Politik

Kattrin Jadin hält Rede am Sitz der UNO in New York: „Ein absoluter Höhepunkt, seitdem ich Politik mache“

Die ostbelgische föderale Abgeordnete Kattrin Jadin (PFF-MR).

Die ostbelgische föderale Abgeordnete Kattrin Jadin (PFF-MR) wird sich von Mittwoch bis Sonntag in New York aufhalten. Sie nimmt an verschiedenen Treffen mit Parlamentariern aus zahlreichen Ländern teil und wird am Freitag am Sitz der Vereinten Nationen eine Rede halten.

Aus ostbelgischer Sicht ist dies schon ein kleines Event, denn es kommt nicht oft vor, dass ein Parlamentarier, noch dazu ein regionaler, eine solche Gelegenheit erhält.

Wie es zu der Reise nach New York kam und was Sie sich davon verspricht, erläutert die 41-jährige Liberale im folgenden Interview mit „Ostbelgien Direkt“.

OD: Kattrin Jadin, wenn Ihnen Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, halten Sie am kommenden Freitag, 18. Februar, eine Rede am Sitz der UNO in New York. Das hat ja noch kein ostbelgischer Politiker bisher geschafft. Wie sind Sie zu dieser Ehre gekommen?

Wehende Fahnen vor dem Hauptsitz der UNO in New York. Foto: Shutterstock

Kattrin Jadin: Ich gehöre mittlerweile schon seit zwei Legislaturen dem Ausschuss für Außenbeziehungen der Kammer an und habe diesen auch in der Vergangenheit oft leiten müssen. Zudem war ich Mitglied des belgischen parlamentarischen Ausschusses der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Anm.d.Red). Damit waren viel Arbeit und Zeitintensität verbunden, was aber auch von meinen Kollegen anerkannt wurde, indem sie mich 2020 zur stellvertretenden Vorsitzenden dieses Ausschusses gewählt haben. In dieser Funktion habe ich nun die besondere Ehre, mit meinem Kollegen Samuel Cogolati (Ecolo) und Andries Gyffroy (N-VA) an der Anhörung der Interparlamentarischen Union (IPU) bei der UNO in New York teilzunehmen. Ich gebe gerne zu, dass es ein absoluter Höhepunkt ist, seitdem ich Politik mache.

OD: Welches ist das Thema Ihrer Rede?

Kattrin Jadin: Im Wesentlichen geht es darum, die verschiedenen Initiativen, die auf EU-Ebene zum Thema Gleichberechtigung ergriffen wurden, zu beleuchten. Ich befasse mich schon lange mit diesen Themen innerhalb der Kammer. Ich persönlich halte nichts von positiver Diskriminierung beim Thema Gleichberechtigung. Gleiche Rechte auf allen Ebenen, darauf kommt es an. Diesen Ansatz werde ich in meiner Rede aufgreifen.

Die Freiheitsstatue ist das Wahrzeichen von New York. Foto: Pixabay

OD: „Positive Diskriminierung“ heißt was?

Kattrin Jadin: Unter „positiver Diskrimierung“ versteht man Sonderregelungen, die dort, wo tatsächlich eine Diskriminierung besteht, einen gewissen Ausgleich schaffen sollen, zum Beispiel durch die Einführung einer Quote. Davon halte ich persönlich nichts.

OD: An wen wenden Sie sich bei Ihrer Rede in New York? Wer sind Ihre Zuhörer?

Kattrin Jadin: Parlamentarier aus aller Welt sind zu dieser Tagung eingeladen. Es sind rund 500 Parlamentarier eingeschrieben. Auch Diplomaten aus aller Welt werden dieser Tagung beiwohnen.

OD: Sie werden die Rede in englischer Sprache halten. Weshalb nicht auf Französisch oder besser noch: Weshalb nicht in deutscher Sprache? Als Ostbelgierin könnten Sie ein internationales Publikum darauf aufmerksam machen, dass es in Belgien auch eine deutschsprachige Minderheit gibt.

