Politik

Joky Ortmann „Wunsch-Bürgermeister“ von 29 Prozent, aber sein Vorsprung ist kleiner als ein Jahr vor der Wahl

Joky Ortmann, Spitzenkandidat der Eupener CSP bei der Stadtratswahl vom 14. Oktober 2018. Foto: OD

AKTUALISIERT – Joky Ortmann von der CSP ist der Mann, den sich die meisten Eupener als künftigen Bürgermeister wünschen würden. Das ergab die Online-Unfrage von „Ostbelgien Direkt“. Allerdings fiel der Vorsprung des Spitzenkandidaten der Eupener Christlich-Sozialen im Vergleich zu der ersten Befragung im Oktober 2017 weniger deutlich aus.

Zweieinhalb Wochen vor der Stadtratswahl fragte „Ostbelgien Direkt“ seine Leser erneut, wen sie sich als nächsten Eupener Bürgermeister wünschen würden.

Von den 1.624 Stimmen entfielen 29 Prozent auf den Frontmann der CSP. 19 Prozent entschieden sich für den PFF-Kandidaten Philippe Hunger sowie jeweils 16 Prozent für Werner Baumgarten (SPplus) und Claudia Niessen (Ecolo).

21 Prozent konnten oder wollten sich für keinen der zur Wahl stehenden Spitzenkandidaten entscheiden.

Schon im Oktober 2017, also ein Jahr vor der Wahl, hatten wir die Leser in einem Online-Voting gefragt, welchen Spitzenkandidaten von CSP, Ecolo, PFF und SPplus sie sich als künftigen Bürgermeister von Eupen wünschen würden.

V.l.n.r.: Joky Ortmann (CSP), Werner Baumgarten (SPplus), Claudia Niessen (Ecolo) und Philipp Hunger (PFF).

Damals waren von insgesamt 1.247 abgegebenen Stimmen 34 Prozent auf Joky Ortmann (CSP) entfallen. Philippe Hunger (PFF) erhielt 20 Prozent, Werner Baumgarten (SPplus) 12 Prozent und Claudia Niessen (Ecolo) 11 Prozent. 22 Prozent konnten sich schon damals für keinen der vier Spitzenkandidaten entscheiden oder hatten sich noch keine Meinung gebildet.

Hier wurde wohlgemerkt nicht die Sonntagsfrage gestellt, für welche Liste man sich entscheiden würde, wenn schon am kommenden Sonntag Stadtratswahl wäre. Es ging nur darum, wen sich der Teilnehmer als Eupener Bürgermeister(in) wünscht.

Den Einzelkandidaten Ermal Ndini haben wir an dieser Stelle nicht berücksichtigt. Ein Interview mit Ndini erscheint übrigens in der kommenden Woche auf „Ostbelgien Direkt“.

Einige Anmerkungen zu der Online-Umfrage finden Sie HIER.

Das Online-Voting ist hiermit beendet. Besten Dank an alle Teilnehmer fürs Mitmachen.

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.

Anzahl Stimmen: 1.624

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85 Antworten auf “Joky Ortmann „Wunsch-Bürgermeister“ von 29 Prozent, aber sein Vorsprung ist kleiner als ein Jahr vor der Wahl”

    • Radfahrer

      Ich habe das Wahlprogramm von 2012 von Frau N. rausgesucht. Es könnte bald die Liste sein, was in Eupen nicht verwirklicht worden ist.
      Ich hoffe sehr, dass grün (C.N. und A.G.) ihre Plätze räumen, denn jeder hat nur für sich persönlich gearbeitet!

      @OD bitte auch eine Liste, wen wollte Ihr nicht!
      Schade dass Vrouw Voell keine List hat, da könnte man wenigstens lachen und sich nicht täglich ärgern!

    • NUR DIE RUHE

      Ausgehend von den oben erwähnten momentanen %Zahlen, sollte jeder wissen, dass unsere heutige Koalition bereits verkündet hat, dass sie alles in die Wege leiten wird, um die bestehende Koalition bei behalten zu können. Wenn notwendig, würde auch eine 4 Parteien Koalition eingegangen, nur um die CSP aus dem Boot zu halten.
      Ist es denn der Wille des Volkes, wenn eine Partei mit den höchsten Wählerzahlen, nur dann in den Stadtrat einziehen dürfte, wenn sie 50% und mehr Stimmen erhält? Unter Demokratie verstehe ich was anderes als vorangekündigte Machenschaften.
      Jeder schreit danach, den Willen des Volkes zu hören und ihm Folge zu leisten. An unsere Politiker : dann tut es auch und gebt den Besten die Möglichkeit Volksvertreter zu sein (gleich welcher Farbe sie angehören)

      • Populist

        Ich habe sowieso nie begriffen, wie Sozialisten und Liberale friedlich koalieren können; deren politischen Denkweisen stehen sich doch diametral gegenüber.
        Aber das scheint niemanden zu stören; zumindest in Eupen nicht. Hier sind die Grünen auch nicht so grün wie in Deutschland.

        • Darum ging ja auch nichts…. mit den Grünen im Gepäck geht es schlecht voran! Aber dennoch schaffen sie es , die Fehltritte auf andere zu verlagern.. davon kann in der Koalition vor allem M. Scholl ein Lied singen! Abwählen, wer damals von 3 Sitzen auf 7 emporgestiegen ist.. weil sie die damaligen so richtig madig gemacht haben… und sich heute mit deren Projekten brüsten…. abwählen! Nicht authentisch!

      • Tja, so ist das leider in der Demokratie! Theoretisch müsste die stärkste Partei regieren.
        Was aber dann, wenn bei der Abstimmung alle anderen gegen ein Gesetz stimmen ?
        Um dann alle Gesetzesentwürfe durchzusetzen, müsste die gesamte Opposition für die Legislaturperiode ohne Stimmrecht bleiben.
        Keine gute Idee!
        Andere Möglichkeiten ? Nein ?
        Also müssen wir wohl mit den
        „kleinen Unzulänglichkeiten“ leben.

        • NUR DIE RUHE

          @ Realist :“Theoretisch müsste die stärkste Partei regieren. ……..“

          Ich wollte damit nicht mitteilen, dass die stärkste Partei alleine regieren sollte.
          Logisch und im Namen der Demokratie (= Meinung der Mehrheit des Volkes) sollte die stärkste Partei diejenige sein, die, in Koalition mit anderen Parteien, mit in der Mehrheit sitzt und mitbestimmen darf und nicht in der Opposition verweilen muss.
          LG

          • @ NUR DIE RUHE

            Wenn es der aus den Wahlen als stärkste Kraft hervorgegangenen Partei nicht geling für ihre Anliegen Koalitionspartner zu finden sitzt sie nicht zu unrecht in der Opposition.
            Parlamentarische Demokratie bedeutet auch Konsensfähigkeit.

      • Wo und wann hat die jetzige Mehrheit denn verkündigt, dass sie eine Mehrheitsbildung mit der CSP ausschließt? Es wird Gewinner und Verlierer geben am 14.10. Dann wird man sehen wer mit wem.

    • Martin Heinrichs

      Dem kann ich mich nur Anschliessen, Nyssen ist das kleinste Übel. PFF hat uns mit dem letzten Bürgermeister bereits ein Ei gelegt. SP na nu wirklich kein Bürgermeister und Joky räusper. Diese Jahr hat man so gesehen, keine andere Wahl.

  1. Pierre II

    Keiner hat das Format Bürgermeister zu werden. Der eine ist nur Sohn von. Der andere weist morgens nicht wo er noch arbeitet so viele stellen hat er innen. Die andere ist nur noch arrogant und inkompetent und letzterer will keiner haben. Es gehört zu diesem Posten, wenigstens ein gescheites Studium in Politikwissenschaft und oder langjährige Erfahrung. Und diese hat keiner von denen hier genannten.

    • Ekel Alfred

      @ Pierre II, der eine ist nur Sohn von….und hat doch alle Chancen, Bürgermeister zu werden….wenn alle die Tennis spielen oder sich mit Tennis verbunden fühlen, Ihm ihre Stimme geben, ist das gar nicht so abwegig….der lange Arm von Eupen hatte sich damals doch so geäussert….wenn alle, die in Eupen f.emd gehen, Ihm ihre Stimme geben würden, bliebe er Bürgermeister….und in der Tat, er blieb es….

    • ohje ohje

      Naja,
      Evers, Keutgen und Klinkenberg hatten jetzt ja auch nicht gerade ein Studium in Politikwissenschaften in der Tasche.

      Dennoch, und da muss ich Ihnen Recht geben, sind diese 4 Kandidaten ein Armutszeugnis für die Stadt Eupen.

      Patrick Meyer ist sich bestimmt schon am ärgern.
      Der wäre jetzt schon Bürgermeister mit absoluter Mehrheit, wäre er angetreten…

  2. Exeupener

    In den letzten Jahren ist EUPEN so richtig aufgeblüht. Alleine das Projekt Wetzlarbad von Baumgarten gehört honoriert. Ich kann Null nachvollziehen, wie man CSP wählen könnte, denn die letzten Jahre haben schließlich gezeigt, das es anders und besser geht. Leider haben Wahlen mehr mit Sympathien zu tun als mit Kompetenz. Letzteres ist sicherlich auf der Seite der heutigen Verantwortlichen, die es hoffentlich auch bleiben.

    • NUR DIE RUHE

      Sie glauben doch nicht wirklich, dass die Projekte wie Wetzlarbad und Stadtkern von 0 bis Ende von der letzten Mehrheit alleine verwirklicht wurden. Dazu gehörten jahrelange Planung bereits vor deren Zeit. Die Umsetzung die geht auf deren Kappe. Das stimmt.

    • Ostbelgien Direkt

      @Paul: Normalerweise bis Freitag. Das hängt aber davon ab, ob der Abgleich aller Resultate bis dahin gemacht werden kann, denn diese Überprüfungen erfordern schon einen gewissen Aufwand. Gruß

  3. einLiberaler

    sorry, aber Hunger -Scholl auf kein Fall. Ich wähle über 30 Jahre Pff – aber die beiden auf keine Fall. Ich habe eine alternative – Werner Baumgarten. Katrin Jadin wäre auch eine Option, aber ich bin ncht sicher ob Frau Jadin diesen Job überhaupt machen würde.

  4. Warum sollte ich wählen gehen?
    „Die sog.Volksvertreter“ werden es doch untereinander Ausknobeln,wer Bürgermeister wird.
    Also,gehe ich lieber…….
    Und wer zur Wahlurne schreitet,ist (fast) sicher, das er Verschaukelt wird.

  5. Überflieger

    Wie kann es sein, das W. Baumgarten über Nacht jetzt an erster Stelle steht. Ist dieser Zwischenstand bereits von Mehrfachvotern bereinigt oder gibt es sonst Manipulationsmöglichkeiten?

  6. einLiberaler

    ch finde diese Umfrage sehr repräsentativ. Auch in der Stadt höre ich immer öfter Herr Werner Baumgarten und Frau Claudia Niessen wären die beste Besetzung für den Job des Bürgermeisters.
    Ich persönlich finde ja Frau Jadin wäre die beste Besetzung. Ich könnte mir aber auch Herr Pons gut vorstellen als Bürgermeister.

  7. Keinen der Spitzenkandidaten!

    Ich wähle keinen der oben genannten Spitzenkandidaten. Auf allen Listen sind andere, viel kompetentere Leute zu finden.

    Da Kattrin Jadin sich bereit erklärt hat, für einen höheren Posten zur Verfügung zu stehen, kriegt sie meine Stimme. Sie kann Politik und verfügt meiner Meinung nach über die Kontakte, die Eupen weiterhelfen könnten.

  8. Ostbelgien Direkt

    Klarstellung zur Online-Umfrage von OD

    1. Bevor die Umfrage für beendet erklärt wird und die Ergebnisse bekanntgegeben werden, wird ein Abgleich gemacht, bei dem man sehr leicht feststellen kann, ob es Unregelmäßigkeiten gab oder nicht. Das Ergebnis, das jetzt angezeigt wird, ist also nur eine Momentaufnahme.

