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Die Bilder vom Besuch von Premierminister De Croo in der zertrümmerten Eupener Unterstadt [Fotogalerie]

V.l.n.r.: Premier Alexander De Croo, Provinzgouverneur Hervé Jamar und Ministerpräsident Oliver Paasch (v.l.n.r.). Foto: Gerd Comouth

AKTUALISIERT – Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) hat am Samstag mehrere Gebiete besucht, die von der Hochwasser-Katastrophe stark getroffen worden sind. Dazu zählt auch die Stadt Eupen.

De Croo wurde im frühen Nachmittag in Eupen von DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) empfangen. De Croo und Paasch machten einen Rundgang durch die Trümmerlandschaft der Eupener Unterstadt. Dort sprachen sie mit Bewohnern, Rettungskräften und Vertretern der lokalen Behörden und informierten sich über die Lage.

Am Samstagvormittag hatte der Premier die ebenfalls schwer getroffenen Städte Rochefort in der Provinz Namur und Pepinster in der Provinz Lüttich besucht. Dabei wurde er von der Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, begleitet.

Premierminister Alexander De Croo (2.v.r.) mit Ministerpräsident Oliver Paasch (3.v.r.) und Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen (r) im Gespräch mit Bürgern in der Eupener Unterstadt. Foto: Gerd Comouth

Nach seinem Rundgang in Eupen stand für De Croo noch ein Besuch in Maaseik auf dem Programm, wo er vom flämischen Ministerpräsidenten Jan Jambon (N-VA) begleitet wurde.

Wie „Ostbelgien Direkt“ erfahren konnte, soll am Dienstag der stellvertretende wallonische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Willy Borsus (MR) nach Eupen kommen, um sich u.a. beim Eupener Kabelwerk und beim Unternehmen Kliemo ein Bild von den dortigen katastrophalen Zuständen zu machen.

Unterdessen gab die Stadt Eupen bekannt, dass die Anwohner des „Seisseleveedels“ (Teil der Malmedyer Straße am Kabelwerk, Selterschlag Seite Kabelwerk, Panggasse) am Samstag, 17. Juli bis zum Abend zu ihren Häusern zurückkehren durften, um Schäden zu begutachten und – wenn möglich – dringend benötigte Sachen zu holen. Der Strom wurde im gesamten Viertel aus Sicherheitsgründen abgestellt.

Das Betreten der Häuser erfolgte auf eigene Gefahr. Die Bewohner sollten sich strikt an die Vorsichtshinweise der Sicherheitskräfte vor Ort halten, hieß es. Auf keinen Fall würden sie über Nacht dort bleiben dürfen und müssten das Viertel umgehend verlassen, wenn sie von den Sicherheitkräften dazu aufgefordert würden, so die Stadt Eupen in einer Mitteilung. (cre)

HINWEIS – Am Sonntag folgt noch eine FOTOGALERIE mit Bildern von den vielen helfenden Händen in der Eupener Unterstadt am Samstag.

Nachfolgend eine FOTOGALERIE mit Bildern von Gerd Comouth vom Besuch des belgischen Premierministers Alexander De Croo am Samstag in Eupen. (Zum Vergrößern Bild anklicken):

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

56 Antworten auf “Die Bilder vom Besuch von Premierminister De Croo in der zertrümmerten Eupener Unterstadt [Fotogalerie]”

      • Alle unsere Leute hätten mit De Croo nur DEUTSCH reden sollen. Dieses Theater ist der Hammer. Kommen da an – mit Paasch und Niessen und Gefolge – Anzug und Krawatte. Kein Fleck am guten Stoff. Und labern den Leuten ins Ohr „wir wünschen Ihnen viel Mut. Auch der Ministerpräsident!“. Oh Mann tut das weh ! Da lobe ich Menschen wie Z.B. Michael Johnen und Sohn (nur um spontan einen zu nennen) die packen an – voll Dreck und kein Gelaber. Das sind die Leute, die wir brauchen.
        Wo waren die Infos der Stadt Eupen, damit die Anwohner sich rechtzeitig organisieren konnten ?
        Spenden ? Kommt sowieso nicht an. Wir geben das den Leuten direkt in die Hand. Auch ohne Steuerbescheinigung. Habe noch keine Info gelesen- wie hoch die Spende vom Königspaar ist.
        Wir sind dankbar dass wir gut davon gekommen sind

  1. SoGeht EsNicht

    Super, die Herrschaften kommen demnächst um die Situation der Unternehmen zu begutachten… Hauptsache die ‚große Wirtschaft‘ Der kleine Mann interessiert keinen, dabei ist es zu vermuten, dass wegen dem Besuch es auch noch zu Einschränkungen bezüglich der Sicherheit der hohen Tiere kommen kann, sodass die Anwohner auch damit gestört werden. Es wurde uns so viel Hilfe von PRIVATEN LEUTEN gegeben, wie wäre es, wenn die Versager von Politiker, die nicht im Stande waren und sind die Aufräumarbeiten der Betroffenen zu unterstützen, auch mal den so teuren Anzug ablegen und mit Muskelkraft helfen, anstatt ‚für die Kamera‘ zu arbeiten? An dieser Stelle auch noch ein lieber Dank an die Feuerwehr und all die Helfer, die gestern, heute und in den nächsten Tagen vor Ort in der Unterstadt und Umgebung waren und sein werden! Das ist richtige Hilfe und nicht das Gelaber von den Politikern!

      • Soweit EsNicht

        @Logisch: Wetten wir, dass bei mir als Opfer kommt nichts an, kein Cent…. Es wird mir keine finanzielle Hilfe oder ähnliches zur Verfügung gestellt und ich darf für alles selbst aufkommen, und zwar nicht in ein
        -zwei Wochen bzw. Monaten, bis die Herrschafen die bürokratischen Hürden genommen haben, sondern sofort…. Und zur Info: In meinen Augen ist ein zinsfreier Kredit oder ähnliches keine Hilfe…. Das Geld für den Wiederaufbau wird ziemlich sicher nicht bei kleinem Mann landen, es wurde ja erwähnt, dass der Herr noch mal zu Kabelwerk und Kliemo kommt, das sagt ja schon viel, wahrscheinlich wird auch noch der Betreiber der Talsperre für die ‚tolle‘ Arbeit was von den Geldern kriegen, aber sicher nicht die Opfer… Sie können mich gerne in ein Paar Wochen nochmal anschreiben, dann kann ich Ihnen bestätigen, dass bei uns nichts angekommen ist.

        • @Soweit EsNicht: Zunächst tut es mir sehr leid, was Ihnen und den anderen Betroffenen widerfahren ist. Ich und viele andere Menschen werden Geld und Sachen spenden, da bin ich mir sicher. Was davon beim einzelnen ankommt, weiß vorher niemand. Was die Hilfe für den Wiederaufbau angeht, schießen Sie aber bitte nicht auf den Falschen. Hier muss man zwischen Privatschäden, für die die Versicherungen zuständig sind, und den anderen Schäden an Straßen, Brücken und Leitungen unterscheiden, für die der Staat zuständig ist. Es wird ein langer und schwieriger Weg zur Wiederherstellung der materiellen Schäden werden und er wird von allen Betroffenen Geduld erfordern. Aber bitte schimpfen Sie in Ihrer Enttäuschung nicht auf die Falschen. Das ganze Land steht angesichts dieser Naturkatastrophe unter Schock.

    • Alter Schwede

      Es ist zu hoffen, dass die Herrschaften demnächst nochmal kommen um die Situation der Unternehmen zu begutachten. Das sollte auch den kleinen Mann interessieren. Mancher, der einen kleinen Einblick in die Situation im Kabelwerk hatte, stellt sich die Frage wann und ob überhaupt dort nochmal gearbeitet wird. Nicht dass das noch zum nächsten Problem für 1000 kleine Männer wird…

  2. Schöne Bilder, aber auch wenn es ein sagen wir mal trauriger Anlass ist, wo war der seit langer Zeit geforderte Sicherheitsabstand von 1,5 – 2 Meter ? Brauchen diese werten Minister samt Gefolgschaft sich nicht daran halten ?

  3. Politischenttäuscht

    Was machen diese Politiker eigentlich ? Zuschauen, glauben eine gute Tat vollbracht zu haben oder lachen (Laschet) während der Bundespräsident über Trauer und Not spricht. Blamabel und nutzlos !
    Anpacken und teilen (von ihren pompösen Gehältern). Aber nein !

  4. Wäre es nicht endlich mal an der Zeit, alle politisch Verantwortlichen der letzten 30 Jahre vors Gericht zu bringen? Besonders die Umwelt- und Landwirtschaftsminister, (Landschaftsplaner und Baubehörden) und deren Ministerpräsidenten, die schuldig sind! Schuld, dass sie fast nichts (außer mit Worten) für den Erhalt der ursprünglichen Natur getan haben, in der die Menschen mit der Natur im Einklang leben. Im Gegenteil: noch immer wird die Lobby der Wirtschaft mit Kusshand angehört, während die Naturschützer als Spinner abgetan werden. Bringt sie endlich vor den Internationalen Gerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    • Pensionierter Bauer

      @Prozess, wenn, dann müssen Sie aber schon fast die gesamte Gesellschaft vor ein Gericht stellen.
      Die Schuld, was ist bei einer solchen Naturkatastrophe Schuld?
      Was heißt es mit der Natur im Einklang leben?
      Wir sind Menschen und wir müssen uns vernünftig ernähren und auch irgendwie behaglich wohnen, Sie genauso wie ich und alle Anderen. Glauben Sie denn, dass wir uns vom eigenen Garten und vom Beeren pflücken das ganze Jahr ernähren können und in Höhlen, von denen wir hier keine haben, wohnen können?
      Das mag für Einzelne möglich sein, aber kaum für zwölf Millionen Belgier, fast 600 Millionen Europäer und über sieben Milliarden Erdenbürger.
      Solche Starkregenereignisse hat es genauso wie extrem trockene Phasen immer schon gegeben, davon wusste mein Vater und auch mein Grossvater schon aus eigener Erfahrung zu berichten.

      • Viel Wasser braucht viel Platz. Der ist aber nicht mehr vorhanden, weil die Bauämter der Gemeinden Baugenehmigungen erteilen, selbst da, wo eigentlich der Platz fürs viel Wasser wäre. Mit der Natur in Einklang leben heißt, nicht 2x im Jahr in Urlaub fliegen und auf seinen ökologischen Fußabdruck zu achten. Ihr Argument vom „Beerenpflücken und in Höhlen wohnen“ ist in diesem Zusammenhang einfach nur kindisch.

        • Pensionierter Bauer

          @Prozess, mit Ihrer Aussage, dass viel Wasser auch viel Platz braucht, da bin ich voll und ganz mit einverstanden. Die großen Fehler machen aber nicht die heutigen Bauämter, sondern das haben diejenigen gemacht, die in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Sektorenpläne ausgearbeitet haben. Warnende Stimmen, die wurden damals in den entsprechenden Kommisionen kalgestellt.
          Ich kann die heute Verantwortlichen im Bereich Urbanismus nur dazu aufrufen, dass sie die bisher noch nicht bebauten Ausdehnungsflächen der Wasserläufe,soweit es geht, aus den Bauzonen heraus nehmen . Die Besitzer, die hierdurch einen Wertverlust ihrer Eigentümerreien hinnehmen müssen, müssen natürlich irgendwie entschädigt werden.
          Es ist aber auch eine Tatsache, dass die Menschen sich schon immer in der Nähe von Wasserläufen ansiedelten und dies trotz aller Flutwellen, die es immer schon gegeben hat, immer aufs Neue wieder taten.
          Das mit dem Beerenpflücken, das habe ich nur erwähnt, weil Sie auch gerne den Landwirtschaftsminister den Prozess machen würden.

        • Walter Keutgen

          Prozess, nicht 2x im Jahr in Urlaub fliegen und auf seinen ökologischen Fußabdruck zu achten genügt also, um für den Erhalt der ursprünglichen Natur etwas zu tun, in der die Menschen mit ihr im Einklang leben? Fast mit Ihren Worten Die ursprüngliche Natur hat aber der Mensch in Europa schon weggerodet.

