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Joachim Löw bleibt deutscher Bundestrainer

Der ehemalige deutsche Bundestrainer Joachim Löw. Foto: Federico Gambarini/dpa

Joachim Löw bleibt Fußball-Bundestrainer. Sechs Tage nach dem historischen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalelf in Russland hat sich der 58-Jährige für ein Weitermachen entschieden.

„Ich möchte nun auch mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten. Ich werde gemeinsam mit meinem Team analysieren, Gespräche führen und zum Start der neuen Saison die richtigen Schlüsse ziehen“, sagte Löw in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag.

27.06.2018, Russland, Kasan: (v.r.) Trainer Joachim Löw, Assistenztrainer Marcus Sorg, Teammanager Oliver Bierhoff und Assistenztrainer Thomas Schneider vor dem Spiel gegen Südkorea. Foto: Christian Charisius/dpa

„Ich freue mich, dass wir mit Jogi Löw unseren lange Zeit erfolgreichen Weg fortsetzen können. Und ich habe das Vertrauen, dass wir gemeinsam wieder zu unserer Stärke finden“, sagte Kapitän Manuel Neuer.

Löws Vertrag hatte ohnehin noch eine Laufzeit bis zur nächsten WM-Endrunde 2022 in Katar. Der Kontrakt mit Löw war von DFB-Präsident Reinhard Grindel erst Mitte Mai vorzeitig um weitere zwei Jahre verlängert worden.

In der Verbandszentrale in Frankfurt hatte die WM-Delegation um Grindel, DFL-Präsident Reinhard Rauball, dem 1. Vizepräsidenten Rainer Koch sowie Teammanager Oliver Bierhoff am Dienstag getagt. Löw hatte „in einem persönlichen Gespräch“ der DFB-Spitze bestätigt, dass er sein Amt weiter ausüben möchte.

„Wir hatten einen sehr offenen und vertrauensvollen Austausch, in dem wir viele Punkte angesprochen haben. Wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir mit Jogi Löw einen Bundestrainer haben, der sehr genau analysieren, die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen wird“, sagte Grindel.

26.06.2018, Russland, Kasan: Bundestrainer Joachim Löw bei der Pressekonferenz. Foto: Ina Fassbender/dpa

„Der Bundestrainer und Oliver Bierhoff sollen sich jetzt die notwendige Zeit nehmen, um das Turnier sportlich aufzuarbeiten und dem Präsidium vor dem Länderspiel am 6. September gegen Frankreich, in dem wir in der Nations League gleich gefordert sind, eine umfangreiche Analyse vorzustellen“, so der DFB-Präsident.

Der ehemalige Bundesligacoach Löw arbeitet seit 2004 beim DFB. Er war zunächst Assistent von Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Nach der WM 2006 in Deutschland übernahm er von Klinsmann den Chefposten.

Bei allen Turnieren bis zum Misserfolg in Russland führte Löw das DFB-Team mindestens ins Halbfinale. Die Krönung war der WM-Titel 2014 in Brasilien.

Löw hatte nach dem Aus in Kasan „tiefgehende Maßnahmen“ angekündigt. Diese muss er nun in Angriff nehmen. Am 6. September steht in München gegen Frankreich im Rahmen der neuen Nations League das erste Länderspiel nach dem WM-Desaster an. (dpa)

7 Antworten auf “Joachim Löw bleibt deutscher Bundestrainer”

  1. Merkel bleibt Kanzlerin, Seehofer bleibt Innenminister und Löw bleibt Bundestrainer. Und das ist gut so. Deutschland ist nicht dadurch stark geworden, dass es ständig wechselnde Regierungen hatte. Stabilität, Verlässlichkeit und Disziplin – auch in schwierigen Situationen.

    Und der Neid und die Häme der Welt macht sie nur stärker.

  2. Grashopper

    Wieso langweilig?Mit Löw gibt das eh nix,ausser guten (na ja)Espresso.Der Bursche weiss ganz genau,das seine Zeit vorbei ist,aber in seinem Alter tut er sich bestimmt nichts anderes an,bei dem Gehalt…würde ich auch meine Füsse schön still halten,wenn der Chef des DFB meint,ohne Jogi laüft es nicht.Mal abgesehen von einer nicht zu D stehenden Mittelachse,die der Jogi als Gutmensch weiter spielen(besser auflaufen)lässt….

    • Dubois fernand

      Wenn der Jogi mit dem Neuaufbau beginnt , dann wird dieser noch ein blaues Wunder erleben . Wer von den Spieler hat denn noch Vertrauen in diesem ausgelaugtem Opa , ja dann wird dieser sowieso vom DFB entlassen .

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