Politik

Luc Frank (CSP) strebt eine zweite Amtszeit an: „Ich brenne für Kelmis, Neu-Moresnet und Hergenrath“

Der Kelmiser Bürgermeister Luc Frank. Foto: OD

Ein Jahr vor den im Oktober 2024 stattfindenden Gemeinderatswahlen versammelten sich am Sonntag in der Patronage in Kelmis zahlreiche Mitglieder zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der Kelmiser Lokalsektion der Christlich Sozialen Partei Ostbelgiens (CSP).

Durch ein offizielles Mitgliedervotum wurde der amtierende Kelmiser Bürgermeister Luc Frank zum CSP-Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahlen 2024 in Kelmis gewählt. Frank hatte sich als einziger Kandidat auf einen im September von der Sektion organisierten Aufruf beworben. Die Sektionsbasis sprach ihm mit einem eindeutigen Wahlergebnis von 59 abgegebenen Ja-Stimmen (bei einer Enthaltung) das Vertrauen aus. Dies entspricht einem Prozentsatz von rund 98 Prozent.

Luc Frank, CSP-Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahlen 2024 in Kelmis mit Sektionspräsident Martin Mertens. Foto: CSP

In seiner Ansprache hob der 51-Jährige hervor, dass er gemeinsam mit dem CSP-Team im Gemeindekollegium und im Gemeinderat sowie im Sektionspräsidium trotz schwerer Zeiten schon viel erreicht habe. Von 138 Punkten, die zu Beginn der Amtszeit 2018 auf Basis einer Bürgerbefragung erstellt wurden, seien trotz Pandemie und Ukrainekrieg bereits über 80 Prozent umgesetzt. Ihm und dem ganzen Team ist es ein Herzensanliegen, dieses Programm zum Wohle der Großgemeinde fortsetzen zu dürfen.

Dazu zog Luc Frank eine positive Zwischenbilanz: „Wir sagen, was wir tun, und wir tun, was wir sagen. Das ist nicht bloß eine Floskel, sondern lässt sich auch nachweislich belegen. Trotz der gegenwärtigen Herausforderungen haben wir bereits mehr als 80 Prozent unseres Wahlprogramms umgesetzt. So finden regelmäßig Sprechstunden für die Bevölkerung statt, der Standort des Polizeikommissariats wurde gesichert, es wurden Kameras zur Steigerung der Sicherheit eingerichtet, Gebühren für Vereine wurden abgeschafft und wir sind u.a. durch die Schaffung eines Rates für Zusammenleben dass schwierige Thema der Integration Zugezogener angegangen. Darüber hinaus haben wir uns dafür stark gemacht, dass die Eyneburg eine neue Zukunft erhält, und wir haben den Kirchplatz neugestaltet.“

Ebenso unterstrich Frank die in dieser Zeit hohe Bedeutung der von der CSP auf den Weg gebrachten Umweltcharta. „Allerdings sind wir noch lange nicht fertig! Ich brenne für Kelmis, Neu-Moresnet und Hergenrath. Damit es sich in diesen Ortschaften auch in Zukunft generationsübergreifend gut, sicher und gerne leben lässt, müssen wir noch besser den ortsspezifischen Anforderungen, Wünschen und Sorgen unserer Bürger gerecht werden. Beispielhaft ist hierbei die Neuordnung der Vergabekriterien für den sozialen Wohnungsbau zu nennen. Auch gilt es, das schwierige Thema der Integration von Zugezogenen mit Augenmaß anzugehen und in den Griff zu bekommen. Als zweitbevölkerungsreichste Gemeinde Ostbelgiens hat Kelmis eine Zentrumsfunktion inne, von der auch andere Gemeinden profitieren. Hier werden Dienstleistungen für den Bürger großgeschrieben. Darum ist es unabdingbar, eine gerechtere Finanzierung seitens der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu erhalten“, hob Frank hervor. „Dafür werde ich mich mit aller Kraft im Interesse der Gemeinde Kelmis einsetzen“, so Frank abschließend.

Die 21 Kandidaten der Kelmiser CSP bei der Gemeinderatswahl von Oktober 2018. Foto: CSP

CSP-Lokalsektionspräsident Martin Mertens bekräftigte  seinerseits, dass unter der Führung von Luc Frank das Team in Krisenzeiten Beeindruckendes geleistet und wichtige Weichen für eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Großgemeinde gestellt habe. In einer komplexen politischen Landschaft habe Frank sich auf allen Ebenen mit viel Leidenschaft, Herzblut sowie der notwendigen Kompetenz für alle Bürgerbelange im Kleinen und im Großen eingesetzt.

