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Deutschland nach der Rekordpleite: Bundestrainer Joachim Löw darf bleiben – trotz immer schärferer Kritik

17.11.2020, Spanien, Sevilla: Deutschlands Spieler reagieren nach dem verlorenem Spiel. Foto: Miguel Morenatti/AP/dpa

AKTUALISIERT – Wie soll es nach dem 0:6-Debakel in Sevilla mit der deutschen Nationalelf weitergehen? Von Joachim Löw werden nach der historischen Länderspielpleite in Spanien schnelle Antworten erwartet. Der Bundestrainer setzt aber trotz lautstarker Kritik auf seinen bewährten Krisenmodus. Fest steht: Er darf weitermachen.

Gleich nach der Landung in München bekam der Bundestrainer bei einem kurzen Krisengespräch mit DFB-Präsident Fritz Keller und Verbandsdirektor Oliver Bierhoff noch am Flughafen das entscheidende Signal: Es geht weiter mit ihm Richtung EM. Der nicht erst nach dem Desaster in Sevilla heftig umstrittene Neuaufbau wird mit dem Rekordcoach fortgesetzt.

Bundestrainer Joachim Löw aus Deutschland. Foto: Christian Charisius/dpa

Nach dem historischen 0:6-Debakel hatte sich der gedemütigte Löw mit seinen überforderten Nationalspielern vor dem Morgengrauen auf die Heimreise aus Sevilla gemacht.

Der Sonderflieger war noch nicht gestartet, da prasselten auf Löw über alle Kanäle schon bohrende Fragen und klare Forderungen ein – die nach einem Rücktritt inklusive. Den wird es wie nach dem WM-Desaster 2018 nicht geben.

Den selbst noch nach Antworten suchenden DFB-Chefcoach erwarten nun aber beschwerliche Tage. Gemeinsam mit Keller ging es für Löw von München mit einem DFB-Shuttle weiter Richtung gemeinsame Heimat Freiburg. Der Verbandsboss dürfte auf den gut 400 Kilometern reichlich Gesprächsbedarf gehabt haben. Die Klärung vieler Fragen erwarten nach der spanischen Lehrstunde auch die Fans.

Orkantief nach dem desaströsen Auftritt in Spanien

Wie weiter Richtung Europameisterschaft? Wirklich weiter ohne Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels? Die von Bierhoff schon vor der höchsten Niederlage seit 89 Jahren gesichtete dunkle Wolke über der Nationalmannschaft hat sich durch den desaströsen Auftritt in Andalusien in ein Orkantief verwandelt. Löw sprach aber nie von Abschied oder Trennung. Die gravierenden Probleme nimmt der 60-Jährige mit in eine viermonatige Winterpause.

17.11.2020, Spanien, Sevilla: Deutschlands Serge Gnabry (M) in Aktion gegen Spaniens Rodri (l) und Koke. Foto: Daniel Gonzales Acuna/dpa

„Wir müssen das die nächsten Tage im Trainerstab aufarbeiten. Was sind jetzt die richtigen Schlüsse, die wir ziehen müssen? Was ist der richtige Weg? Wir haben gedacht, dass wir einen Schritt weiter sind nach den letzten Spielen und diesem Jahr, das insgesamt schwierig war“, sagte Löw. Sein Krisenmanagement wird schon zur Routine. Wie nach der WM 2018 wird sich Löw als Fußball-Emerit zurückziehen. Fußball-Deutschland braucht mit ihm als Bundestrainer viel Geduld.

Dass Löw das Dauerthema um eine Rückkehr des von ihm aussortierten Weltmeister-Trios Müller (31), Hummels (31), Boateng (32) in seinen ersten Analysekatalog aufnimmt, ist zudem unwahrscheinlich. Seine Haltung hatte sich auch nach den sechs spanischen Nackenschlägen nicht verändert. “Zum richtigen Zeitpunkt“ wolle er über die heiß diskutierte Frage befinden. Dass dieser für ihn trotz der zahlreichen Forderungen von Ex-Nationalspielern wie Lothar Matthäus über Jürgen Klinsmann bis hin zu Bastian Schweinsteiger und Didi Hamann immer noch nicht gekommen ist, machte der 60-Jährige schon deutlich.

