Politik

Daniel Franzen will Bürgermeister von Bütgenbach werden

Daniel Franzen: Ist er der künftige Bürgermeister von Bütgenbach?

Daniel Franzen, Vorsitzender der CSP-Fraktion im Parlament der DG und Schulschöffe in seiner Gemeinde, will bei der Kommunalwahl 2018 in Bütgenbach das Amt des Bürgermeisters als Nachfolger von Emil Dannemark übernehmen, der nicht mehr antritt.

Bütgenbach ist wohl neben Eupen die Gemeinde in der DG, in der am meisten gestritten wird. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Freie Bürgerliste (FBL) seit 2001 ununterbrochen mit absoluter Mehrheit regiert. Dies wiederum führt vielleicht mit der Zeit bei der Opposition zu Frust und bei der Mehrheit zu einer gewissen Machtarroganz.

Daniel Franzen (hier bei einer Pressekonferenz der CSP-Fraktion mit Patricia Creutz) würde im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister von Bütgenbach sein Mandat im PDG niederlegen müssen. Foto: OD

Der heutige Schulschöffe Daniel Franzen hätte nichts dagegen, wenn die FBL auch nach der Wahl von Oktober 2018 mit absoluter Mehrheit weiterregieren kann. Allerdings wird sie einen großen personellen Wechsel vornehmen müssen, weil neben Bürgermeister Dannemark auch noch andere führende Figuren ausscheiden werden.

Schöffe Charles Servaty indes macht weiter. Interessanterweise ist Charles Servaty im DG-Parlament Fraktionsvorsitzender der SP und Franzen Fraktionsführer der CSP. Während sich beide also in Eupen sozusagen bekämpfen, sind sie daheim in Bütgenbach  „beste Freunde“.

Sollte der heute 34-jährige Franzen nach der Gemeinderatswahl im Oktober 2018 neuer Bürgermeister von Bütgenbach werden, muss er aufgrund der vom Parlament der DG beschlossenen Unvereinbarkeitsregeln sein Mandat im PDG niederlegen. Damit scheidet Franzen auch als möglicher Spitzenkandidat der CSP bei der PDG-Wahl von 2019 aus. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Emil Dannemark, Daniel Franzen, Paul Hermann, Charles Servaty und Gaby Küches (bzw. Petra Veithen) haben sich doch immer solidarisch erklärt und wurden von allen Gewählten der FBL Liste in ihrem Wirken unterstützt, bzw. nicht gehindert oder gebremst.
    Mit dem was diese Personen (gemeinsam) gegen die Bürger der Gemeinde Bütgenbach beschlossen haben könnte man ganze Bücher füllen.
    Bütgenbach braucht Politiker die dem Bürger dienen, keine arroganten Machtmenschen.
    Ich jedenfalls würde keinem der Genannten meinen Haustürschlüssel anvertrauen, geschweige sie denn in ein politisches Amt wählen.

    • Angela Kerstges

      @Joseph (unbekannt) „Bütgenbach braucht Politiker , die dem Bürger dienen“. Ob das nun Bütgenbach oder anderswo in OB und allgemein ist/wäre, behaupte ! auch nach 24 Stunden ununterbrochenem Suchen, Sie werden keinen finden !
      Dabei betrifft das absolut nicht nur Bütgenbach, sondern ALLE !

    • Wen all die Bütgenbacher, die aktuell über Servaty und Dannemark schimpfen, bei der Wahl Servaty keine Stimme geben, macht er indes bestimmt nicht weiter, egal wie hoch das Roß auch sein mag, auf dem er momentan reitet.

      Die Einwohner der Gemeinde Bütgenbacher werden entscheiden.
      Und bei dem was Herr Servaty so alles an Erfolgen vorzuweisen hat, helfen auch keine seltsamen Aktion mit denen er sich so gerne im Grenz Echo zeigt.

      Was mich aber persönlich interessiert, was wurde auf den vor einiger Zeit aufgestellten Willkommenschilder?
      Ein Thema auf das man, egal wie oft man bei ihm nachfragt, keine Antowort bekommt !!!!!

      Warum wohl ? :)

  2. Klosterstrasse

    „Schöffe Charles Servaty indes macht weiter.“

    Hat Herr Servaty das schon vor der Wahl entschieden?
    Dann habe sich die Wahlen in seinem Fall ja erübrigt.

    Wenn die Kommentare, die alleine auf OD seinen Aktionen folgen, auch die Meinung der Bütgenbacher Wähler wiederspiegeln, dann aber Gute Nacht.

