Leute von heute

„Ich bin nicht gekommen, um mich von Ihnen beleidigen zu lassen“

Karl-Heinz Lambertz wird wieder Parlamentspräsident. Foto: OD

Der scheidende Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (SP) gab sich bei der Pressekonferenz von ProDG, SP und PFF am Freitag teils humorvoll, teils aber auch sehr gereizt. War es die Enttäuschung über das für ihn unbefriedigende Wahlergebnis, die ihn etwas „angefressen“ erscheinen ließ?

Als die Journalisten vom Moderator der Pressekonferenz, dem ProDG-Vorsitzenden Clemens Scholzen, dazu eingeladen wurden, Fragen über die Koalitionsvereinbarung zu stellen, wandte sich ein Pressevertreter an den scheidenden Ministerpräsidenten und künftigen PDG-Präsidenten Karl-Heinz Lambertz mit der Frage:

„Als Parlamentspräsident sind Sie ja zu einer gewissen Neutralität verpflichtet. Wie wollen Sie das hinkriegen? Können Sie das überhaupt?“

Lambertz verlor gleich die Contenance und reagierte äußerst gereizt auf die Frage des Journalisten: „Ich bin nicht nach hier gekommen, um mich von Ihnen beleidigen zu lassen!“

Lambertz wie er leibt und lebt…

Siehe auch Artikel „Die neue-alte Mehrheit stellte Koalitionsvereinbarung vor – CSP soll SP Posten des MP angeboten haben (Aktualisierung)“

84 Antworten auf “„Ich bin nicht gekommen, um mich von Ihnen beleidigen zu lassen“”

      • Im Süden hat man schon verstanden, was für zwielichtige Figuren in der SP-PS sitzen. Im Norden sind sicherlich zu viele von dem System SP-PS abhängig und haben Angst um ihren Job. Von der PFF brauchte man nichts zu erwarten. ProD? Weshalb hat man überhaupt das „g“ noch in den Namen übernommen? Nach dem Regen scheint auch irgendwann wieder die Sonne.

  1. Wahlfisch

    Parlamentspräsident (Frühstücksdirektor),mit
    Macht agierend aus dem Hintergrund (Strippenzieher), dann noch Sorglos-Senator zum Schluss:.“ Meine Rente ist gesichert“, frei nach Norbert Blüm kann man da sagen

  2. Altweltenaffe

    Ich kann mich noch erinnern warum man sich damals für Miesen entscheiden hatte: Er gehörte der richtigen Partei an (wie in der Koalitionsverhandlung ausgehandelt) und hatte trotzdem noch kein grosses Gewicht.
    Jetzt setzt man den „Grömaz“ an diese so wichtige Stelle. An die Stelle wo man eigentlich absolut neutral bleiben MUSS setzt man den grössten Strippenzieher der DG!

    • Lieber Herr Hoffmann,

      es ist schön, dass Sie sich hier aktiv einbringen, aber bitte achten Sie auf Ihre Rechtschreibung. Das wollte ich Ihnen schon vor Wochen mitteilen. Sie schreiben fast keinen Satz ohne Fehler. Klar können Fehler in der Eile passieren, aber bitte nicht ständig. Da macht das Lesen keinen Spaß.

      • Stefan Hoffmann

        Ach ja eifler,

        wenn man keine Argumente mehr bringen kann, dann Beleidigen sie einfach mal Leute die nicht Anonym sind! „Die Deutschsprachigen Belgier haben das recht ein eigenes Parlament und eine Eigene Regierung zu bestimmen!“ Zitat Oli P. der Pausenclown.

        MFG

        • Hallo Stefan Hoffmann,
          Ihr Zitat :
          “Die Deutschsprachigen Belgier haben das recht ein eigenes Parlament und eine Eigene Regierung zu bestimmen!” ….

          Ergänzung: Sowie ein in der Verfassung verankertes Recht, einer individuellen , die Persönlichkeitsrechte achtende Auslegung der Rechtschreibung, bei der die Groß-und Kleinschreibung in besonderem Maße der persönlichen Freiheit unterzuordnen ist.
          Scherz beiseite, Stefan, lassen Sie sich nicht beirren und schreiben Sie weiter ohne Druck, von anderen wegen Ihrer Rechtschreibung beäugt und/oder kritisiert zu werden.Ich habe es anderer Stelle schon ein paar mal erwähnt : wir sind hier nicht in der Schule und keiner braucht
          irgend jemanden hier zu bel(e)hren.
          Noch ein Rat : Passen Sie vor allem mit den Kommaregeln auf, siehe Beispiel :
          Ein Lehrer schreibt an die Tafel:
          Der Lehrer sagt, der Schüler sei ein Esel.
          Worauf der Schüler dort hinschreibt:
          Der Lehrer, sagt der Schüler, sei ein Esel.
          Wie ein verändertes Komma den „Sachverhalt“ ändern kann.
          Nichts für ungut und einen schönen Abend

  3. Rote Stars

    Was die Roten da ins Regierunsboot setzen ist ja mehr als lachhaft. Ein alter, selbstherrlicher Sonnengott und sein Mitläufer, der soeben bei der Europawahl versagt hat und auf PDG Ebene auch nichts gerissen hat. Ein schönes Duo.

  4. NURDIERUHE

    „Lambertz verlor gleich die Contenance und reagierte äußerst gereizt auf die Frage des Journalisten: “Ich bin nicht nach hier gekommen, um mich von Ihnen beleidigen zu lassen!”

    Typisch K(aiserliche) H(oheit), eine einfache Frage und dann so eine Reaktion. Ganz nach dem Motto : Ich bin der Größte und wer mich angreift wird lauthals abgebrüllt.
    Die Frage ist nicht mehr als gerechtfertigt. Er, der jahrelang die Zügel fest in der Hand hielt, und jetzt, nach so einem Wahlverlust, sich dennoch irgendeinen Machtposten ergattert hat, kann doch nicht neutral bleiben, wenn er als Präsident des PDG sieht, dass das Boot eventuel in eine andere Richtung schippert, als er es möchte. Er wird dann mit aller ihm zur Verfügung stehend Macht versuchen, die politischen Geschehen weiter nach seinem Willen zu dirigieren.
    Putin durfte nach 2 Amtszeiten auch nicht mehr gewählt werden, liess dann seiner Marionette den Posten während einer Legislaturperiode. Die Politik während dieser Zeit stammte aber weiter von ihm.
    Bei uns ist die Situation die gleiche, nur sind die Namen unserer „Herren“ europäischer.

    WAS FÜR EIN LÄCHERLICHER VEREIN.
    Mit ihrer Entscheidung, die Politik der ProDG in Koalition mit der großen Verliererpartei PS weiter zu führen, haben sie sich keinen Gefallen getan, Herr Paasch.
    Seien Sie nur auf der Hut, dass sie in Zukunft nicht noch mehr unter dem Schäffel ihre „Guru, Herrn und Meisters“ geraten.

    Viel Erfolg und Gnade uns Gott.

  5. Ganz objektiv gesehen, Karl Heinz LAMBERTZ, ist der größte Politiker den die DG während den letzten 20 Jahren gekannt hat, auch wenn er Ecken und Kanten hat. Intelligenter als das ganze Sammelsurium die hier schreiben zusammen.

    • Thunfisch

      Richtig! und deshalb ist es unerhört ihm solch eine Frage zu stellen, auch wenn sich die wohl jeder stellt… die Fragen die Journalisten stellen dürfen, sollten eh vorher abgesprochen werden, das ist auch in vielen anderen Ländern so und wurde dort von allen überlebenden Journalisten akzeptiert.

      • „das ist auch in vielen anderen Ländern so und wurde dort von allen überlebenden Journalisten akzeptiert.“

        @Thunfisch“,

        Oh Schreck, was ist denn mit den anderen Journalisten passiert, die nicht überlebt haben? Die sind doch hoffentlich nicht ermordet worden?

    • Wurstbrotesser

      Und der berühmteste Kanzler Deutschlands war nochmal wer? Ganz blödes Argument, echt! Das mit der überragenden Intelligenz halte ich für ein Gerücht. Der Mann ist vor allem selbstherrlich bis zum gehtnichtmehr, vollkommen manierenfrei und das Gegenteil eines Fair Players. Na immerhin kann er sein Haus jetzt doch noch abbezahlen…

  6. Mal Ernst

    Erich,du bist einer,der die Sache genau sieht.
    Man muss KH nicht lieben ,aber seine Weitsichtigkeit und Fachwissen ist schon beeindruckend.

    Denke,er weiss wo Türen sich öffnen, zum Vorteil der DG.

    War auf jeden Fall eine gute Wahl,KH mit ins Boot zu nehmen.

  7. Wahlfisch

    …Als Parlamentspräsident sind Sie ja zu einer gewissen Neutralität verpflichtet. Wie wollen Sie das hinkriegen? Können Sie das überhaupt?”
    Jetzt mal ganz objektiv betrachtet: würde nicht jeder auf eine solche Frage pikiert reagieren? Das war keine Frage sondern schon eher ein Vorwurf (….können Sie das überhaupt ?).Ok, Lambertz hätte vielleicht etwas „dezenter“ antworten können, trotzdem kann er entsprechend
    antworten. Übrigens, ich glaube nicht, dass irgend ein Journalist in Belgien einem
    bekannten Politiker/in à la De Wever,Di Rupo, Milquet, Reynders oder wem auch sonst immer, sich getraut hätte, eine solche Formulierung „können Sie das überhaupt“in einer Frage einzubauen.

    • Ostbelgien Direkt

      @Wahlfisch: Wenn ein Politiker wie Lambertz seit 1990 Minister ist und seit 1999 Ministerpräsident; wenn seit 15 Jahren Regierungsmitglieder (und leider auch Journalisten), seine Parteifreunde sowieso, von morgens bis abends nach seiner Nase tanzen, wenn so ein Mann über 20 Jahre mehr oder weniger macht, was er will, dieser Mann jetzt aber quasi über Nacht Parlamentspräsident wird und in dieser Funktion von Amts wegen zu einer größtmöglichen Neutralität verpflichtet ist, dann muss es wohl einem Journalisten gestattet sein zu fragen, ob er zu dieser Neutralität überhaupt fähig ist. Oder befinden wir uns in Weißrussland unter Lukaschenko? Gruß Gerard Cremer

      • Wahlfisch

        @ Gerard Cremer,
        Ok, von dieser Warte ausgesehen, in der Ganzheit seiner Amtszeit…
        Ich bin auch dafür, dass Journalisten „knallharte“ Fragen stellen, ob das mit der
        „fähigen Neutralität“ aber so formuliert werden musste….Der Hinweis auf Weißrussland unter Lukaschenko ist nach meinem Dafürhalten auch ein wenig überzogen.Wobei mir gerade spontan einfällt, wie beispielsweise ein Jean-Luc Dehaene wohl auf so eine Frage reagiert hätte…
        Übrigens, nicht dass Sie meinen, ich wäre
        ein Fan vom künftigen Ratspräsidenten, ganz und gar nicht.

      • derboblo

        Dann sagen wir :
        Mutig haben Sie die Frage gestellt und KHL hat eine Antwort à la KHL gemacht.
        Ich habe irgendwo gelesen, Dehaene hätte genauso reagiert. „Il y a deux solutions : la mienne … et la mauvaise!“ hat er mal gesagt. Auch ziemlich arrogant, oder?

  8. Michel Hoffmann

    Hi Thunfisch!
    Wenn jemand so lange Politik in einem Milieu betreibt ,wie der Herr lambertz , dann ist und kann man nicht mehr unbefangen sein ,oder?

    Wir leben ,zum Glück,in einem Land in dem Pressefreiheit herrscht !!!! Ich bin dankbar das es Journalisten gibt ,die Diese Sachen anzusprechen .

    Die Reaktion beweist doch schon ,dass der wunde Punkt getroffen wurde !

    Hi Eifeler ,

    Hoffe die Rechtschreibung ist ok ! Dir ist auch nicht mehr zu helfen !!!!

    • Ostbelgien Direkt

      @Aufklärung: Ja, ich war der Fragesteller, aber die Person tut in diesem Fall nichts zu Sache. Es war eine offizielle Pressekonferenz. Wenn es Journalisten nicht einmal mehr erlaubt ist, die Fragen zu stellen, die sie in ihrer Funktion für richtig halten, dann ist es um die Pressefreiheit in der DG sehr schlecht bestellt. Gruß Gerard Cremer

  9. Frage ist berechtigt

    @OD: Nichts für ungut… Ich finde die Frage berechtigt und gut, dass Sie sie gestellt haben. Und es tut indirekt wohl etwas zur Sache, da andere Medien sich manchmal nicht trauen (Abhängigkeit?), K-H Lambertz unangenehme Fragen zu stellen.

  10. Andere Welt

    JournaJa was suggerierrt denn der OD-Journalist mit dieser Frage?
    Aber OD hat wieder einen Aufhänger. Hurra … und die Klicks gehen weiter und es klingelt in der Kasse des Journalisten Cremer.
    Pures Eigeninteresse und weniger das Interesse der Allgemeinheit!
    Und wohlgemerkt, ich bin absolut kein Anhänger von Lambertz.

  11. Blauäugig

    Macht macht arrogant.
    Und, obwohl er vermutlich der Beste für die DG war, den wir bisher hatten, wurde es Zeit für seinen auch von den Wählern offensichtlich so gewünschten Abgang.
    Aber das war bei anderen selbstherrlichen Politikern vor ihm auch nicht anders
    Dass er sooooo gereizt auf die berechtigte Bemerkung eines Journalisten reagiert, bestärkt MICH in der Überzeugung: dieser Mensch war lange genug an der Macht. Aber – und da stimme ich mit einigen vor mir überein – DER hat noch lange nicht aufgegeben und wird seine Strippen weiter ziehen!

    • Thunfisch

      Den ersten Teil sehe ich genau so. Ich denke aber Herr Lambertz wird sich auch damit abfinden, und etwas ruhiger werden, braucht nur ein bisschen Zeit. So schlecht geht es ihm ja jetzt auch nicht, und Kontakte hat er ja überall.

      Ich will gar nicht bewerten was Herr Lambertz alles geleistet hat für OB, da war sicher viel Gutes dabei. Ein Arbeitstier ohnegleichen. Aber selbst seine grössten Verehrer müssten doch einsehen, dass sein Verhalten seinen Kritikern gegenüber in den letzten Jahren und überhaupt seine Prioritäten und Ausgabenpolitik Bodenhaftung vermissen liessen. Dass ausgerechnet er die Eigenschaften eines neutralen Parlamentspräsidenten aufbringen soll, dass glauben doch nicht mal seine Freunde. Die das gutheissen sind die, die heimlich darauf hoffen, dass er seine (und deren) Gegner so richtig schön auflaufen lassen wird. Politisch schlechter Stil. Ich hoffe dass Herr Lambertz es schafft sich nicht darauf einzulassen, er hat jetzt noch ein letzte Mal die Chance alle positiv zu überraschen.

      Ich bin froh dass es einen Wechsel gibt, hätte ihn mir zwar anders gewünscht, aber sehen wir weiter…

      Eines hat Herr Lambertz aber ganz sicher nicht verdient, die persönlichen Beleidigungen und Schimpfwörter hier im Forum sind überflüssig. Ich denke sogar dass man in ein paar Jahren einiges Positive auch an der Ära Lambertz finden wird. Schade dass das mit dem schuldenfrei nicht so klappen wird, aber auch hier: da waren noch einige andere mit am Werke, die aufpassen sollten, dass sie nicht in 5 Jahren so da stehen wie Lambertz nach 15 Jahren (sind am besten Wege dahin).

  12. Aber warum hat Herr Cremer oder ein anderer Journalist nicht die Frage gestellt, warum Lambertz Ratspräsident wird und nach 2 Jahren ein Wechsel stattfindet.
    Es ist doch aberwitzig, dass Miessen jetzt seinen Präsidentenposten räumen muss und 2 Jahre Senator spielen darf und danach auf den gleichen Posten zurück befördert wird. Will Lambertz noch seine „schützende“ Hand über seinen Zögling Paasch halten oder was soll diese Posse. Diese Frage hätte ich gerne beantwortet. Ob Lambertz fähig ist, das Präsidentenamt auszuüben ist in der Tat eine polemische und völlig uninteressante Frage. In der Politik kommt es selten darauf an, ob jemand fähig ist oder nicht, sondern darum, machtstrategische Entscheidungen durchzusetzen oder individuelle und nicht selten pekuniäre Interessen zu verteidigen. Also bitte, was steckt dahinter ?

    • Nur so eine Idee. Kann es eventuell mit den Pensionsbezügen zu tun haben ?
      Bekommt er als Senator (noch) mehr Gehalt
      wie als PDG-Präsident? Gelten da vielleicht dieselben Bestimmungen wie im Öffentlichen Dienst, wo die letzten fünf Berufsjahre für die Höhe der Pension eine Rolle spielen Wie gesagt, nur eine Vermutung, eine andere plausible Erklärung habe ich nicht

  13. Zu: „…Lambertz verlor gleich die Contenance und reagierte äußerst gereizt auf die Frage des Journalisten: “Ich bin nicht nach hier gekommen, um mich von Ihnen beleidigen zu lassen!”…
    Aber das der(lambertz) mich/uns respektlos „Fußvolk“ nennen darf ist völlig in Ordnung und von mir/uns „steuerzahlender Bürger“ zu akzeptieren.

  14. Frau Mahlzahn

    Herr Cremer,

    bekommt Herr Miesen jetzt eine Abfindung und ein Sanatorengehalt.

    Bekommt Herr Siquet jetzt eine Abfindung.

    Bekommt Herr Lambertz eine Abfindung wenn er nicht mehr Parlamentspräsident ist und ein Senatorengehalt?

    Bitte recherchieren!!!!

    • Neues aus der Anstalt

      „Sanatorengehalt“ (Sanatorium) ist goldig! Ja, die Herrschaften befinden sich in der Anstalt am Kehrweg, um sich, unter anderem,
      ihre Profilneurose, ihren Größenwahn, behandeln zu lassen.

  15. senfgeber

    Zitat aus der SP-Wahlpropaganda:

    „In Ostbelgien setzen wir uns gemeinsam für eine gerechtere Zukunft ein.“

    Da muss sich wohl ein schwerer Druckfehler eingeschlichen haben.

    Es müsste wohl eher heißen:

    „In Ostbelgien setzen wir uns gemeinsam für eine SELBSTGERECHTERE Zukunft ein.“

  16. Die Frage war berechtigt! Wer 15 Jahre die Exekutive führt, der muss sich die Frage gefallen lassen, ob er, praktisch über Nacht, den Rock wechseln kann um als Chef der Legislative hinter dem Vorhang heraus zu kommen. Die Reaktion von KHL zeigt die eines ertappten Kindes; er ist sich des Widerspruchs seines Handelns durchaus bewusst. „ce n’est que la vérité qui blesse…“ . Von daher ist seine Reaktion verräterischer als 1.000 Worte….

  17. Stimme TD

    Die ganze Politik ist vom aussterben bedroht. Die wirklich wichtigen Fragen wegen auf die lange Bank verschoben.
    Pensionbezüge, finanzierung des Sozialsektors, Unterstützung des Ehrenamts, verarmung der Bevölkerung trotz Arbeit, Jugendarbeitslosigkeit, Europa mehr kontrollieren und diese Ekelhafte Praxis sich in die Anwesenheitslisten eintragen und nicht an den Sitzungen teilzunehmen aber 600 € kassieren,…
    Das ist auf den ganzen Jahren nur am Rande erwähnt worden und man ist nie wirklich drauf eingegangen.
    Wow was macht ihr doch tolle Politik. Das schlimme ist unsere jetzigen (Manager) Politiker lernen wie man Kritik am besten ignoriert in Zeiten von Internet und Ko.
    Wir das kleine Volk haben schon lange keine Stimme mehr. Ich hoffe das Frankreich diesem System ein Ende bereitet, es ist Zeit auch wenn es mit Entbehrungen und harten Anfangszeiten verbunden ist zu revoltieren.
    Wer gibt denen das recht sich solche Diäten zu Gönnen, wer das Recht solch ein Klüngel zu bilden und selbst durch die Mutterparteien als ultraregionalist (separatistisch) betitelt zu werden.

  18. Gott sei Dank gibt es in der DG noch einen Journalisten wie Herrn Cremer, der nicht nur Großartiges geleistet hat für die Presse in der DG, sondern auch unabhängig ist und den Mut hat, sich mit Lambertz anzulegen, dem alle anderen Journalisten, der GE-Verleger und der BRF- Direktor voller Angst und Ehrfurcht zu Füßen liegen. Das erfordert Mut und verdient Hochachtung. Ohne OD wäre die Presselandschaft in der DG armselig. Leider versucht Herr Lambertz alles, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Schade, dass die Wähler im Norden der DG nicht so massiv Lambertz abgewählt haben wie die in der Eifel, die klar zum Ausdruck gebracht haben: Wir wollen Paasch statt Lambertz. Dank der Wähler aus Eupen haben sie jetzt beide.

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