für Letzere, und sortiert euch mal! Das ist fast das Wichtigste von allem. Alle, so wie jetzt, dürfen nicht mehr da rein. Die Leute sehen doch was läuft unfd lief. Die Zahlen sind der Beweis. Kommt wieder auf den Boden.

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