Notizen

Eupen: Raser mit Tempo 176 km/h in 90er Zone „geblitzt“

Im Rahmen des Aktionsplans „Verkehrssicherheit“ der Polizeizone Weser-Göhl wurden in der Zeitspanne vom 10. April bis zum 11. Juni 2013 Geschwindigkeitskontrollen mit zwei mobilen Radargeräten durchgeführt. In Eupen wurde ein Raser bei Tempo 176 km/h in einer 90er Zone „geblitzt“.

Es wurden 55 Radarkontrollen durchgeführt. Hierbei wurden 6375 Fahrzeuge kontrolliert und 117 Protokolle wegen überhöhter Geschwindigkeit ausgestellt. Insgesamt waren 1,8% der kontrollierten Fahrzeuge zu schnell unterwegs.

Die Ergebnisse der Polizeikontrollen im Detail

 

30 Antworten auf “Eupen: Raser mit Tempo 176 km/h in 90er Zone „geblitzt“”

  1. Alexandre Müllender

    Die Polizei könnte sich gerne in der Altenbergerstraße in Hergenrath stellen, am besten an der 180° Kurve um die tollen Drift-Künstler zu erwischen, gerade an schöneren Tagen ist es dort sehr belebt… Naja, ist auch schon ein paar mal vorgekommen das die Polizisten selbst „quer“ in der Kurve standen mit den Bullis… Das letzte mal waren die fast in meine Einfahrt gelandet… Aber 176 Km/h ist ein Knaller, hoffentlich sieht der/die seinen Schein nicht mehr so schnell!

  2. Wie viele Unfälle hat dieser „Raser“ bis jetzt verschuldet?
    Raser ist man, wenn man schneller als die erlaubte Geschwindigkeit unterwegs ist? Und wer legt die erlaubte Geschwindigkeit fest? Verbote, Verbote, Verbote!!!

  3. Sicherheit für alle

    Letzte Woche fahre ich morgens von Eupen Richtung Kettenis. Ab „San Marco“ klebt ein schwarzer Alfa-Romeo an meine hintere Stosstange.
    Mein Tempomat steht auf 55 Km/h. Er kann sich also nicht beschweren, denke ich… Hinter „Mesopotamia“ geht es dann doch mit Vollgas an mir vorbei und schnell ist ein großer Vorsprung herausgebrettert. Doch dann sehe ich, der Alfa ist auf Höhe der Schule (!), wie die Ampel im Dorf von grün auf orange wechselt und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.
    Werde ihn wohl noch einholen können, denke ich mir, denn die Ampel ist jetzt rot.

    Aber daraus wird dann doch leider nichts, denn mein Alfa-Fahrer fährt bei Rot über die Ampel und verschwindet mit einer schwungvollen Linkskurve Richtung Buschberg.

    Stimmt ! Es ist zwar mal wieder gut gegangen und keiner ist zu Schaden gekommen.

    Lieber „Erbo“, Sie fahren nicht zufällig einen schwarzen Alfa ?

    • Nein, ich kann Sie beruhigen, ich fahre keinen schwarzen Alfa. Durch Kettenis halte ich mich auch an die Begrenzung. Vor Schulen halte ich mich auch an die Begrenzung.

      Die Nachricht besagte, dass der Fahrer in einer 90er Zone auf der Aachener Straße geblitzt worden ist.( Die Uhrzeit wurde nicht mitgeteilt. Schade!) Und diese Zone ist außerhalb der Ortschaft Kettenis.

      Ich stelle fest, dass meine persönliche Freiheit immer mehr beschnitten wird, immer mehr Reglementierungen übernehmen die „Verantwortung“ an meiner Stelle, so auch im Straßenverkehr. Du darfst nicht, du musst, … Das Ende ist nicht in Sicht.

      • Sicherheit für alle

        Hallo Erbo,
        Meine Frage im letzten Satz war natürlich nicht erst gemeint.
        Ich wollte anhand eines persönlichen Erlebnisses nur zeigen, dass Vorschriften/Verbote (leider) notwendig sind.
        Ihre Antwort relativiert Ihre erste Aussage und ich kann Ihnen sogar beipflichten. In vielen Bereichen erleben wir tatsächlich einen Reglementierungs-Wahnsinn.
        Das sind wir aber selber Schuld. Denn sobald etwas passiert was nicht schon reglementiert ist, steht am nächsten Tag in den Medien : “ Was muss noch passieren damit die Regierung, die Stadt, die Polizei,… eingreift ?“
        Wir alle fordern doch täglich neue Reglementierungen und die Verantwortungsträger tun dann nichts lieber als zu reglementieren. Damit sind sie ja dann auch aus dem Schneider.
        Alles Gute und nicht mehr über Verbote schimpfen die wir selber gefordert haben.

  4. Es reicht!

    Mein italienischer Kleinwagen läuft leider nur 169 km/h. Wenn ich die ganzen LKW’s sehe die sich praktischn nie an Tempolimits halten finde ich es ungerecht die Autofahrer zu verteufeln? Dann müssten auch die LKW’s auf EInhaltung ihrer Tempolimits kontrolliert werden?

  5. FANTOMAS

    Es gibt leider auch zu viele Krichtiere im Strassenverkehr. Diese sind auch gemeingefährlich, nicht nur diejenigen, die die Tempolimits nicht einhalten bei viel Verkehr. Wenn ich jedoch morgens um 6, zum Beispiel, die Lütticher Strasse Richtung
    Weisses Haus befahre, dies ist bekanntlich
    eine 70er Zone und werde mit 100 geblitzt obwohl kein Verkehr herrscht, dann ist dies
    Abzocke pur, das Hat nichts mit Sicherheit
    zu tun.

    • Nun, „FANTOMAS“ 176 Km/St wo 90 Km/St.ist nun doch zuviel des Guten! Quasi das Doppelte des Erlaubten. Auch des nachts und bei gar keinem Verkehr.Stellen Sie sich doch bitte vor, das Fahrzeug wäre bei diesem Tempo von seiner Fahrbahn abgekommen…Ehrlich gesagt, ich mag mir es gar nicht vorstellen.
      Ansonsten gebe ich Ihnen recht, so wie Sie es schildern, 100 anstatt 70 bei „freier Fahrt voraus“, ist für mich auch keine schlimme Übertretung.
      Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich in 45 Jahren mit meinem PKW ca 1,6 Millionen Kilometer, gottseidank unfallfrei unterwegs war. Dabei habe ich auch nicht immer die Geschwindigkeitsbegrenzungen
      eingehalten. Dies aber nur außerhalb der Ortschaften und auf der Autobahn. Letzteres glücklicherweise und berufsbedingt auf deutschen Autobahnen. In Belgien wäre ich bei 12o Km erlaubter Höchstgeschwindigkeit wahrscheinlich ein armer Mann geworden……
      mit ihren, inzwischen an vielen Stellen installierten Kameras
      Meine Devise während dieser langen Zeit war stets: defensiv fahren, immer mit der Dummheit der anderen rechnen. Damit bin ich im wahrsten Sinne des Wortes immer gut gefahren

      • Zu Zitat: “ Stellen Sie sich doch bitte vor, das Fahrzeug wäre bei diesem Tempo von seiner Fahrbahn abgekommen…Ehrlich gesagt, ich mag mir es gar nicht vorstellen….“ Ende Zitat.
        Ehrlich gesagt ich auch nicht, da wäre wahrscheinlich wieder einen Baum gefällt worden…

  6. karlh1berens

    Durch diese ganze Blitzerei ist noch kein einziger Unfall verhindert worden. Es geschieht einzig und allein aus Habgier und Bevormundung. Dem ist nur Abhilfe zu verschaffen, indem möglichst viele „Sünder“ die ganze Sache durch alle Instanzen gehen lassen, am besten noch mit Pro-Deo Anwalt. So wird’s richtig teuer für Papa Staat und er lässt’s irgendwann bleiben. Das hat auch schon mit der Wahlpflicht geklappt.
    P;S; Ich leihe jedem ÖSHZ- Kunden mein Auto. Aber Vorsicht : es ist nicht versichert !

