Politik

Minister Freches: „Wir werden nicht zulassen, dass der Brand eine ganze Tourismussaison mit sich reißt“

Valérie Lescrenier (2.v.l) und Gregor Freches (2.v.r), für den Tourismus zuständige Minister der Wallonischen Region und der DG, im Gespräch mit Einsatzkräften. Foto: Kabinett Freches

Das Hohe Venn gehört zu den wichtigsten Tourismusregionen der Wallonie und der DG. Es zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen an. Region und Gemeinschaft wollen deswegen alles tun, um zu verhindern, dass der Großbrand wirtschaftliche Folgen für den gesamten Tourismussektor in Ostbelgien nach sich zieht.

Am Montag haben sich die für Tourismus zuständigen Minister der Wallonie und der DG, Valérie Lescrenier und Gregor Freches, vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und gemeinsam mit den betroffenen Tourismusbetrieben und den Einsatzkräften beraten.

Am Wochenende mussten 54 Beherbergungsbetriebe evakuiert werden. Weitere Betriebe wurden durch den Brand unmittelbar in ihrer Tätigkeit beeinträchtigt. In der Wallonie und in der DG betrafen die Evakuierungen einen Teil der Unterkünfte in den Gemeinden Weismes und Bütgenbach.

Valérie Lescrenier und Gregor Freches im Gespräch. Foto: Kabinett Freches

„Derzeit wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, um genau zu ermitteln, welche Betriebe betroffen sind, wie viele Gäste Auswirkungen zu spüren bekommen haben, welche Folgen es für Buchungen gibt und mit welchen Schwierigkeiten die Anbieter aktuell konfrontiert sind“, heißt es in einer Pressemitteilung von Minister Freches. Neben der Unterstützung der direkt betroffenen Unterkunftsbetriebe gehe es darum, zusätzliche wirtschaftliche Belastungen für den gesamten Tourismussektor zu verhindern. Denn auch in Gebieten, die weiterhin uneingeschränkt zugänglich sind, komme es bereits zu Stornierungen oder einem Rückgang der Nachfrage. So seien beispielsweise Stornierungen bis nach La Roche-en-Ardenne gemeldet worden – rund 60 Kilometer vom Brandgebiet entfernt.

Um schnell und effizient reagieren zu können, koordiniert “Tourisme Wallonie” die Sammlung der Informationen gemeinsam mit den Berufsverbänden und privaten Akteuren im Rahmen einer Konzertierungsrunde des Tourismussektors. „Ziel ist es, rasch ein gemeinsames und möglichst genaues Bild der Lage und der Bedürfnisse vor Ort zu erhalten“, heißt es.

Die Informationen werden auf der Internetseite von VISITWallonia gebündelt. Damit steht Besuchern sowie den Tourismusbetrieben eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Dort werden aktuelle Informationen zur Lage, zu den betroffenen Gebieten und zu Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb dieser Zonen veröffentlicht.

Auch die Tourismusagentur Ostbelgien wird diese Informationen weitergeben. Beide Einrichtungen stimmen ihre Kommunikation miteinander ab, damit Besucher und Betriebe unabhängig von ihrer Anlaufstelle kohärente und aktuelle Informationen erhalten. Telefonisch können sich Besucher unter 081/84.41.00 informieren und beraten lassen.

17.08.2026, Nordrhein-Westfalen, Monschau: Ein Feuerwehrmann zeigt auf einem Tablet das Einsatzgebiet. Weite Teile des Hohen Venns sind von den Flammen betroffen. Foto: Thomas Banneyer/dpa

„Unsere erste Priorität bleibt selbstverständlich die außergewöhnliche Arbeit der Rettungs- und Einsatzkräfte. Hunderte Menschen sind im Einsatz. Unterstützung kommt auch von jenseits unserer Grenzen. Hinzu kommen sehr viele Landwirte und viele weitere Helferinnen und Helfer, die vor Ort mit anpacken. Ihnen allen gilt unsere Anerkennung.“

