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Lüttich droht „soziales Blutbad“: Bei Arcelor 1300 Stellen in Gefahr

Wegen der stark gesunkenen Nachfrage auf dem Stahlmarkt will der Konzern Arcelor Mittal in Lüttich 7 von 12 Linien in der sogenannten Kaltphase streichen. Die Gewerkschaften sprechen von einem „sozialen Blutbad“, welches der Cité Ardente drohe.

Bis zu 1300 Beschäftigte müssen um ihren Job fürchten. Die Nachfrage nach Stahl liege derzeit fast 30 Prozent unter dem Niveau von vor der Krise. Die Stahlproduktion in Lüttich habe in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres einen Verlust von 200 Millionen Euro eingefahren, teilte die Konzernleitung mit.

Erst Ende letzten Jahres hatten mit dem Ende der Warmstahlproduktion in Lüttich 800 Mitarbeiter ihren Job verloren.p

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