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Hohe Durchfallquote bei der Führerscheinprüfung ruft Politik auf den Plan – Sprachliche Benachteiligung?

Lehrer und Schüler beim theoretischen Fahrschulunterricht. Foto: Shutterstock

Die hohe Durchfallquote bei der theoretischen Führerschein-Prüfung ruft in diesen Tagen die ostbelgische Politik auf den Plan. Von sozialen und – speziell auf die DG bezogen – sprachlichen Benachteiligungen ist die Rede.

SP-Sprecher Charles Servaty befragte dazu am Montag im Ausschuss I des Parlaments der DG Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG). Am Dienstag bezog der Rat der Deutschsprachigen Jugend (RDJ) Stellung. Zudem veröffentlichten die liberale ostbelgische föderale Abgeordnete Kattrin Jadin und ihre Parteikollegin im Wallonischen Parlament, Christine Mauel, zum Thema Führerscheinprüfung eine Pressemitteilung.

Servatys Frage an Paasch, dessen Antwort, die ausführliche Stellungnahme des RDJ und die Pressemitteilung von Jadin und Mauel veröffentlicht „Ostbelgien Direkt“ integral als Anhang zu diesem Artikel.

Bei der „Autosécurité“ in Eupen ist die Führerscheinstelle untergebracht (hier beim Ansturm am Mittwoch, 27. Dezember 2017 im Vorfeld der Einführung neuer Regeln für die theoretische Prüfung). Foto: OD

Die Aufregung ist durchaus nachvollziehbar, denn der Erwerb des Pkw-Führerscheins ist heutzutage für viele junge Menschen ungemein wichtig. Er gehöre zum Erwachsenwerden dazu, so der RDJ in seiner Stellungnahme: „Der Führerschein ermöglicht ihnen einerseits ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit in ihrem Leben. Andererseits stellt der Führerschein oftmals eine Eintrittskarte zum Arbeitsmarkt dar, denn viele Arbeitgeber setzen mittlerweile den Besitz eines Führerscheins der Klasse B voraus.

„Der Führerschein scheint eine enorme Herausforderung für junge Menschen in Ostbelgien zu sein“, so der RDJ: „Besonders die theoretische Führerscheinprüfung stellt ein Problem dar, denn viele Jugendliche, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, müssen diese wiederholen.“

Erfolgsquote 2020 in Eupen in der Theorie nur 43 Prozent

Laut RDJ besagt eine Statistik des Öffentlichen Dienstes der Wallonischen Region, dass 2020 weniger als die Hälfte (47,5 Prozent) der abgelegten Theorieprüfungen in der Wallonischen Region bestanden wurden, im Gegensatz zu zwei Drittel bestandener praktischer Fahrprüfungen (61,5 Prozent). Im Eupener Führerscheinzentrum der „Autosecurité“ liege die Erfolgsquote 2020 der theoretischen Prüfung etwas niedriger (43 Prozent) und in der praktischen Prüfung etwas höher (64 Prozent).

Theoretische Führerscheinprüfung. Foto: Shutterstock

„Selbst wenn ordentliche Bedingungen zum Führerscheinerwerb im Grunde eine positive Sache sind, weil sie zweifelsohne zur Verkehrssicherheit beitragen, dürfen die deutschsprachigen Prüfungskandidaten nicht aufgrund der Sprache und der unkooperativen Haltung des Öffentlichen Dienstes der Wallonie benachteiligt werden“, bekräftigten die Föderalabgeordnete Jadin und die Regionalabgeordnete Mauel (PFF-MR).

Mauel will den wallonischen Mobilitätsminister Philippe Henry (Ecolo) zu der Durchfallquote im Prüfungszentrum in Eupen befragen, während Jadin ebenfalls den zuständigen Minister auf die festgestellten Missstände aufmerksam machen möchte.

Für SP-Fraktionssprecher Servaty darf es für die Führerschein-Anwärter weder eine soziale noch eine sprachliche Benachteiligung geben.

Sprachliche Benachteiligung durch mangelhafte Übersetzung?

Laut Servaty besteht aktuell zur Vorbereitung auf die theoretische Fahrprüfung die Möglichkeit, entweder ein Fahrschulbuch im Wert von 40 Euro zu erwerben oder darüber hinaus an verschiedenen Vorbereitungskursen von insgesamt 12 Stunden zum Preis von ungefähr 100 Euro teilzunehmen.

Foto: Shutterstock

„An dieser Stelle muss jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass jeder Führerscheinanwärter nach zwei Fehlversuchen in der theoretischen Führerscheinprüfung verpflichtet wird, die bereits erwähnten 12 Theoriestunden in einer Fahrschule zu belegen“, so der Fraktionsvorsitzende der SP.

Indes mehren sich laut Servaty Hinweise, die eine sprachliche Benachteiligung beim Absolvieren der theoretischen Prüfung vermuten ließen. Servaty wollte von Paasch erfahren, ob er bestätigen könne, dass die gestiegene Durchfallquote bei der theoretischen Führerscheinprüfung mitunter mit mangelhaften Übersetzungen zusammenhänge.

In der Antwort auf die Frage von Servaty kündigte Ministerpräsident Paasch an, dass er die Absicht habe, der zuständigen wallonischen Ministerin Valérie De Bue (MR) den Vorschlag zu unterbreiten, eine Prüfung der Schulbücher und Prüfungsfragen auf ihre sprachliche Korrektheit vorzunehmen.

