Politik

Europäische Kommission lockert das Verbrenner-Aus – Pascal Arimont ist zufrieden: „Schwierig, aber klug“

28.10.2022, Nordrhein-Westfalen, Bonn: Ein Pkw mit doppeltem Auspuff steht auf einem Parkplatz. In der EU dürfen ab 2035 keine Neuwagen mehr verkauft werden, die mit Benzin oder Diesel fahren. Foto: Oliver Berg/dpa

AKTUALISIERT – „Es ist der schwierige, aber kluge Versuch, der Autoindustrie in Europa zu helfen, die Klimaziele zu erreichen und Mobilität bezahlbar zu halten.“ Mit diesen Worten hat der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) die Kurskorrektur der EU-Kommission in Sachen Verbrenner-Aus kommentiert.

Die Brüsseler Kommission hat eine Überarbeitung der CO₂-Flottengrenzwerte für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge vorgeschlagen. Kernpunkt: Ab 2035 sollen Hersteller ihre Auspuffemissionen um 90 Prozent senken. Die verbleibenden zehn Prozent könnten über den Einsatz von CO₂-armem Stahl „Made in the EU“ oder über nachhaltige Kraftstoffe kompensiert werden.

Der ostbelgische Europaparlamentarier Pascal Arimont. Foto: Europäisches Parlament

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) ist zufrieden: „Dieser Vorschlag beinhaltet den schwierigen, aber klugen Versuch, der Autoindustrie in Europa zu helfen, die Klimaziele zu erreichen und Mobilität bezahlbar zu halten. Unsere Klimaschutzziele müssen ehrgeizig sein – aber wir müssen Klimaschutz so gestalten, dass Europas Industrie wettbewerbsfähig bleibt und Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben. Zudem sind gerade in ländlichen Regionen wie Ostbelgien viele Menschen auf ihr Auto mit entsprechenden Reichweiten angewiesen.“

Arimont erinnert daran, dass er bereits 2022 als Verhandlungsführer seiner Fraktion im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments für mehr Technologieoffenheit geworben hat: „Ein starrer Ansatz, der faktisch nur eine Technologie übriglässt, gefährdet Wertschöpfungsketten in Europa und wird der Realität vor Ort nicht gerecht. Das neue 90-Prozent-Ziel hält den Druck zur Dekarbonisierung aufrecht und eröffnet zusätzliche Wege zur CO₂-Reduktion.“

Ein Elektrofahrzeug ist auf einen Parkplatz an einer Ladesäule auf die Straße gemalt. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Besonders positiv bewertet der EU-Abgeordnete die vorgesehene Anrechnung von CO₂-armem Stahl aus europäischer Produktion bei der Automobilherstellung: „Damit entsteht ein konkreter Markt für grünen Stahl in Europa. Das ist industriepolitisch klug und stärkt heimische Arbeitsplätze.“

Darüber hinaus enthält das Paket weitere Elemente, die nach Ansicht Arimonts entscheidend für Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit sind: Die Kommission schlägt sogenannte „Super-Credits“ für kleine, bezahlbare E-Autos aus EU-Produktion vor. Autohersteller, die solche kleinen und günstigeren E-Autos herstellen, werden überdurchschnittlich bei der Flottenberechnung begünstigt.

Zudem greift der Vorschlag einen Ansatz auf, der in Belgien bereits erfolgreich genutzt wird: durch steuerliche Regelungen bei Firmenwagen gezielt Anreize für klimafreundliche Fahrzeuge zu setzen. Das kann die Nachfrage beschleunigen – und stärkt Europas Autoindustrie dann, wenn heimische Produktion und Wertschöpfung tatsächlich profitieren.

Arimont fordert, dass der Vorschlag zügig und konstruktiv im EU-Parlament und im Rat beraten wird. „Europa muss ehrgeizigen Klimaschutz mit ehrgeiziger Industriepolitik verbinden. Autos müssen nachhaltiger werden, gleichzeitig müssen sich die Menschen diese Autos leisten können und auch Zugang zu ausreichenden Ladestationen mit günstigem Strom haben – gerade in den Dörfern. Daher geht dieser Ansatz in die richtige Richtung“, so Arimont.

113 Antworten auf “Europäische Kommission lockert das Verbrenner-Aus – Pascal Arimont ist zufrieden: „Schwierig, aber klug“”

  1. Der „green deal“ wird via „Salamitaktik“ zu Grabe getragen. Bis 2035 ist faktisch das gesamte „Verbrennerverbot“ vom Tisch. Die Realisten haben es eh so kommen gesehen, der „green deal“ ist einfach nur grüner Wahnsinn. Weder die USA noch die BRICS Staaten interessieren sich noch für die „Klimarettung“ und die EU ruiniert derweil ihre Wirtschaft bei dem Versuch das „Klima zu retten“ – welches gar nicht bedroht ist…. 🤦‍♂️
    https://www.tichyseinblick.de/interviews/es-gibt-keinen-klimanotstand/
    Marcel Crok ist Mitbegründer und Direktor der Climate Intelligence Foundation (Clintel), die übliche Narrative von der Klimakatastrophe kritisch hinterfragt. Er spricht über das Ringen zwischen Ideologie und Wissenschaft und darüber, wie Europa gesichtswahrend aus der Klimapanik aussteigen könnte.

