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„KostBar“ des Eupener Krankenhauses bietet auch externen Gästen „schmackhaftes Essen“ – Neuer Leiter

Andrea Wiesemes (r) bedient die Gäste der „KostBar“. Foto: St. Nikolaus-Hospital/Thomas Hohenschue

In vielen Krankenhäusern wird das Essen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter nicht mehr in eigenen Küchen gekocht. Nicht so in Eupen.

„Die Klientel eines Krankenhauses zu bekochen, ist eine anspruchsvolle berufliche Herausforderung, denn mittlerweile gilt es nicht nur den einzelnen Krankheitsbildern Rechnung zu tragen, sondern auch den steigenden Ansprüchen“, betont René Jost, Direktor des Eupener Krankenhauses.

Das St. Nikolaus-Hospital Eupen möchte die Nahrungszubereitung nicht auslagern. „Schmackhaftes Essen ist wichtig für den Genesungsprozess und steigert die Kundenzufriedenheit“, so Jost. „Dass auch Mitarbeiter und Besucher die Qualität und den Geschmack von abwechslungsreichem und täglich frisch zubereitetem Essen zu schätzen wissen, ist selbstredend.“

Der 54-jährige Dominique Keutgen führt seit Mai 2019 die Küche des St. Nikolaus-Hospitals. Foto: St. Nikolaus-Hospital/Thomas Hohenschue

René Jost ist überzeugt, mit Dominique Keutgen die richtige Person an seiner Seite zu haben, um eine unabhängige und erfolgreiche Krankenhausküche für die Zukunft zu gestalten. Keutgen, der in der obstbelgischen Gastronomieszene kein Unbekannter ist, hat die Herausforderung der Küchenleitung zum zweiten Mal angenommen, um diese Aufwärtsentwicklung zu gestalten.

Seit Mai 2019 führt der passionierte Gastronomiefachmann nun erneut das 17-köpfige Küchenteam des St. Nikolaus Hospital, nachdem er 2013 auf eigenen Wunsch das Krankenhaus nach mehrjähriger leitender Tätigkeit als Dienstleiter für Küche und Unterhalt verlassen hatte.

Der 54-Jährige hat seinen engsten „FinEssen“-Mitarbeiter, den Koch Fréderic Kever, anwerben können. Mit Kever und den übrigen Mitgliedern des Küchenteams möchte Keutgen nun reformieren und optimieren.

Eingespieltes Team: Küchen-Dienstleiter Dominique Keutgen (l.) mit dem stellvertretenden Dienstleiter Fréderic Kever. Foto: St. Nikolaus-Hospital/Thomas Hohenschue

Keutgen und Kever haben klare Prioritäten: An vorderster Stelle steht der Patient. „Die Patienten freuen sich auf die Mahlzeiten, die willkommene Unterbrechungen im Klinikalltag darstellen. Ihnen in ihren Krankheiten kleine Lichtblicke zu verschaffen und mit guten Speisen das Wohlbefinden zu fördern, ist der gesamten Küchen-Crew ein Anliegen“, sagt René Jost. „Regionale Vielfalt anzubieten, unter Berücksichtigung der Ernährungsvorschriften der Diätassistenten und der strengen Hygienebestimmungen, erfordern ein bestimmtes Vorgehen, das Keutgen aufgrund seiner Erfahrung meisterhaft beherrscht.“

Auch in der „KostBar“, der offenen Kantine für Mitarbeiter, Pflegekräfte, Ärzte und Besucher werden die neuen, regionalen Speisen angeboten. Keutgen strebt an, die „KostBar“ in bester Innenstadtlage auch für externe Gäste wieder attraktiver zu gestalten und ihnen, quasi über den Magen, das Krankenhaus und seine Dienstleistungen näher zu bringen.

Dabei brauche niemand zu befürchten, Diätkost vorgesetzt zu bekommen. Keutgen und Kever tüfteln aus, wie sich die Speisen für die nicht kranken Gäste der KostBar mit einfachen, aber wirkungsvollen Zutaten verfeinern lassen. (cre)

Öffnungszeiten der „KostBar“:

– Mo.-Fr.: 8.00-18.00 Uhr – warme Küche: 11.30-14.00 Uhr.
– Sa.-So.: 11.00-17.00 Uhr – warme Küche: 11.30-14.00 Uhr (sowie an Feiertagen)