Paasch war außerdem daran gelegen klarzustellen, dass die DG in Sachen Führerscheinprüfung nicht zuständig sei. „Mir ist bewusst, dass in der Bevölkerung mitunter der Eindruck entstanden ist, wir seien für die theoretischen Fahrschulprüfungen zuständig, weil wir für das Unterrichtswesen zuständig sind. Dem ist aber nicht so.“ (cre)

Nachfolgend die angekündigten Stellungnahmen in vollem Wortlaut:

– Frage von Charles Servaty (SP) zur eventuell durch sprachliche Benachteiligung gestiegenen Durchfallquote bei der theoretischen Führerscheinprüfung und die Antwort von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG)

– RDJ-Stellungnahme zum Führerscheinerwerb in Ostbelgien

– Pressemitteilung der Föderalabgeordneten Kattrin Jadin (PFF-MR) und der Regionalabgeordneten Christine Mauel (PFF-MR) bezüglich der theoretischen Führerscheinprüfungen

78 Antworten auf “Hohe Durchfallquote bei der Führerscheinprüfung ruft Politik auf den Plan – Sprachliche Benachteiligung?”

  1. Eifel_er

    Einfach nur noch lächerlich, Belgien… Seit Jahrzenten wird auf die Deutsche Sprache hingewiesen, es interessiert einfach keine S.. . Das ist doch nicht normal ?
    Die DG hat Politiker noch und nöcher, keiner bewirkt einen Hauch. Arimont hat’s ja selber oft versucht, aber nie kam was rum. Ausser eventuell mal ein Mittagsessen mit Proximus mit der Gelobigung zur Besserung. Seitdem nix mehr. Failed Belgium.

    • Pascal Arimont

      Sehr geehrter Herr/Frau Eifel_er, Ich weiss nicht, wie Sie auf diese Behauptung kommen, dass dabei „nie etwas rum kam“. Ich habe in unzähligen Fällen durch den direkten Kontakt mit Proximus in Brüssel und seiner deutschsprachigen Antenne in Sankt Vith die Internetverbindung einzelner Haushalte oder zusammen mit Kollegen die Investitionen in Gewerbegebieten verbessert. Es besteht nach wie vor dringender Investitionsbedarf und dies wird auch bei jedem einzelnen Treffen gebetsmühlenartig wiederholt. Ich glaube auch, dass sich in den nächsten Monaten diesbezüglich einiges zum Besseren verändern wird. Und zum Schluss: ich habe bis heute nicht ein einziges Mal mit irgendjemand von Proximus zu Mittag gegessen. Nur zur Klarstellung. Beste Grüsse und bleiben Sie gesund. Pascal Arimont

  2. Wenn ich mich noch an meine Zeit erinnere. Mit Vaters altem Ford durch die Gegend gebrettert. Er hat mir ein paarmal alles gezeigt, dann zur Prüfung und ich hatte den Schein. Allerdings bin ich dann auch auf dem Niveau durch Eupen geballert. Der Rest war halt dann Erfahrung sammeln. Heute ist das Lernen und die Prüfung viel schwieriger.

  3. Bahnhofstrasse

    In Küchelscheid fährt regelmässig jemand eine Abkürzung quer durch den Wald oder nutzt die für PKWs gesperrte Strasse hier in Kalterherberg, wenn er nach Eupen fährt.
    Zählen Verbotsschlider nicht auch für belg. Politiker?

  4. Emile Nilles

    Ich und viele deutschsprachigen Belgier haben unsere Jugend als Studenten(innen) in Lüttich verbracht und hatten keine Probleme. Es ist lächerlich wenn man heute noch kein Belgier ist! Aber anonym klagen ist ja einfach.
    Wenn man etwas Mut hat kann man ja auch seinen Namen unter den Kommentaren setzen

    • Walter Keutgen

      Emile Nilles, was bezwecken Sie genau mit Ihrem Kommentar? Geht es, dass in einer Prüfung missverständliche Fragen gestellt werden? Es geht hier nicht um einen Universitätskurs.

      Der Satz „Es ist lächerlich wenn man heute noch kein Belgier ist!“ ist ein solcher unverständlicher. Dann weise ich mal auf ein berühmtes, wallonisches Memorandum von 1912 von Jules Destrée „Lettre au Roi sur la séparation de la Wallonie et de la Flandre „Lettre au https://spinnet.humanities.uva.nl/images/2014-05/destree1912.pdf. Darin steht auf Seiten 2 und 3 des digitalisierten Texts „; il n’y a pas de Belges“. Auf Seite 3 steht auch die Verteilung der Belgier im Jahr 1900 nach Sprachenkenntnissen, Deutsch, Flämisch und Französisch. NB: nach Englisch und Wallonisch wurde offenbar nicht gefragt. Ich gehe davon aus, dass man Plattdeutsch und Wallonisch als Deutsch bzw. Französisch gezählt hat. 1900 war vor dem ersten Weltkrieg, also Belgien ohne Eupen, Malmedy und Sankt Vith. Interessant ist auch, dass in diesem Text das Wort „race“ 7 Mal vorkommt und die Brüsseler auf Seite 3 „métis“ genannt werden. Hier die nur photographisch eingescannte Originalausgabe: http://www.institut-destree.eu/Publications/Jules-Destree_Lettre-au-roi_1912-08-15_Extrait_Revue-de-Belgique.pdf.

  5. Krisenmanagement

    Mit jedem Jahr wurden die Führerscheinprüfungen schwieriger. Es ist ja nicht nur die Theoretische Prüfung? Hinzu kam auch ein Reaktionstest….. Alles nicht mehr so leicht für unsere Jugend. Da muss etwas getan werden. Gerade im ländlichen Raum benötigen die jungen Menschen einen Führerschein.

    • Walter Keutgen

      Krisenmanagement, ja wir sind in einer Phase der immerwährenden Optimierung alles angekommen. Dabei vergisst man das französische Sprichwort „le mieux est l’ennemi du bien“.

  6. Walter Keutgen

    Aus dem RDJ-Dokument: „Lichtrichtungswechselanzeiger“ steht wohl für „indicateur lumineux de changement de direction“, in einfacher Sprache „Blinker und „clignotant“, in deutschem Amtsdeutsch wohl „Fahrtrichtungsanzeiger“.

  7. Viktor Krings

    Es ist schon beschämend, dass in Belgien die deutsche Sprache immer noch nicht vollständig gleichgestellt wird. Und das nach nunmehr über 100 Jahren.
    Besonders in der Corona-Krise konnte wiederum festgestellt werden, dass die deutsche Sprache nicht den anderen Landessprachen gleichgestellt ist.
    Und darüber sollen sich ALLE unsere Politiker auf ALLEN Ebenen (Gemeinde, DG, Provinz, Kammer, Senat und EU) schämen.

    • Nur das Steueramt spricht mit uns in deutsch

      Wenn der Staat uns abzocken kann, dann sprechen Sie deutsch sonst gehen die uns doch am Aasch vorbei und halten uns für Bosche.
      Die Politiker fordern nur, erreichen ab konkret nichts. Wie kann es sonst sein das im Aldi Nahrungsergänzungsmittel nur in Flämisch und Französischer Beschreibung erhältlich sind.
      Hier hat auch unser Sprachensenator leider nichts erreicht.
      Die Wallonen sprechen doch nur mit uns wenn es ums zahlen bzw. abzocken geht. Dies ist ein Fakt.

    • Fritte Martha

      Herr Berensen,
      der Witz mit Hitlers Führerschein hat einen langen Bart. Passen Sie auf mit Ihren Naziwitzen oder wollen Sie so enden wie Ihre Freundin Frau Baudimont; die hat gerade einen Shitstorm hinter sich, den sie so schnell nicht mehr vergessen wird.

    • Der bäste Fahrgast

      Karl Heinz, wenn ich jemals noch einmal einen Bus betrete, dann nur wenn du fährst! Leck mich fett! Da lernen die einem doch nur noch wo der Blinker geht! Lass die Fiffis mal fahren…. Das letzte Mal, wo ich mich auf den BUS verlassen hab, da ist der Tuppes zu Hause geblieben! Es lag Schnee! Wenn dann ein wildfremder dich mitnehmen muss, weil die Fiffis nicht auf Schnee fahren, da bis de dann ein für allemal fertig mit dem Verein!

  8. Peer van Daalen

    @ karlh1berens: „Ach übrigens : Hatte Adolf überhaupt den FÜHRERschein ?“

    Nein! Adolf Hitler war einer von acht Meldegängern und Kradmeldern während des I WK im Regimentsstab des K.B. 16. RIR, die die Verbindung zu den Bataillonsstäben hielten. Da braucht man keinen Führerschein. Er erhielt damals eine Sondererlaubnis, als Österreicher in die Bayerische Armee eingegliedert zu werden

    Er hatte auch später nie eine und fuhr auch nie selber ein KFZ. Hitler ließ sich fahren hiermit https://www.mercedes-fans.de/magazin/classic/worldwide-auctioneers-versteigert-adolf-hitlers-mercedes-benz-typ-770-in-amerika-kommt-hitlers-hauptparadewagen-unter-den-hammer.12643

  9. Einstein

    Letztens waren es noch die benachteiligten deutschsprachigen Medizinstudenten, jetzt sind es die Fahrschüler. In der Wallonie wird die DG vlt. bald als Studentenorganisation wahrgenommen, wenn sie wegen dieser Belange interveniert. Zur Erinnerung: Wenn man nicht aus einem Kleingliedstaat kommt, kann man auch durch eine Prüfung fallen, aber da hilft einem kein Minister oder EU-Parlamentarier.

    • Walter Keutgen

      Einstein, dass die Prüfungen und das Kursmaterial in einwandfreiem Deutsch sind, kann man doch noch verlangen. Dass das Kursmaterial in allen Sprachen zum selben Preis angeboten wird auch. Christine Mauel ist im Wallonischen Parlament und darf wie jeder andere Abgeordnete sich darum kümmern. Das tun sicher auch französischsprachige.

      • WK: Völlig richtig. Und leider ein Beweis für viele Mängel in der DG-Verwaltung. Es müsste doch möglich sein, nach all den Jahren korrekte Übersetzungen der wesentlichen Texte zu haben. Und es wäre an der Zeit, eine offizielle deutsch(sprachige) Übersetzung bei der Veröffentlichung im Staatsblatt zu verlangen.
        Die „Winker/Blinker“ sind im code de la route „les feux indicateurs de direction“ oder die „richtingsaanwijzers“.
        Den Begriff „Lichtrichtungswechselanzeiger“ zu erfinden ist, höflich ausgedrückt, beschämend !

        • Walter Keutgen

          5/11, nicht nur ist die Erfindung beschämend, sondern, da es den richtigen Ausdruck in einer offiziellen Übersetzung gibt, eines professionellen Übersetzers unwürdig. Zuerst macht man ein Glossar der wichtigen Wörter mit ihren Übersetzungen aus guten Quellen des Kunden und füllt sie mit eigenen auf.

          Die DG-Verwaltung ist aber nicht dafür nicht zuständig, das hat man nicht gewollt. Entweder wurschtelt jede Verwaltung für sich oder garnicht oder eine es gibt eine föderale dafür.

  10. Ich weiß von Leuten die erst wenige Jahre in Belgien lebten, deren Muttersprache Färsi ist und die die Prüfung auf Anhieb bestanden haben. Das Problem ist wohl eher der IQ in Ostbelgien….

    • karlh1berens

      Nein, eher würfeln die, wie ich es oben beschrieben habe.
      Die Fragen in der theoretischen Führerscheinprüfung in der DG sind aus dem Französischen übersetzt – und das zum Teil falsch.

