Politik

Fall Esfahlani-Ehlert: Ecolo fordert Raerener Schöffin zum Rücktritt auf und leitet Parteiausschluss ein

Die beiden Co-Präsidenten von Ecolo-Ostbelgien, Pascal Collubry und Ingrid Rosenstein. Foto: Ecolo

AKTUALISIERT – Die Affäre Esfahlani-Ehlert schlägt weiter hohe Wellen: Nachdem sich Ecolo-Ostbelgien bereits von den am Donnerstag im Raerener Gemeinderat gemachten Aussagen der Schöffin deutlich distanziert hatte, forderte die Regionalversammlung der Grünen ihren Rücktritt. Zudem soll Esfahlani-Ehlert aus der Partei ausgeschlossen werden.

Die Ecolo-Ostbelgien habe sich am Freitagabend auf einer außerordentlichen Generalversammlung nahezu einstimmig dazu entschieden, Heike Esfahlani-Ehlert aufzufordern, von ihren Ämtern zurückzutreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Abstimmung sei auf ausdrückliche Bitte der Raerener Ecolo-Lokalgruppe erfolgt.

Ecolo-Ostbelgien sprach sich gleichzeitig für einen Parteiausschluss von Esfahlani-Ehlert aus und hat ein entsprechendes Verfahren bei den zuständigen internen Instanzen eingeleitet. Für die Lokalgruppe Raeren seien die Entscheidungen von Freitagabend eine wichtige Unterstützung, hieß es.

Dieses Archivbild zeigt Heike Esfahlani-Ehlert (Bildmitte) Ende 2012 mit ihren Fraktionskollegen im Raerener Gemeinderat. Foto: Ecolo

„Wichtig bei unseren Überlegungen war, dass Frau Esfahlani-Ehlert ihre Ansichten wiederholt nicht als Privatperson, sondern als öffentliche Person und bei öffentlichen Anlässen dargelegt hat. Als Vertreterin einer Gemeinde und einer Partei hat sie bei diesen Gelegenheiten ihre Position missbraucht und ist ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht geworden.“

Ecolo Ostbelgien sei die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber Esfahlani-Ehlert habe die möglichen Konsequenzen klar kalkuliert und „rote Linien innerhalb unseres Wertegefüges überschritten“.

„Die Ecolo-Mitglieder senden mit dieser Entscheidung ein deutliches Zeichen an alle Fachkräfte im Gesundheitswesen und in anderen Bereichen, die im Kampf gegen dieses Virus an vorderster Front stehen. Wir alle, unsere Partei und unsere Gesellschaft, sind es ihnen schuldig, uns von solchen Aussagen deutlich zu distanzieren. Nach einer intensiven und abwägenden Diskussion blieb nur die Möglichkeit übrig, ein Parteiausschlussverfahren einzuleiten.“

Foto: Shutterstock

Abschließend heißt es in der Pressemitteilung von Ecolo-Ostbelgien: „Ecolo hat sich seit jeher für Meinungsfreiheit stark gemacht und für die Gruppen eingesetzt, die am Rande der Gesellschaft stehen. Wir schätzen unterschiedliche Ansichten und geben ihnen durch die Funktionsweise unserer internen Struktur Raum. So auch in diesem Fall. Wir haben im Rahmen dieser Strukturen viele Schritte, um den Dialog aufrecht zu erhalten, unternommen, bis hin zu einem Vermittlungsversuch durch einen professionellen Mediator. Bei diesen Anlässen hat Frau Esfahlani-Ehlert keinerlei Bereitschaft gezeigt, ihre eigenen Ansichten zu hinterfragen oder auch nur vorsichtige Kritik zu akzeptieren. Dabei ging es nicht darum, jemandem eine Meinung aufzuzwingen, sondern darum, über unsere gegensätzlichen Positionen offen zu diskutieren. Kritik gehört zu unserer Demokratie dazu, aber wenn der Kritiker alles infrage stellen kann, und dann selbst nicht kritisiert werden darf, dann kann die demokratische Debatte nicht stattfinden. Meinungsfreiheit heißt auch, andere Meinungen zu akzeptieren.“

„Persönliche Generalabrechnung mit der Lockdown-Politik“

Heike Esfahlani-Ehlert hatte am Donnerstag im Raerener Gemeinderat für einen Eklat gesorgt. Auslöser waren Aussagen der Schöffin über die Corona-Krise und die Gefahren eines Lockdowns.

Sozialschöffin Esfahlani-Ehlert ließ sich zu einer „persönlichen Generalabrechnung mit der Lockdown-Politik“ (BRF) hinreißen. Das öffentliche Leben wegen Corona herunterzufahren und Menschen daran zu hindern, ihren Beruf auszuüben, sei nicht verhältnismäßig. Covid-19 sei nicht so schlimm, wie Politik und Medien es darstellten. Die Krankheit verlaufe oft wie eine gewöhnliche Grippe, wenn nicht gar harmloser. Auch sei Covid-19 weniger tödlich als gemeinhin gedacht. Überhaupt stünden die Erkenntnisse zum Coronavirus wissenschaftlich auf dünnem Eis.

Bereits am Freitag hatte sich Ecolo-Ostbelgien von den Aussagen der Raerener Schöffin distanziert. Jetzt geht es um Rücktritt und Parteiausschluss. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

204 Antworten auf “Fall Esfahlani-Ehlert: Ecolo fordert Raerener Schöffin zum Rücktritt auf und leitet Parteiausschluss ein”

  1. DerPostbote

    Also für den ersten Satz, die allgemeine Kritik an manchen Maßnahmen, hätte ich sie evtl. sogar noch unterstützt. Aber was dann folgt (etwa der Grippe-Vergleich, die Verharmlosung, etc.) ist genügend Material für einen Rücktritt vom Schöffenposten.
    Vielleicht sollte man der Dame mal ein Praktikum bei einer Schicht auf einer Isolierstation anbieten?

    • Sascha Klos

      Nana, influenza ist gefährlich Corona mehr ein Bier, mir Demokratie hat das nichts mehr zu tun, vielmehr erinnert mich das an vergangene Zeiten, aber vielleicht braucht der Mensch autokratie.

  2. Bei solchen Aussagen können Normaldenkende nur noch mitleidig den Kopf schütteln. Nur unser Coronaleugner Schland wird die Dame jetzt sicherlich feiern und anbeten.
    „Die Krankheit verlaufe oft wie eine gewöhnliche Grippe, wenn nicht gar harmloser.“
    Warum bewegt die Dame nicht mal ihren Hintern Richtung Intensivstation und schaut sich die künstlich Beatmeten an oder Bessser noch, hilft dort einige Tage mit?

    Was sich doch für Leute in unserer Politik rumtreiben, man kann es gar nicht glauben.

    • @Manfred: Die Gute hat vollkommen Recht!
      Und ich weiß nicht was Sie nicht kapieren, oder überlesen haben, ich leugne nicht Corona, Corona gibt es, die ist eben so wie die Schöffin Heike Esfahlani-Ehlert richtigerweise erklärt. Im Verlauf milder wie eine Grippe, wie Ärzte erklären ist Corona bei schwererkrankten wohl mit einer Höhenkrankheit vergleichbar.
      Was leugnen ist, lesen Sie bitte lieber nach, damit Sie informiert sind.
      Das Sie die MSM anbeten, das können Sie nicht leugnen!
      Ich bete keine Menschen an!

  3. Simon de Beve

    Sind wir doch mal ehrlich: Das ist nicht überraschend! Die Grün*innen stammen doch zum großen Teil aus der mystisch-esoterisch-nationalen Ecke. Einfach mal bei Wikipedia nachlesen, wer die Grüns gegründet hat.