„Für den Tourismussektor müssen wir jetzt an zwei Stellen gleichzeitig handeln: Wir stehen an der Seite der unmittelbar Betroffenen und müssen zugleich verhindern, dass eine räumlich begrenzte Situation wirtschaftliche Folgen für eine ganze Destination hat“, so Freches. „Das Hohe Venn bleibt eine bedeutende Tourismusregion. Ein Teil des touristischen Angebots in Ostbelgien ist weiterhin zugänglich, ebenso wie das touristische Angebot in der Wallonie insgesamt. Wir wollen auf beiden Seiten klare, abgestimmte und einheitliche Informationen für Betriebe und Besucher bereitstellen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort nicht beeinträchtigt wird. In einer solchen Situation dürfen Verwaltungsgrenzen keine zusätzliche Komplexität schaffen“, betonten Valérie Lescrenier und Gregor Freches. Da sich die Lage schnell entwickele, müssten Gäste einfach erkennen können, welche Gebiete betroffen sind, was weiterhin zugänglich ist und welche Alternativen zur Verfügung stehen.

Befürchtet wird offenbar ein Dominoeffekt, der den gesamten Tourismussektor in Ostbelgien in Mitleidenschaft zieht. Freches: „Mehrere Betreiber haben sich bereits an die zuständigen Kabinette und Verwaltungen gewandt und von Stornierungen in Betrieben berichtet, die sich in sicheren und vom Brand nicht betroffenen Gebieten befinden. Präzise Informationen sind deshalb entscheidend, damit sich die wirtschaftlichen Folgen des Brandes nicht auf Betriebe ausweiten, die ihre Gäste weiterhin normal empfangen können.“

18.08.2026, Belgien, Weismes: Rauchschwaden ziehen in der Nähe des Ortsteils Sourbrodt über das Hohe Venn. Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn dauert der Kampf gegen die Flächenbrände an. Foto: Oliver Berg/dpa

Für Tourismusbetriebe steht ab sofort unter 081/32.56.11 eine zentrale Telefonnummer zur Verfügung. Dort erhalten sie erste Antworten und werden an die jeweils zuständigen Ansprechpartner weitergeleitet. Auf einer eigenen Informationsseite werden schrittweise wichtige Hinweise gebündelt, unter anderem zu Versicherungsfragen, Buchungen, Stornierungen sowie zu den Folgen möglicher Schließungen oder Evakuierungen.

Direkt betroffene Eigentümer werden zunächst gebeten, sich mit ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen, ihre Situation zu melden und die notwendigen weiteren Schritte abzuklären.Parallel dazu laufen rechtliche Prüfungen, unter anderem zu möglichen Einnahmeausfällen, Entschädigungsmechanismen, einer möglichen Anerkennung als Naturkatastrophe sowie zu eventuell notwendigen regulatorischen Anpassungen. Die Informationen aus dem Tourismussektor sollen helfen, den tatsächlichen Bedarf zu erfassen und gegebenenfalls Empfehlungen für die wallonische Regierung und die Regierung der DG vorzubereiten.

Am Montagnachmittag besuchten Lescrenier und Freches gemeinsam Beherbergungsbetriebe und weitere Tourismusanbieter, die unmittelbar von den Evakuierungen betroffen waren.Darüber hinaus trafen sie mit dem Krisenstab zusammen, um den Einsatzkräften ihre Unterstützung auszusprechen, deren Empfehlungen aufzunehmen und die bereits eingeleiteten Maßnahmen mit der Situation vor Ort abzugleichen.

„Wir werden nicht zulassen, dass der Brand eine ganze Tourismussaison mit sich reißt. Während die Einsatzkräfte vor Ort das Gebiet schützen, müssen wir Arbeitsplätze, Betriebe und wirtschaftliche Aktivität schützen. Das Hohe Venn bleibt eine bedeutende Tourismusregion. Wir setzen alles daran, die betroffenen Betriebe zu unterstützen und gleichzeitig den Gästen verlässliche Orientierung zu geben“, erklärten die beiden Minister abschließend. (cre)

65 Antworten auf “Minister Freches: „Wir werden nicht zulassen, dass der Brand eine ganze Tourismussaison mit sich reißt“”

    • Und wenn er nicht dort gewesen wäre, würde er deshalb angegriffen.
      Die Politiker können doch tun was sie wollen, Ihresgleichen ist doch nie zufrieden und sucht immer nur Gründe zum anfeinden!

      Die kümmern sich wenigsten, wenn auch „nur“ im Hintergrund!

      Ihresgleichen schriebt stattdessen nur sinnlose blöde Kommentare!

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Der Patriot / Als zwischen 1967 und 1974 Atommüllfässer mit einem Gewicht von unzähligen Tonnen, versehentlich von Schiffen ins Meer geplumpst sind, hat man deswegen vor dem 22 Juli in China 2009, kurz vor der totalen Sonnenfinsternis, befürchtet, das ein Sack Reis umfallen könnte, deshalb hat man ihn mit einem Spanngurt sichern lassen.
      Wegen diesem Ereignis wiederum, ist es natürlich logisch dass wir mehr, als die 413 AKWs weltweit, bauen müssen und auch unbedingt ein Loch von Ostbelgien nach Australien Graben sollten um Kerosin zu sparen.
      Diese Ideen stammen nicht von mir, sondern von den Grünen, die für alle Probleme dieser Welt verantwortlich sind.
      Ist klar, oder ? 😵‍💫

    • ..“werden nicht zulassen, dass der Brand eine ganze Tourismussaison mit sich reißt“

      Richtig erkannt.
      Vom Standard-Tourismus schnellstens auf Katastrophentourismus umschalten.
      Kassenhäuser aufstellen nicht vergessen.

  1. Kassandra

    Herr Freches ist im Hohen Venn ein Verspäteter. Er faselt über die Unkosten der Tourismusbrache als gehe es hier unm die Anzahl Kaffeetassen oder Terrassenplätze. Er hat von dem Drama nichts verstanden und betreibt am Brandherd Buchhaltung. Mehr weiss der Kulturminister nicht zu sagen. Bitte abspritzen: Der Mann ist brandgefährlich.

    • Hotelzimmer

      Naja Kassandra, Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserer Region! Ich finde es sehr richtig und wichtig dass der Freches sich auch darüber Gedanken macht und überlegt wie es da weitergeht. (Gehört ja auch zu seinen Aufgaben)
      Sie scheinen ja nicht davon betroffen zu sein, sonst würden sie ein wenig weitsichtiger und anders denken.

        • Vollkommen richtig! Trotz hitzebedingter akuter Brandgefahr hat man das Hohe Venn nicht für Besucher gesperrt, ein Zugeständnis an die Tourismusbranche, das sich im Nachhinein als katastrophal herausgestellt hat. Das einzigartige Hochmoor ist nun in großen Teilen irreparabel zerstört, und schon wieder gilt eine prioritäre Sorge dem Tourismus. Das ist makaber und zeigt, wie kurzfristig und auf die eigene Klientel bedacht Politiker heutzutage denken. Einfach nur widerlich…

  2. Krisenmanagement

    Weiss dieser Pseudoliberale eigentlich, was er da redet? Er kommt mit feinem Zwirn zu den erschöpften Helfern und macht einen auf wichtig. Diese Grüssonkels und Tanten braucht kein Mensch. Es ist unfassbar. Das macht mich einfach nur wütend. Fakt ist im Venn wurde nicht früh genug gewarnt. Sonst wurden noch Fehler gemacht. Erst muss alles aufgearbeitet werden. Die Brände müssen zuverlässig gelöscht sein.

  3. Ostbelgien-Tourismus

    Ich kann nur hoffen, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft (Regierung/Ministerium) oder eine DG-nahe Einrichtung (TAO, …) nicht AKTIV dazu beigetragen hat, dass die roten Fahnen NICHT ausgehangen wurden, obschon die extreme Wetterlage in den vergangenen Wochen diese Maßnahme auf jeden Fall gerechtfertigt hätte. Ganz nach dem Motto: „Verschrecken wir die Touristen nicht unnötig“. Das wäre allerdings fahrlässig und würde sogar den Rücktritt des Ministers rechtfertigen. Lassen wir uns überraschen.

    • Neneewaa

      Genau das habe ich auch gedacht. Auch der Ehrenpräsident von „Les amis des Fagnes“ kann nicht verstehen daß die roten Fahnen nicht da waren.
      Vielleixht war es wieder ein Kompetenz bzw Zuständigkeitsproblem. Jeder will was zu sagen haben, und wenns schiefgeht ist es keiner gewesen.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Ostbelgien Tourismus/ Wie schon erwähnt, man steht sich lieber gegenseitig im Weg.
        Das Thema Rücktritt, ist meiner Meinung nach völlig vergebens zu erwähnen.
        Oder hat in Namur damals jemand seinen Hut genommen, als uns das Wasser bis zum Hals gestanden hatte ?
        💡Ach ja stimmt ich habe mich vertan.
        Er nahm seinen Sonnenhut um in Urlaub zu fliegen.
        Wenn man aber schon zu so vielen überbezahlten ist, die sich meinen kümmern zu müssen, hätte ich einen gratis Vorschlag.
        Jeder Minister, stellt sich zur vollen Stunde nachts den Wecker und prüft mit der Hand in seinem Garten, ob der Rasen knochen trocken ist, oder doch ein Feuchtigkeitsgehalt zu fühlen ist.
        Wenn niemand der Kandidaten einen Feuchtigkeitsgehalt gefühlt hat, sollte der Befehl gegeben werden die rote Fahne zu hießen.
        Wenn schon das Geld fehlt, für mehrere Feuchtigkeitsmesser in Verbindung mit einem Programm, welches auf die Gefahr im Wald hinweist, kann man ja die billigen Minister einspannen. Wir müssen alle sparen ;-)

      • Venntaler

        Die Direktion Malmedy ist für die roten Fahnen verantwortlich und es ist befremdend dass sie sich nicht zur größten Naturkatastrophe die wir je gehabt haben äussert. Stattdessen lässt sie ihre Leute im Regen stehen.

  4. aus der Traum

    die Wichtigtuerei des ostbelgischen Tourismusministers platzt wie ein angepieckter Luftballon.
    Das ihm das nicht gefallt ist nachzuvollziehen. Rettung ist nicht in Sicht und so verfällt er in nicht zu erfüllende Forderungen.
    Statt permanenter Selbstbelobigung in Sachen Tourismus muss er jetzt etwas tun was Politiker seine Schlages nicht gerne machen, da die Lorbeeren nicht kurzfristig zu ernten sind, nämlich proaktiv sich für den Schutz der Natur, langfristig gegen Klimaveränderungen einzusetzen.

  5. Überschuss

    Wieviele Minister haben wir noch in Belgien? Manche sagen u a : 7 für Natur und Umwelt; 9 für Gesundheit, andere Sparten und Fächer werden sicher nicht sehr weit Hinterher hinken in der Anzahl?!
    Werte Damen und Herren, fangt mal zuerst bei euch , und sondiert mal straff nach unten!
    Alles Super Beispiele an das Wahlvolk und Steuerzahler!
    Wofür schwört ihr eigentlich zu Beginn euer Laufbahn?
    Denkt mal darüber nach?! Da kommt das Wort „Schaden“ drin vor!?

  6. Guido Scholzen

    Katastrophentourismus?
    Gute Idee!
    in ein paar Wochen gehe ich die schon begonne Renaturierung des Hohen Venn durch den heutigen Regen anschauen.
    Der Tourismussektor muss wieder laufen.
    Bitte weitersagen….

  7. Krethi und Plethi“

    Wären die roten Fahnen nicht rot, sondern blau gewesen, hätte man sie vermutlich rausgehängt. Der Tourismus ist wichtig, aber die Wichtigkeit eines Naturreservats wie das Hohe Venn, soll über dem Tourimus stehen. Ich plädiere dafür, dass das ganze Hohe Venn in eine D-Zone verwandelt und für die nächsten 20 Jahre komplett gesperrt wird. Wie soll sich ein Naturschutzgebiet erholen, wenn Krethi und Plethi (also alle) sich darin verlustieren können, möglicherweise mit Rucksack, Gaskocher und Grillanzünder?

    • Ich plädiere dafür, dass allein die Feuerwehr entscheidet wann Leute ins Venn dürfen, wie die die Zugänge zu gestalten sind, das ein Rettungsplan und ein Brandverhütungsplan erstellt wird der den Gegebenheiten und der vorhandenen Ausrüstung angepasst wird, und die Verwalter des Naturschutzgebietes haben sich dem zu fügen. Die Biodiversität kann man nicht erhalten wenn man Brände erst nach Tagen löschen kann. Das Risiko ist seit Jahrzehnten bekannt und es ist grob fahrlässig, dass man die Brandbekämpfung und die Brandverhütung hinter den Artenschutz anstellt.

