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Hausdurchsungen in Belgien wegen Fipronil

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Die belgische Polizei hat am Donnerstag im Rahmen des Fipronil-Skandals im ganzen Land Razzien durchgeführt. Die niederländische Justiz hat inzwischen ebenfalls Razzien im eigenen Land bestätigt. Dort wurden sogar zwei Verwalter des Unternehmens Chickfriend festgenommen.

Die belgische Polizei hat an verschiedenen Adressen im ganzen Land Hausdurchsuchungen durchgeführt. Um welche Orte es sich genau handelt, hat die Staatsanwaltschaft noch nicht mitgeteilt.

Die niederländische Staatsanwaltschaft hat inzwischen wissen lassen, dass auch dort Razzien durchgeführt würden. Das kommt nicht überraschend, da dort ähnliche Ermittlungen laufen.

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Am 19. Juli fanden bereits Razzien bei dem Unternehmen Poultry-Vision statt. Das Unternehmen gehört zu den Hauptverdächtigen im Fipronil-Skandal, der vor 10 Tagen ans Licht kam.

Poultry-Vision ist ein belgisches Unternehmen aus Weelde. Das Unternehmen soll das für Nahrungsmittel verbotene Insektizid Fipronil mit einem legal in Belgien erhältlichen Läusepestizid vermischt haben.

Das Produkt schien gut zu wirken und wurde deshalb in relativ kurzer Zeit in vielen Hühnerställen eingesetzt. Poultry-Vision verkaufte das Insektizid an das niederländische Unternehmen Chickfriend. Da das Unternehmen das Mittel in niederländischen Hühnerställen einsetzte, sind auch in den Niederlanden Eier mit Fipronil belastet.

In beiden Ländern laufen zur Zeit Ermittlungen nach der Herkunft und Verbreitung von Fipronil. (flanderninfo.be)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

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