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Rote Teufel und der RSC Anderlecht spielen ab 2019 im neuen Eurostadium in Brüssel

So soll das neue Nationalstadion in Brüssel aussehen. Foto: Belga

Am Samstag sind die Verträge über den Bau und die Nutzung des künftigen Eurostadium in Brüssel unterzeichnet worden. In dem Nationalstadion werden ab 2019 die Fußball-Nationalmannschaft und der RSC Anderlecht ihre Heimspiele austragen. Ein Jahr später ist die Arena auch Spielort der EURO 2020.

Vertragspartner sind die Stadt Brüssel, die Region Brüssel-Hauptstadt, der RSC Anderlecht und das Unternehmen Ghelamco, das bereits das nach ihm benannte Stadion von AA Gent errichtet hat. Über die Arena des belgischen Meisters hört man nur Gutes. Ein moderneres Stadion gibt es in Belgien derzeit nicht.

Das Stadion, in dem Spiele der EURO 2020 ausgetragen werden, hat ein Fassungsvermögen von 60.000 Zuschauern.

So viele Zuschauer wird Rekordmeister Anderlecht nur ganz selten haben. Dennoch rechnet Vereinspräsident Roger Vanden Stock damit, dass der Club dank des Umzugs vom Constant Vanden Stock seinen Zuschauerschnitt auf 40.000 bis 45.000 erhöhen und damit im Vergleich zu heute fast verdoppeln wird.

Foto: Belga

Die Arena (im Hintergrund rechts) aus einer anderen Perspektive. Foto: Belga

Das Eurostadium verspricht eine der modernsten Arenen Europas zu werden. Selbstverständlich wird das neue Nationalstadion den Normen der UEFA und der FIFA entsprechen und käme somit nach der EURO 2020 auch als Spielstätte eines Endspiels der Champions League infrage.

Mit dem Bau wird voraussichtlich 2016 begonnen. Die offizielle Eröffnung ist für Sommer 2019 geplant. Das heutige König-Baudouin-Stadion wird nach Angaben des Brüsseler Sportschöffen Alain Courtois im Jahr 2020 abgerissen. Weil das neue Eurostadium ein reines Fußballstadion sein wird, muss noch geklärt werden, wo nach 2020 das Leichtathletik-Meeting Memorial Yvo Van Damme stattfinden wird. (cre)

5 Antworten auf “Rote Teufel und der RSC Anderlecht spielen ab 2019 im neuen Eurostadium in Brüssel”

  1. Réalité

    Hoffentlich überlegen die Leute sich das besser wie damals vor Jahren die Bruchbuden in Lüttich u Charleroi zur EM.
    Die reinsten offenen u Durchzugspaläste.
    Typisch und unüberlegt sowas.Auch das Memorial Van Damme ist sehr wichtig!Sollten das ja nicht ausklammern bitte!

  2. Graf Ortho

    Also, ich dachte immer, das hieße „Stadion“.

    „Stadium“, „Stadion“, der Verfasser würfelt das bunt durcheinander. Das müsste doch beim Korrekturlesen auffallen, oder nicht?

    „Eurostadium“, wohl weil es so teuer wird, bis zum Endstadium sicher noch viel teurer als vorgesehen, wie das bei Großprojekten so üblich ist. Aber wenn’s dem Gott Fußball dient…

    „Nationalstadion“ wohl, weil es auf flämischem Grund gebaut, aber von Brüssel bezahlt wird? So erhalten die Flamen nach der Teilung Belgiens gratis eine moderne Arena, die dann in NVA-Arena umgetauft wird.

  3. Graf Ortho

    Na, Sie sind aber hartleibig, Herr Cremer!

    Oder bestehen Sie darauf, das die Wörter „Stadium“ und „Stadion“ das Gleiche bedeuten?

    Übrigens wäre da auch noch der Genitiv in der zweiten Linie zu korrigieren.

    • Ostbelgien Direkt

      @Graf Ortho: Dass man von „Eurostadium“ spricht, hat einfach damit zu tun, dass man lieber nur einen Namen hat (in Englisch) als zwei (einen französischsprachigen und einen flämischen). Wenn ich mich recht erinnere, haben die Roten Teufel auf ihren Trainingsjacken „Belgium“ stehen (statt „Belgique“ und/oder „België“). Gruß

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