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E-Bikes für Ostbelgien: Regierung will nachhaltige Mobilität fördern – Studie: DG hat große Potenziale

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Auf Initiative des Ministerpräsidenten der DG, Oliver Paasch (ProDG), fand an diesem Freitag ein Treffen zwischen der Regierung, der ostbelgischen Mobilitätszentrale Fahrmit und dem Aachener E-Bike-Sharing-Anbieter Velocity Aachen GmbH statt.

Als Spin-Off der RWTH verfügt das 2014 gegründete Start-Up Velocity Aachen GmbH mittlerweile über mehr als 35 E-Bike-Verleihstationen in und um Aachen.

Mit einem einfachen und kostengünstigen Verleihsystem per Karte oder App bietet der innovative Mobilitätsanbieter eine plausible Alternative zum traditionellen Kraftverkehr, die bei der Aachener Kundschaft von Jahr zu Jahr immer beliebter wird.

Projektmanager Florian Zintzen: „Im letzten Jahr wurden mit unseren Velocity-E-Bikes über 90.000 km in Aachen zurückgelegt und das sind nur die Wege von Start- zu Zielstation, die tatsächliche Wegstrecke ist sicher mehr. Wir freuen uns täglich über neue Registrierungen und die stetig wachsenden Nutzungen alle Jahreszeiten und Witterungen hindurch.“

Die Velocity Aachen GmbH verfügt mittlerweile über mehr als 35 E-Bike-Verleihstationen in und um Aachen.

Im Kontext der Anstrengungen der DG zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote in Ostbelgien fand auf Initiative von Ministerpräsident Oliver Paasch ein Treffen zwischen Vertretern der Regierung, der ostbelgischen Mobilitätszentrale Fahrmit und der Velocity Aachen GmbH statt.

Dem vorangegangen war die Inauftraggabe einer Mobilitätsstudie für die DG durch die Regierung, die den deutschsprachigen Gemeinden und weiteren Partnern am 17. Januar 2019 im Rahmen einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe Mobilität unterbreitet wurde.

Wie die Mobilitätsstudie darlegt, bestehen im Bereich des Radverkehrs besonders große Potenziale für Ostbelgien. Diese können mit teilweise verhältnismäßig niedrigem Kostenaufwand erschlossen werden.

„Der Bereich Mobilität macht aktuell etwa 35 Prozent der CO2-Emissionen unserer Region aus. Zur Erreichung unseres Ziels, die CO2-Emissionen der DG bis 2030 um 40 Prozent zu senken, wird die Förderung nachhaltiger Mobilitätskonzepte daher eine wichtige Rolle spielen. Die Implementierung in Ostbelgien von Angeboten wie Velocity würden wir vor diesem Hintergrund sehr begrüßen und nach Möglichkeit gerne unterstützen“, so der Ministerpräsident.

78 Antworten auf “E-Bikes für Ostbelgien: Regierung will nachhaltige Mobilität fördern – Studie: DG hat große Potenziale”

  1. Ich fände es gut, wenn Leih-e-Bikes in unserer Region angeboten würden. Dies wäre eine gute Möglichkeit, die Umwelt zu schonen und etwas zu unternehmen. Vielleicht kommen dann auch mehr Menschen auf die Idee, sich selbst ein solches Gefährt zu kaufen.

    Unsere Heimat wird grün!

  2. Fahr mit....spar mit!?

    Wie wäre es denn Herr Ministerpräsident, wenn Sie und Ihre Kollegen mal mit sparen anfingen!? Sie fahren doch allemal diese schweren Spritfresser, aber das alles kann der gemeine Steuerzahler ja alles begleichen. Wasser predigen, aber Wein trinken! Kennt man doch von der Politik!

    • ZumTeufel

      Genau dieses habe ich auch gedacht als ich den Artikel gelesen habe. Wie immer viel Blablabla…. Mich kann ein Politiker nur überzeugen wenn er selber mit guten Beispiel voran geht. Dieses aber dann auch dauerhaft und nicht wie so oft um nur wieder mal sich vor der Presse profilieren zu können.

  3. Für mich sind die modernen E-Bikes die Erfindung des Jahrhunderts. Es macht wirklich riesen Spass, damit zu fahren. Nebenbei erzeugt es einen Dreifach-Effekt: Es fördert die Gesundheit und es schont den Geldbeutel und die Umwelt.

  4. Ja super!

    Ja super , dann wird Paasch mit gutem Beispiel vorangehen und auf seinen Dienstwagen verzichten und in Zukunft vorbildlich alle möglichen Dienstfahrten mit dem Fahrrad unternehmen. Ausserdem werden dann garantiert einige unnötigen Fahrzeuge aus dem Fuhrpark des Ministeriums durch Fahrräder ersetzt.

  5. Über die Politiker herzuziehen macht keinen Sinn. Ihre Umweltbilanz ist erzwungenermaßen miserabel. Das ändert nichts daran, dass das Ebike die weltweite Lösung in Sachen Schadstoffe sein könnte. Die Kosten sind schnell eingespielt. Jeder Autokilometer weniger spart 30 Cent. Bei 3000 km/Jahr sind das 900 Euro. Und Ebikefahren ist wirklich einfach und cool. Deshalb lasst die Politiker aus dem Spiel. Das Ebike macht uns Menschen in allen Belangen zu Gewinnern.

    • ZumTeufel

      – Das Ebike macht uns Menschen in allen Belangen zu Gewinnern – Frage : wovon träumen Sie denn Nachts ? Zum Brötchen holen reichts. Mit dem E-Auto dann zum Einkaufen. Bei diesen kleinen Reichweiten wird das nie was.

      • @ZumTeufel: Studien haben gezeigt, dass das Auto in den meisten Fällen nur zu kurzen Fahrten gebraucht wird. Über das Jahr hinweg sind das dann vielleicht 2000 oder 3000 km, die man auch mit dem Ebike bewältigen könnte. Überhaupt geht es darum, das Bewusstsein der Menschen zu ändern. Heute ist es normal, mit dem Auto ins Fitnessstudio zu fahren, um dort auf dem Laufband zu laufen.

        Es geht auch mehr um Megastädte. Besonders schlimm ist die Luftverschmutzung in den wachsenden Städten Asiens. Millionen von Fahrzeugen drängen sich durch die Straßen, Tonnen von Abgasen werden in die Luft geblasen. Ruß, Schwermetalle und giftige Gase reichern sich in der Atmosphäre an. Schadstoffe aus Industrieanlagen, Haushalten und privater Müllverbrennung kommen belastend hinzu. Über vielen Metropolen wie Mexico-City, Los Angeles oder Peking hängt regelmäßig eine dicke Dunstglocke. Diese beeinträchtigt nicht nur die klare Sicht, sie ist auch extrem gesundheitsschädlich. Erkrankungen der Atemwege, der Haut, des Herz-Kreislauf-Systems, des Immunsystems und Krebs können die Folge sein.

        Der Mensch muss umdenken, sonst eliminiert er sich selber.

        • nicht logisch

          Hat die Studie denn auch analysiert warum die Leute dennoch das teuere Auto bevorzugen? Und hat die Studie auch Leute berücksichtigt, die NICHT ins Fitnesszenter fahren? Vielleicht weil sie garkeine Zeit dafür haben, wegen Arbeit, Kinder, Einkäufe erledigen…? Ich glaube, dass die Leute die solche Studien schreiben, nicht hier leben und sich das nicht vorstellen können wie das ist, wenn man NICHTS vor der eigenen Haustür hat! Also kann man diese Studie in die Tonne werfen! Leute, die solche Studien schreiben, leben und arbeiten in der Stadt! Die fahren nur flaches Gelände und dort in der Stadt kann man, zur Not, einfach in den Bus springen oder man ruft sich ein Taxi. Versuchen Sie das man in der Eifel, nur mal einen Monat lang! Dann werden wir ja sehen, ob ihre Meinung sich ändert! Dann stösst Wunschdenken auf Realität!

          • @nicht logisch: Sie haben Recht! Radfahren kommt nicht für jeden in Frage, schon gar nicht in ländlichen Gebieten. Und es wird ja auch keiner gezwungen. Also keine Panik.

            Aber das ändert nichts daran, dass der Mensch in Sachen Mobilität umdenken muss. Besonders in den Megastädten. Aber auch wir können mit dem Ebike einen kleinen Beitrag leisten, die Luft zu verbessern. Und wenn es nur in der Freizeit ist. Das Ebike ist wirklich genial. Man spürt die Natur, und das, ohne sich sonderlich müde zu machen.

            • nicht logisch

              „Aber auch wir können mit dem Ebike einen kleinen Beitrag leisten, die Luft zu verbessern.“ Natürlich können wir das alle, aber zu welchem Preis! Man erwartet, dass wir unser Leben umstellen (nicht weniger als das)! Das ist durchaus eine gute Sache, da bin ich Ihrer Meinung, denn so kann es nicht weiter gehen! Aber das betrifft die GANZE Gesellschaft! Also AUCH den Staat, die Industrie, den Handel! Dazu zählen auch Flugzeuge und Schiffe, die grössen Verschmutzer von alle. Ich sehe aber nicht, dass sich bei diesen grossen Verschmutzern was tut! Da baut man höchstens einen Filter ein oder man ersetzt alte durch neue, spritsparende Maschinen, aber es ändert sich nichts grundlegendes! Im Gegenteil, jeden Tag arbeitet die EU noch weiter Freihandelsverträge aus, wo noch mehr hin und her transportiert werden muss. Es gibt ausreichend Studien zu all diesen Themen, aber wenn der Staat immer nur von den kleinen Leuten verlangt, wo grosse Verschmutzer noch nicht einmal Steuern zahlen müssen, dann fühle ich mich „leicht verarscht“. Sorry, mehr werd ich dazu nicht schreiben,

              • Stimmt alles! Allerdings können die Politiker das System, das auf Wachstum und Konsum fusst, nicht so leicht ändern. Es liegt am Endverbraucher (wir alle), ob er Äpfel aus der Region oder aus Süd-Afrika kauft. Auch zwingt uns keiner, Flugzeuge oder Luxusdampfer zu besteigen. Aber verbieten kann man es den Leuten auch nicht. Deshalb wird der Weg zur Vermeidung des Umweltschmutzes lang und mühsam sein.

                • Walter Keutgen

                  Logisch, woher die Äpfel kommen, ist mir eigentlich wurscht. Ich esse selten welche, die letzten waren vielleicht aus Frankreich. Ich liebe Apfelsinen. Die kommen aus Spanien und haben mehr als 1000 km auf dem Buckel. Andererseits brauche ich deswegen keine Arzneien gegen Erkältungen.

    • ZumTeufel

      Wäre ja wohl das Mindeste als gutes Beispiel voran zu gehen. Wer sich Regen wünscht, sollte sich auch nass machen…. und nicht wie mit Sicherheit bald mal in der Presse zu lesen, dass der MP auch mal mit einem E-Bike gesehen wurde. Alles nur PR…. viel Wind um Nichts

  6. Ekel Alfred

    @ Logisch, ich fahre auch ein E-bike….der Akku lässt sich aber nur mit Strom aufladen….aber alle Gutmenschen wollen doch die Reaktoren abschalten….wie soll das denn funktionieren?….

    • Das mit dem Stromerzeugen könnte in Zukunft so aussehen: Wenn die rund 50.000 Windräder in Deutschland drehen, bekommt halb Europa Strom aus Deutschland. Wenn die Räder nicht drehen, bekommt Deutschland Atom- oder Kohlestrom aus den Nachbarländern.

    • ZumTeufel

      Herr Ekel, bauen Sie sich doch ein Windrad hinten drauf. Alternativ gibt es aber auch Dieselnotstromaggregate. Lässt sich doch bei so einem Powerfahrrad leicht auf einem Hänger mitziehen. (-:

      • Ekel Alfred

        @ Zum Teufel, ich habe zwei Benzingeneratoren (kein Diesel), wovon einer mit Fernbedienung funktioniert….der hat sogar einen ausfahrbaren Zuggriff und hinten Räder….wenn ich den aber am Fahrrad hänge, steht der ja in Schräglage und verliert Oel….Ihr Vorschlag gelingt also nicht….bieten Sie mir doch andere Alternativen an….

        • Gute Idee

          @ Ekel Alfred

          „Herr Ekel, bauen Sie sich doch ein Windrad hinten drauf.“

          Ich finde die Idee toll! Hinten auf dem Fahrrad ein Windrad das durch den Fahrtwind angetrieben wird und die Batterie lädt – damit könnten Sie ewig fahren ohne zu laden. – :)

  7. Jockel F.

    Wenn der Dienstwagen des MP bei kalten Temperaturen mal wieder stundenlang mit laufendem Motor vor dem Triangel steht, werde ich mal ans Fenster klopfen und den Chauffeur fragen, wie viel Potential die Karre denn hat.

  8. ich fahre im Jahr rund 1000 Km mit meinem E Bike. Das macht richtig Spass. Mit einem herkömmlichen Rad wären es bei mir wohl „null“ Km pro Jahr…..von daher wirklich nur Positiv (unabhängig wo der Strom aktuell dazu herkommt). Die Initiative finde ich daher gut. Weniger gut finde ich, dass zum Beispiel die Stadt Eupen schon vor Jahren 2 oder 3 E Bikes angeschafft hatte – diese aber so gut wie nie gebraucht wurden/warden. Auch im Ministerium sollten welche stehen und auch genutzt warden. Wenn aber schon die Vorgesetzten (Dienstleiter, Minister) mit schlechtem Beispiel voran gehen darf man sich nicht wundern. Dabei gibt es in unserer Ecke sicherlich viele Fahrten die nur über 10 Km (wenn überhaupt) gehen. Schade.

  9. Wieso findet man die Studie nicht auf Ostbelgienlive.be? Wer hat die Studie durchgeführt? Der Auftraggeber der Studie ist unsere Regierung, das ist schon klar. Aber wer hat die konkrete Durchführung erledigt?

  10. DenAhlen

    Haben die Aachener gerade das Rad bzw das E-Bike neu erfunden? Ich bin der Meinung, dass die Gesellschaft nicht dafür bereit ist. Wie würde mein Arbeitgeber oder Kunde reagieren, wenn ich morgens mit Dreck an der Hose, total durchgeschwitzt oder vom Regen durchnässt zur Arbeit komme? „Fahr nach Hause und bleib da, in dem Aufzug kann ich dich nicht brauchen!“ Das wäre zumindest eine mögliche Reaktion. Welcher Arbeitgeber würde dem Personal eine Umkleidekabine bereitstellen? Das würde vielleicht schon reichen um den wirklich Willigen das Umsteigen zu erleichtern! Macht aber keiner… oder? Wer kann denn so mir nichts dir nichts einen zusätzlichen Raum herbeizaubern? Und wenn das alles so rentabel ist, dann brauch man das Ding auch nicht zu leihen! Dann kann sich das jeder kaufen, ohne Zuschuss und gedöns, ist ja rentabel …oder?

      • DenAhlen

        Ja, mein Fehler! Natürlich müssen es drei Räume sein, beheizt, täglich geputzt und mit Dusche. Und noch ein Raum mit einem Spint pro Personalmitglied (oder vielleicht sogar drei Räume?). Und wenn wir schon dabei sind auch noch eine Garage mit Steckdosen (oder sogar drei Garagen?), falls mal einer mit leeren Batterien auf der Arbeit ankommt! Und das alles nur weil unser Staat keinen vernünftigen ÖPNV auf die Beine gestellt bekommt…

    • @DenAhlen: Es ist natürlich richtig, dass nicht jeder das Rad nehmen kann. Aber die Meisten schon, für Kurzstrecken etwa oder bei Schönwetter eine Spazierfahrt machen, statt mit dem Auto weit rauszufahren, um sich irgendwo eine Tasse Kaffee zu trinken.

      Was das Durchschwitzen angeht: Das fällt beim Ebike weg. Und gegen Regen gibt es Regensachen. Wenn es dann zu sehr schüttet oder schneit, nimmt man halt das Auto. Wenn man will, geht alles.

      • DenAhlen

        „…dass nicht jeder das Rad nehmen kann. Aber die Meisten schon,…“ Dann bin ich aber mal gespannt wo Sie diese Leute finden wollen! Nehmen Sie nur einmal die Wetterstatistiken der Eifel und zählen die Tage, an denen es regnet, friert oder schneit! Sie würden große Augen machen! Elsenborn hat eine Jahresdurchschnittstemperatur von 7.5 °C. Die Hälfte des Jahres regnet oder schneit es oder man hat Nebel in den Morgen und Abendstunden (wenn es oft auch noch dunkel ist wenn man zur Arbeit oder zurück fährt). Sankt-Vith liegt bei 8 °C! Und überall Steigungen, keine Fahrradwege, große Distanzen zu fahren …
        Vergleichen Sie nicht den Aachener Raum mit der Eifel! Sie leben in „einer anderen Welt“!

        • Sie haben Recht, dass man in ländlichen Gebieten auf das Auto angewiesen ist. Aber die meisten Leute leben in der Stadt oder leicht außerhalb. Für diese Menschen ist ein Ebike eine echte Alternative. Und nochmal : Mit dem Ebike kommt man nicht ins Schwitzen. Und bei meinen 8000 km pro Jahr werde ich auch selten nass, denn wenn Regen droht, setze ich mich nicht auf das Rad.

            • Stimmt! Seit meiner Pensionierung brauche ich das Auto nur wenig, wenn das Wetter schlecht ist, für den Wochenendeinkauf und für meine betagte Mutter und Schwiegereltern ebenfalls in den Supermarkt oder zum Arzt zu fahren. Das Auto ist für mich schon unverzichtbar. Die Kosten für’s Auto (Citroen C3) sind klein: wenig Verbrauch, wenig Steuer, wenig Verschleiss und wenig Versicherung, weil ich pro gefahrenen Kilometer zahle. Mein Auto ist somit alles andere als teuer.

              • Pedaleur

                @Logisch
                Ach so, wenn das Wetter schlecht ist, fahren erst garnicht. Logisch, ist ja auch keine Notwendigkeit da. Wenn es heute regnet fahren sie eben erst morgen zum Supermarkt. Als Rentner wollen sie also hier den Moralapostel zu spielen? Als Berufstätiger muss man bei Wind und Wetter zur Arbeit, auch bei Regen, Sturm und Unwetter.

        • Walter Keutgen

          Der., wenn alle grüne Ideen, die in die Luft geblasen werden, durchgesetzt werden, wird es keinen Kaffee und keinen Tee mehr geben, denn die kommen von weit her und verhindern den Anbau von echten Lebensmitteln. Aber damit kann man leben, während des Militärdiensts gab es auch nicht sowas. Ähnliche Gebräue aus heimischen Pflanzen wird es auch nur noch geben, so fern es Elektrizität gibt, denn heiße Öfen, wie sie unsere Eltern hatten, gibt es ja schon nicht mehr und Gas zum Kochen wird auch verboten werden.

  11. Pensionierter Bauer

    Schon wieder so eine verrückte grüne Idee. Wenn schon Radfahren, dann auch bitte richtig ohne Elektroantrieb und öffentlicher Förderung! Es gibt einfach zu viele Radfahrer auf der Straße die sich einen Dreck um die Verkerhsregeln scheren und sich als sgn. „schwache Verkehrsteilnehmer“ glauben sich alles herausnehmen zu dürfen. Erst gestern Abend hatte ich plötzlich in Walhorn eine Gruppe von vier Radlern vor mir, die vollkommen unbeleuchtet durch die Dunkelheit fuhren. Sie hatten weder hinten noch vorne eine Beleuchtung und auch keinerlei Rückstrahler an ihren Drahteseln. Ich hoffe doch sehr, dass die Polizei auch denen mal etwas mahr auflauert und nicht nur immer nur den Fokus auf die motorisierten Fahrzeuge richtet.

    • JA, aber

      Eine gute Sache für die, die nicht genügend eigene Kraft haben. Aber, wie immer, wird es bereits von Radfahrern genutzt, die auch ohne Motor genug Kraft haben. Die Bequemlichkeit bringt uns um.

      • Das nennt man dann einfach Pech… Niemand ist gezwungen sich auf einem Fahrrad zu setzen und als Verkehrshindernis durch die Gegend zu pendeln. Aber es ist ja wie immer no risc – no fun. Würde gerne Mal eine Statistik sehen, in wie vielen Unfälle die Fahrradfahrer die Verursacher sind. Viele Leser würden Überrascht sein…. Hoffe nur das die Polizei endlich auch mal die Fahrradfahrer welche Zuwiderhandlungen begehen protokolliert. Bei einem Autofahrer ist dies leider immer schnell gemacht. Im Vorbeifahren das Kenneichen notiert und dann einfach mit der Post die Anzeige versendet. Warum nicht mehr Augenmerk auf die Fahrradfahrer ? Gebe ehrlich zu absolut kein Freund des Fahrrades zu sein. Aber bitte gleiches Recht für Alle. Ferner gibt es auch sehr viele Menschen welche einfach aus gesundheitlichen Gründen immer auf das Auto als Fortbewegungsmittel angewiesen sein werden und nicht anders können…

  12. Walter Keutgen

    Es geht nicht um Elektrofahrräder an sich, sondern darum, elektrische Fahrräder an Stationen zum Vermietung anzubieten. Das gibt es in vielen Großstädten. Man muss dabei bedenken, dass der Kunde so ein Elektrofahrrad an einer Station nimmt und es an eine Station in der Nähe seines eigentlichen Ziels zurückstellt. Zu und von den Stationen geht es aber zu Fuß. Das mag in der Großstadt gehen, in unserem ländlichen Raum ist man bei, sagen wir mal, 20 Stationen auf dem Gebiet der DG mehr zu Fuß unterwegs als mit dem Rad. Dass dafür eine Studie gemacht werden musste, hört sich an wie für das ATC, dem auch eine Studie Rentabilität bezeugte.

    • Und dann werden wir auch, wie in den grossen Städten üblich, Leihfahrräder überall rum stehen und liegen haben, weil sich keiner dafür verantwortlich fühlt. Der Nutzer zahlt bis da wo er das Fahrrad braucht, aber wer bringt es dann zum Ausgangspunkt zurück? Siehe Bericht aus Berlin: https://www.morgenpost.de/berlin/article213750331/Die-Invasion-der-Leihfahrraeder.html
      Das schlimme ist, dass diese Leute, die solche Sudien schreiebn, nicht aus den Erfahrungen lernen! Das sind abertausende Euros die da verbrannt werden, aber keinen kümmert’s, weil es ja öffentlich (ko)finanzierte Projekte sind!
      Wenn der Staat dafür sorgt, dass man sicher und bequem mit dem Fahrrad fahren kann, dann werden die Leute auch Fahrrad fahren, wenn sie wollen! Wenn sie nicht wollen, dann liegt das vielleicht daran, dass es nicht sicher und bequem genug ist.

  13. abendland

    warum werden keine langlaufski oder skateboards gefoerdert?
    warum werden keine rosenkränze subventioniert?
    oder wie wäre es mit klimaneutralen handy-hüllen aus ostbelgischem fichtenholz?
    oder impfen gegen erdbeben? ok, ist eher was für die vulkaneifel.
    nur so en paar ideen am rande. 🙂🤐

  14. Wie gaga diese Diskussion ist zeigt sich schon wenn man nur einen Betrieb betrachtet. Alleine im Kabelwerk werden jedes Jahr rund 15.000.000 kg Kupfer rein – und wieder raus – gefahren. Wird lustig die mittels E-Lastenfahrrädern zu bewegen. Dumm, dümmer, öko. Und alle DG Politiker machen mit….

    • Wahl, Joachim

      Nein, nein, Dax, die Kabel müssen nur in kurze Längen geschnitten werden, dann mit Solarstrom wieder zusammengeschweißt werden. Dann ist der Transport per Fahrrad kein Gewichtsproblem! Die Chinesen fuhren vor Jahren mit Lastenrädern. Die sind heute froh, dem Mittelalter entkommen zu sein. Jeden Tag ein bisschen bekloppter.

  15. Peter Müller

    Als erstes sollte man einen Führerschein für diese Dinger einführen. Denn viele, vor allem Ältere Leute kommen damit nicht zurecht. Die sind ja schneller als ein Mofa. Wir sollen mit dem Fahrrad fahren, und unsere Kinder werden mit dem Wagen zur Schule gefahren. Wenn man uns schon so etwas anbietet, sollten erst einmal vernünftige Radwege angelegt werden. Eine Lösung wäre schon mal die Stadt Autofrei zu machen.

  16. Der Eynattener

    Schade dass auf unserer Seite direkt hinter der Grenze der Radweg auf hört.
    Eine Weiterfahrt auf der Hauptstraße ist nur was für Suizidenten.
    Dann sind die Werbungsschilder mit „radeln in Raeren“ schon ein Witz.

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