  5. Mitleserin

    Vom Besuch unseres Premier Ministers kann man halten, was man will…
    Vielmehr stelle ich mir die Frage, wo denn unser Ministerpräsident sich die letzten Tage versteckt hat… Muss der Premier Minister nach Eupen kommen, damit sich Herr Paasch blicken lässt ?? Ein gemeinsames Foto war vielleicht der Anreiz…
    Enttäuschend!!!

  6. Mindestens 3 Tage vorher wussten die Politiker, welche Katastrophe auf uns zu rollt. Sie haben keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die Menschen nicht gewarnt und viele schwere Schicksale im Kauf genommen. Jetzt kommen Sie zu den Opfern um sich ein Photo abzuholen für die erste Seite der Tageszeitung. Hilfe vom Staat wird’s für die Betroffenen nicht geben. Noch nicht einmal Container. Nichts. Das schönste ist das die Aufräumarbeiten, bei solchen Aktionen sogar behindert werden. In Deutschland wurden die freiwilligen Helfer noch nicht mal zum Einsatz gelassen, und ein Herr Laschet und Steinmeier kischern im Hintergrund.
    Agenda 2030 wird rücksichtslos weiter geführt, um den letzten zu überzeugen wie schlimm es mit unserem Klima steht. Alles läuft nach Plan.

    • @Pierre II

      Ich stelle die Frage, wo ist und bleibt unser Militär? Mit Material, Fahrzeuge und Manpower?………………
      @Pierre 2 Aufwachen!!!!!
      weil der Herr De Croo es nicht anordnet, obwohl er könnte!!!!!!!!!!! Ganz einfach.

  7. Monschauerstrasse

    Genau so ist es @Alibaba
    Wir waren hier oben wohl die ersten Betroffenen am 14/07 gegen 04:00
    Die Feuerwehr war schnell da – nochmal vielen Dank – und mussten erstmal Gräben freimachen.
    Bereits am 15/07 gegen 08:00 gab es keine Sandsäcke mehr, die installierten Pumpen mussten auch zum nächsten Keller…. die Wehrleute waren nicht glücklich über ihr Material.
    Seit Jahren weisen wir auch darauf hin, die Schäden der ( Industriellen) Waldnutzung zu beheben, hier vor allem die mit schwersten Gerät zugefahrenen Gräben im Venn…
    Ein Notfallplan gab/ gibt es auch nicht.
    Die platzierten Sandsäcke auf der Monschauerstrasse waren in Art und Anzahl komplett unzureichend, wir sind dann in der Nacht erneut abgesoffen.
    Ich weiß, die Unterstadt hat es schwer getroffen. Aber auch einige Häuser hier oben hätten Aufmerksamkeit gebraucht.
    Die Katastrophe hätte mit alldem nicht verhindert werden können, wohl aber kleinere Überschwemmungen, die wir hier etwa alle 10 Jahre haben. Besonders, da die neue Monschauerstrasse etwa 10cm über dem vorherigen Niveau liegt. Und auch, wegen fehlendem Unterhalt der Gräben

  8. Hoher Besuch

    Ob der Quotenbesuch von Premier De Croo was gebracht hat, das wird sich noch zeigen. Ich möchte an dieser Stelle auch nicht kritisieren, dass er gestern im feinen Zwirn und mit Krawatte in Eupen erschienen ist, sondern dass er es einfach nicht auf die Reihe kriegt, ein paar Worte in deutscher Sprache zu sagen. Noch ärgerlicher ist aber, dass MP Paasch (und die Vertreter der Stadt Eupen sowieso), den Flamen De Croo in der DG auf Französisch ansprechen. Das ist effektiv ein FALSCHES Signal von Höflichkeit! Niemand braucht ihm zu beweisen, dass wir mehrsprachig sind, aber sich ZUHAUSE in seiner EIGENEN Sprache zu artikulieren, das hat etwas mit Selbstachtung zu tun. In Flandern und in der Wallone wäre so etwas unvorstellbar. Deshalb fand ich es gut, dass wenigstens einige Damen den Herren De Croo und Paasch auf Deutsch geantwortet haben. Dann muss man sich auch nicht wundern, dass wir in Brüssel und in Namur nur als Wurmfortsatz der Wallonie betrachtet und nicht Ernst genommen werden. Noch eklatanter verhält es sich bei Besuchen von König Philippe, bekanntlich Staatsoberhaupt von Belgien, eine deutschsprachigen Land in Europa. Von den DG-Exzellenzen wird er vor allem auf Französisch angesprochen. Ok, auf den ersten Blick hat das vielleicht nichts mit den aktuellen Überschwemmungen zu tun, aber De Croo hat Eupen vor allem deshalb einen Besuch abgestattet, weil es die Hauptstadt eines belgischen Teilstaates ist.

