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Grenz-Echo-Herausgeber Thommessen hält Erhöhung der Pressebeihilfe für unzureichend: „Wird irgendwann nicht reichen, um die Tageszeitung am Leben zu halten“

Zeitungsausgaben von L'Avenir, La Meuse, Le Soir und Grenz-Echo. Foto: OD

AKTUALISIERT – Der Herausgeber des Grenz-Echo, Ernst Thommessen, hat in einem Interview mit dem BRF die von der DG-Regierung vorgeschlagene Erhöhung der Pressebeihilfe als unzureichend bezeichnet.

Wer gedacht hatte, die Verantwortlichen des Grenz-Echo würden die Sektkorken knallen lassen, nachdem die Regierung der DG angekündigt hat, die lange Zeit auf 174.000 Euro pro Jahr eingefrorene Pressebeihilfe um rund 80 Prozent auf jährlich 314.000 Euro zu erhöhen, wurde durch ein Interview des BRF mit GE-Herausgeber Ernst Thommessen eines Besseren belehrt.

Am Marktplatz ist man enttäuscht darüber, dass dem Haus ab 2020 nur 314.000 Euro pro Jahr an Pressebeihilfe gewährt werden sollen.

Das Verlagsgebäude des Grenz-Echo am Eupener Marktplatz. Foto: OD

Die Summe werde nicht reichen, um heuzutage in der Medienwelt bestehen zu können, so Thommessen. „Es geht dem Grenz-Echo so wie den anderen Zeitungen in Belgien und in Europa auch: Die Leser werden immer weniger, die Informationen holt man aus dem Internet“, sagte der Geschäftsmann aus St. Vith.

Wie berichtet, hatte das Grenz-Echo die DG gebeten, die Pressebeihilfe auf 10 Prozent der Dotation für den BRF zu erhöhen, also auf über 600.000 Euro pro Jahr. Dieser Wunsch wurde dem Medienverlag nicht erfüllt.

Thommessen machte aus seiner Enttäuschung darüber keinen Hehl. „Ich kann sagen, dass das irgendwann nicht reichen wird, um das Grenz-Echo am Leben zu halten“, malte der Herausgeber die Zukunft der einzigen Tageszeitung in Ostbelgien in düsteren Farben.

Vor wenigen Tagen hatte das Gernz-Echo in einer Stellungnahme versichert, die Erhöhung der Pressebeihilfe werde nichts daran ändern, dass sich das Grenz-Echo weiterhin für einen unabhängigen Journalismus stark mache. „Die DG braucht als kleine Gemeinschaft eine starke demokratische Kontrolle.“

Der ehemalige Grenz-Echo-Verleger Alfred Küchenberg verkaufte seine Anteile an den Rossel-Verlag, der damit jetzt machen kann, was er will. Foto: Gerd Comouth

Einen Haken hat dieses Bekenntnis trotzdem: Kontrolliert wird das Grenz-Echo nämlich nicht mehr zur Hälfte von Ostbelgiern, so wie dies seit Mitte der 1980er Jahre der Fall war. Die Entscheider sitzen an der Spitze des Rossel-Verlags in Brüssel, an den der frühere Herausgeber und Verleger Alfred Küchenberg für gutes Geld seinen Anteil verkauft hat.

Heute hält Rossel 75 Prozent und könnte – rein theoretisch – morgen zur DG gehen und drohen: „Entweder wird die Pressebeihilfe auf mindestens 600.000 Euro erhöht – oder wir machen den Laden dicht!“

Das ist eine große Gefahr, ganz absehen davon, dass die Unabhängigkeit der Tageszeitung, die seit jeher infrage gestellt wird, demnächst ein noch größeres Thema werden dürfte – genauso wie die rund 6,5 Millionen Euro, die jährlich dem BRF an Dotation gewährt werden (zusätzlich zu den Einnahmen aus der DG-Werbung).

Dabei ist die Aufgabe des BRF für die DG längst nicht mehr so bedeutend wie noch vor Beginn des Internet-Zeitalters, als es tagsüber, nach Redaktionsschluss beim Grenz-Echo und am Wochenende so gut wie keine andere aktuelle Informationsquelle gab als den BRF. Das ist heute dank der Online-Medien völlig anders. (cre)

109 Antworten auf “Grenz-Echo-Herausgeber Thommessen hält Erhöhung der Pressebeihilfe für unzureichend: „Wird irgendwann nicht reichen, um die Tageszeitung am Leben zu halten“”

  1. Wer interpelliert?

    Kurze Zwischenfrage: Erhält OD auch ein Stück vom Medienkuchen oder stellt sich die Frage garnicht weil Gerard Cremer zwar viel arbeitet, jedoch nicht, wie das GE und der BRF, den Politikern hinterher kriecht?

    • Ostbelgien Direkt

      @Wer interpelliert? Da kann ich Sie ganz beruhigen. „Ostbelgien Direkt“ bekommt von der DG keinen einzigen Cent. Eine Zeitlang bekamen wir von der DG ab und zu einen Werbebanner für eine Veranstaltung. Weil OD aber nicht der „Standortmarke Ostbelgien“ beigetreten ist, weil es seine Unabhängigkeit behalten will, bekommen wir gar nichts mehr. Nur so viel zum Thema Pressefreiheit. Gruß

      • karlh1berens

        So läuft’s halt in der (politischen) DG : Wer nicht nach Gusto der PAASCH’S handelt oder schreibt, kriegt keine Aufträge (mehr) oder wird vor den Kadi gezerrt.
        Das wird ein schlimmes Ende nehmen : Ich werde einen solventen Käufer für mein Häuschen finden müssen und mich, wie viele Bekannte, etwas westlicher niederlassen !

        Aber keine Sorge : Ich bleibe OD-LIBRE erhalten

        ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  2. Verschwendung

    Schon sehr erstaunlich wie Politiker mit unseren Steuergeldern umgehen. Es ist so oder so nur eine Frage der Zeit bis zur endgültigen Schließung des Grenz-Echo. Persönlich würde ich selber keinen einigen Cent für solch eine Nicht-Unabhängige Tageszeitung ausgeben. Mittlerweile gibt es ja Gott sei Dank genügend andere Alternativen.

  3. Unabhängig davon, wie es zu CSP Zeiten war (ein hier völlig irrelevantes Argument), lautet die Antwort: Nein, die Pressefreiheit ist nicht mehr garantiert. „If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear. „

    • Ein nachdenklicher GE-Leser

      Zwar bin ich seit meiner Kindheit („Petzi baut ein Schiff“) treuer Leser des GE, muss aber leider feststellen, dass bei immer teurer werdendem Abonnement (1998: 185 € und 2019: 358 € = +194% ) der Inhalt immer dürftiger wird. Vielleicht wird man auch anspruchsvoller, aber wenn man die Reklameseiten, den Sport (Fußball und KAS Eupen, Neuville), die Börsenseite und das große Kreuzworträtsel abzieht, was bleibt dann noch? Internationale Themen sind alle von dpa und enthalten selten etwas, was man nicht schon aus anderen Quellen kennt.
      Regionale Themen? Nun gut, es ist eine Regionalzeitung und sollte darüber berichten,Das ist wohl der einzige Daseinszweck. Etwas belgische Innenpolitik? Zum Glück, sonst wären die ostbelgischen Leser ganz von Landesinnern abgeschnitten, dem sie informationsmässig eher den Rücken zukehren.
      Ach ja, da ist die Seite 2 mit den „arroganten“ (Derwahl) Kommentaren des Herrn Schröder. Ein wenig Salz in der sonst eher schalen Suppe.
      Dafür 358 € bezahlen? Irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht…

      @Frittewelsch
      Sehr richtig. Wenn man betont, ein „Wirtschaftsunternehmen“ zu sein, sollte man nicht am staatlichen Tropf hängen. Entweder oder.

      • Ich lese das GE auch seit Petzi-Zeiten. Seit einigen Monaten lese ich es online. Da lese ich für 125 Euro im Jahr jeden Tag die paar Artikel, die man sonst nirgendwo lesen kann. Das ist wirklich nicht viel Geld und man ist gut informiert über das regionale Geschehen.

  4. Peer van Daalen

    „„Auch in Ostbelgien geht die Zahl der Abonnenten der einzig noch verbliebenen Tageszeitung zurück, genau wie die Werbeeinnahmen“,…“

    Einzig noch verbliebenen Tageszeitung in Ostbelgien??? Wie bitte? Sie meinen dieses Käseblatt ´Grenz-Echo´? Echt jetzt?

    Da war ja sogar das staatstragenden ´Neue Deutschland´ der SED in der DDR und der `Schwarze Kanal´ unter der Führung des Karl-Eduard von Schnitzler – auch genannt „Sudel-Ede“ – ideologisch ein Meilenstein an journalistisch kritischer Vielfalt, ausgewogener Objektivität und niveauvoller Unterhaltung. > https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Eduard_von_Schnitzler <

    Da sind ja die BILD-Zeitung oder die Comics von Clever&Smart noch besser.

    Grenz-Echo?

    http://www.sachenshop.de/media/image/c7/46/31/kannweg561caaa3b604c_600x600@2x.jpg

    ps: Ich wünsche mir von OB-direkt in diesem Jahr übrigens einen lokal bezogenen Musterartikel zu dem diesjährigen 10. Sonja Müllender Memorial in der Kelmiser Patronage. Das wäre fein …!

  5. …..dass das Grenz- Echo sich weiterhin für einen unabhängigen Journalismus stark mache.
    Wenn das Grenz-Echo 314.000 Euro jährlich mit Indexanpassung von der DG erhält, kann es nicht unabhängig sein.
    Wenn man nur die Kommentare von Oswald Schröder liest, weiss man schnell das dort ein blauer Wind weht und das die PFF stets mit ihren Kommentaren bevorzugt wird.
    Dann aber von Unabhängigkeit zu reden, ist eine Farce. Da das Grenz-Echo von einem Wirtschaftsunternehmen geleitet wird, und diesem untersteht ,sollte es sich selbst finanzieren.

    • Ich finde es in Ordnung, den Betrag zu erhöhen. Guter Journalismus kostet Geld. Alles wird teurer. Jede Ausgabe ist ihr Geld wert.“

      Ach du mein Gott,
      Ich hoffe , dass Ihr „Beitrag“, wie fast alle von Ihnen, nur der Provokation dienen. Selbst Sie können nicht so dumm sein, einen solchen Blödsinn zu verzapfen. Mein Gott, hoffentlich haben die übrigen Pädagogen/innen aus der Bundesrepublik ein besseres Niveau als Sie; einfach fürchterlich der Gedanke, dass Sie an einer Schule unterrichten.

  6. ….
    „Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen“, wurde Herausgeber Ernst Thommessen zitiert, man müsse schließlich auch dafür sorgen, dass die Löhne und Gehälter der mehr als 40 Mitarbeiter, davon die Hälfte Journalisten, gezahlt werden könnten.
    ….
    20 Journalisten schreiben am Grenz-Echo??? Was schreiben die denn? Die Todesanzeigen oder was….??

  7. Sie haben Recht. Wenn ich dann im GE lese : „„Die DG braucht als kleine Gemeinschaft eine starke demokratische Kontrolle“ „Um die noch besser zu gewährleisten, müssen wir als ‘vierte Säule der Demokratie’ unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken.“ oder Gestern die Ministerin : „„Dabei spielen gerade diese sogenannten klassischen Medien – sprich die Medien, die auf fundierter und recherchierter Basis Informationen weitergeben – eine enorm wichtige Rolle in unseren Demokratien“
    Das GE hat laut eigener Aussage 20 Journalisten (?) beschäftigt. Es tut mir leid, aber demokratische Kontrolle, fundierte und recherchierte Information findet man darin so gut wie keine, dafür aber jede Menge (abgeschriebene, unkontrollierte) Informationen aus anderen Quellen. Das GE bezahlen um belogen zu werden?

  8. Wer gut schmiert.....

    …..der gut fährt! So heisst der Spruch. Eine saftige Spritze! Ein Wirtschaftsunternehmen ist auf Spendengeldern angewiesen. Und gleich fast eine Verdoppelung!? Wenn das denn was nützte? Ob dadurch die Qualität des Blattes verbessert würde? Nun, das werden wir ja erleben demnächst!? Ob dann endlich mal eine andere Regionalzeitung erscheint? Und keine Immobilien Fachzeitschrift! Lasst Engel und Völkers das Terrain, das ist deren Handwerk! Interessant sicher, die Rede und Erwiederung und das „mode d’emploi“ des Herrn Paasch daraufhin. Die Opposition kriegt ja genug Material vorgelegt letzte Zeit, lasst euch diese Chance nicht vergehen, und fragt bis die Balken sich biegen.
    Den Leuten muss auf die Finger geschaut werden.

  9. Import Weltmeister

    Im Durchschnitt sind fast jeden Tag 3/4 der Beiträge importiert. Wenn das denn noch annähernd guter Lesestoff und interessante Beiträge wären? Und dann diese ewigen Echolino und Kinderblätter darin! Das liest doch niemand. Eine ganze Seite Schwedenrätsel? Am tollsten ist am W E diese 2 grossen Service Seiten. Das las man schon ein paar Tage früher fast alles im Wochenspiegel und Kurier. Die WE Beilage ist auch total uninteressant, da jeden Samstag eine Seite über Eupen und Umgebung, da interessiert sich keiner von unterm Venn dafür. Die TV Beilage ist seit zig Jahren unverändert und blass.

  10. Wenn sich in der Grenz-Echo-Selbstdarstellung der Herausgeber Thommessen, der Direktor Verdin und der Chefredakteur Schröder als die „vierte Säule der Demokratie“ loben, darf man schmunzeln. Da weht eher ein Ast im Wind der Regierungsvorgaben. Die Herren singen gemeinsam laut im finsteren Wald. Trotz Rossel-Übernahme, 600. 000 Euro Pressehilfe fordern, knapp die Hälfte erhalten und es noch preisen, sagt genug über die unterwürfige Mentalität. Weder gerettet noch gesundet hängt man noch mehr am Tropf der Ministerin. Die zahlenden Abonnenten werden mit dpa und Neuville abgespeist. Journalisten von Format wurden aussortiert. Aus der „alten Dame vom Marktplatz“ ist tatsächlich ein „Echolino“ geworden. Thommessen spielt mit Playmobil-Möbel, Verdin rührt das Werbetrömmelchen und Schröder erzählt dann und wann ein schönes Märchen.

    • Nackte Tatsachen!

      Unsere DG Medien sind höchstens echte Mittelklasse, nicht mehr und nicht weniger. Die passen sich dem übrigen Preis/Leistungsprinzip hier nahtlos an. Unsere mittlere Kreisstadtgrösse kann niemals an die grossen Pötte ran, aber will es unter allen Umständen. Dabei möchten die Führungsleute auch demgemäss belohnt sein!? Da liegt schon direkt etwas im Argen! Unsere Politiker spielen die Hauptrolle darin, und machen uns das „Völlegefühl“ Eigenmächtig vor! Grosse Sprünge! Mit richtiger Regierung, Ministern, Parlament und ganzem Pipapo dabei! Sogar Hofchauffeure leisten die sich! Der Vergleich: ein Metzger im Dorf, wenn überhaupt noch einer da ist, der hat einen eigenen Schlachthof, 5 Arbeiter, eigenen LKW, usw. Die DG ist voll von unnützem Kram der alles viel zu teuer ist, und dem Steuerzahler permanent an der Angel hat.
      Wenn man im Ganzen das Preis-Leistungsprinzip sieht in sehr vielem in der DG, dann ist die Grössenordnung: Kindergarten gegen Uni angesagt.
      Aber wohl gut betucht und bezahlt.
      Man kann nur mehr den Kopf schütteln.

  11. Weihnachten

    Bei einer Erhöhung der Dotation von 80 % fragt man sich im Grenz-Echo…..ist denn jetzt schon Weihnachten. Allerdings glaube ich, dass das Geld besser investiert werden kann als in ein Fass ohne Boden.
    Die DG sollte lernen ihr anvertrautes Geld besser zu verwalten, als willkürlich das Geld zum Fenster hinaus zu werfen.
    In seiner jetzigen Form wird das Schiff Grenz-Echo mit seinem Oberkapitän kentern und untergehen.

  12. Die Wahrheit

    Es ist besser, dass die Dg das Grenzecho unterstützt, anstatt sinnlos Geld für Dopingkontrolle für Rallyefahrer auszugeben. Was hat diese Dopingkontrolle dem Steuerzahler gekostet und wer hat diese Kontrolle in Auftrag gegeben???
    OD stellen sie bitte Recherchen an, bitte. Danke.

  13. Kaiserin

    Ich halte es für wichtig, weiterhin eine Tageszeitung mit Namen „Grenz Echo“ beziehen zu können. Das ist mir 1 € täglich wert, gerade mal die Hälfte von einer Tasse Kaffee. Wieso sollte der BRF so unproportional Mehr erhalten? Das soll man mir mal plausibel erklären. Eine Tageszeitung kann man sich zu Gemüte nehmen, wann immer der günstigste Zeitpunkt am Tag ist, ein großes Privileg! Die Arbeit der Journalisten und der Equipe rundum ist es mir wert und ich begrüße ausdrücklich die Erhöhung der Pressehilfe.

  14. Faruk Çelik

    Mir wurde Mal zugetragen, dies Finanzierung könnte auch ganz anderen Zwecken dienen. Auf Umwegen könnte Geld auch zur verdeckten Finanzierung anderer „Aufgaben“ dienen, die so nicht darstellbar wären.

    Gerüchte…

  15. Das Grenz-Echo hat den Fehler gemacht die online-Version zu sperren. Heut ließt keiner junger Mensch noch Grenz-Echo! Zweiter Fehler: oberflächliche Artikel! Als Journalist sollte man nicht fragen müssen, man muss wissen was läuft! Und dann schreiben und sich, wenn’s sein muss, eine blutige Nase holen! Dafür kauft man die Regionalzeitungen! Drittens: wer austeilt muss auch einstecken! Da müssen dann auch Diskussionen rein, auch wenn’s nicht immer schön ist! Für alles andere bezahle ich keinen Cent! Dann kauf ich lieber Pixie-Bücher!

  16. De Fränz

    140000 mehr fürs Grenz Echo .1400.000 fehlen in der Kindergeldkasse und was wird noch auf uns zukommen .Und vor allen Dingen wenn die Wirtschaftsexperten Recht behalten geht es bergab mit den Dotationen die die D G von der Föderalregierung erhält und daran werden unsere Sozialisten sowie die stark vom Wähler abgestraften 2%Senatoren der PFF auch nicht helfen können. Ausserdem ist da noch der für Gesundheitsvorsorge zuständige Minister noch im Rennen da wird auch noch einiges zu bereinigen sein .von der Ausbildung im Handwerk und in der soeben genannten

  17. De Fränz

    Entschuldigung ich war noch nicht fertig hatte aus Versehen de falschen Punkt erwischt bittefolgendes zufügen.
    Wie gesagt die Ausbildung im Handwerk und in der Pflege ist auch noch ausbaufähig .Also Leute es wird noch einiges auf uns zukommen und wir können un langsam auf höhere Steuern einstellen Die DG lässt grüßen

  18. Ich finde da GE genau so wie den BRF sehr wichtig für die Region!
    Das man mal überlegen soll etwas zu verändern, das man versuchen muss mehr Kunden zu gewinnen sollte jetzt aber nicht vergessen werden! (auch wenn es Geld regnet!)

    Auch denke ich sollte man das BRF TV frei empfangbar machen! Das muss jedem Büreger zugänglich sein, und nicht nur denen mit Voo, Belgacom TV oder Internet Anschluss!

    Eine Frage an´s BRF TV, warum gibt es Euch nicht in den Sommerferien? 2 Monate kein Programm, was machen die Angestellten des Senders in dieser Zeit? Gerade im Sommer tut sich doch sehr viel in unserer Region!

  19. Kaiserin

    @Franz: wozu brauchten wir denn eine eigene Kasse fürs Kindergeld? Administrativer Aufwand? Kosten – Nutzen???!!!! In den Keller mit kontraproduktivem Autonomiegedöns!
    Eine Tageszeitung ist wichtig und kann nicht von Brüssel oder Namur aus fabriziert werden!

    • de Fränz

      @ Kaiserin . was die Kindergeld kasse anbelangt bin ich mit Ihnen einer Meinung aber dann überlegen Sie mal wer sich so stark dafür eingesetzt hat dieses Resort zu übernehmen ,und was die Kopie der Bildzeitung anbelangt habe ich bereitsTage vorher in anderen Medien erfahren was in der Welt so passiert ehe das Grenz Echo die Informationen übernimmt

  20. Die deutlich erhöhte Zuwendung an das GE verlängert nur das Sterben des sterbenden Mannes…. das zusätzliche Geld wird den Tod am Ende aber nicht verhindern… ein sterbender Mann ist am Ende IMMER gestorben. Im GE gewinnen die Freunde der Regierung etwas Zeit, vielleicht reicht es bis zur jeweiligen Pensionierung.

    Ich habe den Chefredakteur auf einer Wahldebatte erlebt und seitdem wundere ich mich über gar nichts mehr,… ein trauriger Auftritt.

  21. Der einarmig Bandit

    @ XYZ “ Im GE gewinnen die Freunde der Regierung etwas Zeit , vielleicht reicht es bis zur jeweiligen Pensionierung “ haben sie verlauten lassen . Meinen sie vielleicht etwa , das dann Schluss wäre mit denen ihrem Streben nach Steuergelder ? Ein jeder sieht doch wo es hingeht mit der Finanzlage der DG , jeden Tag flattern neue hiobotschaften in der Presse , mit Bemerkungen der augenblicklichen Finanzlage. Nur keiner von diesen pensionierten will sich von dieser so “ rentablen “ Futterkrippe trennen und sind immer sichtlich bemüht , um nebenbei sich noch ein gutes Zusatzbrot neben der “ erhobenen Pension “ zu ergattern . Eines steht fest und das kann absolut keiner leugnen , das der mündige Bürger und der Steuerzahler ein Recht darauf hat , solche Praktiken öffentlich zu kritisieren , sei es in einem Forum oder egal sonstwo . In Zeiten wo der kleine Steuerzahler jeden Pfennig fast zweimal herumdrehen muss , bevor er ihn ausgibt , sich dann auch noch dummen palavern mit Drohungen von diesen überflüssigen “ Staatshelden “ anhören muss , ja das ist diskriminierend und volksverdummung .

  22. Mikrokosmos

    Die DG ist ein zerbrechlicher Mikrokosmos. Deshalb können BRF und GE nicht „reinhauen“ wie das Onlinemagazin OD, das privat und unabhängig ist. Trotzdem sollte die Heimatzeitung GE unbedingt erhalten bleiben. Das GE ist ein „schriftliches Kulturgut der DG“.

    • Ekel Alfred

      @ Mikrokosmos, den Erhalt des Kulturgutes Wetzlarbad, eine ehemalige Stiftung von Robert Wetzlar, hat man auch so einfach zerstört….auch dieses wohl einmalige Kulturgut musste erhalten bleiben….

  23. Mund auf, Herr Thommessen

    Die Gründe weshalb in den vergangenen Jahren die vielgelesenen Journalisten Gerard Cremer, Lutz Bernhard, Freddy Derwahl und Patrick Bildstein vom Grenz-Echo fristlos entlassen worden sind, hat der verantwortliche Herausgeber Thommessen der Öffentlichkeit bis zum heutigen Tag verschwiegen. Es wäre Aufgabe der Medienpolitiker, vor allem der Opposition, dies zu fordern bevor der „vierten Säule der Demokratie“ die Zuschüsse erhöht werden. Der Bericht über die Interpellation im Parlament liest sich wie eine Werbeanzeige. Kraft, Balter und Mockel fallen auf Worthülsen rein, die Regierung kann sich des Gefälligkeits-Journalismus sicher sein.

    • Also, ich finde, dass die DG die Sache falsch anpackt! Anstatt einem unheilbarem Schwerkranken mit über 314.000€, meiner Meinung nach, eine unnötige Sterbehilfe zu gewährleisten, soll sie wirtschaftlich denken. Das heißt, sie könnte dieses Blatt in ihrem Schloss oben am Kehrweg selbst produzieren; das erforderliche Personal , die Infrastruktur (Druckerei usw.) wäre vorhanden. Die Journalisten würden durch das Personal der DG abgelöst, bzw. ersetzt, was für eine Kostenersparnis! Der politische Inhalt des jetzigen Grenz-Echos ist so wie so meinungs-konform mit der DG-Regierung. Wie gesagt, so stelle ich mir in Zukunft die „einzige Tageszeitung aus Ostbelgien“ vor. Herausgeber und Chefredakteur in einer Person, na wer wohl? Klar, KHL Die Ressortverantwortlichen, je nach Gebiet, Anton, Isabelle, Harald . Das GE bräuchte auch nicht mehr mit der Post verschickt zu werden, die Fahrer der Minister würden das übernehmen und das Regierungs-Blatt gratis zu allen Haushalten bringen. Das wäre doch was, oder?

      • Die Spränz

        Köstlich die beiden hiervor, DGPA und Senseless! Ja, unsere Frau Ministerin weiss schon wie das geht, das Giesskannen giessen. Der Rundfunkrat wird dann noch ausgebaut um einen „PrivatwirtschaftlichenDGmedienobsichtsverein“! jeder Schriftsteller in der DG bekommt dann Beihilfe; Das düfte sodann Frühlingsgefühle beim Herrn Kartheuser erwecken, um seinen welken Krautgarten zu jäten! Ideen muss man haben ……oder es gibt keine mehr!?
        Der KHL wäre der beste Chef für das Aussenressort! Er hat ja soviele Netze ausgelegt. Referenten sind ja in Fülle in der Nähe, sogar richtige Pressereferenten! Redenschreiber auch in Massen. Da ist doch Material vorhanden! Selbst die Druckereien und Kopierabteilungen sind sich am warm laufen! Und letztlich wäre dann auch der „Lustjob“ der Chauffeure am Ende. Von wegen Fahrt nach Aubange, da warten bis zum Abend und nach Hause tingeln. Jetzt könnt ihr den 5 Gang permanent einlegen, bei all den Haushalten in der DG, von Ouren bis Bleyberg.

    • @Mund auf, Herr Thommessen: Lutz Bernhard hat das GE freiwillig verlassen, Freddy Derwahl war Freier Mitarbeiter und Patrick Bildstein und Gerard Cremer hatten einen (grösseren?) Disput mit ihren Vorgesetzten. Da hat man als Angestellter immer die schlechteren Karten.

        • Nun ja, was heisst frei kommentieren? Als Journalist kann man natürlich nicht schreiben, was man will. Man muss kritisch sein aber auch objektiv bleiben. Journalismus à la AfD will keiner lesen. Wer das GE jeden Tag liest wird bestätigen, dass die Redakteure die politische Lage in Belgien und auch in der DG durchaus kritisch durchleuchten. Wer es nicht liest, kann kein Urteil abgeben, wie die meisten, die hier den grössten Quatsch posten. Einer will z.B., dass die Artikel online kostenlos sein sollen. Er glaubt sicher, dass der Herrgott das GE finanziert. Der andere behauptet, dass vier Redakteure fristlos entlassen wurden, obwohl einer freiwillig ging und der andere nicht einmal beim GE angestellt war. Der nächste will mehr Kindergeld und dafür 60 Personen zum Stempelamt schicken. Usw, usw.

  24. senseless

    Also, wenn ich die BRF- Regional-Nachrichten von heute richtig interpretiere, wird nicht nur das Grenz-Echo, sondern auch andere „privatrechtliche Redaktionen“ in Zukunft durch die DG gefördert. Ist interessant! Mit großer Wahrscheinlichkeit bekommt
    „Radio Contact – Ostbelgien NOW- by GrenzEcho“ dann auch eine gute Förderung verpasst. BRF wird ohnehin gefördert. Adieu objektive Berichterstattung.

  25. Karl-Josef Leutheuser

    Dem Herrn Schröder seine Rede: Die DG braucht als kleine Gemeinschaft eine starke demokratische Kontrolle.
    Diesen Satz werden die paar Restleser sich stark merken, Herr Schröder. Ob da mit ihrem Blatt überhaupt eine Wende kommt? Denn so wie jetzt können sie nicht weiter machen. Da muss vieles unter die Prüferbrille!
    Viel zu viele Reklamen. Viel zu viele belanglose Artikel über Nonsens und Dorffeste. Unnütze und fade Seiten über Allerlei und gar nichts.
    Teilseiten, sowie die Wochenendseiten, sind ganz sicher kein Mehrwert und Lesereiz!
    Solches sieht man bereits Jahrelang, da muss mal Schwung rein kommen, und um Besseres gesucht werden!?
    In der jetzigen Form, ist das GE blass und ohne Lust. Was nützen da 20 Journalisten, wenn nichts interessantes dabei heraus kommt?
    Dann lieber deren 10, und das Blatt wird wieder interessant. Auch ist ein Manko, das die 2 Werbeblätter so nahe mit dem GE verwandt sind. Da versteht man sich blind untereinander. Das GE Soll und muss eine Lesezeitung werden, und keine Annexe zu den 2 Reklamleblättern von hiervor!
    Sie sollten sich viel Mühe geben, um überhaut mal die Kurve zu kriegen, ansonsten immer weniger Kunden.

  26. Ist das GE ein Wirtschaftsunternehmen ? JA oder NEIN ?

    Wenn JA …. dann sollte es, wie ALLE anderen Wirtschaftsunternehmen, mit sinkenden Werbeeinahmen und immer weniger Abo’s ganz einfach aufhören und den Laden zumachen.

    Wenn NEIN … dann sollte man auch klar und deutlich dazu stehen und sagen was das GE ist…. nämlich ein Regierungsblatt, für und von der Regierung, inhaltlich und finanziell abhängig.

      • Es ist die Heimatzeitung der DG, ja ,aber auch das handgeschriebene Testament unserer Väter und unserer Väter Väter. Es nährte uns geistig wie die Milch unserer Mütter und unserer Mütter Mütter. Es ist unser Boden, unser Blut, unser Leben.

          • Oki Doki Dok !

            Jetzt, wo die Wirkung der Drogen langsam nachlässt, hätte ich noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag für das geliebte GE.
            Es sollte, nach dem Vorbild von OD, gratis online gehen und anonyme Leserkommentare zulassen!
            Sozusagen ein „OD2″. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Leser und mehr Interaktion mit der Leserschaft. Zweitens: das GE übernimmt keine Verantwortung für die Kommentare die der DG-Politik inhaltlich zu kritisch gegenüberstehen und kommt über diese Beteiligung der Leser weg vom ewigen Vorwurf der Hofberichterstattung. Drittens gäbe es mehr Öffentlichkeit, die Zeitung würde wieder zum Gesprächsstoff im Lande. Viertens dürfte man auf mehr Werbeaufträge hoffen. Mit zwei Dutzend Redakteure hätte das @GE Direkt“ einen klaren Vorteil gegenüber OD.
            ´tschuldigung, Herr Cremer

            • DoktorNOTFALL

              @GE-Fan
              Gut so. Die Wirkung der Drogen lassen nach und die verschriebenen Medikamente zeigen auch jetzt eine leichte Besserung an. Muss Ihnen trotzdem die Hoffnung nehmen, dass das GE vollständig genesen wird. Das Hauptproblem liegt einfach darin, dass man keine neuen Wege beim GE gehen will. Somit ist diesem Patienten absolut nicht mehr zu helfen. Die Schmerzen lassen sich zwar jetzt in Moment leicht mildern (Dank finanziellem Schmerzpflaster), wird dem Sterben aber leider keinen Einhalt gewähren.

  27. Besorgter Bürger

    Wir benützen die Gratisausgabe um Kartoffelschalen einzu packen.
    Mehr ist dieses Blatt nicht wert,texte werden von anderen Blätter übernommen und das ganze voller Fehler.
    Die Fotos von den verschiedenen Möchtegernpolitiker gehen einem sowas von auf den Senkel.

  28. Neben Petzi, Pelle und Pingo gab es noch die Susi die ihre Eltern immer erfreute.

    Bedenklich ist diese Entwicklung schon. Zumindest geht das Gerücht um das der Chefredakteur in seinen Kommentaren den regionalpolitischen Themen immer aus dem Weg geht um irgendwelche Kritik an der ostbelgischen Regierung zu vermeiden. Ein Schelm wer da an Böses denkt. Man beißt nicht die Hand die einen füttert.

    • Das Gerücht stimmt nicht, hier ein kleiner Auszug:

      Nach Ende der fetten Jahre muss DG Prioritäten setzen
      Kommentar
      Von Oswald Schröder 17.09.2019 um 07:45 Uhr

      „Akte Xhonneux“: Was, bitte schön, passiert beim nächsten Mal?
      Kommentar
      8.09.2019 um 14:45 Uhr

      Politiker müssen Signale der Wähler annehmen: Das Paradies in der DG ist in Gefahr
      Kommentar
      Von Oswald Schröder 17.06.2019 um 07:28 Uhr | Aktualisiert am 17.06.2019 um 07:30 Uhr

  29. Sportler

    Wie kann OstbelgienDirekt „wirtschaftlich“ bestehen und das Grenz-Echo benötigt zum „Überleben“ derartige Finanzspritzen… vereinfacht dargestellt, der Eine „wirtschaftet“ scheinbar besser als der Andere und hat vermutlich ebenso den gesellschaftlichen Wandel/Anspruch, welcher vor den Medien auch keinen Halt macht, besser verstanden… ich finde die öffentlichen Gelder könnten besser angelegt werden als in ostbelgischen bzw. deutschsprachigen, „unabhängigen“ Journalismus.

    • Ostbelgiendirekt ist ein Einmannbetrieb und deckt journalistisch einen kleinen Teil der Geschehnisse ab. OD lebt besonders von seinem Forum. Das GE aber beschäftigt 50 oder 60 Menschen, die rund um die Uhr das ganze Spektrum journalistischer Arbeit abdecken. Ausserdem erscheint das GE auf Papier. Dieser enorme Kostenfaktor fällt bei OD weg. Und das Wichtigste bei OD ist: Wenn Gerard Cremer mal keine Lust mehr auf nie frei und immer und ewig disponibel hat, dann gehen bei OD die Lichter aus.

      • Ein nachdenklicher GE-Leser

        Sehr „logisch“ gedacht!
        Wenn man dem GE vorwirft, seitenweise dpa-Artikel zu übernehmen, so trifft das auch auf OD zu, was Herr Cremer auch offen zugibt.
        Und was die angeblichen „Enthüllungen“ in Sachen Regionalpolitik angeht, die das GE und der BRF angeblich „unterdrücken“, so liest man da auch auf OD wenig Substantielles, oder habe ich etwas verpasst? Nein, ich meine nicht die „Kommentare“ eines gewissen Krautgärtners.
        Das GE kann es sich nicht leisten, ein oppositionelles Hetzblatt auf der Linie von VIVANT zu werden, wenn es seine Leser nicht vollständig verlieren will. „Elle doit ménager la chèvre et le chou“, um es mal so auszudrücken. Auch lokale Ereignisse (Fußballspiele, Theaterabende) müssen mit einiger Vorsicht verrissen werden, will man nicht riskieren, ganze Ortschaften zu brüskieren. Man lebt ja schließlich von Abonnenten und Anzeigenkunden, wenn auch anscheinend mehr und mehr schlecht als recht.
        Bei aller berechtigten Kritik, die ich auch geäußert habe, muss man genügend Realist sein, um sich das einzugestehen.

      • Sportler

        Mir ist der Unterschied (OD GrenzEcho) schon bewusst, aber ist es nicht so, dass wenn ein „Geschäftskonzept“ nicht mehr funktioniert, man entweder den Laden drastisch umstrukturiert bzw. strategisch anders ausrichtet oder einfach schließt… was immer „schmerzt“, aber oft die bessere Wahl ist, besonders wenn öffentliche Gelder herhalten müssen.

        • @Sportler: Wenn man alle Medienhäuser, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, schließen würde, wäre unter anderem unsere Sport- und Kulturlandschaft um einiges ärmer. Es ist eben schwer, journalistisch alles abzudecken und damit Geld zu verdienen. Aber dass das GE personell und strukturell abspecken muss, ist unvermeidlich.

  30. Subjektiv

    Wen man sich als Wirtschaftsunternehmen sieht muss man entsprechend handeln, d.h. eine Umstrukturierung einleiten. Was das heißt wissen wir alle. Aber wie sagte Herr Schröder letzte Woche in einen seiner Kommentare zu einem anderen Thema: dann müssen eben kleinere Brötchen gebacken werden. Gilt auch für den BRF.

  31. Thommessens Lied vom Tod

    Der Herausgeber Thommessen mit 25% Anteilen hat im GE nur noch eine kaum hörbare beratende Rolle. Rossel in Brüssel besitzt 75% und hat das Sagen. Es ist schon spannend, dass der St. Vither Unternehmer im GE auf Seite 2 die „unabhängige, demokratische und kritische Rolle“ (???) des Blattes rühmt, und einige Stunden später im BRF die erste Strophe des Todesliedes der Zeitung anstimmt. 80% DG-Zuschuss reichen ihm nicht, jetzt droht er der spendablen Regierung mit dem Untergang. Der „Medienexperte“ hat begonnen mit vollen Taschen das sinkende Schiff zu verlassen.

  32. Demokratie? Pressefreiheit?

    Dieser Sankt Vither Möbelmann steht natürlich hinter dem „blauen Geschwader“. Es bestehen enge Kontakte zu einigen Fraktionsmitgliedern der PFF. Unabhängig kann man bei diesen Subventionen nicht mehr sein. Eine Demokratische Kontrolle ist dieses Medium schon lange nicht mehr. Da gibt es so einen alten Spruch „Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. Leider ist das Grenzecho in die falschen Hände geraten. Die Karre ist praktisch in den Dreck gefahren worden, weil man auf diese „Schmiergelder“ für eine demokratische und unabhängige Zeitung zählen kann. Dafür werden oft regierungsfreundliche Texte geliefert.

  33. Stratege Thommessen

    Multimann Thommessen hat begonnen das Grenz-Echo zu Grabe zu tragen. Zunächst wird noch persönlich mit Krokodilstränen abgesahnt, dann folgt für „20 Redakteure“ der Schlusssegen.

    • Der einarmig Bandit

      Tja , das ist eben die Strategie dieses Baronengeschwaders mit dem Multianhang was eben alles finanziert werden will . Dort haben eben zu viele “ Gefälligkeiten unter Freunden “ stattgefunden . Der Krug geht eben solange zum Brunnen bis er bricht .

  34. De Fränz

    Werter Herr Paasch viele Pennsionierte und kranke Menschen oder mit einer Behinderung haben es auch schwer finanziell das Ende des Monats zu erreichen .Dann muss ihr liberaler Freund eben kleinere Brötchen backen. Zum Beispiel ein Angestellter von Ihm wird ja demnächst Senator da könnte man schon ein Gehalt einsparen .So arbeitet mann wirtschaftlich

  35. Greta vom Venn

    Es stellt sich die Frage, warum Grenz-Echo, die ja gemeinsam mit der Regierung und ein paar anderen Medienfirmen im In-/Ausland, in einer Aktiengesellschaft investiert sind (Thema – freie Presse als Standbein der Demokratie…), Subventionen für ein marktwirtschaftlich erstelltes Produkt erhält. Eventuell können andere dem exklusiven Club auch beitreten.

    Das wäre dann so etwas wie betreutes Wirtschaften (bedingungsloses Grundwirtschaften :-)!

    Alle regionalen Unternehmungen in Ostbelgien im Bereich (neuer) Medien außerhalb BRF und GE sind seit Jahren sowohl von GE, BRF als auch mit Hilfe der „Verwaltung“ selbst abgewürgt und „trockengelegt“ worden!

    Stellt sich die Frage, wer/was hier subventioniert wird?
    Die Zeitung als Druckerzeugnis ???, … der „freie Lokal-Journalismus…“, „als Standbein der Demokratie“ oder eventuell doch die Veranstaltung von Bratwurst- und anderen Events in der Unterstadt…

    Die „Innovationskraft des Grenz-Echo“ (…) geht offensichtlich eher in Richtung solcher „Bratwurstevents“ (eine Art subventionierte Staatsbräterei… mit Schlachthof als Zulieferer??? Passt!)
    Die geplante Brasserie fügt sich da nahtlos ins Konzept ein.
    Stellt sich also die nächste Frage, ob wir demnächst als „Ostbelgier“ beim „Event“ eine günstigere/subventionierte (Staats)Wurst erhalten (wie bei Lago… powerd by Citytaxes).
    Meist sind Würste für Belgier ja im Europavergleich eher teurer!

    Hat sich vor der Subventionserhöhungsentscheidung (ist lang… aber ein komplexes Thema…) jemand mit den Küchenbergschefs des Grenz-Echo‘s unterhalten ?
    Natürlich nicht die „Head Off’s“ in Eupen, die irgendwie in den Job geflutscht sind wie die öligen Brätlinge, die Würste, die mit dem Hund wedeln.
    Ich spreche von den Leuten in Brüssel (75%), die den Haufen des Köters verantworten?
    Oder geht das einfach so per Anforderungsschreiben an die Regierung/die Minister/* ??? – denn manch einer (lange nicht alle!) muss sich, um 3 Radiergummis zu verkaufen, laaangen Ausschreibungsverfahren unterwerfen.

    In unserer Region gibt es sicherlich noch ein paar innovative Menschen, die mit dem Geld etwas Nachhaltiges, Modernes im Bereich digitale Medien auf die Reihe kriegen.
    Gebt es denen, wenn Ostbelgien nicht zu einem aussterbenden Dorf mit Sumpfloch degenerieren soll, indem sich die immer wieder gleichen Leute die gleiche aufgewärmte Wurst teilen!

    Demokratie ist sehr erstrebenswert, genauso wie freie Marktwirtschaft, für die es bisher keine wirklichen Alternativen gibt.
    Unser mittlerweile globales Problem ist, dass wir weder in einer Demokratie noch in einer freien Marktwirtschaft leben.
    Aus den Gründen, ist eine freie Presse und vor allem ein freies Internet ein sehr erstrebenswertes Gut!

    Schade, dass Ihr das nicht hinbekommen habt!

    Greta vom Venn 😉

  36. Walter Keutgen

    Für jede Subvention sollte die Regierung einen Besitzanteil an den Gebäuden oder ein Hypothek auf den Gebäuden fordern (dann Subvention nur als Darlehen). Denn sollte das GE zu seinem Ende kommen, darf es nicht sein, dass sich die Eigentümer die Reste teilen.

    • @Walter Keutgen: Die Pressehilfe ist Peanuts im Vergleich zu dem Mehrwert, die das GE in und für Ostbelgien schafft. Speziell denke ich hier an die Sport- und Kulturvereine, die von der kostenlosen Werbung in Form von Vorberichten profitieren. Zudem gewährt das GE vielen Vereinigungen kostenlose Werbeblöcke, mit denen sie bares und zum Teil viel Geld verdienen. Die Politik weiss das und wird deshalb schon alleine deswegen jeden Betrag überweisen, der für das Überleben des GE notwendig ist. Sport, Kultur und Tradition sind nämlich das Rückgrat jeder Gemeinschaft. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen.

      • Walter Keutgen

        Logisch, trotzdem sollte sich die Regierung für den Fall, dass die Familien Rossel oder Thommessen das Grenz-Echo auflösen, absichern. Wenn eine Bank einer Firma hilft, geht das über Kredit, warum soll eine Regierung Geschenke machen. Außerdem, sind Subventionen an Privatunternehmen durch die EU eigentlich verboten. Gilt hier die Kulturausnahme?

        • Medienhäuser werden nicht subventioniert, sondern erhalten Pressebeihilfe, weil sie einen Mehrwert für die Bevölkerung haben. Ohne Pressebeihilfe wäre eine Presselandschaft, wie wir sie kennen, nicht möglich. Möglicherweise würde es gar keine Presse geben, denn von den Einnahmen des Aboverkaufs und der Anzeigen ist keine umfassende Berichterstattung möglich. Das private Fernsehen finanziert sich dagegen sehr wohl von den Einnahmen der Werbung oder der Abos. Dafür zeigt es aber auch nur das, was es möchte. Kein Vergleich mit einer Zeitung also.

  37. Events Made in Ostbelgien

    Da musste der gute Bruno Kartheuser ja zu schnell seine Segel streichen!? Die Frau Ministerin will ja jetzt eine neue Bezuschussung erfinden! Jeder der schreibt kann da mit der Unterstützung der Regierung hoffen. Da wird Ostbelgien das reinste Autoren Paradies! jede Menge Ausländische Schriftsteller werden ihr Büro nach Ostbelgien verlegen. Das G E wird dann jede Woche ein zusätzliches Fest am Marktplatz veranstalten, die kennen sich mittlerweile ja aus mit diesen Festen, Messen und und und. Kommen aber immer noch nicht rund damit. Daher legt man noch eine Schaufel drauf! Wenn nichts mehr geht, dann unterstützt sie die Regierung! Die Leute unterstützen einfach alles! Vom Wanderpokal der Kleintierzüchter, über den Kegelclub der Pensionäre, bis hinauf zur schreibenden Presse! Überall steht ab jetzt „Ostbelgien“ drauf! Was für ein Wahnsin an Sponsoring. Die Verantwortlichen wollen sich mit aller Macht beliebt und Wiederwählbar machen! Einzig das ist deren Ziel!