„Es ist nicht die Zeit für Experimente. Stattdessen gilt es, sich mit einem gut funktionierenden, engagierten und kompetenten Team mit Weitsicht, gemeinsam mit den Bürgern, den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Wir sind uns der damit verbundenen Verantwortung bewusst und gleichzeitig davon überzeugt, dem Wähler unter der Führung von Luc Frank hierzu ein überzeugendes Angebot zu machen“, betonte Mertens.

Die klare Bestätigung der Spitzenkandidatur von Luc Frank sei „das starke Signal an die Bevölkerung von Kelmis, Neu-Moresnet und Hergenrath, dass die CSP sich auch in Zukunft geschlossen für ihre Interessen einsetzen wird“, hieß es in einer Pressemitteilung. Die CSP zeige sich zuversichtlich, „bei den Gemeinderatswahlen 2024 mit einer vernünftigen und zukunftsorientierten Politik zum Wohle der Großgemeinde Kelmis erfolgreich zu sein“. (cre)

29 Antworten auf “Luc Frank (CSP) strebt eine zweite Amtszeit an: „Ich brenne für Kelmis, Neu-Moresnet und Hergenrath“”

  1. Luc Frank brennt für den Posten des Bürgermeisters, was logisch ist. Bleibt abzuwarten, ob auch die Wähler für ihn brennen. Die neue Partei NBK mit dem ehemaligen Bürgermeister Louis Göbbels wird ihm wohl das Leben so schwer wie möglich machen. Es wird spannend. Auch in der GE-Leserbriefspalte.

  2. Bin auf niemanden neidisch, der den Job machen will, darf, muss.Aber, das macht man ja freiwillig für ein Bisschen Macht.
    Denn brennen für Kelmis, tut nur einer wirklich und ohne Wenn und Aber
    Der Küsch . Aber das ja auch nur ein Schwein

      • Gemein(d)e

        Mit Dummheit und Dreck werfen kann halt jeder, so wie die zb. PFF oder vivant.
        Immerhin findet der Bürgermeister Lösungen, die sind halt nicht umsonst, wenn die vorige Regierung einen Wartungsstau hat auflaufen lassen.
        Fehlende Gelder die durch die vorige Regierung aus Faulheit und Überheblichkeit nicht beantragt worden, sind fehlen halt nun.

  3. der heilige josef

    Der Bürgermeister von Kelmis der sich eines Tages zur Wiederaufnahme des Erzbergbaus bekennt, den sollte man für seine wirtschaftliche Weitsicht unterstützen. Denn so jemand sorgt für mehr Wohlstand in der Gemeinde.

  4. Vereidiger

    Wenn etwas ohne Gegenstimme abgestimmt wird, dann sind 100 % (der gültigen Stimmen) dafür. Enthaltungen sind irrelevant für das Endergebnis, genau wie (bei richtigen Wahlen) sog. weiße Stimmen. Somit wurde Herr Frank (unterm Strich) „(bei 1 Enthaltung) einstimmig“ bestätigt.

  5. Gemein(d)e

    ich wünsche viel Erfolg, ein Bürgermeister der nicht Dreck auf andere wirft, sondern selber Probleme löst, er hat uns schon mehrfach geholfen, unsere 3 Stimmen hat er.
    Dreckwerfen kann halt jeder.

  6. Facebook-Bürgermeister Schall und Rauch

    Ein Ahnungsloser als Gemeindeoberhaupt: jetzt will er Windräder bauen um Geld in die leere Gemeindekasse zu bekommen … lol. In seinem Garten? Er hat scheinbar noch nicht bemerkt, dass Kelmis dichtbesiedelt ist und für Windräder kein Platz ist. Aber Hauptsache irgenwelchen Stuss erzählen um in der Presse und auf Facebook zu sein.

  7. osse Luc us Kelemes

    Er brennt und verbrennt öffentliches Geld, der Lukas aus Kelemes, die Kasse ist ganz leeeeeeeeeer.
    Da muss es mit seinen Erfolgen als Anwalt nicht so gut aussehen wenn er sein Heil in der Politik ä Kelemes sucht, wa Lukas?
    Apropos, was macht Jolyn?

  8. Ich hoffe das die Kelmiser so viel „Grundschlauheit“ besitzen, sich den Frank wieder zu wählen. Diese ganzen Leserbriefschreiberlinge sind doch mehr als peinlich, und allen voran die +-3 Wochen Ratsmitglied Witzfigur.
    Zudem bleibt der Alt Bürgermeister auch am besten wo er ist. Seine Zeit war auch nicht so glanzvoll wie gerne behauptet.

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