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Fitness-Center Kineo Lontzen hat Konkurs angemeldet

Blick auf das Fitness-Center Kineo Lontzen. Foto: OD

AKTUALISIERT – Das Fitness-Center Kineo in Lontzen, das seit Montag geschlossen ist, hat Konkurs angemeldet.

Wie das Grenz-Echo am Freitag berichtete, wurde die Information von Rebecca Peters von der Christlichen Gewerkschaft (CSC) auf Nachfrage bestätigt. Mitarbeiter würden gebeten, Kontakt aufzunehmen, um eventuell noch ausstehende Lohnforderungen geltend zu machen.

Ein Konkursverwalter wurde bereits bezeichnet. Am Montagabend hatte das Fitness-Center die vorübergehende Schließung verkündet, ohne nähere Gründe dafür anzugeben. Auf Facebook war diesbezüglich lediglich zu lesen:

Es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen,
dass das Zentrum vorübergehend
geschlossen ist.
Wir werden mehr kommunizieren, sobald
wir die Erlaubnis dazu haben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Das Team KINEO LONTZEN

Nach Informationen des BRF hatte es Montagabend eine Personalversammlung gegeben. Dabei habe die Geschäftsleitung eine Reihe von negativen Entwicklungen aufgeführt, die ein Weiterführen des Sportzentrums nicht mehr möglich machten.

Erst Anfang des Jahres hatte sich das Fitness-Center an der Lontzener Neutralstraße als Franchisepartner der wallonischen Gruppe Kineo angeschlossen. Von der Schließung sind laut BRF rund 45 Arbeitsplätze betroffen. Kineo habe rund 1.400 Mitgliedsverträge geschlossen. (cre)

19 Antworten auf “Fitness-Center Kineo Lontzen hat Konkurs angemeldet”

  1. Kineo = super

    Ich finde, dass dieses großartige Zentrum nicht geschlossen werden sollte.
    Es ist exzellent für Jung und Alt.
    Es bietet zahlreiche Kurse, die Möglichkeit zu schwimmen, zu saunieren etc.
    Viele führen den hohen Preis des Kineos auf, jedoch gibt es im BasicFit z.B. nicht diese Masse an Kursen, Platz, Events und verschiedenen Geräten. Qualität hat halt seinen Preis. Man muss sich nicht immer in der heutigen Zeit vom billigsten Angebot locken lassen, was leider viele tun.

    Bitte wieder eröffnen, es wäre ein zu großer Verlust.

  2. Tut mir leid für das Geschäftsmodell der Fitnesszentren, aber die Natur bietet ausreichend Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Auch in den eigenen vier Wänden gibt es viele Möglichkeiten, sich körperlich zu kräftigen. Beispiele gibt es im Internet wie Sand am Meer. Kostet keinen Cent und bringt den gleichen Nutzen. Man muss es nur regelmäßig tun, sonst bringt es weder etwas im Fitnesszentrum noch ohne Fitnesszentrum.

  3. Kritiker

    Nach neuesten Informationen soll das Fittness Zentrum definitiv schließen. Grund: Konkurs durch Corona und Energie-Preiserhöhungen. Das ist sehr bedauerlich für das 45köpfige Personal.

  4. Fuer zahlreiche Werbungsaktionen gab es in regelmaessigen Abstaenden eine Gruppenmail an alle Mitglieder.

    Eine Gruppenmail fuer die Schliessung an alle treuen Mirglieder war der Direktion allerdings nicht die Muehe wert.

    Das ist bezeichnend und zeigt den Stellenwert den wir als treue Mitglieder haben.

  5. Miss Management

    Schlechte Führung, abgesehen vom Engagement einzelner Trainer null Kundenorientierung, mässiger Unterhalt und schwache Kommunikation und eine Führung, die mit allem Möglichen beschäftigt war, nur nicht der Präsenz und Leitung vor Ort. Corona ist da wohl die willkommene Ausrede für Missmanagement.
    Zahlreiche Mitglieder werden wohl einen langjährigen Sport- und Begegnungsort verlieren und alles was sie so vorausbezahlt haben. Darum tut’s mir vor allem leid, bei dieser (eventuellen) Pleite… nicht um die, die’s verbockt haben. Denn andere haben zeitgleich und trotz Krisen sehr wohl im Fitnessbereich was aufgebaut und angeboten… als Mitglied seit Gründung im Langesthal macht mich die jetzige Zuspitzung schlechter Geschäftsführung und mieser Kommunikation nur einfach sauer !

  6. Es ist sehr bedauerlich, dass das Fitnesszentrum geschlossen wird.
    Leider war einer der Geschäftsführer arrogant, unflexibel, geldgierig. Er hat wohl seine Schäfchen im Trockenen, einschließlich neuem Auto einer Nobelmarke!.
    Für das überwiegend.sehr nette Personal tut es mir aufrichtig leid.
    Den Mitgliedern am 4.5. noch den kompletten Beitrag abknöpfen halte ich nicht für die feine Art. Es geht sich um langjährige Kunden.
    Mir ist eine Dame bekannt, die erst vor wenigen Monaten einen 5 Jahresvertrag unterschrieben hat und die ça 2200€ in bar!!!!! zahlen musste. Und sie ist da mit Sicherheit nicht die Einzige. Also ich weiß nicht, was ich von dem Ganzen halten soll.

    • @ Emma.

      In der Tat eine Unverschämtheit. Der Geschäftsführer arrogant.

      Es ist schon skandalös noch die Mai Mitglieds-Beträge abzukassieren und dann ein paar Tage später Konkurs anmelden.

      Hochmut kommt vor dem Fall. Aber es ist immer riskant Mitgliedschaften für Jahre im Voraus zu bezahlen.
      Den monatlichen Mitglieder kann man nur anraten die Bank anzurufen und den Dauerauftrag beenden. Dann ist „nur“ ein Monat fort. Und sollten die nochmal aufmachen dann nie wieder hingehen.

      Hoffe der Fall wird untersucht und die Buchungen des Geschäftsführers überprüfte

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