    In diesem Kreisen helfen ein paar Globuli nach einem Besuch des Natuheilers. Wenn es immer noch nicht mit der Heilung klappt, werden ein paar Heilsteine ins Bertt gelegt und die Wohnung mit Ayurveda gesundet ausgerichtet – bei Mondschein.

    Aber man hat sie gewählt – nun ertragt sie auch mal schön! Geliefert wie bestellt :)

  4. karlh1berens

    @DerPostbote @Manfred

    Glaubt weiterhin an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und den Kinderstorch.

    Was im GE steht hat, poliisch gesehen null Relevanz.

    Gratuliere FrauEsfahlani-Ehlert zu ihrem Mut. Ich und die Meisten, die ich kenne, denken genau so – egal was man uns weißmachen will.

    Und ja, ich bin bereit um auf der Covidstation zu arbeiten

  5. Man muss die Ansicht der Dame nicht teilen ABER:
    Sieht so mittlerweile unsere tolle Demokratie und Meinungsfreiheit aus?
    Ist eine Meinung nicht „Obrigkeitshörig“ oder der Mehrheitsmeinung angepasst wird ein Rücktritt verlangt?
    Verlässt man dann den Saal? Machten nicht welche Anfang der 30iger das auch so?

    Das Problem ist nicht das gesagte, das ist die persönliche Meinung der Dame, das Problem ist wohl eher das was die Anderen daraus machen!!
    Hatte die Opposition denn kein Argument um gegenzuhalten?

    Arme Demokratie. Wir sind mittlerweile hier keinen Deut besser als z.B. in China, über die sich hier gerne in Sachen Meinungsfreiheit ausgelassen wird.

    • Demokratie

      Sie vergessen völlig, welche Auswirkungen solche Äußerungen haben können.
      Was wäre, wenn unser Gesundheitsminister solche kruden Ansichten verbreiten würde.
      Die Sozial-Schöffin hat ihr Amt missbraucht, um ihre persönliche Meinung kundzutun.
      Eine Meinung, die nicht mit ihrer Fraktion abgestimmt und die angesichts der Situation in den Krankenhäusern völlig fehl am Platz war.
      Da gibt es nichts mehr zu diskutieren, sondern sich angeekelt abzuwenden.

      • Demokratie, das ist Quatsch, die Frau hat ihre Meinung gesagt, die muss einem nicht gefallen und da Auswirkungen heraufzubeschwören ist weit hergeholt.
        Ja und unser Gesundheitsminister,… sagt der überhaupt irgendwas? Der, und sein Verein, haben, genau wie im Frühjahr, mal wieder alles verschlafen….
        „angeekelt abwenden“ jaja, so kann man es auch machen wenn jemand nicht gleicher Meinung ist….

  6. Nun ja, man soll die Frau nicht sofort ans Kreuz nageln. Warum sollte sie nicht recht haben? Ein 66-jähriger Mann in unserer Straße, starker Raucher und an Lungenkrebs erkrankt, hatte Corona und nur leichte Symptome. Viele zeigen sogar gar keine Symptome. Einige aber schwere. Sterben tun allerdings nur wenige daran. Dennoch sollten wir uns, und das hat die Schöffin bestimmt auch nicht abgestritten, an die Regeln halten, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

  7. Die ersten Sätze hätte ich auch so unterstützt aber was dann zu Corona als Krankheit kam war fern von allem. Wenn ich nur vermute und es nicht weiß, sollte man lieber schreiben. Ich Empfehle einen Besuch in St.Nikolaus , da schwadroniert die Dame nicht mehr so schnell von einem Grippchen.

  8. Fellowes

    Die grüne Schöffin darf sicher ihre persönliche Meinung haben. Ich finde diese zwar sehr AfD lastig, aber nun gut. Aber der Gemeinderat, wo sie als Schöffin in der Verantwortung steht, ist sicherlich nicht der richtige Ort.

    • Guido Scholzen

      Definieren Sie mal das Wort ‚Corona-Leugner‘?

      Basiert diese Wort-Kreation auf ‚Holocaust-Leugner‘, auch wenn es jüdische Historiker gibt, die die Holocaust-Lehre kritisieren?
      Basiert diese Wort-Kreation ebenfalls auf ‚Klima-Leugner‘, auch wenn es Wissenschaftler gibt, die kritische Fragen äussern?

      • @Guido Scholzen
        Kann man Ihre Ergüsse mit einigem Wohlwollen noch manchmal in die Kategorie Humor einordnen, ist dies beim gerade vom Stapel gelassenen rhetorischen Ansatz unmöglich.

        Dementsprechend bedarf es nur eines zweifelnden Deppen um Wahres und Richtiges zu diskreditieren. Noch besser wenn man dem „Zweifler“ noch einen „Adelstitel“ zuschreiben kann. In Ihrem Beispiel: der jüdische Holocaust-Kritiker.

        Hier bewegen Sie sich erneut von der – nicht unüblichen – Geschmacklosigkeit auf den Verdacht auf Straffälligkeit hin. Oder hilft Ihnen das „die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“-Argument zum Ausleben Ihrer Unangepasstheit?

    • Sie würden die Leute sogar mit einem Corona-Button versehen und markieren, um sie sozial zu ächten. Man muss sich nicht wundern wir das Dritte Reich möglich war. Und von Aufnahme im Hospital verweigern bis zum Straflager ist es nur ein kleiner Schritt.

  9. Egal was die gute Schöffin darüber gesagt hat oder nicht. Darüber empört zu sein und dann gleich einen Rücktritt verlangen, nur weil man mit einer Aussage aus der Reihe fällt, gleich den Rücktritt anfordern? Da stelle ich mir die Frage wie groß/klein „Zusammenhalt“ in einer Partei (besonders den Grünen) wohl geschrieben wird.
    Es müssen doch nicht immer alle einer Meinung sein oder? Ärzte sind sich zum Thema „Corona“ auch nicht alle einig. Nur dürfen die Einen sich äußern und bei den Andern wird sofort mit dem Finger gezeigt… Wir plädieren alle für Meinungsfreiheit und Demokratie, daher finde ich DIESES Verhalten finde ich eigentlich viel schlimmer als EINE (dumme oder nicht) Aussage von einer Schöffin.

    • deuxtrois

      Ärzte machen aber keine Öffentlichkeitsarbeit, sondern behandeln Patienten.
      Wer aber Politiker ist, hat auch andere Anforderungen zu erfüllen. Und das verharmlosen einer ernsten Erkrankung ist da echt ein Problem. Hätte die Frau öffentlich gesagt, es gebe kein AIDS, hätte man sie wahrscheinlich ebenso zum Rücktritt aufgefordert – wahrscheinlich aus genau dem selben Grund.

      • karlh1berens

        Ärtzte die sich öffentlich äußern, machen schon „“Öffentlichkeits“arbeit““. Ist das jetzt verboten ?

        Sie können ja auch weiterzählen als bis dreiundzwanzig – oder war das schon eine Anstrengung ?

    • Truckerbill

      Diese Dame Müsste Doch eigentlich wissen wozu Viren im Stande sind.
      Als „Heilpraktikerin“ vielleicht doch etwas zu starke Kräuter genommen oder aber zu viel deutsches Blut um belgische Politik zu versauen.
      Raren und auch lichtenbusch ist keine deutsche Kolonie.
      Aber man kennt ja ihr Gesicht, mal schauen ob man sie dann noch in der Gegend sieht.
      Vielleicht ein Umzug in der Nähe ihrer Praxis in Aachen wäre ne Option. Hauptsache weit weg

    • Walter Keutgen

      Ekel, vergessen wir bitte nicht, dass Ecolo die Kelmiser Schöffe und Gemeinderatsmitglieder William Wechseler und Rosi Ohn zum Rücktritt gezwungen hat, weil sie eine Motion der Opposition gegen die Atommeiler in Tihange nicht mitverabschiedet hatten sondern treu mit ihrer Mehrheit die Motion zurückgewiesen hatten. Ecolo ist schon straffer organisiert als andere Parteien inklusive Mandatsrotation aber nicht für alle.

  10. Werner Radermacher

    Zitat Frau Esfahlani-Ehlert : „Covid-19 sei nicht so schlimm, wie Politik und Medien es darstellten. Die Krankheit verlaufe oft wie eine gewöhnliche Grippe, wenn nicht gar harmloser. “

    Das überrascht mich, dass Onkel Donald auch Fans bei den Grünen hat.

  11. Die gute Frau wüsste, wenn sie ein Krankenhaus besuchen würde, dass sie unter Realitätsausblendung leidet. Wenn sie, wie es in anderen Medien berichtet wird, auch dafür plädiert hat, keine künstliche Beatmung durchzuführen, ist sie nicht tragbar. Das könnte im Einzelfall fahrlässige (wenn nicht sogar vorsätzliche) Tötung und unterlassene Hilfeleistung sein. Es hört sich ein wenig wie die von manchen Esoterikern vertretene Linie an, wonach die Schwachen von der Natur eben dazu bestimmt seien zu krepieren.

    • Rammstein

      @Pumpernickel
      Ich weiß ja nicht ob wir den gleichen Artikel gelesen haben, aber in diesem hier, kann ich nicht erkennen das Frau Esfahlani-Ehlert Corona leugnet. Sie erörtert lediglich einige Punkte die zum Nachdenken anregen sollen, was zum Glück inzwischen doch einige Menschen die noch in der Lage sind selbstständig denken zu können auch machen. An ihrer Stelle würde ich aber aus der Partei aussteigen, nicht weil diese das fordert, sondern weil niemand von denen den Mut hat zu sagen was er wirklich denkt und lieber dem Main Stream folgt. So ist das leider in der Politik, jemand der eine andere Meinung vertritt wird an den Pranger gestellt, deshalb ändert sich ja auch nichts und wir bekommen immer neue Pappnasen vorgesetzt die sich entweder anpassen oder abgeschossen werden. Leider lernen die Menschen nichts aus der Vergangenheit und lassen sich lieber führen, ist ja auch bequem, braucht man keine Entscheidung für sich selbst zu treffen. Vielen Dank für Ihren Mut Frau Esfahlani-Ehlert. Und ja, ich gehe auch gerne auf eine COVID Station aushelfen, bin selbst „Risikopatient“ und meine Ex-Schwiegermutter war positiv mit 72 Jahren und hat Fieber und Gliederschmerzen gehabt und erfreut sich wieder ihres Lebens.

  12. Akneverkäufer

    Natürlich hat die Frau Recht ihre Meinung zu äußern, aber wenn ich ein politisches Amt bekleide, dann sollte man das nicht missbrauchen um seiner persönlichen Meinung kundzutun, welches nichts mit dem Thema an sich zu tun hat. Ein Homosexueller Priester verkündet in seiner Predigt auch nicht seine Lieblingsstellung, und ein Metzger würde auch keinen begeisterten Vortrag über veganes Essen halten. So sollte die Frau Schöffin auch nicht Vorträge von haltlosen Youtube-Videos kundtun. Da war die Dame sich selbst zu doof. Hätte sie ihre Meinung mal besser ihrem Therapeuten erzählt. Der hat nämlich Schweigepflicht.

  13. Pensionierter Bauer

    Aus allen Kehlen tönt es unentweg: Die Meinungsfreiheit ist nicht in Gefahr!
    Und was geschieht wenn es denn jemand wagt öffentlich seine Meinung gegen den Mainstream zu äußern?
    Anstelle, dass man es als eine persönliche Meinung zur Kenntnis nimmt, wird von allen Seiten auf den Menschen der es wagte es zu sagen feste draufgehauen.
    Dass die C Partei und die Ecolos jetzt im Dreieck springen verwundert mich gar nicht, dass aber jetzt auch noch der Liberale Bürgermeister von Raeren ebenfalls auf die Frau Esfahlani draufschlägt erschreckt mich schon gewaltig.
    Wenn Sie jetzt alle so weitermachen, dann wars das mit der Meinungsfreiheit, denn welche Person in exponierter Stellung wird sich dann noch wagen ihre freie und ehrliche Meinung zu äußern?
    Egal wie und was, eine echte Demokratie muss auch schräge Meinungen von gleich wem ertragen und vertragen können und eine nicht gegen die Wand gefahrener Rechtsstaat kann das auch!

    • Joseph Meyer

      muss auch in der Lage sein, die eigene Meinung zu revidieren, wenn Evidenz und Fakten den Main-Stream Ansichten nicht entsprechen! Wenn der weltweit am häufigsten zitierte Wissenschaftler in Epidemiologie, Prof. John B. Ioannidis, sagt, und dies mit einer eigenen publizierten Studie belegt, dass es sich bei Covid-19 in Bezug auf die Gefährlichkeit wie bei einer mittelschweren Grippe verhält (*), dann hat das ein sehr großes Gewicht, und die Entwicklung während der Monate von April bis September hat ihm recht gegeben – das sagen die statistischen Zahlen! Wenn jetzt, mit Beginn der saisonalen Herbstgrippe, die Krankenhäuser an den Rand ihrer Kapazitäten stoßen, dann haben das zum großen Teil die Politiker zu verantworten, die über Jahrzehnte das belgische Krankenhauswesen zusammengespart haben und die einen nicht gerechtfertigten Lock-Down aufgezwungen hatten und den Krankenhäusern die Behandlung der Nicht-Corona-Fälle größtenteils verboten haben. Das wird zur Zeit in den Krankenhäusern jetzt nachgeholt, entsprechende Todesfälle wegen zu später Behandlung inbegriffen! Und dann ist da Corona, deren Behandlung (**) und die „Erlösung-bringende-Impfung“. Da sollten Alle besser mal diese Hausärztin anhören (***) und dann noch einmal gut überlegen!
      (*) https://www.youtube.com/watch?v=T-saAuXaPok 07:00 min
      (**) https://mail.google.com/mail/u/0/#all/FMfcgxwKjKkCqcpxjMMqVDmDFXrtMnWQ?projector=1
      (***) https://www.youtube.com/watch?v=tj1RtxaYYeg&feature=emb_rel_end

      • Aah, der Herr Meyer hat wieder eine Info im Internet gefunden. Und was im Internet steht muss absolut immer richtig sein.
        Herr Meyer, die Realität spielt sich aktuell in unseren Krankenhäusern ab. Gehen sie mal dorthin.

        • Joseph Meyer

          @Toll
          Was im Internet steht, muss überhaupt nicht immer richtig sein, da muss Jede/Jeder hinterfragen, recherchieren und selber denken! ABER, was am Fernsehen gesagt wird, was in den Zeitungen steht, …, muss AUCH nicht immer richtig sein. Da liegt doch die Misere begraben: Die Fernsehmacher haben ein Heer von Experten um die Nachrichten ach so überzeugend rüber zu bringen, dabei wissen wir doch spätestens seit der Spiegel-Affäre um Rilotius wie gut z.B. ARD, ZDF und die großen Zeitungen recherchieren …
          Sie betonen ich solle in die Krankenhäuser gehen, weil es da so schlimm ist, also waren Sie schon dort?! Dann berichten Sie bitte über das was Sie da beobachtet haben.