    • Walter Keutgen

      Hoher Besuch, nun übertreiben Sie mal nicht. Man kann nicht verlangen, dass jeder belgische Politiker und der König die Sprache einer 0,7%-Minderheit beherrscht. Dass die staatlichen Institutionen, da wo sie es von Gesetz her müssen, auch wirklich auf Deutsch kommunizieren, ist wirklich zu wünschen. Da könnte man Auswahlkriterien und meinetwegen Strafen einbauen. Auch kommt es vor, dass in Wahlkämpfen unsere Parteien Unterstützung aus dem Innern des Landes erhalten. Sie sollte dann von Leuten kommen, die Deutsch können, die muss es doch geben. Ich gehe davon aus, dass in der Schweiz das Gros der Politiker Deutsch und Französisch können, aber nicht Italienisch und Rätoromanisch.

      • Hoher Besuch

        Von wegen Übertreibung! SM König Philippe spricht inzwischen mehr als passabel Deutsch. Das Problem sind immer wieder die ostbelgischen Gastgeber, die denken, es sei nicht zumutbar, Seine Kgl. Hoheit in der dritten Landessprache anzusprechen.

  9. Ihr könnte hier rumstänkern, so viel ihr wollt.
    Das war keine voraussehbare Überschwemmung ! Man braucht sich nur die Aufnahmen der Place du Martyr in Verviers anzusehen, oder die avenue Reine Astrid in Spa, usw. Ein reissender Fluss, der sich seinen Weg durch die Stadt sucht. Das Wasser kam nicht über das übliche Flussbett.
    Wir werden mit solchen Ereignissen rechnen müssen, ob kalt oder warm. Da werden auch Tonnen von Batterien nichts mehr d’ran ändern. Im Gegenteil !

  10. Das ist keine Rumstänkerei ! Im EU-Hochwassersystem gab es am 10Juli konkrete Warnungen. Diese Informationen kamen NICHT zu den Leuten und Unternehmen durch. Im letzten Moment wurde an den Haustüren der Unterstadt geklingelt. Da war keine Zeit noch einzupacken oder sich zu organisieren. Und wenn Du in der Oberstadt oder auswärts wohnst, wer klingelt dann bei Dir ? DAS ist doch katastrophale Unterlassung von Hilfe und Verwaltung. Und dann mit DE CROO auf Mitleid spielen. Pfui !

  11. Hochwasser

    „Une nouvelle histoire belge?“. Auch die Verantwortlichen der SWDE hatten keine Glaskugel, aber auf Grund der eindeutigen Wetterprognosen einige Tage zuvor hätte man zweifellos für zusätzliche Aufnahmekapazitäten der Talsperren sorgen MÜSSEN. Das hätte die Überschwemmungen zwar nicht verhindert, aber die katastrophalen Auswirkungen im Tal der Weser wahrscheinlich gemindert. Die Frage nach der Verantwortung darf auf keinen Fall – wie so oft – unter den Teppich gekehrt werden, auch wenn man sich mit solchen Dingen in Belgien traditionell schwer tut.

    • Ich hörte, daß Anfang letzter Woche die Talsperre proppenvoll war und doch kein Wasser ausgelassen wurde und das, bei Wetterprognosen, die wohl eindeutig (wie in den den letzten Wochen auch, Regen und Feuchtigkeit) waren. Wenn die SWDE mit „Vorsichtsmaßnahmen wegen anstehender Dürre“ argumentiert ist das nur ein billiger Versuch sich aus der Affäre zu ziehen. Denn sowohl 2019 und 2020 gab es in der Region über Monate kaum Niederschläge und doch kam es nicht zu Wasserknappheit. Ich fürchte, daß bei den „Wasserbehörden“ eine ganz große Schuld liegt.

