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Emil Dannemark

Emil Dannemark

Der Bürgermeister von Bütgenbach, Emil Dannemark, hat jetzt vor der Gemeinderatswahl von 2012 den Bürgern seiner Gemeinde einen längeren Brief geschrieben mit genau dem gleichen Text wie vor der Wahl von 2006. Dieses Schreiben brachte Edgar Fink, Kandidat der Liste GFA-Wechsel, auf die Palme. „Die Zeit scheint in der Gemeinde Bütgenbach stehen geblieben zu sein“, spottete Fink.

In der Tat unterscheiden sich Dannemarks Briefe von 2006 und 2012 (siehe PDFs unten) nur dadurch, dass die Freie Bürgerliste (FBL), deren Spitzenkandidat Emil Dannemark ist, diesmal eine andere Nummer hat (10 statt 16) und ein aktuelles Foto des Bütgenbacher Bürgermeisters eingefügt wurde. Ansonsten sind die Briefe identisch.

„Dieses Schreiben zeugt zum einen von einer gewissen Ideen- und Interessenlosigkeit, zum anderen aber auch von mangelndem Respekt gegenüber dem Wähler“, beklagte Edgar Fink: „Mit solchen Schreiben ist man in meinen Augen ganz bestimmt nicht ‚fit für die Zukunft‘! Keine Ideen, keine Visionen, nur noch verwalten. Stillstand ist Rückgang!“

Immerhin kann man Dannemark auf keinen Fall vorwerfen, nicht Wort gehalten zu haben…

Hier die beiden Links:

7 Antworten auf “Emil Dannemark”

  1. Charles Servaty

    Sorry, H. Grabowski!

    Was ist falsch daran, sich wie vor 6 Jahren beim Personal der Gemeinde zu bedanken?
    Was ist falsch daran, Fehler einzuräumen?
    Was ist falsch daran, kein Supermensch zu sein?

    Was ist falsch daran, zu behaupten, der Wahlkampf sei hart gewesen? Antwort: das ist maßlos untertrieben! Warum? Weil die GFA noch unfairer war als vor 6 Jahren, mit noch mehr Dreck geschmissen hat (‚es wird schon immer etwas hängen bleiben‘) und die Öffentlichkeit – also auch die Bürgerinnen und Bürger, Wählerinnen und Wähler (!) der Gemeinde Bütgenbach – gleich mehrfach belogen hat!!!

    Charles Servaty
    Freie Bürger Liste – Liste 10 – ‚Fit für die Zukunft!‘ – Garant für Erfolg und Bürgernähe !

    N.B.: Stichwort Bürgernähe:
    Wir, die Freie Bürger Liste – FBL – Liste 10, haben – wie vor 6 Jahren – auch diesmal Bürgergespräche in allen 7 Ortschaften der Gemeinde geführt!
    Anders als vor 6 Jahren hat die GFA das NICHT getan, sie hat – großzügig wie sie ist – darauf verzichtet! Warum? Darf ich Sie,
    H. Grabowski, zitieren: ‚Bequemlichkeit, Selbstgefälligkeit, -… Müdigkeit, …? (sic) !!!

  2. Edgar FINK

    Oh je, die Nerven des Schöffen Servaty liegen aber ziemlich blank.
    Nur mal so, die von der Liste 11 GFA – WECHSEL veröffentlichen Zahlen stimmen nachweislich. Die vorgelegten Zahlen der Mehrheitsliste (z.B. „Endergebnis“ Bauhof) waren hingegen unvollständig (oder kann man ein Haus bauen ohne Grundstück, ohne Architekt, ….?). Unter „Endergebnis“ versteht man eine definitive und vollständige Abrechnung ;-)
    Desweiteren ist die Gemeinde Bütgenbach in der DG auf Gemeindebene einsamer Spitzenreiter in Sachen Pro-Kopf-Verschuldung.
    Noch eins, sie haben beschlossen, Wahlversammlungen in den einzelnen Ortschaften abzuhalten. Wir hingegen haben den Bürger im Vorfeld der Wahlen mittels Fragebogen kontaktiert. Fast 250 Rückmeldungen sind ein Ergebnis, welches sich durchaus sehen lassen kann. Ausserdem haben wir sehr viele Einzelgespräche geführt um so bürgernah wie möglich zu sein. Übrigens, auch unser Wahlabend in Berg war offen für alle und der vollbesetzte Saal sagt mehr aus als Worte. Alte, ausgetretene Pfade haben wir im Wahlkampf verlassen und uns neuem zugewendet. Wer den Wechsel auch im Gemeinderat will, wählt ganz einfach Liste 11 GFA – WECHSEL.