Kattrin Jadin: An der UNO gibt es zwei Amtssprachen: Französisch und Englisch. Beide Sprachen beherrsche ich. Aber es ist eine gute Gelegenheit, auch mein Englisch etwas aufzufrischen. Ich werde aber versuchen, einen kleinen Zusatz gegen Ende meiner Rede in Deutsch zu machen. (cre)

53 Antworten auf “Kattrin Jadin hält Rede am Sitz der UNO in New York: „Ein absoluter Höhepunkt, seitdem ich Politik mache“”

  1. Baudimont

    Gleichberechtigung heißt, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben. So steht es auch in unserem Grundgesetz.
    Berufspolitiker und Verwaltungsbeamte sind diejenigen Personen, die, per Definition, am schlechtesten wissen, was Gleichberechtigung heißt…
    Sie alle haben das eine oder andere Privileg, und wir bewegen uns auf eine Kaste von Berufspolitikern zu, die kaum noch eine normale Arbeit kennen.
    Und sie sind es, die es wagen, über Gleichberechtigung zu diskutieren.

    • Marcel Brauer-Baelen

      Ach, haben sie wieder Redeerlaubnis von Balter, so oder so, sind sie denn kein Berufplolitiker bzw. streben sie nicht dannach? Wieviele Posten haben sie schon inne, klären sie und doch mal auf Baudimont, BRF und…?

    • Bin selten Ihrer Meinung, aber ...

      @ Baudimont

      Selten bin ich Ihrer Meinung Frau Baudimont, aber diesen Post finde ich völlig richtig!

      Warum bekommen Politiker und Beamte eine (wahnsinnige) „Pension“ und der Normalbürger (nur) eine (dürftige) „Rente“? Warum müssen Normalbürger in eine Rentenkasse einzahlen, wogegen „Pensionen“ aus Steuereinnahmen bezahlt werden? Warum zahlen Politiker und Beamte nicht auch anteilig in die Rentenkassen ein UND bekommen dann, wie jeder Normalbürger auch, ihre Rente „entsprechend ihrer Einzahlungen“?

      Es sind nämlich genau diese Politiker, die die EZB zurzeit wurschteln lassen und damit die Rentenkassen (inkl. Versicherungen, Krankenkassen, Sparer, …) „enteignen“. Wenn deren Pensionen von den Machenschaften der EZB abhängen würden, würde sich Einiges sehr schnell ändern. Aber solange der dumme Steuerzahler zahlt und schweigt, werden die Damen und Herren wohl so weiter machen …

      • Ungerechtigkeit

        Da kann man nur beipflichten! Keiner packt das Thema an, obschon es geradezu unter den Nägeln brennt. Die Unterschiede sind seit langem aus den Fugen. Das Politiker eine Pension/Rente bekommen, alles Ok, aber niemals die Beträge die man so um die Ecke vernimmt?! 6 bis 7 mal höher wie die normale Arbeiterrente? Warum? Hat der/die Politiker*in etwa soviel schwerer und mehr gearbeitet?
        Das die Politik selber dazu schweigt, dass ist sehr schwer Nachvollziehbar!
        Besonders da sie immer das Richtige und die Wahrheit für sich beanspruchen.
        Bei dem Thema sollten die Bürger sich wehren, denn die Rentenkassen werden leerer und leerer., durch solche ungerechte und dreiste Ungleichheiten.

      • Eun Beamter

        @ungerechtigkeit. Kleine Korrektur. Im Gegensatz zu Deutschland zahlen die belgischen Beamten in eine Pensionskasse ein. Die etwas bessere Rente der Beamten wird durch die geringeren Löhne im öffentlichen Dienst gerechtfertigt, denn in der Privatwirtschaft wird schon besser bezahlt.

        • Beamter2

          Dem kann ich nur zustimmen. Die Leute vergessen, dass man im öffentlichen Dienst nur in den höchsten Rängen relativ gut verdient, aber immer noch schlechter als in privaten Betrieben. Dafür sind die Stellen was sicherer. Und jedem steht es frei ebenfalls diese Laufbahn einzuschlagen. Aber eine Frau Baudimont weiß als Hobby-Politikerin selber nicht was arbeiten bedeutet. Leere Phrasen und dummes Geschwätz von sich geben ist keine Arbeit. Und soviel privilegierter, wie manche denken, ist man im BEamtenstatut nicht.
          Frau Baudimont spricht von Gleichberechtigung. Dann müsste der Beamte/Verwaltungsangestellte ebenfalls ein entsprechendes Gehalt bekommen. Tut er aber nicht. Und es ist nicht verhandelbar wie im Privatbetrieb.