        • Früher war das die ERPE/MRW, da gab es noch eine 24/24 Stunden Besetzung mit erfahrenen Leuten, die den Überblick behielten. Das ganze wurde dann für den symbolischen Franke an die SWDE abgetreten, die nur Sparen im Sinn hat. Seitdem keine Schichtleute mehr vor Ort sondern eine Permanence mit Rechner zu Hause…. muss man sich da wundern?
          Ich glaube, mit vorheriger Weitsicht hätte man die Katastrophe nicht verhindert, aber etwas gelindert. Erst die Hill entlastet (über den Hilltunnel) und dann die Wassermassen der Talsperre zeitverzögert über die Weser abgelassen.
          ABER es zeigt doch deutlich, dass diese Unternehmen (halb Staatlich) keiner wirklichen Kontrolle mehr unterliegen, vieles schleifen lassen und das Geld für die Aktionäre noch auf den Rücken der „einfachen“ Arbeitnehmer einnehmen. Wenn so ein Verhalten bei einem „einfachen“ Hochwasser passiert, stünden wieder Keller voll, obschon dies dann hätte verhindert werden können!

  12. Corona2019

    @ – Hochwasser

    Richtig .
    Für mich hatte es wie ein Fehler der Wetter App ausgesehen .
    24hoo Tagelang regen zu 80,90,und 100%
    Verrausgesagt wurde es schon Tagelang zuvor ,
    da müssen sich doch Talsperren Betreiber auch gewundert haben , und Nachforschungen anstellen haben .
    Das ist doch genau der Job für den die Leute bezahlt werden .

    Was nutz es Wetter Satelliten für Hunderte
    Millionen ins All zu befördern , wenn am Boden keiner reagiert .

    Für einen Fehler werden wohl viele Diese Daten gehalten haben , weil auch von Seiten der Regierung keinerlei warnungen gekommen sind .
    Wenn ich vor Jahren an das Hochwasser in Ostdeutschland denke bei denen die Wetter Daten doch gleich ausgesehen haben , ist es völlig unverständlich das nicht zeitig reagiert wurde .

    Aber man ist ja hier die Trägheit der Regierung gewohnt , das hatte man ja schon im Fall Corona auch erlebt .

    Verantwortung wird auch diesmal keiner übernehmen.
    Aber zum Foto-Dumm-Laber-Termin muss man
    natürlich zeitig erscheinen .
    Der Rest hat Zeit.

    • Walter Keutgen

      Corona2019, Margaret Thatcher hat seinerzeit eine ganze Behörde aufgelöst, weil sie nicht vor den schweren Stürmen damals gewarnt hatte. Im Computerprogramm hatten die wahrhaftig, alle Windwerte über 100 Meilen/Stunde auf 100 heruntergesetzt, weil mehr unwahrscheinlich war- So hieß es in der Presse,

  13. Baudimont

    Wenn die Behörden das Sagen haben…
    Die wallonische REGIO, die direkt in diesen politischen Skandal verwickelt ist, SOLLTE die Verantwortung für den GESAMTEN Schaden übernehmen, den das Volk erlitten hat.
    Die DGO2 hat keine Empfehlungen abgegeben, um die Luftmenge am Eupener Damm zu reduzieren und damit ihre Rolle als Puffer zu spielen.
    Sie taten es zuerst, als die Situation auf der Plattform kritisch war.
    Dabei überfluteten sie bewusst alle Dörfer und Bewohner entlang der Vesdre, mit den bekannten Folgen.
    https://www.mesopinions.com/petition/nature-environnement/inondations-evitables-region-liegeoise-absence-gestion/152783

  14. Sonnenschein

    War aber nicht böse gemeint, hoffe nur das die Leute aus der Unterstadt schnell Geld sehen. Nach dem Corona das jetzt noch mit dem Hochwasser.Ich glaub nicht,das viele noch Reserven haben😞 Logisch möchte mich entschuldigen bei Dir!!!

    • Entschuldigung angenommen! Bei den Betroffenen liegen die Nerven zurecht blank. Und auch für nicht direkt Betroffenen lässt sich diese Katastrophe nicht ohne weiteres verarbeiten. Das Problem ist ja sehr tiefgründig. Denn jetzt werden die Menschen in den Risikogebieten jedes mal Angst vor einer Flut haben müssen.