  8. Peter Müller

    Ich glaube, dass Fresches mehr an seine verlorenen Steuern denkt, als an die Unternehmer. Jedes Unternehmer muss einmal auf zisch Jahre auch mit Verlusste rechnen. Wenn man Jahre gute Geschäfte gemacht hat. muss man jetzt eben mal etwas kürzer treten. Ist zwar traurig, aber erschüttert mich nicht besonders. Ist vielen schon passiert.

  9. Sebastian aus Köln

    Wir sind oft im Hohen Venn wandern, manchmal mit Übernachtung, und kehren da auch ein, kaufen ein und so weiter. Wir kommen weiterhin. Ich kenne auch andere Waldbrandgebiete und die erholen sich wieder. So wird es hier auch sein. Jetzt kommt ja der nasse Herbst und Winter. Im Frühling wird es wieder grün sein. Ich drücke allen die Daumen. Ich finde übrigens sehr gut, wie der Wald im Venn bereits überall gemischt aufgeforstet wird, um von der Monokultur wegzukommen, und wie die Stege und Wege repariert worden sind. Im Vergleich zu den alten Schießplatzzeiten mit großräumigen Sperrungen ist alles heute ein riesiger Fortschritt.

  10. Joachim Wahl

    Es scheint etwas widersprüchlich, dass eine als einzigartig und verletzlich beschriebene Naturregion unkontrolliert dem Tourismus preisgegeben wird. Früher wurden Samstags um 17:00h die Barrieren ins Venn geschlossen. Heute fahren internationale Horden von Motorrädern und speziell Fahrzeuge mit „AC“ und „Mon“ durch den Wald, um den Weg zur Thomabrücke als Abkürzung in Küchelscheid zu nutzen. Die Entsorgung der Hinterlassenschaften in Form von abgebrannten Zigaretten, Müllsäcken und menschlichen Ausscheidungen obliegt dabei den ansässigen Bewohnern sowie der Gemeinde. Herr Minister Freches, gerne erwarte ich Ihren Terminvorschlag für einen Ortstermin. Joachim Wahl, Küchelscheid.

    • Peter Müller

      Och herm Herr Wahl. Wieder unsere lieben Nachbarn. . Ich wohne an der Grenze zu Aachen, und da kommen immer das ganze Jahr Horden mit roten Nummernschilder , und lassen ihren Dreck da, wenn sie zum Kaufland oder Aldi fahren.

  11. Dieser Minister u wohl auch die Anderen dürften eine Mitschuld an der Katastrophe haben.
    Sie hätten schon Ende Juli dafür sorgen können das das Venn gesperrt wird. Die Ausreden von wegen Zuständigkeiten usw… zählen nicht, sie fahren täglich durchs Venn und ein wenig Verstand sollten Minister ja schon vorhalten können.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt ob u wann die dafür zuständigen Bediensteten zur Rechenschaft gezogen werden und wer im Hintergrund leichtsinnig interveniert hat um ggf. eine längst fällige Sperrung zu blockieren so das es zu dieser Katastrophe kam.

    • Wie oben schon geschrieben, warum denkt man nicht einfach mit und ein wenig drüber nach, wenn man solche Gebiete betritt.
      Von selber wird da wohl nichts angefangen haben zu brennen.
      Ich denke nicht, dass da ein Strauch oder Busch gedacht hat, ach komm, heute zünden wir mal das Venn an.
      Es ist meistens der Mensch, der den Fehler begeht!
      Und in meinen Augen muss die Politik nicht immer alles verbieten, man kann ja auch ein bisschen an den Verstand der Menschheit appellieren.
      Weil, wenn etwas verboten oder vorgeschrieben wird, dann ist man auch nur am motzen!
      Also, im Endeeffekt ist es egal, ob reagiert wurde oder nicht. Gemotzt wird eh!

      Weil am Ende wissen es alle besser!

      • „Den Verstand der Menschheit“
        der war gut, wo haben sie diesen Witz her? Wo waren sie die letzten Jahre…
        Sonst klappte das mit dem Sperren des Venns auch, der Rest klappt ja augenscheinlich nicht

      • Seher, „Und in meinen Augen muss die Politik nicht immer alles verbieten, man kann ja auch ein bisschen an den Verstand der Menschheit appellieren.“ Mein Verstand beschränkt sich aber, zu kucken, ob die roten Fahnen hängen.

  12. Sehe ich anders,
    Der Bürger, sei es ein Tourist oder egal, wir sollten einfach mehr Rücksicht nehmen! Von selber hat da kein Baum oder Strauch angefangen zu brennen.
    Warum muss die Politik immer alles verbieten und vorschreiben.
    Aber anscheinend sind wir Menschen ja so, wir müssen Regeln haben, ansonsten endet dies im Chaos.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Seher /……Aber anscheinend sind wir Menschen ja so, wir müssen Regeln haben, ansonsten endet dies im Chaos…….

      Nicht unbedingt, aber wenn beispielsweise im Straßenverkehr die Regel rechts vor links plötzlich nicht mehr gilt, 《 dann muss man vorher schon bekanntgeben, dass diese Regel nicht mehr gilt 》, sonst könnte dies zu einem Chaos führen, bei dem Unfälle geschehen, mit brennenden Fahrzeugen.
      Vielleicht sehen sie jetzt besser ?

  13. Ferdinand

    Werter Herr Minister Freches! Sehr Komischer Titel, stammt von Ihrer Rede!? Wie kann man den verstehen!? Ein Muss, oder ihr könnt mich mal, oder alles oder nichts!? Wer hatt denn das Gegenteil gesagt, dass Sie so herrisch herausposaunen!? Oder wars wieder der herr Balter? Bitte erklären sie mal den Inhalt und Sinn etwas näher?!

    • Zugesagt

      Ja unbedingt! Dieses ist das Lieblingsthema der Ministersparte! Da wird seit Jahrzehnten alles lieb und gut geredet, was nur zu Reden ist!? Bereits zu Manfreds Dahmens Zeit wurden immer wieder Lobeshymnen laut, niemals war mal etwas nicht so gut!?

  14. Venntiroler

    Stelle mir noch einige Fragen:
    + gab es eigentlich keine Anfrage (aus der DG?) auf Unterstützung aus dem benachbarten GH Luxemburg?
    + weshalb wurde die Kaserne in Elsenborn mit lhrer vollständigen Infrastruktur nicht genutzt?
    + müssen all die bunten Prospekte mit den schönen Vennmotiven jetzt ins Altpapier?
    + weshalb postet der Tourismusminister seit einigem Tagen keine Filmchen mehr auf Facbook?

  15. Arschkriecherei made in Ostbelgien

    Monsieur Grégory, wie man ihn in Wallonien nennt, ist ein sehr wichtiger Mann, nicht einer, der vor die Kamera kriecht.
    Gemeinsam mit Timmy-Boy wünscht er sich zu Weihnachten eine Eisenbahn im Format XXL.
    Das kann er sich auch was kosten lassen.
    Anschauungsmaterial gibt es, denn zum Venn gab es auch mal eine Vennbahn.
    Die kostete sehr viel Geld und ist heute Geschichte, ein Millionengrab.
    Wenn er mehr darüber erfahren möchte, kann er sich nach Weweler begeben, dort ist er Aufenthaltsort von Joseph, dem Urheber der Venn, Venn, Vennbahn.
    Joseph ist nicht mehr sehr gesprächig, deswegen steht als nächster Karl-Heinz L. gern Rede und Antwort denn Karl-Heinz L. war Koalitionspartner von Joseph und kann Monsieur Grégory erklären, wie es zum Geldausgeben bei der Vennbahn kam, überhaupt ist Karl-Heinz L. ein idealer Partner, wenn’s ums Geldausgeben geht, darin lernte er darin Olli P. an, der jetzt Koalitionspartner von Monsieur Grégory ist.
    Er kann Monsieur Grégory auch erklären, wie sozialistische Planwirtschaft geht, die das Gegenteil von freier Marktwirtschaft ist, denn Grégory will als Liberaler mit Planwirtschaft alles auf Trab bringen.
    Er schafft das und rettet Ostbelgien. Bestimmt.

