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Über 120 Pilger aus Ostbelgien in Kevelaer

Die acht Geehrten mi Präses und Präsidenten der Kevelaer-Vereinigung. Foto: Gerd Comouth

Über 120 Pilger haben sich am Freitag auf den Weg nach Kevelaer gemacht, wo sie am Sonntag angekommen sind. Schon am Montag geht es wieder zurück nach Eupen, wo sie am Mittwoch zurückerwartet werden.

Weitere Personen aus Ostbelgien waren am Sonntag in Bussen nach Kevelaer gefahren, weil sie den strapaziösen Fußmarsch nicht mitmachen wollten oder konnten, aber trotzdem an dem Höhepunkt der Wallfahrt (u.a. eine Messe in der Basilika) teilhaben wollten.

Ankunft der Pilger am Sonntag in Kevelaer. Foto: Gerd Comouth

Die Fußwallfahrt findet seit 1956 statt. Die Stadt Kevelaer, rund 150 km von Eupen entfernt, ist der größte Wallfahrtsort in Nordwesteuropa. Jährlich besuchen etwa eine Million Pilger die Kleinstadt mit ihren knapp 28.000 Einwohnern.

Jedes Mal werden Kevelaer-Pilger aus Ostbelgien für eine runde Zahl an Teilnahmen an der Wallfahrt geehrt. Das war auch in diesem Jahr der Fall. Am Sonntag wurden nach der Ankunft sechs Pilger für ihre zehnfache Teilnahme mit der goldenen Pilgernadel der Vereinigung geehrt. Dabei handelt es sich um Theo Cormann, Regina Dupuis, René Ernst, Laurence Havenith, Marie Peters und Cédric Robinet. Für ihre 25-fache Teilnahme wurden Peter Dahlen und Sonja Kuckart mit dem silbernen Lambertusorden des Bistums ausgezeichnet.

7 Antworten auf “Über 120 Pilger aus Ostbelgien in Kevelaer”

  1. Das ist wirklich schön zu hören und zu sehen, wie Menschen noch so fest an Gott glauben, diesen Glauben leben und bedeutende Element unserer Kultur erhalten. DAS ist auch Kirche.

    Ich hoffe, die 250 Gläubigen haben für die Populisten in diesem Kommentarbereich und die AS Eupen mitgebetet. 😇

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