    • Der Alte

      Der „green deal“ wird via „Salamitaktik“ zu Grabe getragen.

      Klar, man darf ja nicht von Politikern erwarten, dass sie zugeben, dass sie Stuss beschlossen haben. Die Salamitaktik bietet zwei Vorteile: Die Politik kann einerseits versuchen vergessen machen, dass man sich total verrannt hat (gilt auch für Mitläufer aus Presse, Funk, Fernsehen und Wissenschaft) und die Kriegsgewinnler (hier NGOs) können noch ein wenig von den sich nur langsam verringernden Subsidien profitieren.

    • Das ist nachweislich nicht richtig. China verfolgt ein Gesamtkonzept, das eindeutig in Richtung Elektrifizierung von Transport und Industrie geht. Es ist absehbar, dass dort ab 2035 kein einziger Verbrenner mehr neu gekauft wird. Ob die europäische Industrie dann weiterhin gut daran tut, auf Verbrennungsmotoren zu setzen, bezweifle ich. Bis dahin werden die höheren Stückzahlen von Elektroautos auch zu einer weiteren Verbilligung führen, sodass sie dann sicherlich kosteneffizient mit Verbrennern konkurrieren können.

      Warum die europäische Politik in dieser Situation nun gegensteuert, erscheint mir fraglich. Ein positiver Punkt ist sicherlich, dass durch die wegfallende Nachfrage nach Öl für Verbrenner Benzin und Diesel bis 2025 so billig werden könnten, dass sie wieder attraktiv sind – aber ob das eine gute Strategie ist, bleibt offen.

    • Gerad van Oche

      Bin gespannt welche außereuropäischen Hersteller mit Verbrennermotoren, den dann boomenden Absatzmarkt hier Bedienen sollen. Zumal es bereits in 5 Jahren keine Städte mehr geben wird, die solche Luftverpester in ihre Innenstädte lassen werden.

      • Die grünen Städter werden zwar als letzte wach aber bevor die Aachener zu Fuss laufen, oder mit den elenden ASEAG Bussen fahren, wählen sie dann doch die AfD und fahren weiter mit dem Auto durch die Stadt…..

      • Es wurde auch Zeit!

        @ Gerad van Oche

        Ins GRÜNE OCHE fahre ich schon lange nicht mehr! Ich lasse dann lieber mein Geld in Ortschaften in denen ich willkommen bin. Ihnen dann viel Spaß beim beim Heimtraneport Ihrer Einkäufe mit dem Lastenrad … ist ja auch Gesünder -:)

  2. Aufwachtablette

    Wenn alle Automobilhersteller gemeinsam darauf Pfeifen würden, dann wäre das Thema vom Tisch!
    Bitte noch mal nen Schritt zurück gehen!

    Ich persönlich denke immer noch, dass es CO2 technisch immer noch interessanter ist, ein Auto bis zum Ableben zu fahren, statt es alle 3 oder 5 Jahre umzusetzen (passt jedoch nicht mit dem permanenten Wachstum zusammen…)

  3. Pensionierter Bauer

    Lese ich da so etwas wie eine langsame Rückkehr zur Vernunft raus?
    Ich bleibe aber vorsichtig, denn der grüne Wahn schwebt doch noch immer über Politik und öffentliche Verwaltungen.

    • Die Macht des Faktischen arbeitet dagegen. Die EU ist am Ende mit ihrem „green deal“, und sie wissen dass sie am Ende sind, sie suchen nur noch ein gesichtswahrendes Ausstiegsszenario. Der „böse Russe“ kommt dabei nicht ungelegen….

    • Der Alte

      Aber nur gaaannnz langsam.
      Wir lesen, dass „Ausgestoßene Klimagase sollen aber durch andere Maßnahmen vollständig kompensiert werden. Dies wäre zum Beispiel durch den Einsatz von umweltfreundlich hergestelltem „grünen Stahl“ denkbar“. Dies zeigt doch, dass die entweder einen an der Waffel haben oder weiterhin bestochen werden. Sogenannter grüner Stahl kann man zwar herstellen, nur kauft den keiner da viel zu teuer.
      Und die Aussagen des wohlstandsverwahrlosten M. Weber sind genauso abgehoben.

  4. Zuhörer

    Dieser Tage haben die Ukrainer schon wieder einen russischen Öltanker abgeschossen. Stolz werden im Fernsehen die schwarzen Rauchwolken gezeigt. Was mit den Umweltschäden ist, wird totgeschwiegen. In Kiew brennt die halbe Stadt. Was fordern unsere Politiker? Mehr Bomben und Granaten liefern, anstatt zu versuchen, den Streit zu schlichten. Sobald die USA einen Versuch machen, wird in Brüssel alles nieder gequatscht. Was zählen schon Menschenleben, wenn die Waffenindustrie Kohle machen will? Bis heute hört man nichts von Umweltbelastung.
    Wenn man so sieht was Staat und Kriege für ein Dreck machen, kann man doch nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn es ums Autos oder heizen geht.
    Für mich, noch ein Beweis, daß es keinen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt.

  5. Der Patriot

    Ungeachtet was die Realitätsfremden und verpeilten Grünen und Ökos verzapfen, e- Autos werden sie nie durchsetzen, Hybrid ok ja.

    Eure Paranoide Meinung ändert nun mal nichts an der Tatsachen !

  6. delegierter

    Das die Politik immer meint die Wähler bevormunden zu müssen.
    Welches Auto ich fahre soll schon mein Gewissen mir sagen, und wenn das nicht realisierbar ist, dann soll die Brieftasche entscheiden.

  7. Gerad van Oche

    Der Stadtbummel ist eine aussterbende Beschäftigung und statt der Geschäfte wird es Lieferdienste neue Wohnung geben Wer dann nicht mehr für Events oder Essen in die Großstadt fahren, muss sich vor Ort selber etwas organisieren.
    Viel Erfolg

    • Stadtbummel in Aachen?

      Ein Stadtbummel durch Aachen „war mal“! Heute tut man sich das doch nicht mehr an. Früher gab es schöne Geschäfte mit interessanten Schaufenstern, die sucht man heute vergeblich und mit dem „Stadtbild … na ja , das muß muss ich mir auch lieber nicht antun. Ihre grüne Frau Bürgermeisterin hat eben „ganze Arbeit“ geleistet.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Ein Fahrzeug für eine Familie, sollte zu Preisen verkauft werden können, die sich eine Familie leisten kann. Hatte nicht funktioniert.
      Und wenn man sich auf dem Land, zum gleichzeitigen Strom tanken verabredet und kurze Zeit später dann, die ganze Straße keinen Strom mehr hat, dann hat man auch etwas falsch gemacht.
      Weder die Infrastruktur zum Laden der Fahrzeuge, noch die Energie, die man benötigt hätte, konnte man zur Verfügung stellen.
      Die zukünftigen Rechenzentren waren nicht in dem Projekt einkalkuliert gewesen und die brauchen mehr Strom als wir uns es vorstellen können. Es gab also eine ganze Reihe von Fehlkalkulationen und auch nicht vorhersehbaren Ereignissen, ( welche man nicht verhindern wollte ) die letztendlich zum Umdenken zwingen konnten wollten mussten.
      Außerdem konnte man auch schlecht, das gesamte übrig gebliebene Geld der Bevölkerung, in Kriege stecken und gleichzeitig auf die Steuereinnahmen von Kraftstoffen verzichten.
      Wie teuer hätte der Strom dann werden müssen, um dies alles auszugleichen?
      Dazu kam die Meldung, dass der gesamte Schwerverkehr auch noch elektrifiziert wird.
      Es sollte doch jedem klar gewesen sein, dass vieles zur Zeit, ohne Rechenzentren möglich gewesen wäre, nur bei LKWs und Reisebussen
      hätte es nur zu Ärger geführt.
      Oder Panzer mit Elektromotor ? kann jetzt nicht schießen, der Akku ist leer, Ladesäule nicht in Sicht 😉
      Schade dass man in der Politik zwar das Glück hat, noch minimal denken zu können, weshalb das minimalistische denken aber immer erst Jahre später einsetzt, ist mir ein Rätsel.
      Wir sollten zurück in die Zukunft, mit dem sauberen Diesel fahren, aber ohne EU-Parlament, dass schon immer Entscheidungen getroffen hatte, die sich später als Fehlentscheidungen entpuppten.

    • Beim Stadtbummel sollte man sich angepasst kleiden:
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  8. Das ist ganz bestimmt keine kluge Entscheidung. Der grösste Automarkt liegt aktuell in China.
    Nur, die Chinesen wollen keine europäischen Verbrenner mehr kaufen. Porsche verkaufte bis vor zwei Jahren in jedem Jahr 100.000 Autos in China. Im letzten Jahr waren das nur noch 40.000 Stück. Ob wir nun wollen oder nicht, die Zukunft ist elektrisch und Europa riskiert den technologischen Vorsprung zu verpassen.

    • Der Alte

      Wenn es nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Büroklammer-Verbieger wäre, wäre es ja nicht schlimm. Fürchte es handelt sich aber um einen Schritt zu einem Gesellschaftsumbau, der zu mehr Kollektivismus (öffentliche Verkehrsmittel – zentralabschaltbare Wärmepumpen – Chat, Mail, Verhaltens- und Konsumkontrolle) fuehren soll.