Löws erstaunliches Treuebekenntnis zur Umbruch-Elf

„Das Vertrauen ist jetzt im Moment nicht völlig erschüttert. Diese junge Mannschaft hat auch die Fähigkeit, sich so zu entwickeln, dass wir eine leistungsstarke, konkurrenzfähige Mannschaft haben. Davon bin ich absolut überzeugt“, lautete Löws nach dem fußballerischen Offenbarungseid erstaunliches Treuebekenntnis zur Umbruch-Elf.

17.11.2020, Spanien, Sevilla: Spaniens Alvaro Morata (r) erzielt das Tor zum 1:0 gegen Deutschlands Torhüter Manuel Neuer. Foto: Daniel Gonzales Acuna/dpa

Löw weiß, dass er eine Rückkehr der geschassten Alphatiere teamintern nicht moderieren kann. Wen sollte er aus seiner Startelf streichen? Niklas Süle? Leon Goretzka? Leroy Sané? Der Generationenkonflikt verhagelte schon die Stimmung vor zwei Jahren in Russland. Und für einen Bankplatz kämen die Oldies nicht zurück. Auch Rekord-Torwart Manuel Neuer verbat sich die Debatte. „Es ist der falsche Zeitpunkt, nach so einer Niederlage über Spieler zu sprechen, die nicht dabei sind.“ Sinnhaft zu kommunizieren und durchzuführen wäre eine Rückkehr nur von einem anderen Bundestrainer.

Die längst noch nicht verheilten Wunden des WM-Traumas von 2018 sind jedenfalls wieder aufgerissen. Statt den Gruppensieg in der Nations League als Symbol der Rückkehr zu höchster Wettbewerbsfähigkeit zu feiern, steht Löw nach dem Untergang in Andalusien vor den Trümmern seiner kritisch begleiteten Aufbauarbeit. Schonungslos zerstört vom alten Rivalen Spanien. Und das nur sieben Monate vor dem EM-Start. Und der erste Gegner am 15. Juni 2021 ist Weltmeister Frankreich.

Müller, Hummels und Boateng umgibt Märtyrer-Romantik

Die Suche nach Hoffnungsträgern ist schwierig. Joshua Kimmich ist der allseits fallende Name. Der ehrgeizige Bayern-Antreiber soll dem Team nach seiner Verletzung Leben einhauchen. Doch reicht ein Kimmich für diese Aufgabe? Laut ist der Ruf nach Konsolidierung durch Erfahrung.

03.09.2020, Baden-Württemberg, Stuttgart: Joachim Löw, Bundestrainer von Deutschland, gestikuliert. Foto: Christian Charisius/dpa

Den Auftakt machte Schweinsteiger: „Ich weiß, dass solche Spieler wie Jérôme Boateng oder Thomas Müller das Triple gewonnen haben mit dem FC Bayern München. Sie sind die beste Mannschaft Europas. Die spielen in der ersten Elf, die haben Qualität. Das sind deutsche Spieler. Warum nicht für die Nationalmannschaft?“, stellte der WM-Held von Rio noch im ARD-Studio eine rhetorische Frage.

Doch hätte das Ü30-Trio in Sevilla geholfen? Auch der in seinem Rekordspiel allein gelassene Neuer und der in entscheidenden Momenten unsichtbare Toni Kroos waren als noch aktive Ex-Weltmeister nicht in der Lage, das Desaster abzuwenden.

Müller, Hummels und Boateng umgibt eine Märtyrer-Romantik. Bei der WM 2018 gehörten aber auch sie zu den Enttäuschungen. Vor zwei Jahren zeichneten sie beim 0:3 in Holland für die bis Dienstagabend höchste Löw-Niederlage mitverantwortlich.

Wie Sepp Herberger 1954 nach dem 3:8 gegen Ungarn

Die anstehende lange Auszeit kann für Löw ein Vorteil sein. Schnell werden Bundesliga, Champions League und die Corona-Wirren wieder in den Mittelpunkt rücken. Löw kann sich als Fußball-Faktotum zurückziehen. Nicht einmal bei der digital abgehaltenen Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen am 7. Dezember in Zürich muss er erscheinen.

In Sevilla stand ihm Bierhoff schnell verbal zur Seite. „Das Vertrauen ist da, daran ändert auch dieses Spiel nichts“, versicherte der DFB-Direktor. Als Löws Vorgesetzter hatte er aber schon vor dem Spiel mit Interview-Aussagen eine Distanz zum Weggefährten aufgebaut.

03.06.2019, Niederlande, Venlo: DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/dpa

Wie dauerhaft das Bekenntnis von Keller und Bierhoff ist, wird sich zeigen müssen, wenn die Kritiker-Allianz aus Boulevard und Alt-Internationalen nicht verstummt. Ralf Rangnick könnte schnell als verfügbarer wie kompetenter Kandidat in der Not gehandelt werden. „Ob ich mir Sorgen um meinen Job machen muss, müssen sie andere fragen“, sagte Löw nach seinem 189. Länderspiel als Chefcoach etwas trotzig.

Schon zweimal sorgten heftige Niederlagen kurz vor Turnieren für Panikstimmung. 2004 folgte dem 1:5 in Rumänien das Vorrunden-Aus bei der EM und der sofortige Abschied von Teamchef Rudi Völler. 2006 legte Klinsmann mit seinem Assistenten Löw den Hebel nach einem 1:4 in Italien noch um. Das WM-Sommermärchen überstrahlte alles.

Die historischen Fakten der höchsten Niederlagen seiner Amtszeit werden Löw aber dauerhaft begleiten. Nie kassierte eine DFB-Elf in 112 Jahren eine höhere Pflichtspielniederlage. Nur 1909 beim 0:9 gegen England und beim 3:8 gegen Ungarn im WM-Gruppenspiel 1954 gab es mehr Gegentore. Sepp Herberger gelang damals zwei Wochen später der Titelcoup gegen den gleichen Gegner. Ob Löw dies in sieben Monaten gegen Spanien gelingen kann, scheint mehr als fraglich. (dpa)

Die höchsten Niederlagen – eine davon gegen Belgien

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim 0:6 gegen Spanien die zweithöchste Niederlage ihrer Länderspiel-Geschichte kassiert. Nur beim 0:9 am 16. März 1909 gegen England in Oxford gab es eine noch höhere Niederlage. Ein Überblick:

  • 0:9 am 16. März 1909 in Oxford gegen England
  • 0:6 am 24. Mai 1931 in Berlin gegen Österreich
  • 0:6 am 17. November 2020 in Sevilla gegen Spanien
  • 3:8 am 20. Juni 1954 in Basel gegen Ungarn
  • 0:5 am 13. September 1931 in Wien gegen Österreich
  • 2:6 am 23. November 1913 in Antwerpen gegen Belgien
  • 1:5 am 20. April 1908 in Berlin gegen England
  • 1:5 am 29. Juni 1912 in Stockholm gegen Österreich
  • 1:5 am 24. September 1939 in Budapest gegen Ungarn
  • 1:5 am 1. September 2001 in München gegen England
  • 1:5 am 28. April 2004 in Bukarest gegen Rumänien

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

35 Antworten auf “Deutschland nach der Rekordpleite: Bundestrainer Joachim Löw darf bleiben – trotz immer schärferer Kritik”

  1. Das wird wohl nix. gerade 2-0. Es könnte schon 5-0 stehen.
    Jetzt sieht man mal wo die Mannschaft immer noch steht.
    Blöd sonst wäre man möglicherweise mal mit Belgien aufeinander getroffen und wir hätten mal einen direkten Vergleich gehabt.
    Für Deutschland bleibt zu hoffen, dass Spanien noch 5 Tore schiesst und Löw in die Wüste geschickt wird, wo er seit 2014 hingehört

    • Peter Müller

      Hallo Friederich. Hochmut kommt vor dem Fall. Das stimmt

      U21
      Die Belgier würden ihrerseits mit drei Siegen in den drei letzten Spielen gegen Wales, in Moldau und in Bosnien-Herzegowina sicher das EM-Ticket lösen. Hihihi

  2. KelMisère

    Hoppla,erster Satz Spanien 6-0 !! Danke das ich das noch erleben durfte.Komisch nur das mangelnde Kommunikation als Fehlverhalten genannt wurde. Naja ist ja nur die Nations League. Tschüss Jogi.

  3. KelMisère

    Schade OD. Das beste habt Ihr gestrichen. Wenn ich mir im Allgemeinen hier die Kommentare ansehe werde ich das Gefûhl nicht los, hier wird mit zweierlei Mas gemessen.Ob das wohl an Kelmis liegt……….

  4. Probleme in der Abwehr

    Sollte Löw nicht wieder auf die guten alten Abwehrrecken wie Boateng und Hummels zurückgreifen? Beide sind noch keine Greise und bereichern das Spiel ihrer Vereinsmannschaften (Bayern, Dortmund). Gestern lief bei den Deutschen wirklich nichts – weshalb auch immer.

    • Ja,klar. Mit denen lief es ja auch viel besser. Verstehe deshalb das dauernde Argument nicht.
      NB:Hummels wurde nach Dortmund abgeschoben und die Abwehr wackelt da oft genug. Boatengs Vertrag wird bei denn Bayern nicht verlängert.Warum wohl?
      Wer weg muss ist Löw. Kein schlechter Mann, war aber zu lange Bundestrainer.Die brauchen frischen Wind. Ist wie bei der Merkel.Gute Frau.Eine Periode zu lange im Amt. Die hat’s zumindest selbst kapiert

  5. Karli Dall

    „Nach der 0:6-Klatsche gegen Spanien: Im Verein hätte man längst die Notbremse gezogen“
    Im Verein, Ja.
    Aber als Bundestrainer ist man fast Beamter, da muss die Kanzlerin mitreden.

    • Nur so als Denkanstoß : Ralph Hasenhüttel hatte vor ein paar Jahren mal 8 oder sogar 9 zu 0 mit seinem englischen Verein Southampton verloren; jeder dachte, das wars für ihn. (Besonders wenn das in der PL passiert). Tja, und jetzt grüßt er mit seinem Verein in der Tabelle von (ganz) oben. Wenn wahrscheinlich auch nur für kurze Zeit.
      Was ich sagen will : das kann schon mal geschehen, was gestern der deutschen Nationalmannschaft passiert ist. Bei der WM 2014 hat beispielsweise Brasilien 7-0 gegen eben diese deutsche NM verloren;
      Wo steht Brasilien jetzt? Diese Pleite ist längst vergessen. Und noch etwas : Hummels, Boateng, Müller sind auch keine Heilsbringer. Im Gegensatz zu Jogi Löw hätte ich diese Spieler aber nicht abserviert ( anders kann man das ja nicht nennen!) Trotzdem glaube ich, dass diese Spieler dieses Match auch nicht herum gerissen hätten. Wies gesagt, so etwas passiert schon mal. Da kann ein Trainer in dem Moment auch nichts bewirken..

      • Bis auf die Tatsache,dass Deutschland seit 2014 nichts mehr auf die Reihe kriegt. Siege waren immer Zittersiege die man sich schön geredet hat oder aber Nations League die ja keinen interessiert. Einwurf zum Brasilienspiel. Das war ein Spiel. Neymar war gerade Dank Kungfutritt verletzt und die Abwehr durch die Karten im Vorspiel eine Behelfsabwehr. Auch das wird verdrängt. Der Sieg wurde in der ersten Halbzeit verdient erarbeitet. In Halbzeit 2 war Brasilien organisiert und vom Resultat ein Unentschieden. Danach war Brasilien wieder Brasilien. Das ist der feine Unterschied zum 6 Jahre dauernden deutschen Fiasko

  6. Ach Presse

    Was mir auffällt bei der Berichterstattung. Nach schlechten Spielen von Hummels und Boateng forderte man deren Ablösung. Unter dem Druck der Sportmedien wurden diese dann auch nicht mehr berücksichtigt, jetzt fordern die gleichen deren Rückkehr?!

