In eigener Sache

Anmerkungen zur Umfrage von „Ostbelgien Direkt“

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Zu der Online-Umfrage „Wen von diesen drei Kandidaten würden Sie sich als nächsten Bürgermeister von St. Vith wünschen?“ möchte „Ostbelgien Direkt“ einige Anmerkungen machen, die vielleicht wichtig sind.

1. Bevor die Umfrage für beendet erklärt wird und die definitiven Ergebnisse bekanntgegeben werden, wird ein Abgleich gemacht, bei dem man sehr leicht feststellen kann, ob es Unregelmäßigkeiten gab oder nicht. Das Ergebnis, das jetzt angezeigt wird, ist also nur eine Momentaufnahme.

2. Falls Unregelmäßigkeiten erkannt werden, werden alle Stimmen, die der betreffende Teilnehmer abgegeben hat, annulliert. Im Übrigen tut dieser Teilnehmer dem Kandidaten oder der Kandidatin, für den/die er „gepfuscht“ hat, keinen Gefallen, weil nach außen der Eindruck entsteht, der Kandidat oder die Kandidatin habe ihn dazu veranlasst, sich so zu verhalten, was wohl nicht der Fall sein dürfte.

3. Es geht hier wohlgemerkt nicht darum zu erfahren, für wen der Teilnehmer stimmen wird, falls am kommenden Sonntag gewählt wird. Es geht lediglich um die Frage, wen von den genannten Spitzenkandidaten er sich als Bürgermeister WÜNSCHEN würde.

4. Grundsätzlich gilt, was an dieser Stelle schon einige Male angemerkt wurde. Online-Umfragen wie diese sind nicht mehr und nicht weniger repräsentativ als die für teures Geld von BRF oder DG-Regierung beim Institut Forsa in Auftrag gegebenen Umfragen, die auch nur Bürger mit Festnetzanschluss erreichen und diese mit 41 Fragen am Stück „bombardieren“, so dass die Befragten schon nach 10-15 Fragen weder die Konzentration noch die Lust haben, nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Bei einer Online-Umfrage kann sich der User wenigstens in aller Ruhe, wenn es ihm gerade passt, und anonym (ohne Druck von außen) mit der ihm gestellten EINEN Frage (und nicht 41) befassen. In der Regel dienen alle Umfragen dazu, einen Trend oder eine Tendenz im Verhalten der Öffentlichkeit zu erkennen geben. (cre)

6 Antworten auf “Anmerkungen zur Umfrage von „Ostbelgien Direkt“”

  1. Ostbelgien Direkt

    Ein Leser schrieb uns, er stelle sich die Frage, „ob diese Vorgehensweise überhaupt vom Gesetz her erlaubt ist so kurz vor den Wahlen“. Unsere Antwort auf die Frage, die sich vielleicht auch noch andere Leser stellen:

    1. Die Wahlen sind erst am 14. Oktober 2018;
    2. Hier wird nicht nach dem Wahlverhalten gefragt;
    3. Nirgendwo wird behauptet, die Umfrage sei repräsentativ.

  2. Ostbelgien Direkt

    Am Donnerstag im frühen Nachmittag wurde ein erster Abgleich gemacht und das Ergebnis entsprechend korrigiert. Ein weiterer Abgleich erfolgt am Freitag, wenn das Voting beendet wird. Gruß

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