  15. Corona2019

    @ – Walter Keutgen

    Computer Programme Scheinen ja in solchen
    Fällen Sinn zu machen .
    Deshalb hatte Margraret Thatcher wohl auch nicht wirklich falsch reagiert wenn Leute Hunderte Millionen vom Topf der Bevölkerung für Sicherheit und Wetter Daten investieren , und die Daten dann einfach ignoriert werden .

    Ich kann mich jetzt nicht an diesem Fall erinnern,
    Da es ja aber von Ihnen kommt , Beziehungsweise,
    Aus sicherer Quelle , wird das wohl so gewesen sein .

    Persönlich bin ich ja gegen die künstliche
    Intelligenz , weil das in Zukunft noch Millionen Leuten den Arbeitsplatz kosten wird auf dieser Welt , und es noch keinen Plan gibt wie der Normal Bürger dann weiter konsumieren und überleben soll .
    Wobei man sich gleichzeitig die Frage stellen muss wovon wollen Mächtige Leute leben wenn dem Normal Bürger das Geld zur Kaufkraft fehlt ?

    Im Falle unserer Regierungen würde ich ein
    Experiment interessant finden , bei dem die künstliche Intelligenz den Platz unserer Politiker
    einnimmt .
    Ob da auch soviel schief laufen würde ?

    • Walter Keutgen

      Corona2019, von künstlicher Intelligenz sprach man damals noch nicht. Für Wetter gab es Computerprogramme, die die physikalischen Gleichungen nachstellten und näherungsweise, schrittweise lösten. Dazu brauchte man Computer um viele Schritte machen zu können. Dann soll es auch Programme geben, die wie die Meteorologen früher in historischen Aufzeichnungen wühlen, um ähnliche Lagen zu finden und dann das Wetter der nachfolgenden Tage als Prognose ausgeben. Sowas könnte man künstliche Intelligenz nennen. Das Wort wird heutzutage viel verwendet. Zum ersten Mal ging es um die Diagnose einer bestimmten Form von Meningitis. Von echten Erfolgen hat man danach nichts mehr gehört. Es ist ein System von ungefähren Ableitungen, wie es unser Gehirn macht. Und ja, nachdem man die körperliche Arbeit zurückgedrängt hat, will man auch die Denkarbeit zurückdrängen. Will man eine Gesellschaft wie in den Entwicklungsländern oder eine Art Schlaraffenland? Vorsicht: Müßiggang ist aller Laster Anfang.

  16. Corona2019

    Das Schlaraffenland wird wohl das Ziel der Denker sein , die Die Künstliche Intelligenz
    entwickeln und befürworten .

    Die Konsequenzen kennen diese Leute ja auch .
    Aber sie leben unter dem Motto
    ,, nach mir die Sinnflut ‚

    Egoisten wird aber auch kein Mensch vermissen .

    Natürlich tragen wir Konsumenten eine gewisse Mitschuld am Erfolg dieser Geschichte .

    Wenn man unbedingt einen Kühlschrank besitzen muss der meldet das sich nur noch zwei Eier im Fach befinden , und dies dann auf der Einkaufsliste im Smartphone haben muss,
    zahlt für den Blödsinn einen hohen Preis mit dem man die Entwicklung des nächsten unsinnigen Produkt unterstützt .
    Und zur Rechtfertigung neuer Technik wird ja dann auch gerne die Verbesserung von der künstlichen Helfenden Hand im Gesundheitswesen diskutiert um ähnliche Produkte danach einzusetzen die Arbeitsplätze , oder Ganze Berufe verschwinden zu lassen .
    Das wahr natürlich durch Roboter auch schon so .
    Man hätte ja aus protest in den letzten 30 Jahren schon kein Auto mehr kaufen dürfen , wenn man sieht wie viele Leute dort noch Arbeiten , und vergleicht das mit dem Beginn der Auto Industrie.
    Jetzt bauen Roboter schon Roboter ,
    Und es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit bis Maschinen mit samt ihrer immer besser werdenden künstlichen Intelligenz uns vom Planeten vertreiben .
    Forscht man deshalb so intensiv, ob ein Leben auf anderen Planeten möglich ist ? 😉 .-)

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