      Wussten Sie, dass auch der „Kodex Der Lokalen Demokratie“ falsch in’s Deutsche übersetzt wurde. Das wurde mir von einer Beamtin in der Verwaltung SCHRIFTLICH bestätigt.
      Nach der deutschprachigen Übersetzung hätten die Liberalen bei den Gemeindewahlen 2012 einen Sitz mehr gehabt und die Liste Krings einen Sitz weniger.
      Das hätte zwar nicht groß was geändert, aber zeigt sehr schön, wie es in der DG im Speziellen und in Belgien im Allgemeinen um die Anwendung der Sprachengesetzgebung bestellt ist.

    • Walter Keutgen

      Dax, die Erklärung könnte sein, dass die besagten Leute sowieso immer ein bisschen raten müssen, was geschrieben steht und so nicht durch falsches Deutsch verwirrt werden können.

  11. deuxtrois

    Es liegt sicherlich nicht an der deutschen Sprache, sondern daran, dass einige Regelungen geändert wurden (das Einführen der schweren Fehler, die Notwendigkeit des Risikowahrnehmungstest der getrennt von der theoretischen Prüfung gemacht werden muss). Die Fragen mögen noch immer die selben sein, aber häufiger fällt man durch wegen der „schweren Fehler“. Das hat auch nichts mit dem IQ zu tun, wie so einige hier anmerken.

    Den alten Herren die hier so rumpöbeln wünsche ich, einmal die Theorie neu machen zu müssen. Da würden wahrscheinlich so einige in die Röhre gucken.

    • Caroline

      Die fallen doch sicher nicht durch, eine kleine Prise Vitamin B und jut is.
      Hilft das nicht auch bei Coronapartys vom Politiker Sohneman oder auch Gemeinderatsmitglieder, zumindest in der Commune de Bütgenbach?

  12. Dr Axel Stoll

    An dieser Stelle muss jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass jeder Führerscheinanwärter nach zwei Fehlversuchen in der theoretischen Führerscheinprüfung verpflichtet wird, die bereits erwähnten 12 Theoriestunden in einer Fahrschule zu belegen“, so der Fraktionsvorsitzende der SP.

    JA , in der Wallonie! in Flandern 2x durchfallen , 1x Vorbereitungskurs und dann solange 15 Euro bezahlen bis Du es geschafft hast. Ganz einfach! Hier in der Wallonie musst Du den fetten Mercedes der Fahrschule mit finanzieren! Es wird Dir bewusst quasi extra nix bei gebracht für die 150 Euro die Du bezahlst

    Ich bin der Meinung wenn es in solchen Klassen Fahrschüler gibt (selber mit in der Klasse gewesen) die zum 5-6ten mal da sitzen das sich die Fahrschule hinterfragen sollte
    Wer es in 8×12 = 96 Stunden Unterricht nicht schafft jemanden durch eine Prüfung zu lotsen ist entweder als Fahrlehrer nicht geeignet oder verfolgt ein gewisses Ziel durch sein Handeln = nämlich Geld verdienen auf Kosten seiner Schüler und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden! Es geben da draussen Menschen die haben erfolglos schon mehr Geld in der Fahrschule verbrannt als die 20 Pflichtstunden fahren zum Erhalt der Lizenz kosten würden = über 1200 Euro – in den Hals der Fahrschule geworfen
    Da ist legaler Betrug! Und kommt mir jetzt nicht dann ist die betreffende Person zu doof oder so , wir reden hier von einer Abiturientin die in Deutschland Medizin studiert
    Also daran kann es nicht liegen

  13. Theoretische Prüfung im Juni 1979, noch mit Dia-Projektor und Ankreuzbogen. 40 Fragen, min. 32 Fragen musste man richtig beantworten, Achtung nur 2 schwere Fehler waren erlaubt! 37/40 mit 3 schwere Fehler war durchgefallen. Auch damals waren Leute dabei die mehrmals antreten mussten, einer aus meiner Gruppe hat sein Leben lang keinen Führerschein besessen weil er diese Prüfung nie bestanden hat. Im Prinzip nicht anders als das was meine Jungs 35 Jahre später bestehen mussten. Es gab damals nur noch keine DG Politiker die aus allem ein „Sprachenproblem“ konstruieren….

  14. Corona2019

    @ – Logisch

    Der Unterschied zwischen einer Rechts vorfahrt und einem Kreisverkehr ist eindeutig.
    Kombiniert man Regeln unter dem Motto,
    In Eupen läuft das Eben anders ,
    gefährdet man die Eigene Bevölkerung weil fremde Verkehrsteilnehmer den Überblick verlieren .

    Frage ?
    Wenn Sie vom Kaperberg aus den Schönefelderweg rauf fahren und nach etwa 300 Meter links in die Siedlung abbiegen möchten , dann haben sie sicher schon an dieser Stelle den Baum mitten auf dem Schönefelderweg gesehen .
    Biegen Sie vor dem Baum ab oder dahinter um links in die Siedlung zu gelangen ?
    Für Sie gibt es an der Stelle ja kein Kreisverkehr , deshalb Frage ich .
    Und vergessen Sie in diesem- nicht Kreisverkehr- das sie die Rechtsvorfahrt zu beachten haben .
    Sie mögen hier in der Gegend im Verkehr zurecht kommen weil sie über Orts Kenntnisse
    Verfügen , und ich habe hier natürlich auch kein Problem damit .
    Es geht sich darum das man als Verkehrs Planer Logisch !!!! denken sollte und nicht glaubt machen zu können was man wolle .
    Würden Sie ihr Dorf verlassen , und in einer fremden Stadt eine situation wie in Eupen vorfinden , dann nutzen Sie besser dort ein öffentliches Verkehrsmittel , weil es einfach zu gefährlich ist Leute wie Sie , ohne Begleitung dort fahren zu lassen , dazu fehlt ihnen einfach die Erfahrung .

    Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist , das Sie sich noch so theoretisch anstrengen können etwas zu erklären von dem sie keinerlei Kenntnis besitzen .
    In der Praxis sieht das bei mir eben anders aus.

    Das hier jeder seine eigenen Ideen und Regeln einbringt was die verkehrsordnung betrifft ,
    Ist für mich kein Problem .
    Wenn aber im Rest von Europa andere Regeln herrschen , dann muss man sich nicht wundern wenn der Verkehr in Eupen zum Erliegen kommt weil an jeder Kreuzung andere Regeln herrschen die andere Städte versuchen zu vermeiden , um auch Leute die keine Orts Kenntnis haben zügig fahren lassen zu können.

    Das mit den Rechtsvorfahrten ist natürlich ein allgemeines Problem , das man aus wirtschaftlichen Gründen ( Verbrauch ) und eher Schaden als Nutzen , wieder abschaffen sollte .
    Man muss in der heutigen Zeit dafür Sorgen das bei dem Verkehrsaufkommen der Verkehr wenigstens noch ein bisschen rollt .
    Ein Kreisverkehr trägt natürlich dazu bei das der Verkehr besser läuft
    Glauben dann irgendwelche Künstler in einem Kreisverkehr eine Rechtsvorfahrt einbauen zu müssen , oder es wie ein Kreisverkehr aussehen zu lassen obwohl dort die Rechtsvorfahrt stattfindet , trägt das alles nur zu einer höheren Unfall Gefahr bei .

    Die Versicherung würden es sicher begrüßen ,
    wenn in Zukunft Menschen mit Logischem denken die verkehrsplanung übernehmen würden .
    Und die Verkehrsteilnehmer sowieso .

    • Ein Kreisverkehr wird – unter Vorbehalt eines Irrtums meinerseits- immer angezeigt, da den Fahrzeugen im Kreis die Vorfahrt gewährt werden muss. Kreuzen sich zwei Strassen ohne Beschilderung, gilt fast rund um den Globus die Vorfahrt der Strasse, die auf die von mir benutzte Fahrbahn stösst.

      • Corona2019 verwechselt die Rechtsvorfahrt Ecke Im Kichbend/Schönefelderweg mit einem Kreisverkehr. In der Tat ist dort eine Verkehrsinsel, aber es handelt sich trotzdem nicht um einen Kreisverkehr. Ein Kreisverkehr ist immer, und das in vielen Ländern Europas, mit zwei entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Aber leider schimpft Corona2019 immer auf mich, wenn ich ihm das erklären will. Ich weiß auch nicht, wie er die Fahrprüfung überstanden hat, die ja so unsagbar schwer sein soll.

        • Walter Keutgen

          5/11, Logisch, Corona2019 hat doch die Rechtslage klar erklärt, was beweist, dass sie (Corona = weiblich) es verstanden hat. Der einzige Fehler in ihrem Beitrag ist das Wort logisch. Es wird oft für praktisch verwendet. Mir ist vor vielen Monaten mal ein Auto aus Hamburg im Walhorner Kreisverkehr fast in die Tür gefahren und der Fahrer hat auch noch lange gehupt. Dort sind sogar Rechtsvorfahrtschilder. Die rechtliche Regel ist die gleiche in Deutschland, nur findet man da keine falschen Kreisverkehre. Umgekehrt gibt es in Belgien auch die Schilder an Stellen, wo man sich fragt, wo ist denn der Kreis.

            • Walter Keutgen

              Logisch, was sollen alle diese Wiederholungen? Gehen Sie nach Hamburg und erklären Sie den Fahrern das dort!

              Angesichts dieses Fastunfalls hätte ich mal besser diese Rechtsvorfahrt nicht genommen. Vielleicht war der Hamburger auch überrascht, dass ich wegen eines von rechts kommenden Autos gehalten habe.

      • Boah nee...

        @5/11:
        „Kreuzen sich zwei Strassen ohne Beschilderung, gilt fast rund um den Globus die Vorfahrt der Strasse, die auf die von mir benutzte Fahrbahn stösst.“
        Ich hab’s aber noch so gelernt, dass bei „ohne Beschilderung“ die Rechtsvorfahrt gilt. Bei Ihrem Zitat wäre die Rechtsvorfahrt aber ausser Kraft gesetzt! Oder ist das etwa schon überholt?

        • Willi Müller

          Ich dachte zuerst, jetzt kommt ein Witz…..so wie etwa:
          „Kreuzen sich zwei Strassen ohne Beschilderung, fragt die eine:“Bei welchem Schild ist das Wenden auf der Fahrbahn erlaubt?“ Sagt die andere: „Willkommen in Eupen“.

            • Bravo, Herr Keutgen! Sie haben das Haar in der Suppe gefunden. Ich bewundere Ihre vielseitigen Fachkenntnisse. Allerdings kann ich Sie nur als Allwissender einstufen, wenn Sie mir folgende Frage beantworten können: Welche drei Ausnahmen gibt es noch, wo der von rechts kommende Fahrzeugführer trotz geteerter Straße und trotz fehlendem Verkehrsschild keine Vorfahrt hat?

              • Walter Keutgen

                Logisch, an Ausfahrten von Parkplätzen und Privatgrundstücken. In Kreisverkehren an deren Eingängen Vorfahrtsschilder („gewähren“) stehen, stehen keine („Sie haben Vorfahrt“) im Kreis.

                • Parkplätze und Privatausfahrten und Kreisverkehre ist richtig, aber auch bei Ravelstrecken (geteert oder nicht) gilt keine Rechtsvorfahrt sowie wenn ein Fahrzeug rechts abbiegt und sofort wendet. In letzteren Fall muss der Fahrer dem von links kommenden Fahrer die Vorfahrt abtreten.

                  • Walter Keutgen

                    Logisch, wir haben durch gestrichelte Linien angezeigte Fahrradüberquerungen vergessen. Da haben die Fahrräder Vorfahrt, egal von welcher Seite sie kommen. Aufgepasst bei Ravelstrecken: Ich denke in Belgien sind Schilder Vorfahrt gewähren da. Aber die durch Deutschland hat das nicht und auch keine gestrichelte Linie auf der kreuzenden Fahrbahn, trotzdem haben nach deutschem Recht die Fahrradfahrer auf diesem Radweg die Vorfahrt. Gilt da das deutsche oder belgische Recht. Belgien hätte besser das Territorium mit der Abschaffung der Eisenbahnlinie an Deutschland zurückgegeben. Einen Ravel da anlegen hat doch nur Geld gekostet.

        • Rrrrichtig !
          In den Ländern, wo die rechte Fahrbahn genutzt wird, hat dann auch die Strasse die von rechts kommt Vorfahrt.
          Da wo links gefahren wird, die, die von links kommt…
          Allerdings ist nicht immer ersichtlich, ob es sich um eine Strasse oder nur einen Weg, eine Einfahrt, usw. handelt. Daher wird doch oft eine dementsprechende Beschilderung oder Markierung angebracht.
          Ein GPS wird mir anzeigen, dass ich mich einer Geschwindigkeitsbegrenzung nähere – oder die SMS von Tante Frieda.
          Aber Infos über die Strasse(n) oder Kreuzungen ?

          • Walter Keutgen

            5/11, in Ländern mit Linksverkehr ist das laut Wikipedia unterschiedlich. In England sollen überall Vorfahrtsschilder sein. Dieses Land gilt als eines mit der höchsten Verkehrssicherheit.

  15. Corona2019

    @ – Logisch

    Was soll an der Prüfung schwer sein ?
    Kann sein das Ihnen die Prüfung schwer fallen wird .
    Kann auch sein das zu der Zeit als ich den Schein gemacht habe , es noch leichter gewesen ist den Schein beim ersten mal zu bestehen .
    Wie Dem auch sei .
    Machen Sie mal schön ihren Führerschein ,
    Und fahren dann in andere Städte und Länder .
    Dann müssten Sie eigentlich auch verstehen was ich meine .
    Im Strassenverkehr zählt nur Erfahrung ,
    Die werden sie bei der Fahrschule nicht auf ein Paar Stunden sammeln können .
    Auch nicht wenn man immer im selben Dorf kreist .
    Aber nach ein paar Hunderttausenden Kilometer sollte es dann schon etwas besser gehen , und auch ein klareres Bild davon bekommen was hier schief läuft bei der verkehrsplanung .

    • Corona2019: Ich habe meinen Führerschein vor 45 Jahren gemacht und würde die theoretische Prüfung heute höchstwahrscheinlich nicht schaffen, obwohl ich den Unterschied zwischen einer Rechtsvorfahrt und einem Kreisverkehr kenne.

    • Peter Müller

      Genau. Erfahrung, dass ist das Problem. Habe ich immer so gemacht, und ist auch richtig. Nein die Zeiten ändern sich, und man muss sich anpassen. Erfahrung hilft, aber ist nicht immer richtig.

  16. Corona2019

    @ – Walter Keutgen

    Fangen sie auch schon an wie @ – Schland ?
    😂 / ich bin Männlich zur Welt gekommen ,
    Und habe daran auch nie etwas geändert , oder ändern lassen , und hatte das auch nie vor .

    Soooooooo , nachdem das jetzt geklärt ist , versuche ich

    -@ – Logisch anhand vom Walter Keutgens beispiel nochmals begreiflich zu machen das Eupen nicht !! Dem Vorbild des Strassenverkehrs entspricht .
    Und Wallhorn auch nicht !

    Jeder Belgier ist darüber informiert das hier Rest vor links gilt bei asphaltierten Strassen .
    Ausser Garagen ausfahrten oder von Mir aus auch bei der Ausfahrt vom Aldi auch nicht ,
    es sei denn , man kommt Morgen auf die glorreiche Idee dort ein Schild aufzusetzen .

    Wie Walter Keutgen schon erwähnte kann das aber ein fremder Verkehrsteilnehmer nicht verstehen das im Angedeuteten Kreisverkehr die Rechts vor links Regel gilt .
    Der Herr Keutgen hätte zwar im Schadenensfall recht bekommen .
    Darum geht es aber nicht .
    Sie befürworten hier ständig unlogische verkehrsplanungen , aus welchen Grund auch immer .
    Wollen Sie dem Hamburger und dem Rest der Welt auch erklären was sie alles besser zu wissen glauben ?

    Ich kann mich erinnern , das ich Vor Jahren auf den Marktplatz gesessen habe , und innerhalb einer Stunde an einem schönen Sonntag Nachmittag 4 Fahrzeuge am Marktplatz vorbei gefahren sind um die Paveestrasse hochzufahren .
    Wohl bemerkt nicht im Konvoi , sondern unabhängig voneinander .
    Die Kommentare , Gelächter mit ausdrücken wie ,, dä dumme Prüss “ oder ,,so ne dumme Käskopf “
    vom Rest der Terrasse war einfach nur peinlich, Genau wie das Gelächter der Orts kundigen.
    Und wissen Sie was für mich noch Peinlicher gewesen ist ?
    Die Dummheit der Stadt ein Einbahnstraßenschild so hoch zu hängen ,
    das es niemand sehen konnte .
    Man hatte es irgendwann eingesehen , und das Schild so angebracht das es auch sichtbar wurde .
    Wenn gefährliche Situationen im Strassenverkehr sich ständig wiederholen,
    dann liegt das NUR einzig und alleine an der Falschen Planung , und sonst nichts .