    • Ekel Alfred

      @ Events Made in Ostbelgien, ein ehemaliger Mitarbeiter der Verwaltung hat mal öffentlich verlauten lassen, das ein Autor mit 60% Unterstützung der DG rechnen kann bei der Herausgabe eines Buches….Bedingung war, das Buch musste in der GE-Druckerei gedruckt werden….Die GE-Druckerei gibt es aber seit 2 mal Pleiten , Pech und Pannen schon lange nicht mehr….es werden aber immer wieder neue Bücher angeboten….Frage, werden die auch in der Wallonie gedruckt?….und die DG bezahlt das….

  38. Werner Höfer

    Nicht der hochdotierte Chefredakteur, sondern die Redakteure des GE sind zu bedauern. Seit Monaten Gerangel: Bernard muss nach Deutschland zurück, Derwahl wird raus gedrängt, Bildstein fliegt fristlos. Dann die Rosselübernahme mit sehr viel Geld. Küchenberg sucht das Weite, Thommessen sitzt auf 25 Prozent und kündigt das drohende Ende an. Die „ostbelgische Lösung“ ging baden. Verdin schweigt. Wo bleiben da Sicherheit und Lebensplanung für die allein gelassenen Journalisten? Es sind immer Kleinen, die zahlen müssen.

  39. Arschkriecherei made in Ostbelgien

    Ein Printmedium mit ostbelgischem Mief braucht heute niemand mehr.
    Hier wurde wieder einmal gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen, ein Skandal, nichts weiter.
    Wem das nicht passt, sollte über Abbestellungüberzeugungsarbeit im Bekanntenkreis nachdenken.
    Dieses von der Politik für eigene Zwecke am Leben gelassene Echo braucht niemand mehr. Niemand. Es hat seine Zeit gehabt. Und die ist abgelaufen.

    • Dass das GE niemand mehr braucht stimmt nicht. Die Auflage liegt bei rund 8000 täglich. Es flattert demnach jährlich 240000 Mal bei den Leuten auf den Tisch. Wie sagte schon Honecker: Das GE wird es auch noch in 100 Jahren geben.

      • Arschkriecherei made in Ostbelgien

        8000 Mal täglich Fußpilz braucht auch keiner. Wenn Fußpilz demnach jährlich 240000 Mal bei Leuten auftritt, braucht das trotzdem keiner. Und die Höhe der Zuschüsse in Form von Steuergeld für dieses hochdefizitäre Medium stehen im absoluten krassen Missverhältnis zur Auflage.

        Es wird höchste Zeit, dass jemand das Licht ausschaltet, eine Lokalausgabe der Aachener Zeitung oder des Tierischen Volksfreunds tun´s dicke für die, die lokalpolitischen Printmief wollen und kommt alle billiger. Wenn treesche PFF-Geldgeber ins Spiel bringt, dann müssen Schröder wohl Erinnerungen an PFF-Gentges zu Kopf gestiegen sein, dem er so viel zu verdanken hat. Einmal PFF, immer PFF. Wie sagte schon Mielke: Ich liebe euch doch alle.

          • Arschkriecherei made in Ostbelgien

            Unverhofft kommt oft, über die Gewissheit Ihrer Prognose kann man nur staunen.
            Ärgern würde ich mich nur, wenn ich dieses Echo kaufen, damit unterstützen oder lesen würde. Ein Produkt, das ohne Zuschüsse längst pleite wäre und das im deutschsprachigen Raum in der untersten Schlusslichtliga spielt, die Auflage spricht Bände.

  40. treesche

    In den letzten Kommentaren des Herrn Schröders (aus dem Treeschland) hat er sich etwas übertrieben bei den Geldgebern aus der PFF bedankt. PFF freundliche Kommentare. Auch hat Schröder auf den IZOM-OPFERN rumgetreten. Lieber Oswald das geht garnicht. Bei Gesundheit hört der Spass auf. Es ist einfach nur traurig, wie sich die Politik in Eupen, ihre Meinungen kauft. Über Fehler dieser Dauer-Elendsregierung aus PRODG, SP, PFF wird nicht mehr berichtet. Es ist soviele Dinge, die im Argen liegen. Die Gemeinde dürfen gegen ihre eigenen Bürger agieren mit juristischer Rückendeckung aus Eupen. Das Grenzecho macht sich zunehmend die Hände dreckig. Es hätte andere bessere Finanzierungsmöglichkeiten gegeben, um nicht in die Abhängigkeit der PFF zu geraten. Die sauberste Lösung wäre das Grenzecho zu schliessen.

    • „In den letzten Kommentaren des Herrn Schröders (aus dem Treeschland) hat er sich etwas übertrieben bei den Geldgebern aus der PFF bedankt. PFF freundliche Kommentare. “

      @treesche: Ein weiteres Hirngespinst. Gibt man in die GE-Suchfunktion Schröder plus PFF ein, entdeckt man nichts, was auch nur im Ansatz verfänglich im Zusammenhang mit ihrer Anschuldigung sein könnte. Mit zwei, drei Klicks kann man jeden Blödsinn, der gegen die GE-Redaktion gerichtet ist, widerlegen.

  41. Auch heute hat Oswald Schröder wieder einen treffenden und hervorragenden Kommentar zum Thema Kurden und Türkei geschrieben. Erdogan nennt er einen Despot und die Nato schaue beim widerrechtlichen Völkerkrieg weg. Das Thema IZOM hat er auch treffend kommentiert. Schröder scheut sich nicht die Finger in die Wunde zu legen. Er schreibt keinen Wischiwaschi sondern Klartext. Natürlich macht er sich so nicht nur Freunde. Aber die Wahrheit tut manchen eben weh.

  42. Arschkriecherei made in Ostbelgien

    Seit Kurzem ist jetzt auch klar, warum das Echo die DG um eine deutliche Erhöhung der Pressebeihilfe gebeten hat.

    Die Mitarbeiter des Echo müssen sich wohl nicht mehr richtig wohlgefühlt haben. Damit es für sie jetzt auch richtig gemütlich wird, werden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt. Das Mehr an Steuergeld fließt also in das unmittelbare Wohlbefinden der Beschäftigten des Echo.

    OstbelgienDirekt, können Sie uns über die Baukosten informieren und ob auch ein Weinkeller geplant ist? Es darf ihnen ja schließlich an nichts fehlen.
    Wie wurde geschrieben: Gutes Geld wurde schlechtem hinterhergeworfen, das alles made in Ostbelgien. Höchste Zeit, dem Spuk ein Ende zu bereiten und das Abo zu kündigen wenn man noch eines hat.

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