    Herr Franzen sollte indes darauf achten, wenn er sein Ziel erreichen will, mit welchen „besten Freunden“ er sich schmückt.

    Die umstrittenen Bauprojekte, der Strassenzustand, das Wasserproblem in Elsenborn, das Treiben am Bütgenbach See und die sichtbaren Folgen, der Kirchenvorplatz, usw, usw, all das sind Dinge mit denen sich die Bütgenbacher Gemeindevertreter unter Dannemark und Servaty nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben.

  3. Vereidiger

    Daniel Franzen ist zwar ein netter Zeitgenosse, aber man kann sich schon fragen, was er eigentlich im PDG macht. Er hat ja ganz klar gesagt, dass seine Priorität in der Gemeindepolitik liegt. Schon das Schöffenamt ist mindestens ein Halbzeitjob, auch das Amt als Parlamentarier in Eupen müsste mindestens an 3 Stunden täglich die volle Aufmerksamkeit verlangen. Dazu kommt dann noch der normale Job als Sekundarschullehrer…
    Entweder ist Herr Franzen ein Supermann oder er muss bei all diesen Jobs Abstriche machen (zu Lasten für wen auch immer)! Ein Glück, dass wenigstens Bürgermeister nicht mehr im PDG sitzen dürfen, denn ihre Aufgabe verlangt mehr als 100 % eines Vollzeitjobs.
    Ob es Herrn Franzen allerdings gelingen wird, das angestrebte Amt zu übernehmen, scheint angesichts der unüberhörbaren und unübersehbaren Wechselstimmung in Schlaglochhausen mehr als ungewiss zu sein…

  4. Ein Vater

    Die wenigen ewig nörgelnden Personen die ihren Senf los lassen sind so in der Minderheit.
    Menschen mit Verstand,beteiligen sich nicht an diesen nicht zutreffenden Kritiken .

    • @ ein Vater:
      Sie haben vollkommen Recht, Kritik ist in keinster Weise angebracht, sie wirkt in Anbetracht der vollbrachten Leistungen fast schon beleidigend.
      Emil und Charles haben alles im Griff und arbeiten nur im Sinne der Bütgenbacher Einwohner!
      Und auch im Gemeindehaus selber herrscht eine herzliche Freundlichkeit und geschlossen Einigkeit, wie sie man nie zuvor dort erlebt hat. Man kann die Liebe dort förmlich greifen.

      Das Elsenborner Wasser ist nicht nur gesund, es soll sogar heilende Kräfte haben, wie man sagt.
      Alle die etwas anderes behaupten, haben keine Ahnung oder trinken nur Bier!

      Die Strassen in den Dörfern sind ein Traum.
      Bessere wird man in keiner Gemeinde Belgiens finden, selbst die deutschen Besucher verneigen sich vor Ehrfurcht, wenn sie über die Gemeindegrenze überqueren.
      Zudem ist es doch nicht die Schuld der Gemeindeverantwortlichen, wenn die Nörgler, die alles dramatisieren, mit schlechten Stoßdämpfer rumfahren.

      Am Bütgenbacher See tummelt sich im Sommer die Elite, ua. auch aus Verviers und Euskirchen im kristallklaren Wasser. Man genießt die Stille und die Eintracht mit der Natur.
      Besucher und Wanderer aus der ganzen Welt bewundern ehrfürchtig und neidvoll den sauberen Wald und die liebevoll gepflegten Wanderwege.

      Die von allen geliebten Appartementgebäude verschönern und werten das Dorf ungemein auf. Fragen sie nur die Bewohner des Altenheimes, von denen sich einige jeden Tag aufs Neue an dem Anblick erfreuen.
      Die paar Neider schimpfen ja nur, weil sie sich keine Wohnungen dort leisten können und in verfallenen Baracken leben müssen.

      Der neue Kichenplatz wird so schön, man kann es gar nicht in Worte fassen.
      Als ob Gott selber dort bei der Planung die, bzw, den Verantwortlichen erleuchtet hat.

      Danke Emil!
      Danke Charles!

  5. Ich find es sehr gut, dass D Franzen Bürgermeister werden will. Er wird frischen Wind in die Sache bringen und die Probleme Wasser Elsenborn, Bauprojekte, Bütgenbach, , See usw. offensiv angehen und Lösungen finden. In Bütgenbach ist es an der Zeit, dass Dannemark u Servaty abgelöst werden. Und bei der Opposition sehe ich ehrlich gesagt niemanden, der das Amt besser bekleiden würde als D Franzen. Es ist immer leicht zu kritisieren, es selber besser zu machen ist die Kunst. Darüber hinaus finde ich, dass er seinen jetzige Tätigkeit als Schulschöffe sehr gut ausfüllt.
    Und ich denke, dass D Franzen ein Bürgermeister wäre, der der Bevölkerung ein offenes Ohr schenkt und mit dem man vernünftig diskutieren kann. So habe ich ihn jedenfalls in den letzten Jahren kennen gelernt. Ich drücke ihm die Daumen.

    • Daniel Franzen und sein eventueller Listenkollege Noel : was wollen diese beiden Kasperle denn bewegen? Franzen besitzt weder die intellektuellen noch praktischen Voraussetzungen, um Bürgermeister zu werden. In Bütgenbach muss ein Neuanfang mit fähigen anderen Leuten gemacht werden.

      • Na sowas!

        „Franzen besitzt weder die intellektuellen noch praktischen Voraussetzungen, um Bürgermeister zu werden“

        Hallo Hop Sing: ich bin mit vielen Beiträgen von Ihnen einverstanden, hier möchte ich Ihnen aber vehement widersprechen! In Bezug auf D. Franzen ( Noel kenne ich nicht). Ich selbst bin kein Bütgenbacher, habe aber von etlichen Lehrpersonen und Eltern dieser Gemeinde vernommen, dass sie sehr viel von dieser Person halten. Einem Sekundarschullehrer fehlende intellektuelle Voraussetzungen für ein Bürgermeisteramt zu unterstellen, ist schon starker Tobback. Was haben denn die Bürgermeister der anderen DG-Gemeinden denn „mehr drauf“ als DF ? Wie gesagt, ich finde Ihre Anmerkungen deplaziert und wundere mich, wie Sie als scheinbarer Nicht-Bütgenbacher diese Behauptungen einfach so aufstellen können.

        • Hop Sing und ohje ohje sind Schreiber im Auftrag von pro DG. Das weiss hier aber jeder. Also keine weiteren Fragen nötig. Schmutzfinken sind es trotzdem, aber das passt ja zu dem PDB-Laden!

  6. Möchten langsam alle CSP-Parlamentarier ihre Posten auf PDG-Ebene verlassen und sich nur noch kommunal betätigen?
    Man soll glauben, dass sie heute bereits daran zweifeln, im Jahre 2019 einen Wechsel auf DG Ebene zu schaffen? Verlassen sie das sinkende Schiff lieber heute anstatt morgen?
    Luc Frank Bürgermeisterkandidat 2018 in Kelmis und nun Daniel Franzen in Bütgenbach, wer kommt noch in Frage?

  7. Obschon ich nicht aus der Gemeinde B’bach bin, kann ich nur wiedergeben dass zig Eltern und andere, die gesellschaftlich oder vereinsmassig mit ihm zu tun haben, begeistert sind von seiner Offenheit und seinem Engagement. Ich habe mich selbst in Gesprächen davon überzeugen können und er hat bei mir einen total positiven Eindruck hinterlassen. Ich wünsche ihm, dass er es schafft und genug Unterstützung erhält. Bravo Daniel, du machst den Unterschied, meine Sympathie hast du und ich würde in deinem Wahlteam sein wenn ich „von da wäre“.

    • Bilanz gefällig

      Hat er denn überhaupt eine eigene Meinung? Bisher verstecket er sich nur hinter den Entscheidungen des Burgermeisters. Oder hat man etwas von ihm gehört zum Thema Mehrfamilienhaus, zum geschändeten Baudenkmal Altenheim und zum Kirchplatz in Bütgenbach ? Wie war das mit der Schule, wo ständig Mehrkosten entstanden? Er steckt doch mit dem jetzigen Bürgermeister Dannemark, dem Bauschöffen Servaty und seinem Kumpel, dem Wasserschöffen unter einer Decke. In Eupen wettert er gegen die Mehrheit PFF und SP (Servaty) und in der Gemeinde Bütgenbach steckt er genau mit diesen unter einer Decke. Was für ein verlogenes Pack! Und so etwas will Bürgermeister werden? Mal gespannt, ob die Bütgenbacher Wähler ihm auf den Leim gehen.

  8. der Wahrsager

    Wenn ich mir heute das Foto von der Opposition im Grenz Echo anschaue, dann wär es mir viel lieber wenn D Franzen Bürgermeister wird. Wer von denen soll denn besser sein. Elmar H? Tony B ist als „Thekenpolitiker“ bekannt, viel maulen, alles kritisieren, lästern, …. aber wehe wenn er mal selbst was regeln soll.
    Zu den ganzen Anschuldigungen der Opposition denke ich, dass man nicht mit Steinen werfen sollte wenn man(n) im Glashaus sitzt.

  9. Wenn ich mir hier die Kommentare anschaue scheint der Weltuntergang in Bütgenbach ja kurz bevorzustehen.
    Ich habe eigentlich ein schönes Dorf in Erinnerung als ich zuletzt dort war.
    Ein in dieser Form eigentlich in der belgischen Eifel einmaliges Zentrum mit dem Dorfplatz, die Straßen waren auch nicht schlechter als in den anderen ostbelgischen Gemeinden und die Appartementgebäuden haben mich jetzt auch nicht schockiert.
    Die neue Ortsdurchfahrt fand ich euch sehr hübsch und die Anzahl und Auswahl der Geschäfte war ganz gut.

    Wie gesagt ich kann mich ja irren und Bütgenbach ist wirklich die Hölle auf Erden. :)

  10. Herman J.

    Geschäfte, die durch die Dauerbaustelle,sprich „Revitalisierung Dorfkern“ fast an den Rande des Ruins getrieben wurden.
    Teilweise hat man ein schlecht begehbares und bei Nässe rutschiges Kopfsteinpflaster, genau dort gesetzt, wo viele ältere Menschen gehen.

    Der Dorfplatz wird nun von Anwohner und Ehrenamtlichen unterhalten, weil die Gemeinde ihn hat fast verkommen lassen. Müll, Unkraut und Kot (und ich meine keine Hundekacke).

    Die Strassen, nunja, dazu gibt es hier auf OD diesbezüglich dutzende andere Meinungen.

    Die Appartementbauten stehen ja auch nicht bei ihnen direkt vor den Fenster.

    Die Thematik um den einst so schönen Bütgenbacher See und die Wanderstecken, ist hier schon zur Genüge ausdikutiert worde, im Übrigen ohne wirkliche Verbesserung. Auch in diesem Jahr gab es wieder Müll und lärmende Sauftouristen an den paar warmen Tagen.

    In Grunde reicht es schon, wenn man in den Ort fährt und die Werbepylonen, die seit Jahren dort vor sich hin verrotten, den Besucher den Eindruck geben, was sie erwartet. Geschmückt werden diese von überquellenden Mülleimern,

    Die jetzige Politik schert sich einen Dreck um die Belange der Bütgenbacher.

    Aber, je höher das Roß, desto tiefer der Fall.

  11. Wollte noch hinzufügen:

    war am Tag der offenen Tür mal in der Schule von Bütgenbach vorwitzen.
    Ich glaube so eine Schule findet man im Umkreis von 200 km nicht. Einfach der Hammer.
    Ohne in Lobhudelei für den einen oder anderen Politiker zu verfallen aber die neue Schule ist echt der Top
    Auf der MG in St. Vith hausen die Schüler des Kindergartens seit gefühlten 20 Jahren in Containern, nur so nebenbei.

    Aber ich glaub euch ja, ehrlich, B’bach muss ***ße sein laut euren Kommentaren.

  12. Tony B. gibt sich zumindest Mühe!!
    Man kann mit ihm über Probleme reden und er hilft, so gut er kann.
    Er scheut sich auch nicht, einen Zuhause zu besuchen.
    Als ich eine Audienz bei dem Nochbürgermeister hatte, gab es nur arrogantes Auftreten und reines Desinteresse.
    Herr Servaty redet auch gerne und geschwollen. Was folgt ist dann Nichts, es sei dem man ist ein guter Freund oder hat Vitamin B.

    Vor den Wahlen kommen die vielen Versprechen und die Bürgernähe. Dannn plötzlich kennen sie einen und wollen reden.
    Nach den Wahlen ist dann wieder alles vergessen.

    Und was ist mit dem Kirchplatz in Bütgenbach?
    Der war gut, wie er war und was haben wir nun?
    Wieder eine Dauerbaustelle mit herumstehen Gemeindearbeitern und leeren Bierflaschen in der Baubude.
    Wenn der so wird wie geplant, werden sich viele darüber über Jahre hinweg ärgern.
    Welcher Bütgenbacher findet das denn gut?

