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Forsa befragt die Ostbelgier erneut zur Corona-Krise

Mit den Ergebnissen der Forsa-Umfrage wollen Ministerium und Regierung der DG die Einstellung der Bevölkerung zu verschiedenen Themenbereichen der Corona-Krise erfassen. Foto: Shutterstock

Mit welchen Fragen und Ängsten beschäftigt sich die hiesige Bevölkerung? Wie beurteilen die Ostbelgier die Arbeit der Politik, die Maßnahmen und die Kommunikation der Behörden? Auf diese Fragen soll seit Donnerstag eine demoskopische Erhebung fundierte und objektive Antworten liefern.

Im Auftrag der DG wird das Marktforschungsinstitut Forsa mit 1.000 zufällig ausgewählten Ostbelgiern Kontakt aufnehmen. Inhaltlich geht es bei der Erhebung darum, die Einstellung der Bevölkerung zu verschiedenen Themenbereichen der Corona-Krise zu erfassen.

Die Umfrage ziele darauf ab, ein Meinungs- und Stimmungsbild der ostbelgischen Bevölkerung zur Corona-Krise zu erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG).

Ministerpräsident Oliver Paasch (r) und Forsa-Chef Manfred Güllner (l) bei der Vorstellung der Ergebnisse einer Forsa-Umfrage in Eupen im Juni 2020. Foto: OD

Weiter heißt es, die Bevölkerung habe die Möglichkeit, persönliche Sorgen und Zukunftsaussichten zur Corona-Krise mitzuteilen, aber auch die Arbeit der Politik zu beurteilen. Außerdem erlaube die Umfrage der Bevölkerung, die Glaubwürdigkeit der offiziellen Informationen und die Maßnahmen zur Bekämpfung des COVID-19-Virus zu bewerten. Durch die gewonnenen Daten könnten das Ministerium und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Schlussfolgerungen zur bisherigen und zukünftigen Krisenbewältigung ziehen.

Die Studie sieht 1.000 telefonische Interviews vor, die jeweils rund 15 Minuten dauern. Das deutsche Markt- und Sozialforschungsinstitut Forsa wird voraussichtlich zwei Wochen benötigen.

Die Befragten werden per Zufallsverfahren ausgewählt. Das Ministerium der DG bittet alle, die angerufen werden, sich an der Befragung zu beteiligen.

15 Antworten auf “Forsa befragt die Ostbelgier erneut zur Corona-Krise”

  1. ExRaerener

    Bin vorgestern von Forsa angerufen worden und habe einen schönen Tag gewünscht. Man bekommt soviel Fake und betrügerische Anrufe, dass ich diese immer sofort auflege. Warum hat die DG nicht früher über die diversen Medien über diese Studie informiert. Ich bin überzeugt, dass viele andere von den 10000 ausgewählten aufgelegt haben, da keiner was wusste. Kommunikation wie immer sch…….

  2. Mit dem Bürger will man direkt nicht sprechen. Dafür wurde ein von den Parteien kontrollieter Bürgerdialog eingerichtet, nachdem mehrere Bürger sich beim wahren Bürgerdialog mit kneifenden Problemen gemeldet hatten… Nun wird einem deutschen Betrieb Steuergelder nachgeschmissen, damit dieser zwickendes Herausfinden, und die Politik so die Möglichkeit bekommt sich insgeheim Lösungen und Umwege ausdenken zu können, um eben ja nicht auf diese kneifenden Probleme eingehen zu müssen und zu brauchen ! Das ist doch der Grund dieser vielen ‚angeblichen Umfragen‘ ! Fake-Bürgermeinungsbeteiligung !
    Wenn die mich wieder mal anrufen sollten, sind 500 EUR vom Herrn Paasch persönlich fällig für diese neue von ihm bestellte Telephon-Belästigung !

  3. Viele Einwohner haben einen Festnetzanschluss für Telefon nicht (mehr). Auch die Anzahl der Befragten scheint mir etwas wenig. Objektiv ist das sicher nicht. Bei FORSA-Umfragen bin ich seit Langem sowieso skeptisch.

  4. Lobeshymne

    Danach so wie immer, wir sind die Besten, es ist alles ok, keine unnötigen Probleme, es läuft Prima! Wir bezahlen das alles! Wenn die das selber machen müssten, würde es keine Umfrage geben?! Pfff.

  5. „Zufällig ausgewählt“ mag ja noch stimmen, aber durch das Kontaktverfahren trifft man dann eine Vorauswahl..
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    Das Ministerium der DG bittet alle, die angerufen werden, sich an der Befragung zu beteiligen.
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    Ältere Semester mit Festnetzanschluss, da kann der Paasch jetzt schon sicher sein dass seine Corona-Politik auf weitgehende Zustimmung stösst. Manipulierte Umfragen, merkt ja keiner, die gekauften Journalisten von GE und BRF sowieso nicht….

  6. Die Wahrheit

    Liebe Politiker, anstatt unsere Steuergelder für so einen Quatsch auszugeben, sollt ihr sehen, dass das Pflegepersonal ordentlich bezahlt wird, damit sie nicht nach Luxemburg wechseln. Angeblich soll die Wochenstation in St. VITH wegen Personalmangel vorübergehend geschlossen werden. Findet ihr das normal? Wird es nicht langsam Zeit, dass wir Bürger im großen Stil bei euch Demonstrieren kommen?? Dann bringen wir die Landwirte mit, die uns mit großen Güllefässer begleiten. Dieser Selbstbedienungsladen muss endlich geschlossen werden!!!! Es reicht!!

  7. Herbert G.

    Forsa? Wenn es die gleichen Leute wie in Deutschland sind, dann sind sie die Verlogensten von allen. Bei der „Sonntagsfrage“ (Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?) sehen diese Forsa-Leute ihren Erziehungsauftrag darin, der AfD immer zwei Prozentpunkte weniger zu vergeben als die anderen Meinungsforschungsinstitute.

    https://www.wahlrecht.de/umfragen/

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