          • Alter Mann

            Sie haben doch das Interview mit Herrn Schumacher gelesen, Dr. Meyer.
            Sie zitieren einen einzigen Satz daraus und verdrängen, was Herr Schumacher sonst zur Situation in den Krankenhäusern sagt und was uns droht.
            Sie kritisieren die Medien und verbreiten selbst nur Unwahrheiten, Halbwahrheiten in einer Verblendung, die wirklich bemerkenswert ist.
            Es geht ihnen einzig und allein um ihre Person und ihren Anspruch, Recht zu haben. Dazu nehmen sie alle Opfer in Kauf. Man müsste sie zur Verantwortung oder zumindest aus dem Verkehr ziehen.

            • @Joseph Meyer: So wie es mir vorkommt, schreibt hier immer eine und die selbe Person mit verschiedenen Namen unter Ihren Kommentaren.
              Der scheint aus welchem Grund auch immer, voller Hass zu sein.

      • Johann KLos

        Ehe ich es vergesse: Drei Monate so wie ab jetzt können weitreichende Folgen haben –

        Déjà au début du mois de mai, le département « Halte à la tuberculose » de l’OMS avait estimé que trois mois de confinement pourraient aboutir à 6 millions de nouvelles infections et 1,4 million de morts supplémentaires de la tuberculose entre 2020 et 2025.

        • Na Herr Klos klingelt es?
          Ist das alles wirklich Verhältnismässig? Vergessen wir nicht die Konsequenzen für unsere Kinder in den Schulen mit Masken. Das Elend der Friseure, Restaurateure usw. Opfer von Familiengewalt. Die Krebs, Herzpatienten die nicht behandelt werden. Bald Rentner, Arbeitslose usw. Sind schon viele Opfer die wir lassen. Jetzt nochmal ist das alles Verhältnismässig? Können die Massnahmen die ergriffen wurde die Covid19 epidemie denn wirklich verhindern?
          99.9% von diesem Forum sind keine Virulogen. Wir legen unser Leben und Wohlbefinden in den Händen von Politiker, die Ihre Wiederwahl vor Augen haben obwohl sie kläglich von Anfang an versagt haben, der WHO, die uns belogen hat, und der Pharmakonzerne, die ihre Umsätze im Auge hat. Alle andere Experten sind unerwünscht.

        • Johann Klos oder Johann Klos?

          Gibt es in diesem Forum 2 Kommentatoren mit Namen Johann Klos?
          Ich hatte mich schon gewundert, wie Johann Klos, dessen Standpunkt ich meistens geteilt habe, plötzlich völlig konträre und undifferenzierte Positionen vertritt.
          Sind Johann KLos und Johann Klos also 2 unterschiedliche Personen?
          Danke!

          • Ostbelgien Direkt

            Es gibt nur einen Johann Klos. Jedenfalls gibt es für die zuletzt unter Johann Klos geposteten Kommentare nur ein und dieselbe E-Mail-Adresse. Wann haben Sie denn zuletzt einen Kommentar unter Johann Klos gesendet? Gruß

          • Dieser Meinungswandel des Herrn Klos ist schon etwas länger zu Populisten.
            Seit gerne 2 Jahren mutierte er in seinen Äusserungen vom moderaten, humanen, idealisierenden, weltoffenen Sozialisten zum Populisten vorläufig undefinierter Art.
            Parteipolitisch könnte man ihn bei Vivant einordnen, könnte diese aber sowohl noch rechts überholen als auch als Meyer-Anhänger gefallen.

    • Der beste Beweis für die Existenz der Meinungsfreiheit ist diese Seite hier mit ihren bunt gemischten Kommentaren. Es ist aber ein Irrtum, zu glauben, Meinungsfreiheit bedeute, dass sich nun alle auf die Meinung XYZ (hier der Schöffin) einschwingen müssen. Und Meinungsfreiheit ist auch davon zu unterscheiden, dass jemand als Amtsträger ein für dieses Amt nicht akzeptables Statement abgibt, dann dafür mit der Konsequenz rechnen muss, dieses Amt zu verlieren.

  14. Pumpernickelchen
    Wenn ihr schon die ganze Zeit mit NS vergleichen kommt ,dann macht es richtig.
    Adolf hatte auch fast das ganze Volk unter sich ,so wie ihr jetzt alles glaubt,erst danach merkten die Leute das Sie auf der falschen Seite standen. Also folgt ruhig weiter, Ihr werdet es schon merken.
    Ihr möchtegern Wissenden.

  15. Ach 1938

    Mich kotzt dieser NS Vergleich einfach nur an. Die Nazis haben die Leute beschissen weil sie etwas schlechtes im Schilde führten. Wenn ich Sie richtig interpretiere, werden wir beschissen weil man uns etwas gutes möchte. Aber wir werden es ja noch merken. Schade, dass Sie offensichlich nicht merken, dass man demnächst über Leute entscheiden muss, die leben dürfen. Gehört aber bestimmt zur großen Verschwörung. Auch Sie können geheilt werden, gehen Sie die Intensivstation mal anschauen, in Eupen z.B. Ach nee die sind ja alle Teil der Verschwörung.

  16. Akneverkäufer

    @ Vivantler. Die Vivantler beschränken sich momentan da drauf, massenweise schlecht gemachte Youtube-Videos zu verbreiten. Auf Stellungnahmen aus der Partei verzichten sie momentan komplett. ist ja ein schlechter Zeitpunkt, da viele mit dem Virus zu kämpfen haben, oder Verwandte haben, denen es dreckig geht. Da hält man doch besser mal den Mund. Besonders die Facebook- Teilerei von der „Stiel“losen Vivantlerin bei uns im Norden nervt gewaltig. Selbst keine 3 Worte geradeaus reden können, aber sich selbst wie ne Grosse fühlen. Selbstüberschätzung par excellence…

  17. Ach, er gefährliche Aufenthalt im Wahlbüro ist demnächst, dank Corona, sowieso vorbei…
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bundestag-laesst-verschiebung-der-naechsten-bundestagswahl-pruefen/
    Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hält eine Verschiebung der Bundestagswahl wegen Corona für möglich, der Infektionsschutz lasse die Verlegung eines schon gesetzten Termins innerhalb eines Korridors von bis zu 48 Monaten zu. Wegen der Covid-19-Pandemie könne auch das Wahlprozedere geändert werden…..

    • So schauts aus!

      „Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hält eine Verschiebung der Bundestagswahl wegen Corona für möglich, der Infektionsschutz lasse die Verlegung eines schon gesetzten Termins innerhalb eines Korridors von bis zu 48 Monaten zu. Wegen der Covid-19-Pandemie könne auch das Wahlprozedere geändert werden….“
      @ Dax :
      Nun , ich glaube nicht, dass diese Aufschiebung dann reichen würde im Hinblick auf die nächsten Pandemien die noch auf uns zukommen werden; oder glaubt irgendwer, dass dieser ganze Spuk irgendwann im nächsten Jahr, wenn es denn hoffentlich den geeigneten Impfstoff für das Covid-19 geben wird, vorbei sein wird? Ob aus Laboren in China, der arabischen Welt oder sonst wo her : wir sind weiteren Pandemien schutzlos ausgesetzt, das ist mehr als wahrscheinlich!

  18. Krisenmangement

    Um die Bevölkerung wirklich zu informieren, müsste der vollständige Wortlaut der Rede veröffentlicht werden. Das wäre der Bürgermeister der Raerener Bevölkerung schuldig. Normalerweise passt die Schöffin in das Bild der ursprünglichen Grünen. Was erwarten die Menschen? Akzeptieren die Grünen jetzt nicht mehr unterschiedliche Meinungen? Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das ja auch so eine Sache! Es hat sich bisher keine Strategie bewährt. Mittlerweile verbreitet sich das Virus rasant. Aber diese Seuche klein zu reden, ist voll daneben.

