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Eupen zählt laut RSM „nur“ 52 leere Geschäfte (ohne „Eupen Plaza“)

Dieser ehemalige Jeansladen in der Kirchstraße steht leer. Foto: OD

Einer aktuellen Erhebung des Rates für Stadtmarketing (RSM) zufolge zählt die Eupener Innenstadt derzeit 52 leerstehende Geschäftslokale. Allerdings ist in dieser Zahl ganz bewusst nicht das Eupen Plaza berücksichtigt.

Der RSM wolle nicht länger tatenlos zusehen, „wie dem Eupener Geschäftstreiben von vermeintlich unabhängigen und objektiven Studien in schöner Regelmäßigkeit ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt wird“, berief sich das Grenz-Echo auf den RSM.

Dessen Geschäftsführer Alain Brock stört sich angeblich daran, dass der Stadt bei den verschiedenen Leerstandserhebungen „stets das Eupen Plaza in die Suppe spuckt“. Deshalb habe der RSM bei seiner eigenen Analyse der Geschäftssituation kurzerhand das Einkaufszentrum gar nicht erst berücksichtigt bzw. als ein einziges Geschäft gewertet.

Ohne den „Bremsklotz Plaza“, wie Brock das ehemalige ATC nennt, kommt der Rat für Stadtmarketing in seiner eigenen Berechnung auf eine Leerstandsquote von rund 15%.

Die Analyse des RSM ist wohl eine direkte Folge der jüngsten Untersuchung der Universität Lüttich, in der Eupen in Sachen Dynamik einen der letzten Plätze in der Wallonischen Region belegte, während St. Vith zur dynamischsten Stadt erklärt wurde. Die Uni Lüttich hatte für Eupen eine Leerstandsquote von 39% angegeben. (cre)

Siehe auch Artikel „St. Vith dynamischste Stadt der Region – Eupen am Tabellenende“

24 Antworten auf “Eupen zählt laut RSM „nur“ 52 leere Geschäfte (ohne „Eupen Plaza“)”

  1. Und Eupen (RSM) versucht trotz grosser realer MISERE alles schön zu reden.
    Politik wie sie leibt und lebt.
    Katastrophe. Mit sogenannten „Statistiken“ haben schon einige vieles schön geredet
    Das die sich nicht schämen dafür auch noch Geld zu kriegen..

    • sehe ich ähnlich mit „schön reden“. Kann so ergehen siehe leerstehende Geschäfte, kann jedoch genau so ergehen, bei persönlichen Verletzungen, sei es durch Wort, Schrift oder Handlungen. Bei Jedem kann das Geschehen unterschiedlich ankommen

  2. Boutikssachen

    Zum Quitschen! Herr Brock, wieviele Geschäfte sind denn offen? Noch offen? Das „PLAZA“, der verfehlte und verkalkulierte Magnet von Eupen, ist sicher nicht nur ein Geschäft, sondern darin sind deren ja mehrere, waren deren zumindest mal!? Das „PLAZA“ alleine macht den Bock auch nicht fett. Da liegt einiges andere im Argen! Aus- und Schönreden hilft jetzt wo es zu spät ist auch nicht weiter!

    • @ Boff

      Dann stellen Sie sich einfach vor die wüßten wie man eine Statistik manipuliert. Statt ein Gebäude rauszurechnen stellen wir in jedes leere Schaufenster eine leere Keskdose und haben statistisch den Leerstand beseitigt. Dann organisieren wir ein dreitägiges Fest mit reichlich Freibier und Musik auf dem Werthplatz damit keiner meckert.

      • Herr Hans Dampf

        Der Ulkinator hat wieder zu geschlagen!
        Er kanns nicht lassen. Ein bisschen dafür, etwas viel dagegen, und immer wieder ein paar Worte voll triefender Ironie!
        Mit der Masche kriegen Sie niemals nen Oscar noch den Pulitzer Preis, allerhöchstens mal ne Zeitungsente, Herr G.

  3. Es reicht!

    Im Zeitalter des Autofahrens wollen die Leute nun mal bis vors Geschäft fahren um eventuelle EInkäufe in den Koffer zu werfen und nach Hause zu fahren. Gelingt es die Mobilität in Eupen per Auto zu gewährleisten und Geschäftsnahe Parkplätze preiswert anzubieten sehe ich für die Geschäftswelt eine Chance (so könnte man Gratisparkplätze für Elektrofahrzeuge anbieten, Elektroladestationen). Leider ist die Mehrheit in Eupen nicht einsichtig und will das Auto aus den Stadtzentren verbannen und diese zu Flaniermeilen umzufunktionieren? Aus meiner Sicht werden die Geschäfte keine Chance haben wenn man die Autofahrer aussperrt, dann fahren diese einfach bis nach Aachen (deren Parkhäuser zentral gelegen sind) weiter.

    • Peter Müller

      Alle Geschäfte schliessen und zum Eupen Plaza verfrachten. dann Laufen auch wieder die Geschäfte. Dann könnte man die Innenstadt Autofrei machen, und sich gute Restaurant, Bars Kneipen ansiedeln; mit jede menge Terrassen und Musik, und alle Wochenende ein Event. Geht in andere Städte auch. Aber dafür müssen zuerst die faulen Gaffer Mit Ihren Autos und die: Ich will bis vor meine Kneippe fahren, draussen bleiben.

  4. Mischutka

    Ich schreibe es zum 3.874 (gefühlten) Mal : Von „Zählereien“ und „Statistiken“ halte ich mal rein GAR NICHTS ! Ich lese diese Artikel, weil ein Journalist (egal aus welchem Land) sich die Mühe gemacht hat, diesen „Blödsinn“ weiter zu leiten. Ein AKTUELLES Beispiel : da stand doch dieser Tage irgendwo eine „Befragung/Statistik“ über das Sexualverhalten der Bürger in Deutschland. Sehr schön und klar geschrieben und in allen Details gut zu verstehen. Besonders die %-Zahlen – mit „Begründung“. SELTSAM : In Deutschland leben ca. 82.000.000 Bürger – BEFRAGT WURDEN …. 1.082 !!!! Also die anderen 81.998.918 haben nichts „damit“ zu tun ….. (Wahrscheinlich wohnen diese 1.082 Leute auch noch alle in irgend einem Kaff auf der gleichen Straße). So etwas nennt man „Umfrage/Statistik“. Lustig !
    MfG.

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