  9. Joachim Wahl

    Ja, in China fahren E-Autos. Das hat der Staat diktiert. Es sollte die Luftbelastung in den Megacities vermindern. Ebenso sind Kohleheizungen verboten und durch Gasheizungen ersetzt worden. Dazu hat China Langzeitvertraege mit Russland abgeschlossen. Der Ladestrom der E-Autos kommt aus Kohlekraftwerken. Man hat die Luftbelastung nur aufs Land verschoben. Wer allen Ernstes glaubt, politische Planwirtschaft würde Absatzmärkte schaffen, hat nichts von freien Märkten verstanden. Jedem muss es freigestellt sein, die Ware zu kaufen, die er möchte. Wenn E-Autos so toll sind, werden bald nur noch E-Autos fahren. Verstehe allerdings nicht, warum diese trotz hoher Rabatte sich bei Händlern die Reifen platt stehen.

    • 100% richtig Joachim, was unerträglich ist, ist der Zwang zur E-Mobilität oder der Zwang zur Wärmepumpe. Wer sich dafür entscheiden will, soll er doch, aber die letzte Entscheidung muss beim Kunden und nicht bei EU-Bürokraten liegen. Es ist der Sektencharakter der Grünen der sich in diesen Zwangsmaßnahmen zeigt, man hat eine Ideologie – Klimarettung – und geht notfalls über Leichen um sie durchzusetzen. Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!

    • Gerad van Oche

      Wie gesagt, in 10 Jahren wird die Schranke für Verbrenner in Städten sich gar nicht mehr öffnen, weil die Anwohner keine Lust auf laute Stinker haben.Nepals Genz Z haben ja schon gezeigt wo es langgeht. Es mag ja sein das die kanadische Inuit sich mit ihren Lkws auf dem Mall Parkplatz treffen, das sind dann umgerechnet 1 von 1000000.

        • Peter Müller

          Nicht nur das. Gestern mit dem Bus zum Elisenbrunnen gefahren. Autostau überall, Parkäuser alle voll und jede Menge Menschen, und Belgier an allen Ecken. . Ach ja , da will keiner mehr hin, O.K. auf die drei Belgier die immer im Forum motzen, kann man getrost verzichten!. Aber bis zum Aldi reicht es noch, oder zum Arzt seines Vertrauens !.

          • Zuhörer

            Herr Peter Müller.
            Die meisten belgischen Nummernschilder sind von Deutsche die in Belgien wohnen.
            Früher bin ich auch öfters mit meine Frau nach Aachen gefahren, wenn langer Samstag war. Heute ist in Aachen genau so ein Dreck wie Verviers. Die meisten Geschäfte liegen leer. Die Kleine Citymol ist für so eine große Stadt lachhaft. Da fahre ich lieber nach Maastricht, denn da bekommt man was zu sehen. Die Geschäftsleute sind immer freundlich.
            In Aachen sind wir vor Corona das letzte mal gewesen. Das allerletzte mal.

            • Peter Müller

              Deutsche mit belgischem Nummernschild. :-))) , null Ahnung.
              Aachen ist immer voll, bei gewissen Events, und davon gibt es genug. Drecksloch !! , ja wer sucht der findet, wird wohl überall so sein. Ich sehe multikulti, wie leider überall.. Aber sie kennen von Aachen nur Kaufhof ,C&A oder noch die Antoniusstrasse ;-)

              • Zuhörer

                Herr Peter Müller. Gehen Sie doch mal durch die Adelbertstrasse, da fällt man über Müll. An den leerliegenden Geschäften stinkt es nach Urin. Eingeschlagene Fensterscheiben und so weiter.
                Großkölnstrasse das gleiche Bild, dabei war Aachen früher mal so eine schöne Stadt. Parkhäuser wurden abgerissen, damit bloß keine Autos mehr in die Stadt kommen.
                Die belgischen Nummernschilder kommen meist aus Raeren, Kelmis oder Eupen. In Raeren wohnen doch mehr Deutsche als Belgier.
                Für mich, und auch für meine Frau, ist Aachen passé.
                Eine Schande, wie die Grüne Bürgermeisterin so eine Sehenswürdige Stadt herunter gewirtschaftet hat.

      • Zuhörer

        Ich glaube eher dass es in Zehn Jahre vorbei ist, mit dem Elektro Gespenst. Dann Haben auch die grünsten erkannt wie viel Dreck die Batterien verursachen.
        Dann werden in Afrika und Asien Hektar große Halden entstehen, wo der Unfug endgelagert wird. Dann gilt auch dieser Müll als Recycelt, sobald er Europa verlassen hat.

  10. Joachim Wahl

    @van Oche, Herr van Oche, Sie haben vollkommen Recht, in 10 Jahren wird sich in Aachen kein Schlagbaum mehr heben. Bis dahin ist Aachen vollends zum grünen Drecksloch verkommen, wo niemand mehr freiwillig hin fährt. Koennen Sie mir bitte dennoch technisch erklären, wieso Sie moderne Verbrennerantriebe als „laut und stinkend“ beschreiben. Besten Dank.

    • Der Alte

      In 10 Jahren wird die Aachener Innenstadt mehrheitlich von einMann besucht, der dem schwarzen AMG mit ohne E-Antrieb den Vorzug gibt. Und dann wird sich der Aachener Magistrat kultursensibel zeigen :-)

  11. Gerad van Oche

    Ich verstehe ihre Aufregung gar nicht, so wie sich äußern, zählen sie bereits jetzt nicht mehr zu den Besuchern in Aachen, ganz im Gegensatz zu den vielen belgischen Fahrzeugen ihm städtischen Weihnachtsmarkttrubel, die wie die Niederländischen Kfz prozentual gesehen bereits jetzt häufiger mit Elektroantrieben unterwegs sind , als die Aachener selbst. Dazu Positivbeispiele wie Gent, Leuven, Ultrecht Gronningen, die die Aachener natürlich durch die Nähe mit erleben.

  12. Die Jubelzahlen in Sachen BEV Zulassungen sind gefälscht. Die Industrie redet sich die Welt „elektrischer“ als sie es ist….

    https://www.kfzgewerbe.de/zdk-hohe-eigenzulassungen-der-hersteller-verschleiern-fragilen-bev-markt

    Eigenzulassungen treiben BEV-Zahlen – private Nachfrage sinkt

    Eigenzulassungen durch Hersteller und Handel sind ein bewährtes Mittel, um Modell- und Quartalsziele zu erreichen oder insbesondere auch die strengen CO2-Flottenvorgaben einzuhalten. Hier wird die Fehlsteuerung der europäischen Flottenregulierung offensichtlich: sie adressiert nur die Angebotsseite, nicht aber die Nachfrageseite. Die aktuelle Dynamik bei den Kurzzeitzulassungen fällt ungewöhnlich stark aus. Die Zulassungsstruktur des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zeigt, dass die BEV-Wachstumsraten stark überzeichnet sind. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres sind die BEV-Eigenzulassungen durch Hersteller und Handel im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2024 um 51% gestiegen – auf 102.520 Fahrzeuge. Allein die BEV-Eigenzulassungen der Hersteller haben sich im Vergleich zum Zehnmonatszeitraum im Jahr 2023 um das 2,5-fache auf 54.872 Fahrzeuge erhöht. In der gleichen Zeitspanne ging die Zahl privater BEV-Neuzulassungen um 7%, und die der um die Eigenzulassungen bereinigten gewerblichen Zulassungen um 6,4% zurück.

    „Ob Gesamtmarkt oder E-Fahrzeuge – die Zahlen zeigen sehr klar, dass die Hersteller den Absatz derzeit in erheblichem Maße selbst tragen. Die private und gewerbliche Nachfrage bleibt weiterhin sehr verhalten und entwickelt sich längst nicht so dynamisch, wie es für einen stabilen Markt nötig wäre“, betont Peckruhn. Ein Blick auf 2023 – als der staatliche Umweltbonus die BEV-Verkäufe noch maßgeblich incentivierte – verstärkt wie beschrieben diesen Eindruck.

  13. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Brüssel – Deutschland soll nach den Planungen der EU-Kommission aus dem Verbrenner aussteigen – und zwar schneller als viele andere EU-Länder.

    ▶︎ Bereits ab dem Jahr 2035 sollen Großkunden nur noch Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb kaufen dürfen, wie aus einer Aufstellung der Kommission hervorgeht, die BILD vorliegt.

    ▶︎ Zum Vergleich: Für Spanien liegt die Quote bei 66 Prozent und für Bulgarien nur bei 32 Prozent.

    Neben Deutschland werden laut EU-Plan auch Frankreich, Finnland, Österreich, Schweden, Belgien, Dänemark, Irland, Luxemburg und die Niederlande in dem Segment komplett aus dem Verbrenner aussteigen.

    Die Maßnahme betrifft nur die Großkunden. Die kaufen rund 60 Prozent aller neuen Autos und sind damit der entscheidende Hebel auf dem Fahrzeugmarkt. Zu diesen Flottenbetreibern zählen Vermieter wie Sixt und Europcar sowie Konzerne wie Post, Siemens und Deutsche Telekom.
    ( Quelle Bild-Zeitung)

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Der Herr Arimont ist zufrieden ? Hauptsache.
      Eine Verzögerung bedeutet ja nicht das Aus des aus. Es bleibt einfacher E-Fahrzeuge völlig autonom fahren zu lassen , im Gegensatz zum Verbrenner . Und ist das nicht sogar das Ziel im bösen Spiel ?

      Man möchte ja schließlich jetzt nicht schlapp machen, bei der Vernichtung von Arbeitsplätzen, nur weil der Verkauf von E-Fahrzeugen noch nicht so gut gelingt.
      Wenn alle E -Fahrzeuge jetzt schon autonom fahren würden, sind alleine in Europa eine Million Arbeitsplätze im Transport futsch. Es fängt beim Taxifahrer an, über Lieferdienste zum Busfahrer, Lkw-Fahrer und teilweise der Disponenten, die durch künstliche intelligente ersetzt werden. Bei der Logistik fahren ja jetzt schon teilweise autonome Gabelstapler durch die Lagerhallen.