          • Klötschkopp

            Ach, die armen Beamten.
            In der Privatwirtschaft wird meistens nach Leistung bezahlt.
            Der Beamte im öffentlichen Dienst wird auch dann bezahlt wenn er nichts bringt und nur kostet.
            Ich möchte hier nicht allen Unrecht tun aber bei vielen Leuten im öffentlichen Dienst fällt es nicht auf wenn sie zum Dienst gar nicht erscheinen würden.
            Gerade zu Coronazeiten war es schon kurios mit anzusehen wie absolutes Nichtstun auf einen Virus geschoben wurden.
            Das sind übrigens die gleichen Leute die Prämien für ihre Dienste während Corona erhalten haben.
            Andere wurden ruiniert und verarscht. Das zur Gleichberichtigung.
            Jetzt dürfen unsere Macher wieder auf anderer Leute Kosten ihren Dünnpfiff präsentieren.
            Schon lustig das Ganze.
            Ja, Politik für einige aber leider nicht für alle.

            • Ein Beamter

              @Klötschkopp. Was die Arbeitsmoral der Beamten betrifft so irren sie sich. Ich persönlich habe einige Zeit in der Privatwirtchaft verbracht bevor ich in den öffentlichen Dienst gegangen bin und ich kann deswegen gut vergleichen. Leider herrschen nun mal sehr viele Vorurteile gegenüber Beamten, aber es steht nun mal jedem frei seinen Job zu suchen bzw. zu verändern. Sogar auch ihnen.

              • Klötschkopp

                Ein Beamter@
                Jetzt holt man aber die Neidkeule raus.
                Wie gesagt, ich möchte nicht jedem Unrecht tun und Nichtstuer gibt es überall aber so ein staatliches Gehalt ist doch eine sichere Sache.
                Man solle nur mal in sich reinhorchen warum man den Schritt in den Staatsdienst anstrebt.
                Ehrlichkeit zu sich selbst würde da dem einen oder anderem schon helfen.
                Die meisten Beamten können nichts und tun auch nichts sonst wären sie nämlich nicht da sondern würden etwas schaffen.
                der Beamte schafft nur Stillstand und hemmt freies Unternehmertum ohne selbst Konsequenzen aus seinem Handeln zu ziehen.
                Man könnte auch sagen Hampelmann mit politischen Ambitionen.

                • Ein Beamter

                  Die allermeisten Beamten sind nun mal Schreibtischtäter und verwalten und kontrollieren Angelegenheiten nach den Vorgaben der Politik und dem Gesetz. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache und kann durchaus frustrierend im Alltag sein. Wie sie jetzt ‚können gar nichts‘ definieren ist Ansichtssache. Es sollte nur so sein das der Beamte seine Arbeit objektiv und ohne Bevorzugung erledigt. Kein Beamter, ob er nun auf dem Steueramt, der Penionskasse, der Justiz oder anderen öffentlichen Einrichtung arbeitet kann seine Gesetze machen, er arbeitet nur nach gesetzlichen Richtlinien die er vorgelegt bekommt.

          • Baudimont

            @Beamter2
            Kleine Korrektur: Frau Baudimont ist organisiert und sie arbeitet unentwegt.
            Sie beherrscht fünf Sprachen und ist sehr froh, dass sie ausdrücken kann, dass sie unzufrieden ist…
            Sie ist der Meinung, dass Politiker und Staatsangestellte von den Steuerzahlern bezahlt werden, um den Bürgern zu dienen und nicht, um auf ihre Kosten zu leben.
            Sie stellt fest, dass mit der surrealen Menge an Politikern (56 Minister für das kleine Belgien) und den Bataillonen an Staatsangestellten… All diese menschliche Energie, von all diesen Menschen, die im Dienste der belgischen Bevölkerung arbeiten… Wir sollten in Belgien im Paradies sein…

            • Beamter2

              Bei der Zahl der Minister haben sie recht. Ich arbeite um dem Bürger zu dienen und ich bin selber der Meinung, dass gut mit den Geldern der Steuerzahler umgegangen werden muss. Durch meine persönliche absolute Achtsamkeit denke ich, dass ich das Gehalt zu Recht verdiene um mir meine Brötchen zu kaufen.
              Klötschkopp sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Nichtstuer gibt es überall. Auch im Privatbereich, aber die wird man schneller los.

              • Klötschkopp

                Beamter2@
                Ich habe gesagt man darf nicht alle über einen Kamm scheren.
                Aber auch als Beamter müssen Sie zugeben das merkwürdige politische Entscheidungen zu großen Ungerechtigkeiten führen können und der Beamte diese aus Besitzstandsicherung mit trägt ohne persönliche Konsequenzen fürchten zu müssen.
                Das heißt Obrigkeitshörigkeit da man Verantwortung immer nach Belieben anderen in die Schuhe schieben kann.
                ich bin überzeugt davon das viele Staatsbedienstete nicht hinter den Entscheidungen der Politik stehen.
                Aber hier ist es doch so schön muckelig und am ersten das Gehalt auf dem Konto. Was gehen mich da die anderen an, ich tu ja bloß meine Pflicht.

  2. volkshochschule

    Da kann Frau Jadin in ihrer Eigenschaft als marktgläubige Liberale mal die himmelschreiende Kehrseite des Neoliberalismus betrachten in diesem tief gespaltenen Land das sich USA nennt, wo einige in Saus und Braus in ihren eigenen Villenvierteln mit angeschlossenen Privatschulen und Universitäten leben und andere millionenfach in den Vororten der großen Städte und auf dem flachen Land im mittleren Westen von der Hand in den Mund leben müssen trotz Vollzeitarbeit.

      • Joseph Meyer

        @Véracité
        Da ist noch etwas Anderes, was Frau Jadin dringend erklären sollte!
        Gleichberechtigung ist gut und richtig, aber ich finde, das ist gerade jetzt nicht unsere drängendste Sorge!
        Wo stehen Sie, Frau Jadin, in Sachen „Corona-Pandemie“: Weiterhin Abstandsregeln, ja oder nein, weiterhin Impfdrangsalierung, ja oder nein, weiterhin Regierung per Dekret oder Rückkehr zur Demokratie, usw.? Denn medizinisch liegt keine Pandemie vor!
        Was sagen Sie zu der Feststellung, dass es jetzt und zwar seit Beginn der Massen-„Impfungen“ zu einer deutlichen Übersterblichkeit kommt in Abhängigkeit zur Impfquote? Was sagen Sie zu den Fakten welche im folgenden Gespräch genannt werden:

        Published February 12, 2022
        Sucharit Bhakdi und Ronald Weikl: Gute Nachrichten
        mwgfd  – 174,056 Views

        In diesem Video berichtet Prof. Sucharit Bhakdi, Vorsitzender der MWGFD e.V.,{Mediziner und Wisssenchaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie} im Gespräch mit Dr. Ronald Weikl von interessanten neuen Studienergebnissen, die gewaltig das gängige Narrativ der COVID-Vaccine ins Wanken bringen.

        1.) Aktuelle Publikation in den renommierten Fachzeitschriften „Lancet“ und „Cell“ haben neben den sensationellen Ergebnissen des MWGFD-Pathologen-Teams um Prof. Arne Burkhardt zur Schließung der Beweiskette beigetragen:
        A: Die Impfung schützt weder vor Infektion noch vor Übertragung.
        B: mRNA Impfstoffe sind langlebig und erreichen Organe im ganzen Körper. Die modifizierte mRNA der Impfstoffe ist noch 60 (!) Tage nach der Impfung in Keimzentren von Lymphknoten nachweisbar (normale mRNA hat im Gegensatz dazu eine Halbwertszeit von 10 Stunden). Burkhardt et al. konnten Spikeproteine in den die Blutgefäße auskleidenden Endothel-Zellen noch bei einem 4 Monate (1) nach der letzten C-„Impfung“ Verstorbenen nachweisen:
        C. Die Impfung verkürzt das Leben.
        2.) In einem neuen D4CE-Online-Symposium am 18.02.2022, gestreamt vom britischen Sender UK Column, wird auf all dies noch näher eingegangen.
        Link hierzu auf der Webseite des MWGFD und unter dem Teaser-Video auf Youtube (s.oben!).
        3.) MWGFD-Mitglied Prof. Dr. jur. Martin Schwab hat zwei sehr hilfreiche Musterschreiben für alle unter „Impfdruck“ stehenden (nicht nur im Gesundheitswesen) Beschäftigten entworfen, die auf der MWGFD-Webseite (s. Link unten) zum Download bereitstehen.
        4.) In vielen anderen Ländern rund um Deutschland und Österreich sind die Corona.-Maßnahmen längst beendet, insbesondere auch in skandinavischen Ländern. Beispiel: Dänemark, Mads Plasvig. {Finnland, Schweden, Norwegen, andere Länder werden folgen, Polen, Ungarn, ehemaligen Ostblockländer}
        5.) Das „MWGFD-Corona-Ausstiegskonzept“, ein offener Brief mit 10 konkreten Forderungspunkten und einem 40-seitigen Begleitschreiben mit allen wichtigen Daten, Fakten, Argumenten (incl. 141 wissenschaftlichen Quellenangaben), das die Möglichkeit für den sofortigen Ausstieg aus der Corona-Agenda wurde und wird per Email und Post an die wichtigsten Entscheidungsträger in D-A-CH-ST und LIE versendet und trifft auf große Resonanz.
        6.) In seinem Schlusswort geht Prof. Bhakdi noch auf die ebenso unnötigen Totimpfstoffe, wie z.B. Novavax ein

