Alles nur Satire, Leute von heute

ALLES NUR SATIRE – Paasch denkt an die Schwachen

(Zum Vergrößern Bild anklicken). Foto: Gerd Comouth

Es bestätigt sich immer mehr, dass bei den Verhandlungen über die Bildung einer Koalition im DG-Parlament ein Durchbruch erzielt wurde.

Am Dienstag schickte Serge Heinen, Pressereferent von Ministerpräsident und Regierungsbildner Oliver Paasch (ProDG), den Medien eine Einladung zur „Vorstellung des aktuellen Stands der Koalitions-Verhandlungen auf Ebene der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Rahmen einer Pressekonferenz“.

Diese findet statt an diesem Mittwoch um 11 Uhr im Parlament der DG in Eupen.

Wahrscheinlich werden ProDG, SP und PFF sogar ein fertiges Koalitionsabkommen vorlegen, welches sie in der Einladung noch nicht ankündigen konnten, weil es noch der Zustimmung der Parteigremien bedurfte, die möglicherweise an diesem Dienstagabend erfolgt ist.

Werden neben Paasch erneut Antonios Antoniadis (SP), Isabelle Weykmans (PFF) und Harald Mollers (ProDG) Minister, obwohl alle drei zu den Wahlverlierern gehören, entweder weil ihre Partei am Sonntag verloren hat (Antoniadis) oder sie selbst (Mollers) oder sie selbst und ihre Partei (Weykmans)?

Außerdem könnte man schon am Mittwoch erfahren, wer PDG-Präsident und wer Gemeinschaftssenator werden soll. Warten wir‘s ab… (cre)

 

6 Antworten auf “ALLES NUR SATIRE – Paasch denkt an die Schwachen”

  1. Arnold Heck

    Also so eine peinliche Rochade von Senator und Worterteiler im Parlament , wie zuletzt mit dem Milchbubi aus Prüm und dem Wüterich aus Schoppen bleibt uns hoffentlich diesmal erspart.

  2. Faire Demokratie Freund

    Sind es nicht am Ende solche Spielchen, die dazu geführt haben dass eine Partei wie Vivant in gleich drei unserer Gemeinden eine Mehrheit erzielen konnte?
    Bisher war ich mit unserem MP ganz zufrieden;
    Meine Stimme aber hat er in 6 Jahren bei einem solchen Machterhaltungsdrang nicht mehr… Da helfen auch keine rhetorischen Formen à la „wir haben das im vorraus so gesagt“!
    Dann sollen se auf eine gemeinsame Liste gehen.

  3. Ein Schelm wer Böses denkt

    Es ist sowas von Schluss, und ich kann nur jedem anraten gleich zu tun. Zu Wahl gehen!!!!! Nie mehr, und ich glaubte es sei wichtig, das Recht von unseren Vorfahren hart erkämpfte, tritt dieser OP mit Füssen.

  4. Man könnte ja auch noch andere Schwache mitnehmen, wie stark ist z.B. die CSP ohne die Stimmen von Arimont, der ja von vornherein nicht ins PDG wollte ? 4 Sitze (-3) ?
    Warum war er nicht Spitzenkandidat ? Er hätte die Mehrheit kippen können, mit Balter und ecolo zusammen.

  5. delegierter

    das ist der Witz des Jh. Der größte Verlierer wird König von Ostbelgien.
    Im Radio sprach er von großer Herausforderung, die größte hat er nicht bestanden, nämlich NEIN zu sagen. Mit so einem Resultat geht man in Rente und tut sich die Blamage nicht an.
    Ihr treibt die Leute ja regelrecht in die Arme der Extremen. Wirklich toll gemacht.

    • Hausmeister

      Für die fleischgewordene „vernetzende Symbyose“, KHL, ist immer alles was er gerade so machen darf „eine Herausforderung“ und “ unheimlich spannend“.
      PS: den Ratspräsident hat er doch schon 2014- 2016 gebracht. Also, im Osten nichts Neues.

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