    • @Krisenmanagment :
      Die „Grüne“ legt ihre Sicht der Dinge dar – sicherlich kann man über Meinungsfreiheit diskutieren – und soll – so der Bürgermeister- ihren Hut nehmen müssen.

      ABER

      Was ist das im Vergleich zur Handlungsweise der beiden Eifel-Bürgermeister, welche Leben und Gesundheit der Bevölkerung gefährden durch Amtshandlungen, die nicht zulässig sind. Beiden sollte wesentlich Schlimmeres blühen, als der Rauswurf aus ihrem Sessel.

      Die Art und Weise, wie der Bütgenbacher Bürgermeister die Sache dann in den Medien darstellt, (WDR) ist eine Gratwanderung zwischen kindischer Selbstentlarvung und Arroganz. Die beiden sollen so schnell wie möglich zurücktreten.

      • dr fritz van ut jen aunderstadt

        Oh ja da gebe ich ihnen völlig Recht. Dieser Bürgermeister ist eigentlich in keinster Weise mehr tragbar. Aber vielleicht ist das noch nicht bis beim Colin angekommen. Spätestens das Interview hat gezeigt wie ahnungslos und desinteressiert dieser Bürgermeister ist. Spiegelt aber auch ein wenig die Arroganz der CSP Ostbelgien wieder. Trotz allem,nennen wir es beim Namen. Die meisten, der momentanen politischen Führungskräfte in Ostbelgien über Paasch, Arimont, Lambertz und einige ostbelgischen Bürgermeister entpuppen sich in diesen Zeiten als unfähig uns durch die Krise zu führen. Ihre Ämter nutzen sie nur für populistische Zwecke und um große Ausnahmen zu präsentieren. Nicht einmal hat es ein begleitendes Wort von diesen Herren und Damen gegenüber den Menschen zur miserablen Lage in Ostbelgien gegeben. Frau Klinkenberg, so leid es mir tut, wird da auch von der falschen Motivation geleitet. Gestern, eine Stunde nach Bekanntgabe der neuen Regeln, präsentiert sie die Ausnahmeregelung für Ostbelgien??? Mir unverständlich was sie damit bezwecken will

      • Krisenmanagement

        Wie die 2 Heiligen Bürgermeister aus der Eifel sich aus der Affaire ziehen, finde ich auch nicht in Ordnung. Die CSP, will ablenken und nimmt die beiden Bürgermeister in die Verantwortung. Daniel Franzen’s neuester Post auf Facebook: „Bütgenbach hält zusammen“. Und noch immer wird das ganze nicht ernst genommen. Am besten macht man um Bürgenbachs Geschäfte einen Bogen. In Sankt Vith wird es ähnlich sein.

    • Friedrich Meier

      KH Berens ist jahrelang daran gescheitert. Seine Forderung Gemeinderatssitzungen im Detail ins Protokoll aufzunehmen ist nie akzeptiert worden.
      Der Arbeitsaufwand wäre einfach zu groß und der vielgescholtene Verwaltungsapparat müsste dazu noch vergrößert werden.
      Dem Bürgermeister wird es kaum möglich sein den kompletten Wortlaut öffentlich wieder zu geben.

      • Mithörer

        @Friedrich Meyer
        Die Schöffin könnte ohne weiteres ihren Redbeitrag veröffentlichen , den sie hatte ihre Redetext ja vorab schön säuberlich vorbereitet. Für diejenigen, die den schriftlichen Text zu sehr wünschen, wendet euch an die Schöffin. Sie wird bestimmt gerne ihre Ergüsse veröffentlichen!

      • karlh1berens

        Die Gemeindedirektorin hieß früher mal GemeindeSEKRETÄRIN. Und sie wird besser bezahlt als der Bürgermeister.
        Bei uns in der VOG kriegt der Sekretär das hin. Und es gibt auch Spracherekennungsprogramme.

        Es ist halt gewissen Leuten wurscht – nicht mehr, nicht weniger.

        Die kriegt es nicht mal hin, ihre Korresondenz mit der Aufsichtsminsterin zu archivieren.

        Und ein Teil des Gemeindearchivs lag ACHTUNDZWANZIG Monate in einer Anwaltskanzlei rum.

  19. Senseless

    Die Schöffin hat in einer Ratssitzung ihre Meinung kundgetan. Vielleicht war der Moment schlecht gewählt aber es ist IHRE Meinung zu dem Thema. Daraus direkt ein Rücktrittsforderung abzuleiten empfinde ich als Angriff auf die Meinungsfreiheit. Und übrigens: wenn nicht darüber berichtet worden wäre, wüssten wir das alles nicht und es wäre ein Statement im Gemeinderat geblieben, mit einer Pro und Contra- Diskussion im Anschluss.

    • Alter Schwede

      Es ist vielleicht ihre persönliche Meinung zu dem Thema und die darf sie auch haben. In dem Moment hat sie aber nicht als Privatperson gesprochen sondern als Schöffin, die u.a. Gesundheit und Soziales in ihrem Verantwortungsbereich hat. Und in der Funktion ist sie untragbar. Deswegen hat sie als Schöffin keine Zukunft, privat darf sie weiterhin glauben woran sie will.

  20. Die Wahrheit

    ALSO, FAKT IST DOCH, DASS WIR ANGEBLICH IN EINER DEMOKRATIE LEBEN.
    ES ERWECKT JEDOCH DEN Eindruck, dass unsere Meinungsfreiheit streng begrenzt ist.
    Warum darf diese Frau ihre Meinung nicht äußern.??? MAN SOLL SIE ANHÖREN, ABER MUSS ES DOCH NICHT AKZEPTIEREN.
    Ich persönlich bin nicht mit ihrer Meinung einverstanden. CORONA IST SEHR GEFÄHRLICH UND MAN MUSS ES WIRKLICH ERNST NEHMNEN.

    • Wahrheit, genau so ist es.
      Mittlerweile darf man seine Meinung nur noch kundtun wenn’s der ( eher linken) Obrigkeit passt. Alles andere wird als entweder zensiert, als Verschwörung oder Nazi abgetan.
      Arme Demokratie in der EU

      • snugglezz

        Ja, so ist es. Aber wir sollten aufhören daß als ein „rechtes“ oder „linkes“ Problem anzusehen. Genau das ist es nämlich, was uns dann alle spaltet und in das eine oder andere ideologische Lager treibt. Die Idelogien sind es, die den Umgang mit der Situation so schwierig macht. „Glaubst Du etwa an die Homöpathie?“ Ergo: Nazi, Coronaleugner und noch viel Schlimmeres. Es ist einfach nur traurig, daß sich alle so intrumentalisieren lassen statt auf ihren gesunden Menschenverstand zu vertrauen. Maske trage und zuhause bleiben soweit möglich. Geht doch. Was ist daran so schwer zu verstehen? Da braucht es keine politische Gesinnung für.

    • Die Dame durfte ihre Meinung kundtun.
      Sie darf sich nur nicht wundern, wenn Sie andere damit empört z.B. CSP oder Ihre Fraktion / Partei verstört. Die haben ja auch das Recht auf eine Meinung und auf eine Reaktion.
      Nazivergleiche leuchten mir in diesem Fall nicht ein, Vivantvergleiche schon eher.

  21. Wenn eine Schöffin in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung das Wort ergreift, dann tut sie das in vorheriger Absprache mit dem BSK. Da hat ihre private Meinung nichts zu suchen! Es gibt Prozedurregeln, und die gelten für alle, die öffentliche Ämter bekleiden. Das unterscheidet eine offizielle Sitzung von einer Runde Kaffeeklatsch.

    • snugglezz

      Ich werd Ihnen sagen warum: Weil eine andere Meinung zu diesem Thema zu haben, dazu führt, daß Sie umgehend als rechter Spinner dargestellt werden und auf der roten Liste landen. Diffamierung und Denunziation sind leider zum Normalzustand geworden. Und den Ruf wahren trotz Kritik an der allgemeinen Panikmache ist praktisch nicht mehr möglich. Die Schreihälse sind einfach zuviele, und werden leider von oben unterstützt. Auch wenn man nicht einer Meinung ist, muß man der Dame doch zu ihrem Mut gratulieren. In diesen Zeiten kommt das nämlich einem gesellschaftlichen und politischen Abschuß gleich. Und DAS ist der ganze Skandal um den es geht.

    • Pensionierter Bauer

      Frau Jacobs, unter diesem Artikel hier finde ich Ihre Frage schon ziemlich dümmlich.
      Hier sieht doch in Echtzeit ein jeder, was der Mainstream mit einem Menschen macht, wenn er es denn tatsächlich wagt mit Echtnamen seine eigene ehrliche Meinung öffentlich kund zu tun.
      Das soziale Umfeld, also Familie, Arbeitskollegen, Familie, Vereinskameraden, usw., ist für jeden Menschen unheimlich wichtig, aber mitunter auch sehr gefährlich.
      Ich selber könnte meinen Namen hier öffentlich zeigen, ich tue es aber aus Solidarität mit all jenen nicht, für die ein Kommentieren unter echtem Namen eine „Gefahr“ bedeuten kann.

    • Johann Klos oder doch nicht?

      ta liebe Inge willkommen in der Welt von morgen. Nur so funktioniert-s: jeder gegen jeden.

      Auch so ein Spiel das politisch gewollt ist –

      wie war das : Einigkeit macht stark – also weg damit

  22. Beobachter

    In der Tat soll jeder seine Meinung äußern dürfen, doch muss man auch mit den Folgen rechnen.
    Diese Frau hat durch Ihre öffentliche Aussage den Ernst der Lage nicht richtig eingeschätzt, ja praktisch verschwiegen und damit die aufopferungsvolle Arbeit der Pfleger in- und außerhalb der Krankenhäuser diskreditiert. Somit ist sie als Sozialschöffin total fehl am Platz und nicht mehr zu halten, selbst als Gemeinderatsmitglied, als politische Vertreterin der Bürger nicht.

  23. Siegfried

    Diese Politikerin ist eine Schande für eine grüne Partei! Menschen mit solchen Gesinnungen gehören nicht in eine grüne Partei die für ein bewahren die Schöpfung stehen soll. Ich hoffe das sich Ihre Parteigenossen sich dieser Dame entledigen, sie findet sicher Zuflucht bei allen Populisten, Verschwörer, und Trollen die Sie mit Ihrem abstrusen Gedankengut noch bekräftigen werden.

  24. Friedrich Meier

    Wenn jemand einen gewissen Berufsstand ausübt, ist es armselig, wenn man moderne Medizin und Virologie infrage stellt, damit das eigene Wissen als das Wahre besser zur Geltung kommt.
    Wie gut oder wie schlecht muss das Geschäft laufen, wenn man es nötig hat die Konkurrenz schlecht zu reden, um seinen Umsatz wieder anzukurbeln.
    Um ihre persönliche Meinung kundzutun, soll die Frau Esfahlani-Ehlert sich in der Fußgängerzone auf eine Kiste stellen und mit einem Megafon die Ungläubigen bekehren.
    Die Schöffin Esfahlani-Ehlert darf ihr Amt nicht missbrauchen um im Endeffekt einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen.
    Der persönliche Vorteil ist hierbei, dass ihre Meinung ihrem Geschäft zugute kommt.

    • Siegfried

      Wehret den Anfängen. Die grüne Partei sollte nun klare Kante zeigen und Sie hat nichts in dieser Partei zu suchen. Sie wird sich wohler unter Gesinnungsgenossen wie Esoteriker und an der Seite von Rechtsextremen, Coronaleugnern und Reichsbürgern fühlen.
      Alternativ kann Sie ja als „Heilpraktikerin“ eine Zusammenarbeit mit Ihrer Kollegin Tamara Kirschbaum aus Rötgen in Erwägung ziehen. Zudem ja Tamara K. gute Verbindungen auch in das radikale neurechte Milieus hat, zudem propagiert Sie zweifelhafte Krebs- und Metalltherapien

      • Mir scheint es so zu sein, dass die Praxis von Frau Kirschbaum frei geworden ist. Vielleicht ist sie noch zur Unterstützung von Trump in die USA ausgereist. Im übrigen ist das Top-Mittel gegen Krebs ein heißer Wickel aus Pferdemist, vorausgesetzt, der Mist ist bei Vollmond aufgelesen worden. Dann immunisiert er übrigens auch gegen G5-Strahlen und Covid-19.

  25. Besorgte Mutter

    Im Raerener Gemeinderat werden jetzt auch schon die Nägel für den Sarg der Meinungsfreiheit produziert. Herr Güsting, der Sie mit allen Parteien in der Gemeinde Raeren schonmal rumgeschmust haben, sollten sich schämen im Namen der LIBERALEN, liberal steht meines Wissens für Frei, hier für eine Abwahl der guten Frau mit freier Meinung zu sein.
    Selbst im kleinen Raeren regiert jetzt auch schon die EP (Einheitspartei) und das GE und der BRF schließen sich fleißig mit an, wenn es darum geht die Frau mit freier Meinung fertig zu machen.
    Als ich eben in der Metzgerei eine alte Bekannte, die in jüngeren Jahren sich Mal leichtsinnigerweise der Ecolo Partei angeschlossen hatte, nochmal getroffen habe und wir über diesen Fall hier zu sprechen kamen, sagte sie mir, dass man auch bei den Grünen nie die eigene Meinung offen sagen durfte und sie erinnerte sich an den Beginn des Jugoslawienkrieges, da durfte niemand auf den Versammlungen der Grünen hierüber sprechen.
    Frau Esfahlani, ich bedanke mich bei Ihnen, für den Mut, den Sie hier aufgebracht haben und lassen Sie sich bitte nicht aus dem Gemeinderat verjagen, denn Leute wie Sie, brauchen wir gerade jetzt!
    Wenn die Raerener EP Sie aus dem Schöffenkollegium wählt, ok, dann ist das deren Sache. Sie stehen dann aber immerhin als die Aufrechte da. Ich gehe davon aus, dass die Geschichte uns Recht geben wird und man sich bei Ihnen wird entschuldigen müssen!
    Wenn die Liberalen so weitermachen, dann sind diese bald für mich absolut unwählbar.

    • Alter Schwede

      Vielleicht versteht die besorgte Mutter ein anderes Beispiel.

      Mal angenommen, jemand vertritt die Meinung, dass man Kinder am besten ausschließlich mit Fritten und Schokolade ernährt. Das Thema „gesunde Ernährung“ sei von den Medien eh nur aufgebauscht und Übergewicht bei Kindern sei gar nicht so schlimm. Folgeschäden seien noch gar nicht erwiesen und überhaupt stünde das Ganze wissenschaftlich gesehen auf sehr dünnem Eis. Natürlich darf der- oder diejenige diese Meinung haben und er bzw sie darf diese auch als Privatperson vertreten, Leserbriefe schreiben, ein Plakat vor seinem Haus aufstellen und was er bzw sie sonst noch so will. Das nennt man Meinungsfreiheit.

      Wenn der- oder diejenige aber Schulschöffe der Gemeinde Raeren ist, in dieser Funktion öffentlich dafür eintritt, dieses Ernährungskonzept gerne in den Mittagspausen an den Raerener Schulen einführen möchte und auch noch gegen einen Zuschuss der DG für gesunde Ernährung im Schulalltag stimmt, dann ist er bzw sie für diese öffentliche Funktion nicht geeignet. Unabhängig von Meinungsfreiheit.

      Verstanden?

      • Das Wesen der Demokratie beruht aber nicht auf „Richtig“ oder „Falsch“ sondern auf parlamentarische Mehrheiten. Wenn also, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, die Mehrheit der Eltern sowieso ihre Kinder mit Fritten und Schokolade ernähren, und mittels Mehrheit eine Schöffin bestimmen die das auch in den Schulen praktizieren will, ist das ein demokratisch legitimer Prozess.

        Verstanden?

        • Alter Schwede

          @Dax: Richtig. Ich kann mich aber nicht erinnern die Ansichten von Frau Schöffin im Parteiprogramm von Ecolo gelesen zu haben und denke auch nicht, dass jemand sie gerade deswegen gewählt hat.

          Den Reaktionen von Ecolo und dem Raerener Kollegium bzw Gemeinderat nach zu urteilen hat Frau Schöffin weder eine parlamentarische Mehrheit für ihre Ideen, noch entstammt ihr Statement einem demokratisch legitimen Prozess.

            • Wohin denn „gehen“? Sie kann aus dem Schöffenamt gewält werden, von den Mitgliedern des Gemeinderates, die sie in dieses Amt gewählt haben. Ihr Gemeinderatsmandat hingegen kann ihr keiner entziehen da sie dieses Mandat durch eine Wahlentscheidung der Bürger übertragen bekommen hat.

              • Alter Schwede

                Gehen aus ihrem Schöffenamt. Natürlich kann sie im Gemeinderat bleiben und dort ihre Meinungsfreiheit ausüben. Sie hat dann aber nichts mehr zu entscheiden und es nimmt sie wahrscheinlich auch niemand mehr richtig ernst. Also fast wie Meyer zu seiner Vivant-Zeit. Das muss und wird die Demokratie in Raeren aushalten.

                • Nicht nur ihre Meinungsfreiheit sondern, was viel wichtiger ist, ihr Stimmrecht! Das Stimmrecht ist die eigentliche Macht die einem Abgeordneten unveräußerlich übertragen wird und bei etwaigen knappen Mehrheiten kann an einer Stimme eine ganze Regierung zerbrechen….

          • Noch eine Fehleinschätzung, da zur Zeit der Wahl das Corona-Problem noch gar nicht existierte und somit auch kein Kandidat seine Ansichten dazu offen legen konnte. Des weiteren ist ein Parteiprogramm für keinen Abgeortneten eine Verpflichtung, jeder Mandatar ist völlig frei was sein Abstimmungsverhalten oder seine Ansichten angeht – natürlich im Rahmen der Gesetze. Man kann die Frau aus der Partei werfen, ihr Mandat gehört aber nicht der Partei sondern nur ihr alleine und sonst niemandem. Ihr Statement muss keinem „demokratisch legitmierten Prozess“ entstammen, es ist IHR Statement und dafür ist sie NIEMANDEM Rechenschaft schuldig. So funktioniert unsere parlamentarische Demokratie. Und das ist auch gut so!

            • Alter Schwede

              Dax, sie verheddern sich. Zuerst schreiben Sie, dass es in einer Demokratie um parlamentarische Mehrheiten geht und dass die Tatsache, etwas mittels Mehrheit umzusetzen, ein demokratisch legitimer Prozess ist. Dann sagen Sie, dass das Statement keinem demokratisch legitimen Prozess entstammt, weil es nur ihre persönliche Meinung ist. Also im Umkehrschluss… Aber lassen wir das.

              Es gibt, wie es scheint, in Raeren eine demokratisch gewählte Mehrheit, die der Meinung ist, dass die Schöffin ihrer Funktion und Verantwortung nicht gerecht wird. Auch das ist Demokratie.

              Wenn sie dann im Gemeinderat bleibt, selbstverständlich mit allen Meinungs- und Stimmrechten, dann hat das einen ähnlichen Unterhaltungswert wie karlh1berens seinerzeit in Sankt Vith. Die Demokratie wird es überleben. Mal schauen wie lange es dauert bis sie selbst ihr Mandat zur Verfügung stellt…

              Und natürlich ist sie jemandem Rechenschaft schuldig, nämlich ihren Wählern, die sie im Gemeinderat vertritt. Ich wüsste mal gerne, wie viele ihrer Wähler mit ihrem jetzigen Auftreten einverstanden sind.

      • Besorgte Mutter

        Auch das Beispiel ist irgendwie nur saublöd, denn ich vertrete die Meinung, dass Kinder das zu sich nehmen sollen was ihnen schmeckt und diese Meinung habe ich auch immer im Elternrat vertreten und dies immer zum Schrecken von so manchen Muttis mit anderen Vorstellungen, deren erwachsenen Kinder heute zum Teil richtig fett sind.
        Und auch hier, meine Kinder sind heute als erwachsene Menschen überhaupt nicht übergewichtig, der Erfolg gibt mir auch hier Recht.
        Frau Esfahlani hat vollkommen richtig gehandelt indem sie ihre ehrliche Meinung rausgehauen hat. Ich bin echt glücklich darüber, dass es auch in der Politik noch Leute mit Rückgrat gibt und wir nicht nur den aalglatten Schleimern des Mainstream hilflos ausgeliefert sind.

  26. J. Fensterkreuz

    Sie aus der Partei zu werfen ist das Eine. Es ist halt konsequent, wenn man wie eigentlich alle Parteien nur bestimmte Sichtweisen in den eigenen Reihen duldet. Die Dame aber aus dem Schöffenamt drängen zu wollen, das hat eine ganz andere Qualität. Diejenigen, die ihren Rücktritt fordern, verlassen den Boden der Demokratie.
    Frau Esfahlani-Ehlert tat nichts Strafbares. Der pseudobeleidigte und hypermoralische Boykott der CSL wäre lachhaft, wenn er nicht einen totalitären Beigeschmack hätte.
    Vielleicht werden Historiker dereinst zurück blicken und sagen, dass mit diesem Fall in Ostbelgien alles anfing, denn ja, wir haben ein Problem mit einem Virus. Aber in dessen Schatten wachsen gerade Monster heran.

    • ach Herr Fensterkreuz… Es ist ja nichts Neues, dass die Vivanten sich mit demokratischen Strukturen und den Erfordernissen des Rechtsstaats schwertun (Sie wissen schon, Stichwort Unkrautvernichtungsmittel). Deshalb mal in aller Klarheit: man wird durch den Gemeinderat zum Schöffen gewählt und kann dementsprechend auch wieder abgewählt werden. Das ist was hier hoffentlich passiert. So geht Demokratie. So geht Konsequenz. So geht glaubwürdiger Einsatz für den Bürger. Ein Beispiel für Vivant. Da werden Impfgegner und Coronaleugner Parteichef. Sprechen Sie mal Herrn Balter drauf an. Lange nichts von ihm gehört…

      • J. Fensterkreuz

        Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich irgendetwas mit Vivant zu tun habe. Ich distanziere mich grundsätzlich von allen Parteien, auch von Vivant. Aber das ist bei rechtsextremen Sozis wie dir wohl so, der Feind muss irgendeinem Lager angehören, sonst passt’s nicht ins zugenagelte Weltbild.
        Ganz schlimm sind die Saudummen, die glauben, sich eine Meinung gebildet zu haben, weil sie ihren Führern nachplappern.
        Alaaf. ;-)

  27. volkshochschule

    Die Grünen sind ohnehin nur eine Mogelpackung, es gibt sie seit 40 Jahren, schon oft regierten sie mit. In dieser Zeit ist nie besser geworden mit unserer Umwelt auch nicht auf dem sozialem Gebiet ganz im Gegenteil es wurde immer schlimmer. Deshalb sind die Grünen vollkommen unglaubwürdig. Für den Dienstwagen und fürstliche Bezüge tun sie alles. Also liebe Freitagskinder, gründet eine eigene glaubwürdige Partei.

