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RdJ soll „lauter, direkter und unbequemer“ werden

Der Rdj-Verwaltungsrat: Naomi Renardy, Carlotta Ortmann und Michèle Radermacher (hintere Reihe, v.l.n.r) sowie Nicolas Pommée, Jannis Mattar und Christian Recker (vordere Reihe, v.l.n.r.). Foto: RdJ

Die Stimme der jungen Menschen laut werden lassen: Das ist das Credo des RdJ. Was genau das bedeutet, hat der Jugendrat kürzlich im Alten Schlachthof vorgestellt.

Der Jugendrat will nach eigenen Angaben „lauter, direkter und vielleicht auch unbequemer“ werden. „Immer wieder sind es junge Menschen, die aufstehen, ihre Stimmen erheben und für ihre Sache einstehen“, sagt Naomi Renardy, die Vorsitzende des RdJ.

„Auf dem Weg hin zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Bürgern braucht die Jugend Meinungsbildung und Aufklärung. Und es ist nicht nur unsere Aufgabe als Gesellschaft, dieser Stimme Gehör zu schenken, sondern sie auch zu fördern und zu fordern. Sie zu ermutigen, statt sie zu kritisieren. Sie ernst zu nehmen, statt sie zu belächeln“, sagte Renardy weiter.

Die neue Koordinatorin Mona Locht (l) und die RdJ-Vorsitzende Naomi Renardy. Foto: RdJ

Seit seiner Gründung will sich der Rat der deutschsprachigen Jugend genau dafür einsetzen. Um das in Zukunft noch effizienter zu tun, hat der RdJ in den vergangenen Jahren an einer neuen „Corporate Identity“ gearbeitet, designt von Pixelbar und Pavonet, die frischer, dynamischer und ansprechender ist.

„Dieses Image wollen wir auch dem RdJ als solchem verleihen. Bei vielen ist auch nach so vielen Jahren immer noch nicht richtig angekommen, wer und was wir sind. Das ist Grund genug, uns als Jugendrat effektiver und auch klarer zu vermarkten und zu positionieren“, hieß es in einer Pressemitteilung des RdJ.

„Wir wollen unseren Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei helfen, ihre Stimme zu finden und zu stärken. Wir wollen sie auf ihrem Weg zu mündigen und starken Erwachsenen begleiten. Wir wollen ihnen auch dabei helfen, ihre Stimme zu erheben und ihre Meinungen zu vertreten“, so die Vorsitzende Naomi Renardy.

Eine Antwort auf “RdJ soll „lauter, direkter und unbequemer“ werden”

  1. Wie lange ist die Leine der Geldgeber ? Für etwas lauter, etwas direkter und etwas unbequemer ist gewiss noch viel Spielraum vorhanden. Zuerst musste natürlich eine neuen „Corporate Identity“ her, politisch korrekt, genau wie die Aussagen der Vorsitzenden. Worin besteht denn jetzt genau der Aufbruch ? Muss das Budget nicht erhöht werden für eine neue Lautsprecheranlage ?

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