    • die wahrheit

      Ist doch egal, ob dein Auto versichert oder nicht? Hauptsache ist, dass Du nicht zu schnell fährst. Aber in meinen Augen ist es von endscheidender Bedeutung, dass man lieber die Autofahrer nach den Versicherungspapieren fragt, als zu blitzen. Fakt ist ferner, dass dann direkt zehn Prozent der Fahrzeuge aus dem Straßenverkehr verbannt werden, weil diese nicht versichert sind.

    • R.A. Punzel

      @harlh1berens: Der Autofahrer ist die eierlegende Wollmilchsau für den Staat, wegen mir auch Melkkuh.

      Natürlich ist diese ganze Blitzerei reine Abzocke, ebenso wie die überhöhten Steuern auf den Kraftstoff.

      Welcher Anteil dieser Einnahmen (die ja nicht den Kommunen zugute kommen) fließt nun in den Ausbau, bzw. Reparaturen der Verkehrswege? Ich gehe von einem Promillebereich aus, der Rest wird wohl für Sitzungsgelder, Gehälter und Reisen von – in deren Augen – immer noch unterbezahlten „Volksvertretern“ verschwendet.

      Keine Regel ohne Ausnahme: Die Gemeinde St.Vith verwendet ansonsten die ihr zustehenden Steuergelder größtenteils zum Wohle der Bürger; Ausnahme „Triangel, das Projekt Größenwahn“.

  7. FANTOMAS

    An „Patriot“: Sie haben natürlich recht beim
    176 Km\St-Fahrer, das ist mit Sicherheit des Guten zuviel. Auch ich fahre respektvoll in Ortschaften, ganz besonders vor Schulen und in Wohngebieten mit vielen Kindern. Allen einen schönen Sonntag.

  8. Und wenn der dann gegen einen Baum fährt muss dieser gefällt werden, denn ohne diesen Baum (man suche sich egal welchen aus) wäre der Fahrer oder Beifahrer nach dem eventuellen tödlichen Unfall noch am leben…
    Manche Verkehrsregeln sind reiner Schwachsinn, aber die allermeisten sind immer noch da um die Strasse für alle Beteiligten sicher zu machen. Zu den Beteilgten gehören übrigens auch Kinder vor Schulen und sonst auch Fussgänger oder Beifahrer oder auch Insassen von anderen Autos. Der Typ (m/w) hat nicht nur sich selbst in Gefahr gebracht, sondern auch riskiert, jemanden anders umzubringen. Es geht ja oft gut, aber es muss nur einmal nicht gut gehen und schon hat man eine Tragödie und zb Bäume werden gefällt.

  9. karlh1berens

    In dem Moment, wo ich auf mein Tacho schaue, hat der Fußgänger, ob auf dem Zebrastreifen oder daneben Pech gehabt. Vekehrsregeln, mit ganz wenigen Ausnahmen wie Rechtsfahrgebot oder Rechtsvorfahrt, interessieren mich nicht. Ich versuche stets meine Geschwindigkeit der Situation anzupassen. Obwohl ich durch die St. Vither Hauptstraße mit 50 Km/h fahren dürfte, mache ich das nicht – ist einfach zu schnell. Ich hab‘ auch schon mal um 3 Uhr morgens ’ne Abkürzung am Kreisvekehr vor dem Friedhof genommen – alles ist sehr übersichtlich.
    Der blanke Horror ist hingegen wenn man z.B. in Deutschland auf der Autobahn in eine Baustelle kommt und die Typen steigen bei Tempo 220 auf der linken Spur voll in die Eisen. Da hilft dann manchmal nur noch rechts überholen. Aber damit macht man sich in Deutschland keine Freunde.
    Und mal ehrlich, wer kennt 1. denn schon die Regeln am Kreisverkehr und kann sie 2. auch noch flutschig anwenden ?
    Deshalb : http://www.berliner-zeitung.de/archiv/im-norden-der-niederlande-werden-ampeln-und-verkehrszeichen-abgebaut–seitdem-gibt-es-kaum-noch-unfaelle-die-schilderstuermer-von-friesland,10810590,10428904.html