      Letztendlich wird alles was zwei Beine und keine Räder hat, durch Humanoiden Roboter in allen Bereichen ersetzt. Die Produktion der zweibeinigen Blechbüchsen läuft in China schon auf Hochtouren und hat sämtliche Tests bei der Autoindustrie, bereits bestanden.
      Bei der Industrie, der gar nicht mal so weit entfernt Zukunft, stehen also an den Produktionslinien, menschenähnliche Gestalten ohne Haut und Haare.
      Die Stromfresser brauchen keinen Urlaub, werden selten krank und können arbeiten bis der Akku vom anderen Humanoiden gewechselt werden muss.
      Wer jetzt glaubt dadurch entstehen neue Arbeitsplätze hat nicht unrecht.
      Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis der Humanoide Roboter, den neuen Humanoiden Roboter völlig selbstständig zusammenbaut.

      Empfehlen könnte man jetzt dem Herrn Arimont, seine Chefin zu befragen, wie es mit dem bedingungslosen Grundeinkommen aussieht?
      Auch wenn das EU-Parlament dafür bekannt ist, erst zu reagieren wenn der Zug schon abgefahren ist.
      Wenn man diese Geschichte nicht jetzt, voraussichtlich plant, wird selbst für die Sicherheit der EU-Parlamentarier keiner mehr garantieren können. Planen sie besser schon gestern, als erst nächste Woche. Danke.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          DR ALBERN/ Sie und ihre Rente 😅.
          Die Humanoiden Roboter werden gar nichts zahlen, die fressen nur, Strom.
          Die Besitzer der Blechbüchsen in menschlicher Gestalt allerdings, werden sehr viel abgeben müssen.
          Erstens, damit sie persönlich (pünktlich zum ersten), ihr bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, weil es die Rente vermutlich nicht mehr geben wird.
          Zweitens, brauchen die Besitzer der Haar und Hautlosen Geschöpfe, weiterhin Kunden. Und da die Kunden ohne Arbeit, eben wegen den Stromfressern, nichts mehr verdienen, werden die Besitzer von diesen, wegen ihren Milliarden Überschüssen, hier und da eine kleine Milliarde abgeben müssen.
          Wenn das nicht geschieht, dann nennt man die daraus folgende Eskalation, Krieg !!! 👀 mit drei Ausrufezeichen 😉

    • Das übliche Politiker Bla-Bla von Leuten ohne technisches Verständnis. Der Versuch den neuen E-Trabbi durch „Super-Credits“ in den Markt zu drücken wird scheitern. Ebenso der Versuch die gewerblichen Autoflotten auf die E-Mobilität zu zwingen wird ein Rohrkrepierer; die Vielfahrer kommen mit den langen Ladezeiten und den kurzen Reichweiten nicht klar, die Kosten der Leasingverträge für BEV haben sich verdoppelt da die Kalkulation über den Restverkaufswert nicht aufgeht. Der ist bei E-Autos praktisch Null! Das Gerede von „verbesserter Ladeinfrastruktur“ offenbart nur die technische Ahnungslosigkeit der politisch Verantwortlichen. Die Rechnung ist einfach:
      1 Mio Ladesäulen à 11 kW haben einen nominalen Leistungsbedarf von 11.000 MW.
      Das bedeutet man muss die Belgische Kraftwerksleistung verdoppeln!
      Gehen wir von einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 50% aus dann sind es immer noch 5.500 MW Kraftwerksleistung von der niemand sagen kann woher sie kommen soll! Zur Info, Belgien importiert jetzt schon ständig Kraftwerksleistung. Und da haben wir von den angedachten Wärmepumpen noch gar nicht gesprochen!

      Unsere Politiker glauben man müsse nur genug Ladesäulen aufstellen und das Problem wäre gelöst. Sie haben überhaupt keine Ahnung wovon sie da reden… 🤦‍♂️🤦‍♂️

      • Der Alte

        Das Politiker und Journalisten am liebsten über das reden und schreiben wovon sie wenig bis keine Ahnung haben dürfte allgemein seit langem bekannt sein. Als 17-18-jähriger las ich mal in dem damals noch renomierten Blatt „Der Spiegel“ einen Artikel über Belgien und musste feststellen, dass ein Journalist unter Kontrolle sowohl der Hamburger Zentrale als auch das Brüsseler Korrespondenzbüros Leo Tindemans als der Sozialistischen Partei angehörend bezeichneten (für die jüngeren, Tindemans war von 1974 bis 1978 Premierminister und gehörte der CVP an -Vorgänger der CD&V-). Seit dem nehme ich nichts mehr ungesehen für bare Münze.

      • Der Alte

        Zu der Anzahl Ladesäulen und der erforderlichen Kraftwerksleistung ist anzumerken, dass es laut WEF in der Zukunft null („0“) Auto für Arbeiter und einfache und mittlere Angestellte geben soll. Deshalb stellt sich für die Einflüsterer der Gesellschaftsumbauer die Frage der Kraftwerksleistung und der Ladesäulen gar nicht.
        Ein grün angehauchter Immobilien-Projektentwickler offenbarte neulich, auf die Frage nach der Anzahl vorgesehener Lademöglichkeiten für E-Mobile in einem geplanten neuen sogenannten Öko-Viertel antwortend, dass nur wenige Ladepunkte vorgesehen würden, weil angestrebt werde, dass in Zukunft sowieso nicht mehr jeder Haushalt über ein Auto verfügen soll. Dies in einer ländlichen wallonischen Nachbargemeinde der DG (und nicht in einem 15-Minuten Moloch).

          • Der Alte

            Keine Angst, in katholisch geprägten Ländern wissen die Politiker und die Eliten wie weit sie zu weit gehen können und rudern dann zurück. Beispielsweise wurde das Dekret, dass Besitzer von Heizöltanks mit weniger als 3000 L Fassungsvermögen verpflichten sollte diese regelmäßig prüfen zu lassen zurückgenommen als sich herausstellte, dass wenige Wochen vor dessen Inkrafttreten so gut wie keiner eine Prüfung hat vornehmen lassen (ohne zu vergessen, dass in vielen Kellern 5000 L- oder 6000 L-Tanks unangemeldet betrieben werden). Die gesamte Wallonie sollte zu einer Low Emission Zone werden, bis man herausgefunden hat, dass dann eine beträchtliche Anzahl (50.000 ?) Fahrzeuge stillgelegt hätte werden müssen. Bei der gewollten Immobilität werden wohl Frankreichs, Italiens, Spaniens Landbevölkerung nicht mitmachen, ganz zu schweigen von Südosteuropa. Damit fällt der Krieg mangels GIs aus.

            • Genau so wie bei der „Wärmewende“. In Aachen werden die Strassen aufgerissen um die Fernwärme auszubauen, derweil in Eupen neue Gasleitungen verlegt. Weder in Lüttich noch in Maastricht reisst man die Strassen auf um das „Klima zu retten“, der Irrsinn ist eine Deutsche Tugend. In Deutschland werden EU Gesetze umgesetzt, in Belgien umgangen. Die Deutschen werden das nie verstehen….

              • In den Niederlanden hat Nimwegen auf Fernwärme gesetzt. Die Firma, die die Abrechnung macht ist unter starken medialen Druck gekommen, denn die Niederländer wollen es präzise, wenn es um Geld geht. Der absolute Horror ist, wenn man die Fernwärme als kalte Quelle von Wärmepumpen nutzt.

      • Wiederverkaufswert gleich null? Komisch, warum habe ich dann letzte Woche noch 30000 Euro für meinen gebrauchten Tesla bezahlt?

        Sie leben hinterm Mond…

        In 10 Jahren wird kaum noch jemand einen lauten, stinkenden Verbrenner kaufen, den man auch noch ganz mühsam unter großem Ruckeln schalten muss und an jeder Ampel stehn bleibt als hätte er nur 15 PS…

        • @Reinoud. Meine Autos haben beim Schalten nie geruckelt, Schalten kann man lernen.
          Oder sind Sie ein Grobmototiker?
          An der Kreuzung komme ich ebenfalls gut vom Fleck. E-Autofahrer fahren auch oft wie Schlaftabletten.

        • Für jeden Markt gibt es 🥳🤡 die dort ihr Geld verbrennen. Aber das ist eine Minderheit, die Autovermieter sehen das realistischer:
          ////
          https://www.derstandard.de/story/3000000202970/bei-grossen-autovermietern-ist-die-liebe-zu-e-autos-merklich-abgekuehlt
          Hertz-CEO Stephen Scherr begründete dies im November gegenüber Bloomberg mit dem sinkenden Wiederverkaufswert seiner E-Autos – und den hohen Reparaturkosten. Doppelt so hoch bezifferte er sie da im Vergleich zu Verbrennern.
          …..
          /////
          Nicht weil Sie ihr Geld verbrennen, ist das eine gute Idee….

        • Reinoud, vielleicht haben Sie sich reinlegen lassen. Ein Tesla 3 kostete vor einiger Zeit kaum mehr als 30.000 EUR. Neue Benziner sind mittlerweileauch sehr leise, für Fußgänger auch eine Gefahr.

        • Weil …

          @ Reinoud

          … „Warum habe ich dann letzte Woche für 30.000 € einen Tesla gekauft?“

          3 Mal dürfen Sie raten … es fängt mit „d“ an und hört mit „m“ auf.

          Wahrscheinlich hätten Sie bei einem Autvermieter einen geschenkt bekommen, die werden nämlich die Dinger nicht los und freuen sich über jeden, der ihnen einen abnimmt 🙈😁

        • Peter Müller

          Soviel Geld für einen gebrauchten Tesla. :-)) Das mit der Ampel ist auch das einzigste was Stimmt. Darauf fahren ja viele drauf ab, wenn sie an der Ampel stehn und einem Verbrenner den Rücken zeigen. Aber auch nur wenn sie in erster Reihe stehen. Ich werde nie ein E- Mobil fahren, ich wüsste nicht,was mir das mehr bringen würde ?.

