Notizen

FC Brügge braucht Remis heute Abend gegen Leipzig – Bundesligist wegen Corona ohne Trainer und Torhüter

23.11.2021, Belgien, Brügge: Abschlusstraining des FC Brügge. Charles De Ketelaere (M) in Aktion während einer Trainingseinheit. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Dem FC Brügge reicht am heutigen Mittwoch im vorletzten Spiel der Hammergruppe A der Champions League gegen RB Leipzig ein Remis, um in der Europa League zu überwintern.

Der belgische Meister könnte im Fall eines Sieges heute gegen Leipzig (20.45 Uhr / live auf Club RTL und Proximus-TV Kanal 102) am letzten Spieltag in Paris sogar noch Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé, sollte PSG bei Man City verlieren, den Einzig ins Achtelfinale der Champions Lesgue streitig machen.

Siegen oder Fliegen ist hingegen die Rechnung für RB Leipzig. Nur ein Erfolg wahrt den „Roten Bullen“ die Chance aufs europäische Überwintern. Und Leipzig muss im Brügger Jan-Breydel-Stadion ohne Trainer Trainer Jesse Marsch und Torwart Peter Gulacsi auskommen. Darüber hinaus fallen Dani Olmo, Dominik Szoboszlai und Yussuf Poulsen teilweise langfristig aus.

23.11.2021, Belgien, Brügge: Eder Balanta (2.v.l) vom FC Brügge in Aktion während einer Trainingseinheit. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Marsch befindet sich bereits wegen Corona in häuslicher Isolation, bei Gulacsi stand nach einem positiven Schnelltest die Bestätigung durch einen PCR-Test noch aus. Der Club betonte, dass im Lizenzspielerbereich alle Spieler und Betreuer entweder vollständig geimpft oder genesen sind. Zudem liegt bei Co-Trainer Marco Kurth ein positiver Corona-Test im familiären Umfeld vor, weshalb er auch auf die Reise nach Belgien verzichtete. In Brügge wird Achim Beierlorzer als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen.

Im Hinspiel verschenkten die Ostdeutschen eine frühe Führung und verloren letztlich völlig verdient mit 1:2. Mittelfeldspieler Hans Vanaken und Sturmjuwel Charles De Ketelaere stellten die Leipziger Abwehr immer wieder vor immense Probleme.

Clement: Werden nicht auf Unentschieden spekulieren

Brügges Trainer Philippe Clement bekräftigte am Dienstag, gegen Leipzig auf Sieg zu spielen und nicht auf ein Unentschieden spekulieren zu wollen.

„Wenn man in ein Spiel geht, um ein Unentschieden zu erreichen, denkt man nur daran, zu verteidigen. Ohne den festen Willen, gegen eine Mannschaft mit solchen Qualitäten Tore zu schießen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man verliert“, erklärte Clement. „Viele haben vor der Vorrunde gesagt, dass wir sie mit 0:18 Punkten beenden würden, aber wir haben 4 Punkte und bereits gute Dinge gezeigt.“

Leipzigs Trainer Jesse Marsch befindet sich wegen Corona in häuslicher Isolation. Foto: Uwe Anspach/dpa

In diesem Spiel treffen zwei Mannschaften aufeinander, die am Wochenende in der jeweiligen Liga geschlagen wurden. So bissen die Brügger beim KV Mechelen ins Gras, während Leipzig bei Hoffenheim verlor.

„Ich war nicht zufrieden mit der Leistung, die ich in Mecheln gesehen habe, aber es hat eine gute Reaktion im Training gegeben“, so Clement.

Der Niederlage der Leipziger in Hoffenheim will der Brügger Coach keine große Bedeutung beimessen. „Ihre Niederlage macht ihre gute Serie vor der Länderspielpause nicht zunichte“, sagte Clement und bezog sich dabei auf den Sieg gegen Borussia Dortmund (2:1) und die Punkteteilung gegen Paris Saint-Germain (2:2).

Sollte Leipzig gewinnen, hätten beide Teams 4 Punkte. Dann entscheidet am letzten Spieltag, wenn es zum Fernduell zwischen Brügge (bei Paris SG) und Leipzig (gegen Man City) kommt, die Tordifferenz. (cre/dpa)

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