  7. Löw muss bleiben, aber er sollte noch einmal auf „alte Leistungsträger“ (Boateng, Hummels, Müller) zurückgreifen. Die genannten Spieler sind sehr gut in ihren Vereinen München und Dortmund.

  8. Wenn Körper sprechen

    Bierhoff und Löw meinen, „es fehlte die Körpersprache“. Richtig! Die Elf hätte schon bei Halbzeit weinen sollen. Des Trainers adequate Körpersprache nach 90 Minuten: „Das wars. Yogi geht“.

  9. Rundes Leder

    Hallo! Hier ist ja bald Endstimmung bzw Katastropheneinsatz? Wisst ihr das das Leder rund ist, und die Welt sich weiter dreht!? Ausser Neuer, hatten alle deutschen Feldspieler einen Rabenschwarzen Tag! Erinnert ihr euch noch vor einigen Jahren, WM in Brasilien, also Heimspiel für die Brasilianer, die verloren damals 1-7! Das war so ähnlich wie gestern, nur das die Deutscjhen Sieger von damals eben 0-6 verloren. Sowas kommt ab und zu mal vor. Auch „Les Bleus“ verloren vor ein paar Tagen ihr Heimspiel gegen Finland 1-2. Das war auch keine Glanztat. Daher bleibt mit den Füssen auf den Boden und glaubt mir, das Sturmtrio der deutschen: Werner, Sané und Gnabry, die werden beim nächsten mal auch wieder treffen. Es gibt schlimmeres! Denkt an die armen Covid Kranken! Was ist schon dagegen ein Fussballspiel?! Ein Klacks!

    • Sie schreiben wieder mal Blödsinn: „Sowas kommt ab und zu mal vor“. Das ist seit 1931 (!!!!) nicht mehr vorkommen. Und ein 0:6 kann man nicht vergleichen mit einem 1:2 der Franzosen in einem erst recht unwichtigen Freundschaftsspiel.

  10. Peter Müller

    Man kann Jogi nicht von heute auf Morgen entlassen. Da hängen zu viele Leute mit dran, die er sich über Jahre um sich versammelt hat. Das sind alles ja sager. Leute die ihm ohne wenn und aber folgen. Warum hat Flick und andere Leute das Team verlassen. Wenn er heute geht, müssen rund 15 Personen samt Bierhoff mitgehen. Und das geht nicht.

  11. Standpunkt

    was ich gestern gesehen habe war entsetzlich….man kann einen schlechten Tag haben aber hier war gar nichts. Kein Einsatz, kein Wille, kein Zweikampf, kein Mut, …erst nach 77 Minuten den ersten Torschuss….der Torwart von Spanien hat nicht einmal ein einzigen Ball halten müssen… die Mannschaft versuchte nicht ein mal über die Mittellinie zu kommen…wenn Spanien noch mehr Druck gemacht hätten (zeitweise konnten sie wie im Training die Bälle zu spielen) und Chancen genutzt hätten wäre es ein zweistelliges Resultat geworden.
    Zu vergleichen mit dem Spiel von Deutschland gegen Brasilien ist nicht vergleichbar….Brasilien hatte einen schlechten oder sogar rabenschwarzen Tag aber sie haben wenigsten versucht anzugreifen , zu kämpfen, sich zu Wehr zu setzen , sich Torchancen erspielt….leider wurde damals jeder Konter der Deutschen mit einem Tor belohnt…und damit hatten die Deutschen damals hochverdient gewonnen.
    Aber so willenlos wie gestern die Deutschen…sorry da fehlen mir einfach die Worte.

  12. Peter Müller

    Alles nicht so schlimm. Werden wir schon bei der EM erleben. Wenn Sie das Problem mit dem verteidigen von Tore in den Griff bekommen, und die Siege nicht verschenkt hätten, Schweiz 90+ Spanien 90+ Türkei 90+, zählen Sie für mich wie schon immer zu den Favoriten.

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