  14. Joachim Wahl

    Arimont hat nur das Ziel, möglichst lange in dem Irrenhaus der EU zu bleiben. Ohne jegliches physikalisches Wissen schwafelt er in bester politischer Manier von „Klugheit“. Man bekämpft ein dreiatomiges Molekül, was als Sündenbock für die Kontrolle über die Bürger herhalten muss. Der Rest der Welt sieht das etwas anders und schüttelt mitleidsvoll den Kopf, wie Europas Industrien vollends gegen die Wand gefahren werden. Die angebliche „Lockerung“ des Verbotes beinhaltet z. B. unter anderem, dass bei der Stahlherstellung für diese Fahrzeuge „grüner Wasserstoff“ eingesetzt werden soll. Wo dieser mit welchen Energien in welchen Anlagen zu welchen realistischen Kosten hergestellt werden soll, steht in den Sternen ueber der Brüsseler Irrenanstalt.

  15. Die Motivation hinter der „Verkehrswende“, der erzwungenen E-(I)mobilität, ist ja die Klimarettung. Und jetzt das:
    https://brf.be/national/2034657/
    Am Wochenende beginnen die zweiwöchigen Weihnachtsferien in den Schulen. An den Flughäfen des Landes wird mit einem hohen Passagieraufkommen gerechnet. Am Brussels Airport werden über eine Million Reisende erwartet.
    Das ist ein neuer Rekord in der Weihnachtszeit und ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. An diesem Freitag werden bei Starts und Landungen 70.000 Passagiere am Flughafen in Zaventem erwartet.
    /////
    Die „Klimarettung“ ist genau so ein Selbstbetrug der saturierten Gesellschaft wie das Weihnachtsfest als solches. Am Ende fahren dann die „Klimaretter“ mit 500 kg Akkus unter dem Ar*** zum Flughafen um in den Weihnachtsurlaub zu fliegen. CO2 Ablasszahlung beim Ticketkauf inclusive….

  16. Krisenmanagement

    Karma! irgendwann wir dieser zu gut bezahlte Berul……r Arimont zur Verantwortung gezogen. Ich frage mich immer wieder, wer wählt diesen Mann. Er verspricht etwas, was er nicht halten kann. Es kann einfach nicht sein, dass Landwirte jedes Jahr demonstrieren müssen, damit sie weiter existieren dürfen. Es ist eine Unverschämtheit. Viele Aussagen sind einfach falsch. Die CO2 Aussage war immer falsch. Vielleicht hat der Ostbelgische Abgeordnete in den naturwissenschaftlichen Fächern gefehlt. Irgendwann steht bei Wikipedia, er hat alles mitgemacht ohne zu hinterfragen. Er hat keine Verantwortung übernommen. Er bekam ein überzogenes Gehalt. Er hat das Treiben der Eu Kommission geduldet. Die Rücknahme des Verbrenneraus ist sehr wahrscheinlich eine Mogelpackung.

    • Krisenmanagement, hier schießt man sich immer auf Arimont ein. Ich frage, was soll ein Männeke allein unter mehr als 700 erreichen? Er ist auf der CSP-Liste und schließt sich der EVP-Fraktion an und das sagt alles. Ich habe oft hier geschrieben, dass der eigene Wahlkreis der DG in einem Proportionalwahlsystem Humbug ist. Mit 11.710 Stimmen von 38.596 hat er weit mehr als jede andere Partei, aber nicht die absolute Mehrheit. Fast 26.886 fühlen sich möglicherweise nicht vertreten.

      Ansonsten sind Ihre Aussagen fast richtig. Landwirtschaft: ja. Naturwissenschaften: nein; ich kenne wenige Naturwissenschaftler in der Politik, Elio Di Rupo, Angela Merkel sind welche. Die meisten Politiker sind Juristen wie Pascal Arimont und können gut reden (ohne Ironie). Ein Philologe hatte den Sitz des Umweltkommissars der EU inne. Diese Leute werden mit Berichten gefüttert, die sie zwar verstehen, aber nicht überprüfen können. Die CO2-Aussage ist zwar plausibel, aber ich bin nicht imstande, sie zu überprüfen. Ich verdächtige allerdings dafür verantwortliche Professoren der Voreingenommenheit gegenüber der Industrie. Es sind alles Computermodelle erstellt worden, die eine Art Summe aus vielen Faktoren berechnen, welche aber sehr klein, kleiner als die Faktoren, ist; da landet man schnell daneben.

      Mogelpackung: ja. Man will den „grünen“ Stahl, der zur Produktion gebraucht wird, zur Berechnung heranziehen. Woher den grünen Stahl nehmen, der sicher auch anderweitig gebraucht wird? Braucht man nur Benzin oder Diesel, der mittels Abfall produziert wird, stellt sich auch die Frage, ob es genug davon geben wird; ansonsten muss man die Lebensmittelproduktion verringern, um Raps oder Zuckerrüben in Kraftstoff zu verarbeiten. Zuletzt schadet die Entscheidung auch der europäischen Autoindustrie, die dann auf mehreren Schienen entwickeln und investieren muss, derweil die Chinesen reine Elektroautofabriken bauen. Es sei denn, wir steigen wie Dax schreibt, mit Salamitaktik aus der Energiewende aus, was ich auch denke.

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