Nachrichten

In Flandern ist es verboten, Auto zu waschen oder Rasen zu sprengen

Foto: Shutterstock

Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit ist es ab Donnerstag in der Region Flandern untersagt, Autos zu waschen, den Rasen zu sprengen oder den privaten Swimmingpool mit Wasser zu füllen.

Diese drastische Maßnahme ergriff die flämische Umweltministerin Joke Schauvliege (CD&V). Damit soll laut flanderninfo.be  der „unnötige“ Verbrauch von Trinkwasser vermieden werden, so die Ministerin.

„Der Verbrauch von Trinkwasser ist in den vergangenen Tagen um 40% angestiegen. Wir müssen vorausschauend handeln, und deshalb kommt es zu dem Verbot, nicht notwendigen Verbrauch von Trinkwasser zu vermeiden, damit die Versorgung für jeden gesichert werden kann.“, so die Umweltministerin.

Foto: Shutterstock

Grund für diese recht drastische Maßnahme ist auch, dass viele Reservebecken langsam leer sind und der Grundwasser-Spiegel sinkt. Die flämische Regierung hofft auf die Vernunft der Bürger, sie wird aber unter Umständen auch repressiv auftreten und Bußgelder verhängen.

Die Gouverneure der Provinzen West- und Ostflandern hatten auf ein solches Verbot gedrängt, denn hier sind die Reservebecken und die Wasserläufe der Ijzer und der Leie schon fast leer. Dort dürfen die Landwirte bereits seit einigen Tagen kein Wasser mehr abpumpen.

In den anderen Landesteilen (Region Brüssel und Wallonische Region) wurde noch kein Verbot verhängt, um der Wasserverknappung Einhalt zu gebieten. (flanderninfo.be)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

9 Antworten auf “In Flandern ist es verboten, Auto zu waschen oder Rasen zu sprengen”

  1. Pensionierter Bauer

    Vielleicht kommt es wirklich nochmal so dicke wie 1976, denn damals galten auch hier zeitweise strikte Regeln beim Wasserverbrauch. Für wie lange hat die Wesertalsperre denn noch Wasser bei uneingeschränktem Verbrauch?

  2. Der 7. Sinn

    In der Eifel ist das beinah jeden Sommer bisher so gewesen, also nicht dramatisches und neues. Und bisher seh ich noch keinen grossen Unterschied zu anderen Sommer? Ich weiss nur der Sommer 2003 war sehr heftig, dagegen ist es im Moment noch ok. Ein stinknormaler Sommer. Aber hey….schöner Shutterstock Bilder.

  3. Unser Dorf wird nicht schöner

    Gab es denn kein sog.“commodo-incommodo“-Verfahren im Vorfeld? Das ist doch immer verpflichtend, wenn eine Baugenehmigung angefragt wird, besonders in einem solchen Umfeld. Wieso hat denn niemand in der darin enthaltenen Frist Einspruch erhoben? Sich im Nachhinein über diesen Bau aufregen , was ich durchaus hier nachvollziehen kann, bringt eh nichts. Bei dem geplanten Wohnungsbau in der Malmedyer Straße haben Anlieger das Projekt ja zumindest vorerst (Staatsrat) stoppen können. Ich persönliche finde das im Bau befindliche Projekt beim Seniorenheim im übrigen viel krasser und unangepasster (im wahrsten Sinne des Wortes) als das zuvor erwähnte.
    Wie gesagt, wieso sind da keine Einsprüche beim „Freches-Bau“ erfolgt? Kaum zu verstehen. Da kann man selbst als Nicht-Bütgenbacher nur den Kopf schütteln; auch das Vivias damit einverstanden erscheint, nicht zu glauben! Oder welche „connexions“ gibt es da womöglich, dass alle die „Füsse still halten?“

    • Réalité

      Dieser Kommentar ist sicher in falsche Gewässer geraten? Nicht desto trotz sollte da um Aufklärung gefragt werden. Dranbleiben und bohren, bis die Wahrheit auf den Tisch liegt!? Sehr kurios besonders: Die gestrenge Frau da in Eupen beim Urbanismus, wo bleibt da deren Realität und Obacht!?

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern