Notizen

FC Brügge ist für eine Jupiler Pro League 2020-2021 mit 18 Vereinen und ohne Playoffs

28.08.2019, Belgien, Brügge: Hans Vanaken von Brügge jubelt über ein Tor. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Der FC Brügge hat vorgeschlagen, dass die Saison 2020-2021 der Jupiler Pro League mit 18 Mannschaften und ohne Playoffs stattfindet.

Am kommenden Freitag, dem 15. Mai, soll die Generalversammlung der Pro League endgültig über das Ergebnis der Meisterschaftssaison 2019-2020 und, zumindest nach Meinung des designierten Landesmeisters FC Brügge, auch über das Format für die kommende Spielzeit 2020-2021 entscheiden.

Der FC Brügge schickte dieser Tage eine E-Mail an die Profiliga und an alle anderen Profiklubs, in der er für die Jupiler Pro League 2020-2021 eine Spielzeit mit 18 Mannschaften und ohne Playoffs vorschlägt.

Normalerweise wird der FC Brügge zum Landesmeister 2019-2020 erklärt. Foto: Shutterstock

Weil der Profifußball in unserem Land wegen der Corona-Krise nach 29 Spieltagen gestoppt werden musste, ohne Gewissheit über den Absteiger aus der Division 1A und den Aufsteiger aus der 1B zu haben, befasste sich eine Arbeitsgruppe der Pro League mit den sportlichen Konsequenzen.

Der Vorstand der Pro League schlug zunächst vor, die Rangliste nach 29 Spieltagen als Abschluss zu betrachten, also mit dem FC Brügge als Spitzenreiter und Waasland-Beveren als Tabellenletzter. Doch Waasland-Beveren, das theoretisch am letzten Spieltag noch den Vorletzten KV Ostende hätte überholen können, will sich nicht mit dem Abstieg abfinden.

Eupens Omid Ebrahimi (2.v.r.) in Aktion im Spiel in Waasland-Beveren, das sich mit dem Abstieg in die Division 1B nicht abfinden will. Foto: Belga

Außerdem wollen Beerschot und OH Löwen, die bisher nur das Hinspiel des Aufstiegsendspiels bestreiten konnten (1:0 für Beerschot), beide in die höchste Spielklasse aufsteigen.

Der FC Brügge will schnell Klarheit und hat darum gebeten, einen Vorschlag einer Jupiler Pro League mit 18 Mannschaften und ohne Playoffs auf die Tagesordnung der Generalversammlung vom kommenden Freitag zu setzen.

Der FC Brügge geht in seinem Vorschlag davon aus, dass der KV Ostende vom Schiedsgerichtshof für den Sport die Lizenz für die nächste Saison erhalten wird, nachdem auch Standard Lüttich und Excel Mouscron grünes Licht für den Verbleib in der 1A bekommen haben.

„Blauw en Zwart“ plädiert für den gesunden Menschenverstand. Weil es im nächsten Jahr eine Europameisterschaft gibt und wegen der Corona-Krise noch ungewiss ist, wann die Saison 2020-2021 starten kann, sind Playoffs nach Meinung des FC Brügge keine gute Formel. Eine reguläre Meisterschaft mit 34 Spieltagen könne da Abhilfe schaffen. (cre)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

4 Antworten auf “FC Brügge ist für eine Jupiler Pro League 2020-2021 mit 18 Vereinen und ohne Playoffs”

  1. Pensionierter Bauer

    Ich hoffe, dass man wieder zu einer achtzehner Liga zurückgekehrt, denn die Playoffs mögen für andere Sportarten gut sein, aber im Fussball finde ich noch immer eine normale Saison das beste. Auch hoffe ich, dass man wieder mehr Belgier in der 1. Division zu sehen bekommt.

  2. Nicht nur das eine 18er Liga interessanter ist; denn die Play-off’s sind doch ur Geldanhäufung für die sechs Grossen. Die play- off 2 ist manchmal doch nur der Weg zum Friedhof für viele Clubs, da die Personalkosten weiter laufen und es kommen fast keine Zuschauer.
    Ausserdem sollten die Fernsehgelder auf alle Vereine gleich verteilt werden und nicht nach Plazierung gestafelt.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern