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Formel-1-Besitzer erwägen Abschaffung der Grid Girls

Grid Girls stehen zwischen den Rennwagen vor dem Start am 31.07.2016 beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring in Hockenheim (Baden-Württemberg).Foto: Uli Deck/dpa

Der Formel-1-Besitzer Liberty Media denkt über die Abschaffung der sogenannten Grid Girls nach. Sport-Geschäftsführer Ross Brawn sagte der BBC, dass der Einsatz von weiblichen Werbemodellen ein „heikles Thema“ sei, das „unter genauer Beobachtung“ stehe.

„Wir versuchen, alle Parteien zu respektieren“, sagte der Brite. Es gebe viele Leute, die die Tradition der Grid Girls respektieren, und es gebe Leute, die meinen, dass sie etwas veraltet sei. „Also sprechen wir das an.“

Grid Girls gehören seit Jahrzehnten zu den Formel-1-Rennen. Die jungen Frauen dienen Werbemaßnahmen und tragen meist das Outfit eines Sponsors. Unter anderem stehen sie bei der Startaufstellung und halten die Schilder mit den Namen der Fahrer hoch.

Mittlerweile wird darüber diskutiert, ob der Einsatz von Grid Girls noch zeitgemäß ist. Bei einigen Rennen wurden bereits Grid Boys und Kinder eingesetzt. (dpa)

  1. Scheiss Political Correctness. Zeitgemäss? Es setzt ja keiner ’ne Pistole am Kopf der Frauen, die daran teilnehmen wollen. Allerhöchstens nimmt man den Mädels eine Einkommensquelle weg.

      • Richtig, und sogar noch etwas mehr als 50 %, wenn man den Frauenüberschuss in der Bevölkerung berücksichtigt.

        Außerdem: warum nur junge, hübsche Frauen, warum nicht auch, ganz repräsentativ, alte und hässliche? Dasselbe gilt natürlich dann auch für die „Grid-Boys“.

        • Grau, alles grau

          Hässliche Frauen waren in der Geschichte noch nie attrativ. Und werden es auch nie sein, was aber nicht heißt, daß sie keinen Einfluß haben, oder nicht mitmischen. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen und Ästhetik Schönheitslehre bleiben lassen. So grausam ist die Welt. Der Zaungast will aber Gerechtigkeit, egal um welchen Preis, auch wenn dadurch alles hässlich wird. So sind sie, die Fortschritts“levellers“, und machen alles grau. Aus „Solidarität“. Traurig, denn daran geht Europa zugrunde.

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Gibt es keine anderen Probleme ? Doch den Nikolaus, den Zwarte Piet, das Kreuz, den Weihnachtsbaum in der Öffentlichkeit.

    Alles abschaffen der politischen Korrektheit wegen. Nur nicht anecken. Es könnte sich jemand in seinen Gefühlen verletzt sehen. Das Konzept der Microagressionen hält auch Einzug in Europa. Dient importiert aus Amerika.

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