      • Friedrich Meier

        Die Leute von der St.Vither Liste Krings haben seinerzeit öfter mal gelacht, wenn ein gewisser Pausenclown Ausführungen zu seinen Ideen vom Stapel ließ und damit heiße ich nicht gut, wie die das machten.
        Die Bezeichnung Pausenclouwn hatte der Mann nicht verdient aber er wusste auch nicht wann es besser war zu schweigen.

            • karlh1berens

              Wann soll das denn gewesen sein ? Die Gegenpartei hat mir – und Frau Knauf – im Verfahren vor dem Staatsrat vorgeworfen, die Ratssitzung NICHT verlassen zu haben !

              Ich habe – leider – die Ratssitzung in der letzten Legislatur kein einziges Mal verlassen.

              Sie sind ein Lügner !

    • Friedrich Meier

      Aber es sind demnächst keine Wahlen.
      Und falls doch, würden sich viele Raerener es sich zwei mal überlegen, ob so eine nochmals wählbar ist.
      Esfahlani-Ehlert ist nicht Trump und die Raerener sind nicht so dumm wie die Amerikaner.

  28. Ach Verständnis

    Wenn in einer Fussballmanschaft plötzlich jemand meint Handball spielen zu wollen.
    Wenn die Person dann auch noch meint Fouls spielen zu dürfen und argumentiert, dass die Fouls gar nicht so schlimm sind wie der Schiedsrichter meint.
    Wenn das Foul nicht so schlimm sei, wie der Arzt die Konsequenz behandelt.
    Ja dann darf man natürlich Handball spielen, aber eben nicht in einer Fussballmanschaft.
    Es geht nicht um Meinungsäußerung, sondern um das Einhalten von Regeln. Ich erwarte als Wähler, dass Politiker ihre Regeln einhalten, dass ist Demokratie. Demokratie ist, sich an den Regeln zu halten, welche durch die Mehrheit beschlossen wurde. Und weil die Grünen die einzige Partei ist, die hier konsequent vor geht, haben die Grünen auch bei den nächsten Wahlen meine Stimme. Und wenn diese Frau bescheuerte Minderheitenmeinung vertreten möchte, dann soll sie nach Vivant wechseln oder eine neue Partei gründen.

    • Besorgte Mutter

      Das ist jetzt aber ein echt blöder Vergleich, denn in der freien Demokratie ist die Meinungsfreiheit eine der absoluten Grundregeln, genauso wie dass man beim Fußballspiel den Ball mit den Füßen berühren darf!
      Im übrigen, hat sich die Frau Abgeordnete der Ecolo Ostbelgien Partei sich immer an die von der Mehrheit beschlossenen Regeln gehalten?

  29. Herr Behrens Versprechen, im Krankenhaus auszuhelfen war mir so wichtig, dass ich danach nicht weitergelesen habe. So offensichtlich korrekte und wahre Kommentare liest man selten.
    Was mich jetzt brennend interessiert ist, ob und wann er dieser Zusage nachgekommen ist, oder wurde er noch immer nicht rekrutiert?
    Ein Foto seiner Arbeit ist nicht nötig, aber würde der Wahrheit dienen.

  30. Krisenmanagement

    Wahrscheinlich war die Rede unangemessen? Der genaue Wortlaut ist nicht bekannt! Die Ecolo lässt die Dame fallen, wie eine heisse Kartoffel. Öffentliche Distanzierung inbegriffen. Seltsam warum wurde die Dame gewählt und auf die Liste gesetzt? Bei Covid-19 sind wissenschaftliche Erkenntnisse noch gar nicht so eindeutig. Manche haben tatsächlich nur leichte Symptome. Aber diese Erkrankung ist halt unberechenbar. Bei der Covid-19 Lotterie möchte ich nicht gewinnen. Auch wenn man keinen schweren Verlauf hat, können Langzeitschäden entstehen!

  31. Demokratie???

    So etwas nennt man Meinungsfreiheit!!!
    Unangemessen, hin oder her, finde das jeder das Recht haben sollte, selbst urteilen zu dürfen, ohne sofort, weil es dem einen oder den anderen nicht passt, verurteilt zu werden …nur weil es Politik (Medien) nicht duldet.
    Sehr mutig und Respekt!
    Meinungsfreiheit hat es sowieso noch nie gegeben, es gibt nur 1 Richtung entweder du folgst, oder ziehst weiter … leider

  32. Intipuca

    Das Problem ist die Systematik: beide Seiten haben völlig unrecht, weil sie die Ohnmacht gegenüber einer Pandemie und dem Nicht-Wissen nicht aushalten. In der Psychiatrie nutzen wir oft den Satz „man weiss es nicht…“ War schon bei Sokrates so: „ich weiss, dass ich nichts weiss“ Wenn diese Bescheidenheit nicht gelebt werden kann, führt es unweigerlich zum gegenseitigen Köpfe einschlagen. Siehe auch über den Teig …

  33. Etliche aus meinem Bekanntenkreis haben schon verlauten lassen „jetzt schmeißt der Bürgermeister die sicher aus dem Gemeinderat“. Es ist ernüchternd zu sehen wie wenig die Leute verstehen wie eine parlamentarische Demokratie funktioniert und glauben die Gemeindratsmitglieder seien die Angestellten des Bürgemeisters. Das Volk würde sich über Nacht in einer Diktatur wieder finden und hätte noch nicht einmal verstanden was da passiert wäre. 1933 kann sich wiederholen, jeder Zeit und überall….

  34. Torsten Ogertschnig

    Stellt sich nur noch die Gretchenfrage, kämpfen wir gegen Corona oder gegen die Dummen im Volk.

    Wobei ja die Dummen im Volk Corona verbreiten und dafür sorgen das es nie zu Ende gehen wird, eben so wie die Dummheit.
    Vielleicht sollte man die Dummheit bekämpfen.
    Da stellt sich die wirklich berechtigte Frage, ob Systeme in welchen es Umerziehungslager gab so unrecht hatten?!
    Maske aufsetzen, Abstand halten, Hände desinfizieren und vor allem zu Hause bleiben kann doch nicht so schwer sein…

  35. Die Wahrheit

    Es erweckt wirklich den Eindruck, dass Parteigenossen sehr bemüht sind, diese Frau auf das Abstellgleis zu manövrieren, um dann diesen doch sehr gut bezahlten Posten selbst zu ergattern. Politik ist und bleibt ein dreckiges Geschäft.
    Und unter Meinungsfreiheit verstehe ich auch was ganz anderes. Man hat wieder ganz deutlich gesehen, was Demokratie und Meinungsfreiheit in Wirklichkeit in unserer Gesellschaft ist. Mit Sicherheit nicht die Definition, die im Duden steht.

  36. Zuhörer

    Endlich hat Mal jemand den Mut die Wahrheit zu sagen, dann wird sie sofort von negativ Menschen attackiert. Wären alle Politiker so ehrlich mit der Meinung, würde die Welt viel besser sein. Normalerweise mag ich keine Grünen. Diese Frau hat meinen Respekt. Alle Achtung. WEITER SO.

  37. Frau Dr. Estherhasi-Engelbert-Gruenengrab

    Manche „Rechte“ fordern ja bei jeder Gelegenheit die „Rückführung“ von diesen und jenen in Ihr Ursprungsland… könnte man dann bitte auch die Rückführung mancher neunmalkluger „Wohnraumschnäppchenjäger“ von Drüben mit exzessiven Doppelnamen à la Frau E-E näher ins Auge fassen? Man kann ja mal fragen…

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