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Juristischer Erfolg für Gemeinde Amel in Sachen Asphaltwerk

Die Gemeinde Amel hat im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bau eines Asphaltwerks durch die Fa. Enrobest in der Industriezone Kaiserbaracke einen juristischen Erfolg verbucht. Der Staatsrat gab der Aussetzungsklage der Gemeinde gegen die Globalgenehmigung für die Asphaltmischanlage überraschend statt.

Das teilte der Regionalabgeordnete Edmund Stoffels (SP), seines Zeichens auch Mitglied des Ameler Gemeinderates, am Dienstagabend dem Grenz-Echo mit.

Die Folge dieses Urteils ist, dass das Asphaltwerk (zumindest vorerst) nicht gebaut werden darf, obwohl die Fa. Enrobest bereits im Besitz einer gültigen Globalgenehmigung durch den zuständigen Minister für Raumordnung der Wallonischen Region, Philippe Henry (Ecolo), war. Diese Genehmigung sei nun durch den Staatsrat suspendiert worden, so die Zeitung.

In einem zweiten Verfahren muss der Staatsrat nun über den Antrag der Gemeinde Amel und der Bürgerinitiative Kaiserbaracke auf Annullierung der am 19. Dezember 2011 erteilten Globalgenehmigung befinden. Edmund Stoffels glaubt, dass die Chancen auf eine Annullierung der Globalgenehmigung nach dem jüngsten Urteil gestiegen sind.

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