    Wissen Sie wie das in Deutschland funktioniert wenn neue verkehrssituationen geschaffen werden ?
    Dann darf die Polizei sich dort den halben Tag stellen , um zu beobachten ob auch nicht Ortskundige mit der neuen verkehrssituation zurecht kommen .
    Beziehungsweise ob die neue Situation So geschaffen wurde das sie jedem Verkehrsteilnehmer Logisch! Erscheint .
    Das ist natürlich in Deutschland einfacher festzustellen ob jemand nicht aus diesem Landkreis ist , weil man es anhand der ersten Buchstaben vom Kennzeichen erkennen kann .
    Und sollte sich bei der Beobachtung herausstellen , das die Verkehrsteilnehmer von ausserhalb nicht mit der Situation klar kommen , dann bekommen die verkehrsplaner ein Besuch der nicht unbedingt Blümchen zur Begrüßung enthält .

    Die Beamten erkennen das Ganz einfach am Fahrverhalten von fremden , ob die Situation gut und Logisch ! Gestaltet wurde .
    Oder ob da ein Künstler Planen wollte , der sich besser mit moderner Kunst beschäftigen sollte.

    So , jetzt dürfen sie wieder behaupten ich würde nichts verstehen , und soll meinen Führerschein abgeben , wie Sie es vor ein Paar Wochen behauptet haben .
    Besser würde die Situation bei uns in der Gegend aber auch dann nicht .

    • @Corona2019: Wer keine Schilder lesen kann, sollte nicht am Verkehr teilnehmen, ob er aus dem Dorf oder Hamburg kommt. Sowohl in Walhorn als auch im Schönefelderweg sind alle Rechtsvorfahrten ganz klar sichtbar mit einem entsprechenden Schild gekennzeichnet. Ob die Kreuzungen nun eine Ähnlichkeit mit einem Kreisverkehr haben, spielt keine Rolle. Da müssen Sie sich bei den Verkehrsplaner beschweren und nicht bei mir. Und ob ich persönlich solche Verkehrsplanungen logisch oder nicht finde, spielt auch nicht die geringste Rolle. Die Schilder sind eindeutig und jeder Verkehrsteilnehmer muss in der Lage sein, diese zu deuten. Ansonsten ist und bleibt man eine Gefahr im Straßenverkehr. Auch ich und bestimmt fast jeder andere Verkehrsteilnehmer hat schon mal ein Schild übersehen. Besonders in Orten oder Städten, die man nicht kennt. Aber es ist dann UNSERE Schuld und nicht die der Verkehrsplaner. Mehr denn je muss man heutzutage seinen Augen geöffnet halten auf der Straße, denn ohne Regelung, ob die für Sie logisch ist oder nicht, würde es zu vielen Unfällen kommen. Deshalb sind die Hürden bei der theoretischen und praktischen Fahrprüfung zurecht auch so hoch.

      • Corona2019

        @ – Logisch

        Vorschlag .
        Ändern Sie ihren Nick Namen ?
        Ich hätte Da einen für Sie .

        @ – warum einfach wenn es auch
        kompliziert geht .

        Von Logisch kann bei Ihnen jedenfalls keine Rede sein .

        • @Walter Keutgen: Natürlich finde ich Rechtsvorfahrten, die wie Kreisverkehre aussehen, bescheuert und unangebracht. Sie sind aber zumindest durch Verkehrsschilder sichtbar als solche zu erkennen. Ich gehe auch davon aus, dass sich schon sehr viele Verkehrsteilnehmer über diese seltsame Verkehrsregelung beschwert haben. Ohne Erfolg, wie man sieht. Mich persönlich stört das auch nicht. Ich wohne hier im Raum Bleyberg und Kelmis, und hier wimmelt es nur so von Kreisverkehren und besonders Rechtsvorfahrten. Unfälle passieren aber so gut wie nie und den Verkehrsrowdies wird der Wind aus den Segeln genommen. Und eine sichere Verkehrsführung ist ja schließlich das Ziel der Verkehrsplaner. Also ist doch alles gut, oder?

    • Peter Müller

      Was sie da schreiben ist ihre Meinung, aber nicht richtig, besonders über Deutschland. Egal wo ich Fahre, muss ich die Verkehrssituation, die durch Schilder angezeigt wird befolgen. Verkehrsschilder müssen auch alle auf einer festgelegten Höhe angebracht werden, und nicht wahllos angebracht werden. Wenn ich mich hinter dem Steuer setze, sollte ich die Augen offen halten.

  17. hohe durchfallquoten gibt es auch in D.
    M.E ist die Verkehrsordnung optimierungsbedürftig, da sie mitlerweile ein volumen angenommen hat, das die horizont der meisten (früher oder im älterwerden später) überfordert. Nicht ohne grund mühen sich anwälte und richter um eine rechtsprechung, da das gebotene verhalten -in der jeweiligen verkehrssituation- einfach nicht dem gewünschten entsprach.
    Es müsste mehr technik her um den bediener zu entlasten. Denke da z.B. an gps gesteuerte tempobegrenzer, rundumblickende kameras im auto etc………und eine EG weite verkehrsordnung in EINER sprache. (sofern sprachliche anordnungen getroffen werden, wie z.B. umleitung, baustelle, ausfahrt, einfahrt , einbahnstraße etc. Auf den straßen ist nicht mehr nur der landsmann unterwegs…….

  18. Corona2019

    @ – Peter Müller

    Darum geht es Doch .
    Wenn Sie in Eupen die Autobahn nehmen möchten und nicht zufällig gleichzeitig Flugzeuge am Himmel beobachten ,
    Werden Sie kein Schild sehen .
    Hier Macht jeder was er will ,
    Und genau da liegt die Gefahr .
    Gut heute hat fast jeder ein Navi ,
    Trotzdem irritierend wenn man Schilder nicht sieht , oder vorfahrten nach Lust und Laune gestaltet .
    Kommen Sie von Eupen und möchten die Autobahn Richtung Liege nehmen ,
    Dann haben die Leute die von Welkenraedt kommen vorfahrt wenn sie die auffahrt Richtung Liege nehmen .
    In Eynatten ist es umgekehrt .
    Sie kommen aus Richtung Eupen und wollen in Eynatten die Autobahn Richtung Liege nehmen,
    Dann haben sie auf der auffährt Spur vorfahrt vor den Leuten die sich aus Richtung Aachen kommend auf der Autoffahrt befinden .
    Sicher kann jeder Schilder lesen .
    Und selbst Dort verhauen sich Ortskundige die es gewohnt sind , weil wenn sie aus Welkenraedt kommend vorfahrt haben wenn sie Richtung Liege fahren .
    Kommen die Gleichen Leute aus Aachen zurück und fahren Richtung Liege in Eynatten auf der Autobahn , dann haben sie plötzlich keine vorfahrt , und denken natürlich nicht daran .
    Wer nicht viel unterwegs ist kann da überhaupt nicht mitreden , weil sie auch keine oder nur wenig Unfälle , oder fast Unfälle gesehen haben können . Und von zuhause auch nicht beurteilen können woran es dann gelegen hat weshalb es kracht .
    Die Leute die viel unterwegs sind wissen das man Schilder beachten muss mehr als jeder andere .
    Man kann sich aber auch mehr als Dumm anstellen um gefährliche Situationen zu schaffen .
    Da lassen natürlich auch die Pyramiden grüßen

    • Walter Keutgen

      Corona2019, das mit der Auffahrt Eynatten nach Aachen aus Richtung Eupen ist mir aufgefallen, weil das auch so in Deutschland ist und ich Rechtsvorfahrt erwartete. Das Schild war aber außergewöhnlich hoch angebracht, ein innenbeleuchtetes aus Glas mit ausgewaschenen Farben. Die Fahrbahnmarkierungen waren ebenso verblasst. Und nun der Hammer: Eine in der Gegend wohnende Bekannte fuhr einfach durch, obwohl von links jemand kam. Jahrzehnte nichts gemerkt.

      • Corona2019

        @ – Walter Keutgen .

        Jahrzehnte nicht’s gemerkt :-)
        Ist aber sehr schlecht .

        Die Schilder so hängen das nicht nur der Pilot einer Passagiermaschiene sie sehen kann , ist hier ein allgemeines Problem.
        Der braucht sie zwar nicht , findet es aber sicherlich lustig .
        Wenn man das mit der Beschilderung in D. Oder NL vergleicht ist es einfach nur beschämend .
        Vom Straßenbelag ganz zu schweigen .

        Selbst die Autobahnen von denen viele Glauben Nachts noch immer überall beleuchtet zu sein schneiden im Vergleich schlecht ab .
        Wenn dort ein LKW Reifen auf der Pannen Spur liegt , dann können Sie davon ausgehen das der 14 Tage später immer noch dort liegt .
        Es hängt aber auch von der Region ab .
        Richtung Namür können es auch 4 Wochen werden bis man sich bemüht eine Gefährdung zu beheben .
        Da können Sie auch dreimal am Tag anrufen oder es über die Notrufseule mitteilen , es ändert nichts .
        Alles schon selber erlebt .
        Ist ja auch Komisch das in den meisten Abschnitten Tag und Nacht keine Autobahn-Polizei zu sehen ist .
        Nur bei Unfällen Rücken die Herrschaften aus .
        Personal Mangel ?
        In den meisten anderen EU Ländern präsentiert man sich jedenfalls mehr ,
        und Schaft auch nach Möglichkeit selber Gegenstände aus einer Gefahren Zone .
        Anscheinend ist bei uns Die PKW Steuer noch zu niedrige , sonst könnten die Beamten der Autobahn Polizei ja mit Handschuhen versorgt werden .-)

  19. Germano-Belgier

    Betreffend der sprachlichen Feinheiten:
    die hohe Durchfallquote bei der Führerscheinprüfung könnte auch an einem durch Nervosität gereizten Darm liegen.
    Das sogar Politiker sich für den Dünnpfiff der Prüflinge und Prüfer*innen interessieren ist schon eine Meldung wert! ;-)
    #Ironie off…

  20. schlechtmensch

    Anstatt die Führerscheinprüfung immer schwerer zu machen sollten man lieber denen die anschließend mit 100 KM/h durch geschlossene Ortschaften fahren den Führerschein wieder abnehmen.

    • Walter Keutgen

      schlechtmensch, Recht haben Sie. Die immer schwerere Prüfung bestärkt die jungen Leute in der Ansicht, sie seien absolut fähig, fehlerfrei Auto fahren zu können. Dabei ist man am Anfang so gerade fähig ohne Unfall durch den Verkehr zu kommen. Letzteres nicht von mir sondern vom ADAC.

  21. Arschkriecherei made in Ostbelgien

    Und bei allem immer schön bei der EM mit belgischen Fähnchen wedeln und dabei laut schreien:
    Je suis fier d´être „belge“ et merci d´être une colonie wallonne.
    1920 ist es wirklich ganz ganz dumm gelaufen, es wird Zeit, diesem Zirkus 2024 ein Ende zu bereiten.

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