    • Ferdinand

      Arschkriecherei! Hier haben Sie fast alle genannt! Alles Minister und -Präsidenten von damals, bis heute. Es ging ja noch, gegen heute! Der Lambertz war der Chef von ein paar Tausend Leuten, Lehrpersonen mitgerechnet, ebenso Ehrenamtliche. Jedenfalls wuchs der Apparat ins unermessliche, bis er, Stand Heute, ein Berg von Schulden geworden ist! Aber die Oberen meinen ja, dass sind Pienats? Auf einmal sind sie weg, inklusiv Boni. Wer bezahlt dann den Rest?

  16. Erfahrener

    Gut dass das alte Gras mal abgebrannt ist jetzt kann wieder Neues wachsen. Die Touristen müssen jetzt eben mehr zu Hause bleiben und die Umwelt wird dadurch geschont. Bei den Spritpreisen kann sowieso keiner sich mehr erlauben weit zu fahren. Verstehe sowieso nicht das die DG noch keinen Hubschrauber hat mit einer Löschvorrichtung, es wird soviel Geld zum Fenster hinausgeworfen dann käme es auch nicht auf einen Hubschrauber an. Es war ja zu denken bei der Trockenheit dass das mal passieren musste. Aber jetzt hat man wieder etliche Jahre Ruhe bevor ein Brand ausbrechen kann. Ein Vorteil von diesem Brand ist, daß Ostbelgien dadurch weit über die Grenzen bekannt geworden ist, das ist ja wohl auch nicht schlecht. Denn der Qualm muss bis Frankfurt gegangen sein.

  17. Jörg Kipper

    Das Venn war früher immer im Sommer geschlossen, sagten mir zwei ältere weiße Frauen

    Gerne, und danke für deine klaren Worte.Du hast absolut recht:Das Venn-Gebiet (besonders die Brandflächen und die direkten Umgebungen) muss für Besucher gesperrt bleiben.
    Eine gezielte Lenkung um die betroffenen Flächen herum – und nur dort, wo es wirklich sicher und sinnvoll ist – ist der einzige vernünftige Weg. Alles andere gefährdet die Einsatzkräfte, die Natur und die Menschen selbst.Zum Punkt „97 % aller Waldbrände haben menschlichen Ursprung“Das stimmt in der Größenordnung sehr gut.
    In Europa und speziell in Mitteleuropa (Belgien, Deutschland, Frankreich etc.) gehen über 90 bis 97 % der Vegetations- und Waldbrände auf menschliches Handeln zurück – Fahrlässigkeit (weggeworfene Zigarettenkippen, offenes Feuer, Funken von Maschinen, heiße Auspuffe, Glasscherben…) oder vorsätzliche Brandstiftung. Natürliche Ursachen wie Blitzschlag machen nur einen sehr kleinen Anteil aus.Raucher und unachtsame Personen (egal ob Jäger, Wanderer oder sonstige Besucher) gehören tatsächlich zu den klassischen Risikofaktoren. Deshalb ist die konsequente Sperrung und strenge Kontrolle jetzt und in den kommenden Wochen besonders wichtig.Bleib wachsam und danke, dass du das so klar ansprichst.
    Das Venn braucht jetzt vor allem Ruhe und Schutz.

    WmH, Jörg Kipper
    D.J.S.V.

  18. Herr Freches! da haben Sie aber einen Satz vom Stappel gelassen!? Über wen schimpfen Sie dermassen!? Übers Wetter, zu heiss, kein regen, zuviel Wind, über einen Verursacher, ûber mangelnde Vorsichtsmassnahme, über mangelnde Aufsicht und Massnahmen!? Sehr riguröse Sache!??
    Oder etwa weil so hohe Schulden da sind?

  19. war der Minister bei dieser Aussage nüchtern?
    Falls ja, zeugt dies nicht unbedingt von Intelligenz oder fängt er die Touristen demnächst auf der Autobahn ab u schreibt ihnen vor in OB zu bleiben
    Was träumen diese abgehobene Horde eigentlich?

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