  10. Audi_Vielfahrer

    in Ordnung, 176Km/h auf der Aachener Strasse hören sich erst einmal sehr schnell an, aber…
    1. wo genau, gibt es an der Stelle Gefahrenpotential durch eine Kreuzung ö.ä?
    2. wann wurde gemessen? , um 2 Uhr Morgens gibt es dort stellen wo das niemandem weh tut.
    3. wer fuhr? war es ein unerfahrener Fahrer oder ein Vielfahrer wie meine Wenigkeit der im Jahr locker 70.000km in seinem PKW zurücklegt, dessen Wagen großzügig motorisiert ist hat und den der Blitzerwahn deshalb besonders oft treffen kann / trifft.
    4. um was für ein Fahrzeug handelte es sich?
    war es ein alter Kleinwagen der sich mit verschlissenen Stossdämpfern an seiner Höchstgeschwindigkeit bewegte oder war es ein leistungsstarker Sportwagen mit ebenso leistungsstarken Bremsen und einem modernem Fahrwerk?

    Fragen über Fragen leider wird all das nicht berücksichtigt/hinterfragt, hauptsache man kann sich damit rühmen wieder einen „Raser“ erlegt zu haben.

    auch Sie Herr Müllender haben mich mit Ihrem Silbernem 3er BMW ( das Kennzeichen verraten wir hier nicht ) einmal Richtung SPA überholt und wenn dort damals gemessen worden wäre, dann hätten SIE Ihren Schein so schnell nicht mehr gesehen.
    ich mache Ihnen keinerlei Vorwürfe wegen der Geschwindigkeit damals, die Strecke war frei und übersichtlich und die Aktion war völlig gefahrlos, doch wäre dort gemessen worden dann hätten Sie ganz oben mit auf der Liste gestanden.

    darum immer erst einmal nachdenken und wer frei von Schuld ist der werfe den ersten Stein.

    • Alexandre Mullender

      Ach, hab den ja schon 2x abgeben dürfen, aber Richtung Spa muss schon verdammt lang her sein :-) da waren Sie wohl noch untermotorisiert wa :-) !!! Mir gehts nur darum da es hier auf der Altenbergerstrasse deutlich übertrieben wird, meistens tiefergelegte Golfs, Quads und Bullis fallen regelmäßig auf, bis zum nächsten schweren Unfall… werde wohl demnächst mein Auto strategisch am Rande der Einfahrt plazieren und hoffen das…

    • Sehr gute Fragen!

      „Fragen über Fragen leider wird all das nicht berücksichtigt/hinterfragt, hauptsache man kann sich damit rühmen wieder einen “Raser” erlegt zu haben“ und man suggeriert uns, etwas für die Verkehrssicherheit getan zu haben.

      Mich würden auch mal Zahlen der Polizei interessieren, wie viel denn für die andere Sicherheit der Menschen getan worden ist und getan wird: Einbrüche und deren Aufklärungen, Gewalt, Diebstähle, Korruption, Betrug (Doppelmoral).

  11. Es reicht!

    Radarmessungen Innerorts halte ich durchaus für angemessen. Wie jedoch auf Landstrassen und Autobahnen Messungen durchgeführt wurden um Gelder einzukassieren ähnelt eher an einer Hexenverfolgung aus dem Mittelalter als an eine seriöse Arbeit.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern