Das seit Monaten von viel Hype umgebene Start-up Humane will das Smartphone durch ein kleines Gerät mit Kamera und Laser-Projektor ersetzen. Die von zwei ehemaligen Apple-Beschäftigten gegründete Firma stellte am Donnerstag ihren „Ai Pin“ vor.
Das flache Gerät mit Kantengrößen von weniger als fünf Zentimetern wird mit einem Magneten an der Kleidung fixiert und auf Brusthöhe getragen. Es hat keinen Display, sondern wird über per Sprache oder Handgesten bedient.
Wenn Nutzer ihre Handfläche vor den Projektor halten, werden auf ihr Informationen zum Beispiel die Uhrzeit oder Informationen zum Wetter angezeigt. Die Kamera kann nicht nur Fotos und Videos aufnehmen, sondern auch Objekte erkennen.
Mitgründer Imran Chaudhri zeigte ihre Fähigkeiten, indem er eine Handvoll Nüsse vor die Linse hielt und fragte, wie viel Protein sie enthalten. Danach zeigte er dem „Ai Pin“ ein Buch und ließ es online bestellen. Wenn Kamera und Mikrofon eingeschaltet sind, blinkt ein größeres Licht an der oberen Kante des Geräts. Das soll Datenschutz-Bedenken zerstreuen.
Ein Ziel von Chaudhri und seiner Mitgründer und Ehefrau Bethany Bongiorno mit dem Gerät ist, häufige Interaktionen mit Bildschirmen dank Künstlicher Intelligenz unnötig zu machen. So kann man die Software um eine Zusammenfassung der jüngsten Nachrichten und Anrufe bitten. Man kann aber auch nach einer bestimmten Information fragen, zum Beispiel einem Tür-Eingangscode, den man irgendwann einmal von einem Freund bekam.
Humane bringt den „Ai Pin“ zunächst nur in den USA auf den Markt. Zusätzlich zum Kaufpreis von 699 Dollar werden pro Monat 24 Dollar für die Mobilfunk-Verbindung fällig. Das Start-up arbeitet bei Künstlicher Intelligenz unter anderem mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI zusammen. OpenAI-Chef Sam Altman ist auch ein Investor bei Humane. (dpa)
Ist eine idee von 2015 wo das Cicret Bracelet das Handy Display durch eine Projektion auf den Unterarm wiedergibt.
Wenn nicht unsere Generation, dann wird es wohl die nächste Generation tragen ;
dieser kann man auch sicherlich besser vermitteln , dass man keinerlei Datenschutz Bedenken haben soll! ;
Wenn das Lämpchen leuchtet und damit signalisiert wird , das Kamera und Mikro eingeschaltet sind.
Wie man es durch ein kleines blinkendes Lämpchen schafft, den Kunden zu verblöden, ist aber sicherlich noch Betriebsgeheimnis.
Wahrscheinlich in Wirklichkeit ein Laserstrahl , mit dem im Gehirn , jegliche Datenschutzbedenken ausgebrannt werden.-)
Das war auch mein erster Gedanke. Durch die Gegend laufen und alles Filmen was geht. Wer weiß schon wer auf diese Daten alles zugreifen kann. Hauptsache die Kasse klingelt wieder in irgendeiner Firma. Schöne neue Welt.
„Schöne neue Welt“ war auch mein erster Gedanke.
Die EU-Abgeordneten haben anscheinend die „Digital Identity“ beschlossen bzw. dafür gestimmt. Das EU-Parlament muss noch zustimmen.
Sofern man diesem Herrn glauben kann:
https://www.youtube.com/watch?v=4A3bE6Zxbm8
Da fällt mir ein neues zukünftiges Gesellschaftsspiel ein. Wie schnell können die AiPin Eigentümer laufen, um ihr Gerät wieder einzufangen… Da die Dinger nur per Magnet haften, kann man schnell mal zugreifen (wegen Angriff auf die Privatsphäre) und dem Ding eine gratis Flug buchen…. Das hat dann auch noch einen Gesundheitsfaktor für die Träger….
@ – Gesellschaftsspiel 09:56
Im Moment gebe ich Ihnen recht, wenn das Lämpchen blinkt.
Die Frage wird sein ;
wie die zukünftige Rechtslage für die meisten sein wird ?
Vermutlich wird zukünftig jeder jeden Filmen dürfen .
Nicht filmen dürfen ;
wird man dann Leute , die die Entscheidung treffen , dass der Normalbürger sich gegenseitig filmen darf .
Am Traum des gläsernen Bürgers , wird man aber wohl leider festhalten.