        https://rumble.com/vurhy8-sucharit-bhakdi-und-ronald-weikl-gute-nachrichten.html

        • Friedrich Meier

          Herr Meyer, warum reiten Sie immer wieder auf der, in Ihren Augen nichtexistierenden Pandemie herum?
          Mittlerweile haben die Leute wieder andere Sorgen.
          Die steigenden Energiepreise schnüren so manchem Mitbürger finanziell extrem den Hals zu.
          Die Liberalen geben jedem 100 Euro um die Heizölrechnung zu begleichen. Dafür kriegen die meisten gerade mal genug Heizöl um 3 Wochen zu heizen.
          Ich weiß, Sie würden mit Sonnenenergie den ganzen Winter durchheizen, aber nicht jeder Kleine Mann hat die Möglichkeit dazu.
          Schöne Reden schwingen kann die Frau Jadin fern von Ostbelgien. Sie fliegt mit Steuergeldern finanziert über den großen Teich und mehr als heiße Luft wird wohl nicht dabei rauskommen.

          • Baudimont

            @Friedrich Meier
            Die Menschen haben immer noch die gleichen Sorgen.
            Die totale Inkompetenz und das absolute Desinteresse der Politiker an der Bevölkerung, alles ist miteinander verbunden, die steigenden Energiepreise, der dramatische Rückgang der Kaufkraft… Und diese sogenannte Pandemie, die nur dazu dient, uns die Freiheit zu nehmen … und um zu versuchen, sich unseres wertvollsten Besitzes zu bemächtigen: Unseres Körpers.
            Die Covid-Maßnahmen sind kontraproduktiv und hätten niemals existieren dürfen (Wenn man die Menschenrechte und die belgische Verfassung respektiert hätte)… Unsere Wirtschaft ist zerstört und die Politiker verschwenden weiterhin Geld und verlangen überall Kredite… Jede Familie weiß, dass man nicht ewig auf Schulden leben kann… Aber unsere Politiker ignorieren dies.

        • Ich finde, Corona ist zur Zeit nicht unsere dringendste Sorge (mit Whataboutism lässt sich ja immer gut und letztlich zum Thema aussagevermeidend operieren). Viel länger schon als von Corona wird die Menschheit vom Fußpilz und vom Buchsbaumzünsler geplagt. Warum wird dazu am Sitz der UNO nichts gesagt, und warum nehmen Sie dazu nicht Stellung, Herr Meyer?

  3. Die Wahrheit

    Man muss sich echt die Frage stellen, ob es wirklich nichts Wichtigeres gibt, als eine Rede vor der Uno.
    Sie soll erst einmal sehen, dass wir eine Gleichberechtigung in Belgien haben.
    Wir deutschsprachigen Belgier werden noch immer benachteiligt.
    Ferner reden die Politiker ständig von Klimawandel und Co 2 Ausstoß und dann fliegen sie für eine Rede nach New York und dies bestimmt auf Kosten der Steuerzahler.
    Was werden wir Bürger verarscht. Unglaublich!!