  3. Paul Schumacher

    Ich finde es sehr traurig, ja sogar beschämend und beleidigend Herr Fink, wie Sie den neuen Bauhof der Gemeinde Bütgenbach für Ihre Wahlwerbung missbrauchen.
    Ich habe meinerseits sehr viel Herzblut und Energie in dieses schwierige Projekt eingebracht, mich in Zusammenarbeit mit dem Arbeiterdienst, dem zuständigen Schöffen sowie dem Architekten beraten wie die Ateliers und sonstige Räumlichkeiten effizient gestaltet werden konnten, damit diese möglichst praktisch erreichbar und vorteilhaft einzurichten sind.
    Man hat sogar mir, Herr Fink, anlässlich des „Tag der offenen Tür“ zu dem gelungenen Projekt gratuliert.
    Mit allem Negativen was Sie über den Bauhof von sich gegeben haben, kann ich nur schlussfolgern, dass Sie und einige Ihrer Mitstreiter, zu keinem Zeitpunkt, wirklich mit dem Bau eines neuen Bauhofs einverstanden waren.
    Der neue Bauhof war zu teuer, der Standort ungeeignet und der Verkaufspreis der ehemaligen Molkerei zu niedrig. Für Sie hätte der Arbeiterdienst, meines Erachtens also weiter am ehemaligen Standort „ hausen“ sollen.
    Sie haben zwar den Vorschlag unterbreitet, das neue Gebäude an anderer Stelle zu errichten, wobei Sie und einige Andere doch vermutlich keinen „NEUEN“ Bauhof wollten.
    Ob es dort kostengüstiger gewesen wäre, sind lediglich Mutmaßungen.
    Ich fühle mich durch Ihre unfairen Aktionen persönlich als ehemaliger Bauhofleiter angegriffen und in meiner Ehre verletzt.Meine langjährige Arbeit, Leistungen und meinen unermüdlichen Einsatz – Tag und Nacht- für die Gemeinde da zu sein, wird von Ihnen und einigen Anderen der Liste „GfA“ mit Füssen getreten.
    Enttäuscht und traurig, über Ihr Verhalten meiner Person gegenüber, wobei ich während „Ihrer“ Amtszeit, wie übrigens für alle anderen Mehrheitsfraktionen meine Arbeit im Dienst der Gemeinde korrekt und gewissenhaft ausgeführt habe und jederzeit beratend zur Seite stand.
    Für mich nicht nachvollziehbar, dass Sie den neuen, schönen und gelungenen Bauhof so mit Schmutz bewerfen um sich für die heutige Wahl bei der Bevölkerung zu profilieren.
    Ich kann Ihnen meinerseits versichern, SIE, von der Liste GfA sind nicht würdig in dieses schöne effiziente Gebäude Einzug zu halten, um dort die Führung zu übernehmen.

    Was die Kosten betrifft:
    Wenn das Gebäude auf einer Gemeindeeigenen Parzelle gebaut worden wäre, wären die Grundstückskosten sicherlich höher gewesen. Oder ist die Gemeinde im Besitz von Bauparzellen zum Preis von 2.50 €? Nein.
    Hätte man die Planungen ohne Architektenhonorar durchführen können, Herr Fink? Nein.
    Die Gemeinde Amel hat kürzlich den Beschluss des Ausbaus und der Renovierung des bestehenden Bauhofs im Gemeinderat verabschiedet. Kosten 1,7 Millionen €, gleich wie in Bütgenbach. Also Herr Fink, sind die Kosten des Bauhof Bütgenbach doch absolut realistisch.
    Dort werden ebenfalls Eigenleistungen des Arbeiterdienstes erbracht werden.
    Als ehemaliger Bauhofleiter, bedanke ich mich bei der Mehrheitsfraktion der Liste FBL, für die hervorragende und einvernehmliche Zusammenarbeit während der letzten 12. Jahre.
    Es ist mir während meiner mehr als 28. Jährigen Tätigkeit bei der Gemeinde Bütgenbach, von KEINER Mehrheitsfraktion, so viel Anerkennung und Dank für die Leistungen und Einsätze des Arbeiterdienstes entgegen gebracht worden.
    Dafür möchte ich mich an dieser Stelle, in aller Form bei dem Herrn Bürgermeister, dem Gemeindekollegium und ganz besonders beim zuständigen Schöffen bedanken.
    Ein herzliches „Dankeschön“ an den gesamten Arbeiterdienst, der mich in meinen Ideen und Vorschlägen stets unterstützt hat. Der ganzen Mannschaft wünsche ich viel Erfolg bei ihrem Einsatz mit meinem Nachfolger.

    Gespannt wie der Wähler entscheidet!

    Paul Schumacher
    Bauhofleiter IR.

    • Hier wird dem Herrn Fink und der Liste GFA – WECHSEL aber Unrecht getan.
      Ich kann versichern, dass die Liste GFA von Anfang hinter dem Vorhaben stand, dem Arbeiterdienst einen den heutigen Bedürfnissen angepassten Bauhof zur Verfügung zu stellen. Warum sonst hätte sie dem Kauf des heutigen Standortes wohl zugestimmt?
      Auch hat namentlich Herr Fink immer wieder betont, welche tolle Arbeit der Arbeiterdiesnst geleistet hat, um aus dem Anwesen das zu machen, was jetzt da steht.
      Die Argumentation der Liste GFA bestand lediglich darin, dass man ein Projekt, welches erst für 700.000 Euro präsentiert wurde, unbedingt neu überdenken muss, wenn es nach der Arbeit des Architekten plötzlich 2.000.000 Euro kosten soll. Eine ganz neu Halle wäre sicherlich genau so gelungen, aber eben doch kostengünstiger geworden. Und von Seiten der Mehrheit so zu tun, als ob die hervorragende Eigenleistung des Arbeiterdienstes der Gemeinde nichts kosten würde, ist einfach nicht ehrlich.
      Wo Sie nun die Information her haben, dass die Liste GFA von Anfang dagegen gewesen sei, einen neuen Bauhof zu errichten, kann ich nur vermuten. Aber ich kann Ihnen versichern, dass das nicht stimmt. Dies ist leider wieder ein weiterer Versuch, die Mitglieder der Liste GFA – WECHSEL in ein schlechtes Licht rücken zu wollen.
      Auch ich bin gespannt, wie der Wähler entscheiden wird.
      Elmar Heindrichs
      Liste 11 GFA WECHSEL

  4. Edgar FINK

    Sehr geehrter Herr Schumacher,
    Werter Paul,

    sie und auch die Arbeiter der Gemeinde haben hervorragende Arbeit geleistet. Dies habe ich Ihnen und jedem der danach fragte, immer wieder gesagt und dazu stehe ich auch nach wie vor. Die gelungene Arbeit des Arbeiterdienstes wird unsererseits überhaupt nicht in Zweifel gezogen.
    Mein damaliger Vorschlag war, einen Bauhof auf der „grünen Wiese“ zu errichten (z.B. in direkter Nähe zum Gemeindehaus). Ein damals der Gemeinde vorliegender Kostenvoranschlag einer Halle in Fertigbauweise belief sich auf etwa 1.500.000,00 €. Eine solche Halle hätte man den Wünschen des Arbeiterdienstes wesentlich optimaler
    anpassen können.
    A propos Amel, Bauhof Amel… diese Kosten belaufen sich laut Presse auf 1,7 Millionen €. Sind die Kosten des Architekten, die MwSt, die Eigenleistung der Arbeiter und sonstige Zusatzkosten darin einbegriffen ? Ich denke nein.

    Ihr einseitiger Kommentar lässt bei mir das Gefühl aufkommen, dass Sie entgegen besseren Wissens noch etwas beschönigen möchten was jedoch weder sie noch die Gemeindearbeiter zu verantworten haben. Sie und auch die Gemeindearbeiter mussten das letztendlich verwirklichen, was die Mehrheit im Rat beschlossen hat.

    Mit freundlichen Grüssen
    Edgar Fink

  5. Charles Servaty

    Nochmals!
    Nochmals sei deutlich gesagt, wie es im Volksmund so schön heißt: ‚Du sollst dich nicht mit fremden Federn schmücken‘ Also war es nur korrekt von unserer Liste 10 – FBL nicht mehr den Ankauf der ehemaligen Handelsfläche am Standort Weywertz ‚Bahnhof‘ in unserer Broschüre „Eine Starke Bilanz“ für die Jahre 2007-2012 zu erwähnen. Warum? Weil dieser Ankauf schon 2005 stattfand! Demnach gehörte er – fairerweise ! – nicht mehr in unsere „Starke Bilanz“ 2007-2012!
    Nur der Vollständigkeit halber: der Ankauf, die Baukosten sowie alle Nebenkosten (Honorare von Experten, Studienbüros und Architekt aber auch für Versicherungen und Kreditfinanzierung (Zinssastz von nur 0,7 %)) wurden mit 60% durch die Deutschsprachige Gemeinschaft bezuschusst!
    An Herrn Paul Schumacher:
    Herzlichen Dank für Ihren jahrzenhtelangen Einsatz – weit über die 40 Stunden-Woche hinaus – zum Wohle der Allgemeinheit, der Gemeinde Bütgenbach und der Einwohnerinnen und Einwohner ihrer 7 Ortschaften!
    Ich bin mir ziemlich sicher: Ihrem Nachfolger – den Sie vorbildlich in seinen neuen, vielseitigen und anspruchsvollen Aufgabenbereich eingeführt haben – wird die jetzige Belegschaft im Arbeiterdienst unserer Gemeinde korrekt zuarbeiten.
    Charles Servaty.
    Stolz auf den Arbeiterdienst, stolz auf den neuen Bauhof.

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