    2. Falls Unregelmäßigkeiten erkannt werden, werden alle Stimmen, die der betreffende Teilnehmer abgegeben hat, annulliert. Im Übrigen tut dieser Teilnehmer dem Kandidaten oder der Kandidatin, für den/die er „gepfuscht“ hat, keinen Gefallen, weil nach außen der womöglich falsche Eindruck entsteht, der Kandidat oder die Kandidatin habe ihn dazu veranlasst, sich so zu verhalten, was wohl nicht der Fall sein dürfte.

    3. Es geht hier wohlgemerkt nicht darum zu erfahren, für wen der Teilnehmer stimmen würde, falls am kommenden Sonntag gewählt würde. Es geht lediglich um die Frage, wen von den genannten Spitzenkandidaten er sich als Bürgermeister WÜNSCHEN würde. Warum sollte sich nicht beispielsweise ein Wähler von CSP, PFF oder Ecolo Werner Baumgarten als Bürgermeister wünschen oder Joky Ortmann von einem Wähler der SPplus als Bürgermeister gewünscht werden?

    4. Grundsätzlich gilt, was an dieser Stelle schon einige Male angemerkt wurde. Online-Umfragen wie diese sind nicht mehr und nicht weniger repräsentativ als die für teures Geld von BRF oder DG-Regierung beim Institut Forsa in Auftrag gegebenen Umfragen, die auch nur Bürger mit Festnetzanschluss erreichen und diese mit 41 Fragen am Stück „bombardieren“, so dass die Befragten schon nach 10-15 Fragen weder die Konzentration noch die Lust haben, nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Bei einer Online-Umfrage kann sich der User wenigstens in aller Ruhe, wenn es ihm gerade passt, und anonym (ohne Druck von außen) mit der ihm gestellten EINEN Frage (und nicht 41) befassen. Grundsätzlich dienen Umfragen dazu, einen Trend oder eine Tendenz im Verhalten der Öffentlichkeit zu erkennen geben.

    • Herr Cremer,

      Aus beruflicher Erfahrung weiß ich, dass diese Umfrage nicht representativ ist.

      Institute wie Forsa befragen verschiedene Personen Gruppen. Innerhalb der Cluster werden die Personen zufällig ausgewählt und am Ende dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Hier ist denn gewährleistet, dass alle Bevölkerungsgruppen gleich abgefragt wurden. Auch muss eine bestimmte Anzahl Personen befragt werden, damit es representativ ist. Herr Cremer bitte vergleichen Sie hier ihre Umfrage nicht mit einer professionellen Umfrage wie bspw. dem Politbarometer im ZDF. Hier steckt ein großer Aufwand dahinter. Also Herr Cremer an ihrer Stelle würde ich den Sekt noch nicht öffnen. Denn ihre bevorzuge Partei hat die Wahl noch nicht gewonnen.

      • Ostbelgien Direkt

        @Eupener: Die Bemerkung am Ende hätten Sie sich sparen können. Doch mal abgesehen davon:

        – Sie schreiben: „Auch muss eine bestimmte Anzahl Personen befragt werden, damit es representativ ist.“ Ok, Forsa befragt 1.000 Personen. Bei der Umfrage von OD wurden 1.624 Stimmen abgegeben.

        – Sie schreiben: „…Politbarometer im ZDF. Hier steckt ein großer Aufwand dahinter.“ Woher wissen Sie das? Vielleicht behaupten das die Meinungsforschungsinstitute, damit auch Ihre Rechnung hoch genug ist. Ich bin einmal von Forsa angerufen worden in Zusammenhang mit einer Hörerumfrage für den BRF. Zunächst einmal hätte man mich nicht erreicht, wenn ich nicht zufällig an dem Tag und zu dem Zeitpunkt zu Hause an meinem Telefon gesessen hätte. Denn über Festnetz erreicht man heutzutage ganze Bevölkerungsgruppen nicht. Außerdem wurde die Befragung in einem Affentempo durchgeführt. Ich hatte nicht einmal Zeit zu überlegen, wie ich die Frage beantworten sollte. Gruß

  9. Ostbelgien Direkt

    Am Donnerstag im frühen Nachmittag wurde ein erster Abgleich gemacht und das Ergebnis entsprechend korrigiert. Ein weiterer Abgleich erfolgt am Freitag, wenn das Voting beendet wird. Gruß

  10. Ostbelgien Direkt

    Nach dem ersten Abgleich am Donnerstagnachmittag mit der entsprechenden Korrektur stellt sich die Lage wie folgt dar:

    – Werner Baumgarten (SPplus) (17%, 250 Votes)
    – Philippe Hunger (PFF) (19%, 278 Votes)
    – Claudia Niessen (Ecolo) (16%, 233 Votes)
    – Joky Ortmann (CSP) (28%, 418 Votes)
    – Keine(n) der Genannten bzw. habe dazu keine Meinung (20%, 288 Votes)
    (Total Voters: 1.467 – Das Voting läuft noch bis Freitagvormittag)

  11. Bergebock

    „Ich habe einmal Frau Niessen gewählt auf der Senatsliste. Ich werde diese Frau einschliesslich Ecolo nie mehr wählen! Auf diese Frau ist kein Verlass.“

    @Mithörer
    Wann soll das denn gewesen sein?

    Frau Niessen wurde 2010 durch Ecolo auf Platz 2 des Wahlbezirks Lüttich gesetzt. Würde mich wundern wenn Sie Frau Niessen hätten wählen können! Frau Niessen bekam 24.416 Vorzugsstimmen. Alle außerhalb der DG. Man könnte sogar sagen, dass Sie den Wallonen verpflichtet war.

    Sie konnten höchstens Herrn Siquet gewählt haben. 2010-2014: sénateur de communauté
    Aber schwafeln Sie hier ruhig weiter, fällt eh nicht auf.

    • Walter Keutgen

      In 2010 waren die Provinzen doch schon Wahlbezirke. Demnach konnten Einwohner der DG doch für Frau Niessen stimmen. Der turnusmäßige Rücktritt, der in der Partei Ecolo quasi Vorschrift ist, bringt den Zurücktretenden die Abfindung ein. Das für eine Partei, die sich als die moralischste gibt.

    • Walter Keutgen

      Huch, nun habe ich doch Kammer und Senat verwechselt! Der Senat umfasste in 2010 sämtlich vom Volk gewählte 40 Mitglieder. Davon 2 Ecolo. Es gab zwei Wahlkollegien, das französische für 15 Sitze und das niederländische für 25, und drei Wahlkreise: Flandern, Wallonien und Brüssel-Hal-Vilvorde. Die Wähler letzteres waren in beiden Wahlkollegien oder besser, in dem dessen sie einer Liste ihre Stimme gaben. Wallonien war im französischen Wahlkollegium, Flandern im niederländischen. Das deutschsprachige Gebiet war in Wallonien. Ecolo hatte Claudia Niessen als Nr. 2 aufgesetzt. Ecolo erhielt 353.111 Stimmen (14,32% der französischen), was ihr 2 Sitze brachte. Die zwei ersten Kandidaten erhielten sie, denn es gab genug Kopfstimmen (189.283). Caudia Niessen hatte 24.416 Vorzugstimmen, 19.875 aus Wallonien und 4.541 aus Brüssel-Hal-Vilvorde. Ich denke nicht, dass sie so viele Anhänger in der Hauptstadt hatte. Eher glaube ich, dass Wählerinnen ihr als Frau Vorzugsstimmen gegeben haben, um zu verhindern, dass wegen der Vorzugsstimmen nur Männer gewählt wurden. Eine andere Hypothese wäre, dass Wähler der Listendrückerin Isabelle Durant den Weg versperren wollten. Von den wallonischen Stimmen Claudia Niessens kamen 10.174 aus der Provinz Lüttich, 2.898 aus dem Kanton Eupen und 1.767 aus dem Kanton St.-Vith, d.h. 4.665 aus dem deutschsprachige Gebiet.

      Ich schreibe das, nicht weil ich ein Anhänger Claudia Niessens bin, sondern die Information, auf die ich antworte eine eklatante Falschinformation ist. Quelle: http://www.elections2010.belgium.be/fr/sen/preferred/preferred_top.html.

    • Mithörer

      @Bergeblock
      Natürlich konnte ich Frau Niessen auf der Senatsliste wählen. Sie scheinen den Überblick ja vollends verloren zu haben. Als Ecolo-Parteisoldat oder Niessen-Gönner müsste man schon etwas besser informiert sein. Und wenn sie schon Kommentare schreiben, dann bleiben sie bitte bei der Wahrheit. Und da sie ja anscheinend so gut Bescheid wissen, hat sie gespendet oder waren das auch nur leere Versprechen? Klären sie uns doch bitte mal auf.

  12. Greffier

    Der Versuch einer Manipulation zugunsten von Werner Baumgarten, wie dümmlich und wie peinlich auch für den Kandidaten. Obwohl ein deutlicher Hinweis bei OD zu lesen ist, gibt es scheinbar Anhänger, die es nicht unversucht lassen. Ob sich Baumgarten mit solchen Leuten einen Gefallen tut? Und ob diese Parteigenossen eine Bereicherung für die Gemeindepolitik darstellen? Wohl kaum! Aber es sagt viel aus über die Mentalität gewisser Genossen.

    • @ab und weshalb? wenn sie die stärkste Partei sein sollten gehört es sich meiner meinung nach das sie Koalitiongespräche führen, denn was wir jetzt haben ist die schlechteste Koalition die wir je hatten, wie gesagt meine Meinung

      • Die jetzige Koalition ist nur stark in der Anzahl Stadtverordnete in der Mehrheit…. aber im Umsetzen von Projekten und Ideen die zerstrittenste und schlechteste überhaupt…. siehe Mobilität, unfertige Projekte, Pannen auf Pannen, wie wollen die in sich schon uneinigen Grünen mit Liberalen und Sozis an einem Strang ziehen.

      • Kann ich so nicht unterschreiben. Der jetzige Bürgermeister und fast jeder Schöffe waren täglich am und im Rathaus anzutreffen, wenn man mal dort war oder vorbei fuhr. Kann man von der vorigen Mehrheit nicht behaupten, da man ja lieber noch den Arzt machte anstatt sich komplett auf sein Amt als Bürgermeister zu konzentrieren.
        Würde Herr Ortmann seinen Posten aufgeben um das Amt voll wahr zu nehmen? Oder wer auch immer im Stadtrat als dieser gewählt wird?

  13. Also 71 % sind nicht für ihn – dann scheint es ja nun wirklich äusserst legitim, wenn die drei anderen Parteien sich einig werden, und die Zukunft der Stadt auch für die kommenden 6 Jahre gestalten.

  14. Frauenpower für die Stadr

    Man spricht bei der PFF immer nur von Hunger und Scholl … würde Kathrin Jadin als Listendrückerin das Mandat annehmen, wenn sie die Karnevalsprinzen ihrer Partei hinter sich lässt?

    • In der pff gibt es nen Kandidaten der Schlucky genannt wird , nun, nicht wirklich gut, auch wenn Geselligkeit ganz nett ist. Frage, warum wurde Patricia Creutz nicht Spitzenkandidat?
      Nach Patrick Meyer war sie doch die beste Wahl

  15. Vorhersager

    Hat die CSP bei der letzten Kommunalwahl noch so ziemlich alles falsch gemacht…(wir erinnern uns: arrogant und ohne bürgernähe, schlechte Kommunikation, Team Mix stimmte nicht , schwach geführter Wahlkampf, zu wenig Aufmerksamkeit auf die marode Sport Infrastruktur…etc..), so hat sie doch die Zeit genutzt sich neu aufzustellen und nicht nur mit Inhalten zu punkten sondern und vor allen Dingen mit Bürgernähe und Einsatz bei Jung und Alt von Jung und Alt. Mit Ortmann als Spitzenkandidat dürfte man auch die Ü65 bestens im Griff haben, während Pons und Co die Fäden ziehen und das Mittelfeld und den Nachwuchs beackern. Wenn’s einen Fehler gab, dann die viel zu kleine Namensschrift auf den CSP Plakaten – aber den Joki kennt jeder…

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