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Es war einmal das neue Eupener Wetzlarbad – Das Schwimmbad ist jetzt ein Schlammbad [Fotogalerie]

Blick auf die Außenanlage des LAGO Eupen Wetzlarbads. Foto: Gerd Comouth

Die Hochwasser-Katastrophe in Eupen hat auch das Wetzlarbad verwüstet. Für „Ostbelgien Direkt“ erhielt Gerd Comouth die Erlaubnis, auf dem Gelände im Ortsteil Hütte zu fotografieren. Die Bilder sind auch zwei Wochen nach der Katastrophe erschreckend.

Es ist so, als hätte es den Neubau des Eupener Schwimmbads nie gegeben, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Es sind Bilder der Verwüstung. Nach Schätzung von Bertrand Thieffry, Zentrum-Manager des LAGO Eupen Wetzlarbads, wird es wahrscheinlich Monate dauern, ehe hier wieder geschwommen werden kann. Für die Eupener Schwimmfreunde bedeutet dies, dass sie für längere Zeit auf einen Besuch des Schwimmbads verzichten müssen.

Blick in den Innenbereich des Eupener Wetzlarbads. Foto: Gerd Comouth

Dabei hatte das LAGO Eupen Wetzlabad erst im Jahr 2019 den ersten kompletten Sommer seit dem Neubau des Bads. Im Jahr davor stand zunächst nur die Innenanlage zur Verfügung. Erst später konnte mit einiger Verzögerung auch das Freibad eröffnet werden, aber da war das hochsommerliche Wetter auch fast schon vorbei.

Von 2013 bis 2017 einschließlich war die Anlage geschlossen. Und das ist sie jetzt wieder. Wie lange die Zwangspause dauern wird, hängt in erster Linie davon ab, wann die Technik wiederhergestellt werden kann. (cre)

Nachfolgend eine FOTOGALERIE mit Bildern von Fotograf Gerd Comouth vom LAGO Eupen Wetzlarbald, wie es sich am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, zwei Wochen nach der Katastrophe, präsentierte. (Zum Vergrößern Bild anklicken):

 

26 Antworten auf “Es war einmal das neue Eupener Wetzlarbad – Das Schwimmbad ist jetzt ein Schlammbad [Fotogalerie]”

  1. Fehlplanung

    Die absolute Fehlplanung von Anfang an, total vorbei am Bürger, hat dazu geführt, dass im Sommer quasi keine Eupener mehr dort sind. Die Jugendlichen gehen nicht mehr hin weil es ihnen dort nicht gefällt. Das Ding hat null Atmosphäre und wer will schon schwimmen wo man, zumindest als Erwachsener, mit den Knien an den Boden kommt. Die verantwortlichen Entscheider laufen noch immer durch die Stadt und fühlen sich wie Könige…. lächerlich.

    • Ich gehe (ging) regelmäßig da schwimmen, mit den Knien bin ich im „großen“ Becken noch nie an den Boden gekommen, ausser beim tauchen ;-)
      Wie groß sind sie, ich bin 1,92cm, oder waren sie im „Pipibecken“?

  2. Peer van Daalen

    @eifelpendler, mein Kommentar war sogar NOCH „armseliger“, aber der Herr Redakteur dieser Gazette traut sich mal wieder nicht, ihn freizuschalten, obwohl hier schon ganz andere Schoten veröffentlicht worden sind …

    • Überschwemmungsgebiet

      Tja, wenn man ein Kombibad in eine Überschwemmungszone baut, darf man sich über Hochwasserschäden nicht beklagen. Aber hat bei der Planung offensichtlich niemand dran gedacht.
      Über manches andere leider auch nicht.

        • Pfosten:
          Anscheinend hätten manche das Bad gerne auf Schönefeld gehabt, man konnte ja dann da unten in der „Überschwemmungszone“ Blümchen pflanzen und das Hill-Wasser zur Oberstadt pumpen.
          Demnächst kommt sicher noch die Rüge, dass die Weser nicht über Mont-Rigi gelegt wurde.

  3. Da zeigt sich mal wieder, dass der Standpunkt Stockbergerweg der richtige war. Alles renovieren und gut wär’s gewesen. Hätte man das gleiche mit dem Wetzlarbad gemacht, nämlich renovieren, würden viele Eupener Bürger das Bad noch benutzen. In der aktuellen Situation bliebe uns doch noch das Hallenbad. Nun sind beide Bäder dahin, die Kosten der Sanierung verdoppelt!. Zu spät! Jetzt heisst es aufräumen und Eintrittspreise erhöhen. Traurig.

  4. Engelchen

    Versteht hier eigentlich keiner das alles zerstört ist . Mit solchen Kommentaren , ist niemand geholfen . Einfach nur unglaublich was mach einer hier so schreibt . Es wird JAHRE vergehen eh es wieder eine Normalität gibt ….. in der Unterstadt. Ich bin immer noch total erschüttert über das was passiert ist . Geht helfen … Gummistiefel an und los . Spenden Spenden Spenden bleiben sie alle Gesund und positiv .

  5. ohje ohje

    Echt peinlich was hier abgeht.
    So mancher steht vor dem Nichts und einige Witzbolde haben nichts besseres zu tun als ihre alte Fede gegen das „neue“ Wetzlarbad weiter zu führen.
    Ab einem gewissen Moment muss es auch mal gut sein.
    Ob das Bad jetzt so oder so ausgesehen hätte, es wäre immer in Mitleidenschaft gezogen worden.
    Siehe auch das anliegende Kabelwerk, der Tennispark Hütte,…
    Darüber höre ich keinen motzen.
    Seit positiv Leute oder geht helfen. Weiter rumstänkern hilft niemandem und geht am Kern der heutigen Situation meilenweit vorbei !

    • Nunja hab da so gehört, das es ein Unternehmen gab das so viel investieren wollte um Leute aus Lüttich, Maastricht, Aachen usw. dort am WE hinziehen wollte! Also auf gut Deutsch das so etwas besser als Aquawalibi (ode wie das heisst)! Die hätten aber nachs solchen gefahren geschaut! So Mio. hätten die woll mindestens darein gesteckt! Das hätte auch Hotels gefüllt!

    • Joseph Marcel Breuer

      Gute Idee Rp, dann hätte der Herr Baumgarten endlich auch wieder etwas, um auf Fb zu posten. Beim Bau kamen fast jeden Tag neue Bilde, bis es Kritik hagelte, dann kam nix mehr vom Werner.

  6. Ich hab mir dann mal bei CommpanyweN; Kapital und Betreiber angeschaut! Einen neuen Betreiber wird sich schon finden auch wenn der vielleicht alles abreissen lässt und da etwas hinbaut, was auch Touristen anzieht! (War da nicht ein Touristenmagnet geplant??) Allerdings haben die Betreiber genügend Geld auch für die Mietrückstände, allerdings bezweifel ich das diese im Vertrag geltend gemacht werden können, da es sich um andere juristische Personen handelt! Natürlich ist so etwas vertarglich möglich und daich ja ach nicht aus der Elite bin die da mit am Tisch verhandelt habe denke ich an so etwas wurde gedacht:

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