13 Antworten auf “„KostBar“ des Eupener Krankenhauses bietet auch externen Gästen „schmackhaftes Essen“ – Neuer Leiter”

  1. Die letzten 5 Jahre habe ich mehrmals im Krankenhaus verbracht.Kann nur sagen das Essen zum Frühstück und Mittags waren immer sehr gut, nur abends könnte man besseres Essen servieren . Da ich Dominique gut kenne ,wird sich in dieser Hinsicht etwas verbessern. Viel Erfolg Domino!🍽

  2. Peter Müller

    Erst sollte man mal das Parkplatzproblem lösen, bevor man noch mehr Leute anlocken möchte. Ist das überhaupt nötig. Haben wir denn nicht genug Restaurants in der Nähe die um Ihr überleben kämpfen, Das Krankenhaus ist auch schon auf dem gleichen weg wie die Stadt.

    • Im Umkreis von 500 m gibt es folgende Parkplätze : Klinkes – Stockem – Hufengasse – Bergstrasse – Nopri – KBC – hinter dem Rathaus – Loten !
      Das müsste doch reichen oder ? Wenn es Ihnen aber zu weit ist dann schlage ich vor zum McDrive oder zum Quick zu fahren, dort brauchen Sie noch nicht mal auszusteigen !

    • Peer van Daalen

      @Eupenzicke Meine Güte, sind Sie primitiv und peinlich….

      Diese Einrichtung bietet für ALLE!!! Menschen (egal ob krank oder gesund und auch für den schmalen Geldbeutel) ein erstaunlich hochwertiges Essen, wie ich bereits feststellen konnte. Eine mehr als
      gelungene Sache in punkto Preis-Leistungs-Verhältnis in durchaus entspannter Atmosphäre …

      Ich hab diese öffentliche Kantine heute auch auf OSM eingetragen https://www.openstreetmap.org/node/6585840767#map=19/50.62861/6.02948&layers=ND .

      Guten Appetit an alle die Hunger haben und guten Willens sind …

    • Germano-Belgier

      Ich hatte das Glück nicht oft selber im Krankenhaus liegen zu müssen, aber ich habe schon oft jemanden dort besucht.
      Und für Angehörige oder Freunde, die stunden- oder tagelang dort an der Seite ihrer Liebsten verbringen, finde ich es toll das auch ihnen eine gute Mahlzeit serviert werden kann.
      Viel Erfolg dem ganzen Team !

  3. Peter Mûller

    rb 1976 Sie haben nichts verstanden. Es gibt sehr viele alte Leute, die ständig zum Krankenhaus müssen. was nützt mir Looten und hinter dem Rathaus. Es geht darum ,dass man für bestimmte Leute eine gute einfach Lösung findet. mit drei behinderten Parkplätzen ist es nicht getan. Wenn Kirmes ist ,ist es auch vorbei mit Parken am Krankenhaus.

  4. Bucheron

    Ich finde es sehr bizarr, dass sich ein Artikel damit befasst. Ende 2017 gab es für die Küche des Krankenhauses in Eupen fast keine Zukunft. Die AFSCA hat die Küche aus hygienischen Gründen fast geschlossen. Dann musste schnell eine Lösung gefunden werden … und es wurde ein Vertrag mit einer Firma unterzeichnet, um alles zusammenzustellen. Jetzt wird die betreffende Firma ausgesandt, weil sie zu teuer ist und Dominique Keutgen eingestellt wird … In dem Artikel wird er als die Person dargestellt, die die Qualität anpassen muss … warum? Er hat im Mai angefangen, und wenn Sie glauben, er ist in der Küche … glauben Sie es, aber er kann nicht einmal die Bestellungen machen, die andere für ihn machen müssen … Es gab eine Umfrage über das Essen des Patienten zu Beginn dieses Jahres (zu dieser Zeit gab es keinen Dominique Keutgen), die positiv waren, aber nie öffentlich gemacht wurden, warum? Meine Idee ist, dass mit der Ankunft von René Jost im letzten Jahr nur die Budgets aller Abteilungen gekürzt werden. Ich denke nicht, dass dies der richtige Weg ist, ein Krankenhaus zu führen. Der Grund, warum ich das schreibe, ist, dass es so viele gibt Dinge werden vertuscht und ich denke, das ist nicht möglich. Es geht darum, dass das Leben der Menschen vertraulich behandelt wird. Wahren Führungskräften wird gedankt, während sie jahrelang ihre Seelen gegeben haben und durch dick und dünn. Ich bin eine neue Assange. Vielleicht denke ich einfach, dass die Menschen das Recht haben, zu wissen, was los ist wirklich passiert und nicht nur an den Ruf des Krankenhauses zu denken …

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