  4. Krisenmanagerin

    Frau Jadin hat ein seltsames Bild der Gleichberechtigung.
    https://ostbelgiendirekt.be/belgien-streitet-ueber-das-thema-abtreibung-255706
    Ich bin durchaus dafür, dass Frauen abtreiben können. Aber bitte innerhalb gewisser Fristen oder mit gewissen medizinischen Indikation.
    Welche Ehre ist es, wenn man als Abgeordnete eines Parlaments, die Corona-Massnahmen einfach hinnimmt? Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass viele Massnahmen sinnlos waren.
    Wie wird der CST gerechtfertigt? Die Ansteckungszahlen haben sich seit der Einführung des CST vervielfacht.
    Warum lassen sie zu, dass der Premierminister dauernd Lügen, über dieses CST verbreitet? Er wird in den Flämischen Medien regelmässig als Lügner bezeichnet.
    Warum diskriminiert man in Belgien Teile der Bevölkerung?
    Wie sieht es mit dem Verbot des Freiheitskonvois aus?
    Wie sieht es mit den Grundrechtseinschränkungen der Belgischen Bevölkerungen aus?
    Wie sieht es mit dem Wallonischen Dekret zur Gesundheitsvorsorge aus? Der Staat möchte über die medizinische Behandlung der Menschen verfügen! Das Individuum gibt es nicht mehr.
    Warum werden die Pflegeberufe immer noch so schlecht bezahlt und unterstützt? (Das sind überwiegend Frauen.)
    Warum lassen sie als Parlamentarierin zu, dass der Gesundeitsminister Frank Vandenbroucke eine Zwangsimpfung der Pflegekräfte vorschlägt? Es ist bereits seit längerem klar, dass man keine sterile Immunität herstellen kann, aber die Nebenwirkungen dieser Impfungen sind erheblich. Wissenschaftliche Studien werden konsequent ignoriert.
    Dann kommt der Flug nach New York. Der CO2 Ausstoss ist immens. Eine Rede könnte genauso gut über Zoom, Teams und CO. übertragen werden. In Sachen Corona ist der Flug auch keine sinnvolle Aktion. Sie bringen vielleicht eine neue Mutante aus New York mit? Aber die Gleichberechtigung der Bevölkerung mit Politikerinnen gibt es nicht! Ich frage mich auch die ganze Zeit, wie ist es möglich, mehrere Vollzeitjobs gleichzeitig auszuüben? Sie sind Parteivorsitzende der PFF. Dann sind sie Schöffin der Gemeinde Eupen. Dann sind sie Abgeordnete der Kammer. Wie schafft Frau das? Ist das auch Emanzipation?

    • Ja, wie schafft Frau Jadin das? Sie kann wohl kaum alle Aufgaben zufriedenstellend erfüllen oder ihr Tag hat mehr als 24 Stunden.
      Sie wirft durch ihr Handeln ein schlechtes Licht auf die gesamte Politik. Schade!
      Wer auf allen Hochzeiten tanzen will, vor allem auf medienwirksamen, wird nicht mehr ernst genommen.
      „Qui trop embrasse mal étreint !“

    • Robin Wood

      @Krisenmanagerin
      Finde Ihre Fragen vollkommen berechtigt! Sehe das auch so, danke.
      Zum Thema Abtreibung sehe ich das genau so wie Sie. Schon komisch, dass Frau Jadin in diesem Fall dafür ist, dass Frauen alleine über ihren Körper entscheiden dürfen, aber bei einer Impfpflicht, wo man sich ja etwas Fremdes in den Körper spritzen lassen muss, anderer Meinung ist.
      Wenn jetzt das Argument kommt, dass Frauen, die abtreiben lassen, nicht ansteckend sind: Ungeimpfte sind gesund und auch nicht permanent ansteckend oder infiziert, Geimpfte wie auch Ungeimpfte können das Virus weitergeben, wenn sie infiziert sind. Die Impfung dient nur dem Selbstschutz.
      So soll das auch jeder frei für sich entscheiden können.

      Dennoch, @Krisenmanagerin, wird Frau Jadin wohl keine Ihrer berechtigten Fragen beantworten.

    • Kattrin JADIN

      Ganz einfach. Sie schafft, sie ist organisiert und sie arbeitet unentwegt. Danke Ihnen für Ihre Kommentare hier, die ich alle sehr aufmerksam lese. Viele liebe Grüße und einen schönen Tag Ihnen allen hier!

      • Klötschkopp

        Da ist das Problem Frau Jadin, man arbeitet viel aber trotzdem kommt nichts konkretes dabei rum.
        Man hat sich eine eigene Welt erschaffen wo man wobei man viel redet und nichts sagt.
        Das ist der Punkt warum viele Bürger das Vertrauen in die Politik die für alle Menschen da sein sollte und nicht nur für die Interessen Einzelner komplett verloren haben.
        Die Politik dient in allem nur noch einem Lobbyistenverband der es in wenigen Jahren geschafft haben die gesamte Menschheit auf eine materielle Wertegemeinschaft zu reduzieren.
        Die Politik wäre aufgefordert sich um die wahren Probleme auf dem Planeten Erde und seinen Bewohnern zu kümmern.
        Alles andere ist Kasperletheater und nährt nur die Interessenten und seinen Verkündern bis zu dem Zeitpunkt wo alle verloren haben.

      • Krisenmanagerin

        https://www.hln.be/binnenland/coronapas-niet-langer-nodig-zelfs-virologen-pleiten-voor-afschaffing~abcb1089/
        Danke für die Antwort, aber sie gehen leider nicht in die Tiefe. Den Willen zur Veränderung haben sie auch nicht. Sie sind wahrscheinlich sehr fleissig. Aber Politik darf eigentlich keine Lebenslange Aufgabe sein. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass Berufpolitikerinnen etwas Betriebsblind werden. Ich befürworte deswegen eine gewisse Rotation in den Ämtern. Bindende Bürgerbefragungen müssten überall in Europa zur Pflicht werden. Viele Parteien haben uns normale Menschen sehr enttäuscht.

    • Joseph Meyer

      @Krisenmangerin
      Wenn Sie recht haben, dann haben Sie recht!
      @Robin Wood
      es scheint so zu sein, dass Geimpfte noch nicht einmal sich selber schützen! Ihr Immunsystem wurde ausschliesslich auf das Sars-Cov-2 Spike Protein fixiert und soll, das sagen unabhängige Experten, jetzt nicht mehr in der Lage sein, die Geimpften vor anderen Virenerkrankungen, z.B. der Influenza-Grippe, zu schützen. Dazu wäre eine neue, wirkliche Viruserkrankung notwendig, um das Immunsystem zu re-aktivieren, z.B. dann hoffentlich mit der eher ungefährlichen Omikron-Variante. Diese Ansteckung wiederum müsste die Politik zulassen indem sie dafür ALLE Massnahmen beendet, Maske, Abstandhalten, Homeoffice, Verbot von grossen Menschenversammlungen, usw.
      Es sind im Übrigen die Nichtgeimpften welche die allgemeine Immunabwehr in der Bevölkerung stark erhalten: Ihre natürlichen Abwehrkräfte bewirken das Verschwinden bzw. die Mutation insbesondere der verschiedenen Atemwegserreger zu normalerweise ungefährlicheren Varianten.
      Das ist medizinisches Basiswissen, aber echte Wissenschaft hat in Corona-Plandemie-Zeiten wohl ausgedient, jedenfalls in vielen europäischen Staaten, allen voran Frankreich, Deutschland, Österreich und Belgien!

  5. Eastwind

    Hier sind wieder viele Neider unterwegs, die gelangweilt die neue Woche anfangen. Frau Jadin hält die Rede in New York im Rahmen ihrer Arbeit als Kammerabgeordnete. Ich kann ja verstehen, dass viele den Senat abschaffen wollen, weil dieses Haus wirklich nichts bringt, aber ein föderales Parlament muss schon sein. Oder wäre euch lieber, wenn es kein Parlament mehr gäbe und wir Verhältnisse wie in Nordkorea hier hätten? Etliche Kommentare hier sind an Kleingeistigkeit nicht zu überbieten. Ich finde es großartig, dass eine Politikern aus Ostbelgien in New York zu Wort kommt. Eine bessere Werbung kann es für Ostbelgien nicht geben. Es gab mal Zeiten, da waren die Menschen in Ostbelgien schon heilfroh, wenn einer von ihnen in Brüssel etwas sagen durfte.

  6. Oos Kattrin

    Hat unsere föderale Abgeordnete Kattrin Jadin (MR) Mitte Februar am Sitz der UNO in New York nicht eine Rede über die Gleichstellung der Geschlechter bzw. Frauenrechte in Belgien gehalten? Das war doch die OSZE-Veranstaltung, die auf keinen Fall per Videoschalte stattfinden konnte. Zwar hat man nichts mehr was davon gelesen und gehört, aber es ist anzunehmen, dass das Treffen tatsächlich stattgefunden statt. Wäre interessant zu hören, was Frau Jadin zu diesem Thema zum Besten gegeben hat.

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