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Für 1,9 Milliarden Muslime beginnt an diesem Samstag der Fastenmonat Ramadan

01.04.2022, Berlin: Menschen gehen vor der Sehitlik Moschee am Columbiadamm. Für Muslime weltweit fängt am 02.04.2022 der Ramadan an. Foto: Carsten Koall/dpa

Für Muslime weltweit fängt der Ramadan an. Dieser Samstag sei der erste Tag des Fastenmonats, meldete die staatliche saudische Agentur SPA am Freitagabend unter Berufung auf den zuständigen Gerichtshof in Saudi-Arabien.

In dem Königreich befinden sich die beiden heiligsten Stätten des Islam: Mekka und Medina. Auch mehrere Islamverbände in Deutschland hatten den Samstag als ersten Fastentag ausgerufen. Der Start richtet sich nach dem Erscheinen der Neumondsichel und kann deswegen von Land zu Land leicht variieren.

Gläubige Muslime verzichten im Ramadan einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Am Abend treffen sich die Menschen dann zum gemeinsamen Fastenbrechen.

Im dritten Ramadan während der Corona-Pandemie gibt es weltweit deutlich weniger Einschränkungen bei den Feierlichkeiten. Das Fasten während des Ramadans ist eine der fünf Säulen des Islam. Weltweit leben rund 1,9 Milliarden Muslime. (dpa)

20 Antworten auf “Für 1,9 Milliarden Muslime beginnt an diesem Samstag der Fastenmonat Ramadan”

  1. Koran lesen

    Sie sollten einmal den Koran lesen und das Leben Ihres Propheten kritisch hinterfragen.
    Wenn Sie glauben, „es gäbe nichts Böses in irgendeiner Religion“ haben Sie weder die Geschichte der Religionen noch den Inhalt ihrer „Heiligen Schriften“ zur Kenntnis genommen.
    Die Bibel und der Koran sind in weiten Teilen inhumane Texte. Der Gott des alten Testamentes ein widerwärtiger Zeitgenosse und Mohamed ein brutaler Kriegsführer.
    Hören Sie auf, die Religionen als friedenfördernde Lehren darzustellen. Sie sind das Gegenteil davon.

  2. @ Herr Caner
    Ich sehe es genauso wie Sie. Ich bin Christ und lebe die Fastenzeit wie Sie den Ramadan. Wäre allerdings froh, wenn genauso viel über die Fastenzeit berichtet würde wie über den Ramadan, aber unsere „christliche“ Welt ist es schon lange nicht mehr, uns geht es noch viel zu gut, wir brauchen keinen Gott mehr und beten uns selber und unsere ach so hohe Intelligenz an.
    Ich kann nur Hoffen, dass sich die Muslime weiter mit dem Koran befassen und ihn geanauso friedlich leben wie Sie das zu tun scheinen.

  3. Guido Scholzen

    Von Sonnenaufgang bis -untergang wird gefastet.
    Aber deswegen wird keiner verhungern, denn nach Sonnenuntergang wird sich dann der Pansen vollgegessen.
    Manche Muslime fasten so gut, dass die nach dem Ramadan gewichtigere Persönlichkeiten sind als zuvor.
    Da hat die islamische Welt aber nochmals Schwein gehabt.

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