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In der Hitze von Seattle geht’s los für Rote Teufel – Viel Zuversicht, aber Garcia warnt vor den Ägyptern

13.06.2026, USA, Renton: Ein entspannter Kevin De Bruyne spricht im Providence Swedish Performance Center and Clubhouse, dem Trainingsgelände der Seattle Sounders, zu Medienvertretern. Foto: Andrew Destin/AP/dpa

Im imposanten Lumen Field in Seattle mit 67.000 Plätzen und mitten am Tag bei 31 Grad Celsius starten die Roten Teufel heute gegen Ägypten in ihre Weltmeisterschaft (21 Uhr MESZ, / live auf ARD,  RTBF1 und VRT1) – und sie starten mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen im Gepäck. Seit einer ganzen Woche herrscht im Basislager und im Hotel der belgischen Spieler eine positive Stimmung.

Die Siege in den Freundschaftsspielen gegen Kroatien und Tunesien bestärken die Überzeugung, dass die Form stimmt, wobei man letzte Nacht im Spiel Schweden-Tunesien (5:1) hat sehen können, dass die Afrikaner ein schwaches Team haben.

Die Stimmung innerhalb der belgischen Mannschaft nährt natürlich Hoffnungen. „Das ist die beste Stimmung, die ich je in der Nationalmannschaft erlebt habe“, vertraute Romelu Lukaku König Philippe bei einem Telefonat an. Und für „Big Rom“ ist es bereits die vierte WM.

Charles De Ketelaere wird wohl als „falsche Neun“ im Mittelfeld operieren. Foto: Virginie Lefour/Belga/dpa

Nun liegt es an den Roten Teufeln, die Euphorie auch auf dem Platz unter den Augen der ganzen Welt umzusetzen. Nach der katastrophalen Weltmeisterschaft 2022 unter Roberto Martinez und der enttäuschenden EM 2024 unter Domenico Tedesco muss unter Rudi Garcia die Begeisterung für die Nationalmannschaft wieder aufleben.

Laut „Het Laatste Nieuws“ könnte Belgien mit derselben Abwehr starten wie im Freundschaftsspiel gegen Tunesien, nämlich einer Viererkette mit Meunier, Ngoy, Mechele und Castagne. Eine Option, die Theate und De Cuyper auf die Bank verbannen würde.

Die voraussichtliche Aufstellung wäre demnach folgende: Courtois – Meunier, Ngoy, Mechele, Castagne – Onana, Tielemans – De Bruyne – Trossard, De Ketelaere, Doku.

Derweil ist Nationalcoach Garcia bemüht, die Euphorie im belgischen Lager zu bremsen. „Die Ägypter haben gegen Spanien unentschieden gespielt und gegen Brasilien nur mit einem Tor Unterschied verloren. Es ist eine schwer zu besiegende Mannschaft mit zwei hervorragenden Stürmern, Marmoush und Salah. Ich freue mich sehr darauf, Mo wiederzusehen, den ich bei der Roma unter meinen Fittichen hatte. Er ist ein großartiger Spieler und ein großartiger Mensch. Ich werde ihn vor und nach dem Spiel umarmen.“ (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

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