    • Gast der DG

      „Welcher Bütgenbacher findet das denn gut?“

      Vermutlich die schweigende Mehrheit! Als Nicht-Bütgenbacher finde ich die Polemik um den Kirchenvorplatz für total überzogen! Jedenfalls sieht der Platz schon bedeutend heller aus als mit den Bäumen davor, die alles nur grau und dunkel erscheinen ließen. In Bütgenbach gibt es bestimmt keinen „Baummangel“! Bin dieser Tage dort vorbei gefahren, sieht jetzt schon toll aus! Jetzt noch den Weg
      farblich und sonst auch vernünftig gestalten, bzw verschönern, das ergibt mit dem erneuerten Marktplatz einer der schönsten Orte in ganz Ostbelgien.

  13. Danke, mir gehts es gut und selber?
    Erstens weiss ich nicht, warum sie mich dutzen.
    Höflichkeit zeugt von guter Erziehung, aber woher wollen Sie das auch wissen.

    Und zum anderen; womit sind Sie denn nicht einverstanden?
    Haben Sie Probleme mit Tony, zuviel Vitamin B, oder sind Sie selber auch Politiker?

    Ich bitte um Aufklärung!

    • Ehemaliger Bütgenbacher

      Unter Heck war bestimmt nicht alles besser. Allerdings hatte damals die Parteipolitik noch keinen so grossen Einfluss auf die lokale Gemeindepolitik.
      Ich beobachte die Entwicklung in der Gemeinde Bütgenbach schon immer etwas genauer. Mir fällt auf, dass Servaty ein sehr cleveres Spielchen treibt. Vom Dienstalter her hätte er eigentlich Anspruch auf den Bürgermeisterkandidaten der Mehrheit. Er hält sich aber schön zurück, denn er weiss, dass er es mit Sicherheit nicht schafft, die Mehrheit als Bürgermeisterkandidat der Liste weiter zu erhalten. Die Sozialisten hatten und haben in Bütgenbach nur einen sehr geringen Stimmenanteil. Und so beliebt ist der Charles ja auch nicht. Clever wie er ist, lässt er also schön dem CSP-Kandidaten den Vortritt und mogelt sich so durch die CSP-Stimmen als Drittplazierter auf der Gemeinderatsliste in den Gemeinderat und erhält natürlich als kleine Belohnung ein weiteres Schöffenamt. Die Hoffnung auf ein eventuelles Ministeramt in der DG hat er logischerweise aufgeben müssen. Also ist er wieder versorgt für die nächsten 6 Jahre. Taktisch klug überlegt vom Kücherscheider.

  14. Muss schon frustrierend für Ch. Servaty sein, fast 30 Jahre in der Politik und was springt dabei raus: Werden höhere Posten verteilt wird er übergangen. Da stellt die SP mal einen Minister der nicht KHL heisst, da bekommt ein griechisches Greenhorn den Vortritt. Und nun dankt auch noch Busenfreund Vladimir Dannemark ab und unser Charles bekommt schon wieder keinen höheren politischen Posten. Und warum? Weil er einsehen muss dass er es eh nicht schaffen würde Bürgermeister zu werden und einem weiteren Greenhorn den Vortritt lassen muss. Da wird er wohl weiterhin „NUR* DG-Politker und vielleicht Schöffe bleiben müssen, zusätzlich zu seinen gefühlten meist politisch unbedeutenden 100 Nebenposten. So ein Mist aber auch.

  15. Marga Ritte

    Ein Glück, dass dem so ist.
    Ich will mir nicht vorstellen, was wäre, wenn Herr Servaty Bürgermeister ist.
    Mehr Schlaglöcher, mehr Appartementbauten, mehr Blei im Wasser, mehr von noch mehr, über das sich die Bütgenbacher ärgern?
    Vielleicht ein Bütgenbach Plaza, da wo jetzt der Marktplatz ist?

    Aber ohne die Rückendeckung von Herrn Dannemark, steht er, egal ob er , als was auch immer, weitermacht, nicht mehr ganz so auf der Sonnenseite des (politischen) Lebens.

  16. Schlaglochhausener

    Servaty und Franzen gibt es nur im Doppelpack. Wer Franzen wählt, der wählt automatisch Servaty mit … und damit Schlaglöcher, Appartement-Bauten und einen riesigen Schuldenberg! Aber ohne mich. Von alledem habe ich genug!

  17. Kein Oberlehrer

    Daniel bring das Trinkwasser in Elsenborn in Ordnung, und Erik bring die Umweltverschmutzung am Pruemerberg in Ordnung!
    So sind euch beiden viele Wählerstimmen von Betroffenen sicher.

    • Ehemaliger Bütgenbacher

      Wieso soll Daniel, ich denke es handelt sich um Franzen Daniel, also dem Schöffe, das Wasser plötzlich in Ordnung bringen? Laut ihm und dem Gemeindekollegium ist und war das Wasser in Elsenborn doch immer in Ordnung.

        • Kartenspiel

          Wenn das kein abgekachtetes Spiel ist fresse ich einen Besen. Kurz zur Kronologie. Am Freitagmorgen, 01.12.2017 erscheint ein Leserbrief von Herrn Volker Klinges sowohl im Internet als auch im GE. Am Samstag, 02.12.17 dann ein Interview von Herrn Klinges im Grenz-Echo, wo nähere Details zu seinem Ansinnen veröffentlicht werden. Am Sonntag, 03.12.2017 dann eine Presseerklärung der Bütgenbacher Mehrheitsliste FBL. Darin heisst es u.a. :“In diesem Sinne haben wir die Initiative ergriffen und Kontakt mit dem Gesundheitsminister der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Antonios Antoniadis (SP) aufgenommen. In dem diesbezüglichen Austausch sind wir übereingekommen, möglichst zeitnah ein Gremium einzusetzen, das den zu stellenden Fragen nachgehen kann.“ So schnell kann es also gehen. Das Bütgenbacher Kollegium trifft sich also am WE innerhalb von 24 Stunden mit dem zuständigen Minister, debattiert die Problematik und kommt überein, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Weiter heisst es im GE, „,Sowohl die Gemeinde Bütgenbach als auch der Gesundheitsminister legten Wert auf den neutralen Charakter des einzusetzenden Gremiums, heißt es weiter. Die Gemeinde sei aber bereit, sich aktiv in die Arbeit des betreffenden Gremiums einzubringen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft habe ihrerseits die Bereitschaft signalisiert, das zu schaffende Gremium auf dem bestmöglichen Wege zu unterstützen und inhaltlich zu begleiten. Für wie blöd halten Klinges, Servaty und der SP-Minister Antoniardis eigentlich die Bütgenbacher Bevölkerung? Und Pastor Klinges mischt ebenfalls fleissig mit und veröffentlicht den Leserbrief als auch den Kommentar im neuesten Pfarrbrief der Gemeinde. Ob jetzt alle Leserbriefe zu Themen von allgemeinen Bütgenbacher Interesse im Pfarrbrief veröffentlicht werden? Oder wurde er nur veröffentlicht, weil der Leserbriefschreiber kein geringerer als sein eigener Bruder ist? Für mich Klüngel hoch drei!

            • Wenn man nachdenkt ist die These vom Kartenspieler noch nicht mal so abwegig. Vielleicht kurz darüber nachdenken. Extrem sehr sehr kurze Zeitspanne !?!?! In der Tat, werden jetzt alle Leserbriefe zu einem Thema in Bütgenbach in enger Zusammenarbeit mit dem Grenz-Echo im Bütgenbacher Pfarrbrief abgedruckt? Pfarrer Klinges ist ja schon journalistisch beim Grenz-Echo tätig…..

          • Fatzebuck

            überall wird geklüngelt !
            Mal schauen, ob der Kommentar vom ehemaligen SP-Senator Dupont auch Einfluss hat auf den SP-Schöffen in St. Vith, der dann sicherlich ganz schnell der „Akte Prümerberg“ nachgehen wird ?

          • @ Kartenspiel:
            Sie scheinen irgend ein „claqeur“, bzw.“Gesinnungsbruder einer bestimmten politischen Richtung im Bütgenbacher Gemeinderat zu sein, anders kann ich Ihren Kommentar nicht deuten! Was hat Herr Volker Klinges denn mit der Vorgehensweise der Bütgenbacher Ratsmehrheit (FBL) in dieser Sache zu tun? Und ja, Pastor Klinges veröffentlicht Vieles in seinem Pfarrbrief, da kann er dieses Thema meines Erachtens nach genau so bringen wie Berichte über das Vereinsleben usw., auch wenn diese Sache von seinem Bruder ausgegangen ist. Im übrigen finde ich, politisch neutraler als Herr Volker Klinges diese Angelegenheit angegangen ist, geht es nicht.
            Perfider Kommentar von Ihnen,, „Kartenspiel“

            • Kartenspiel

              Werter ach was, ich wohne in Elsenborn und habe auf meine Kappe mein Wasser bei einem Labor untersuchen lassen weil ich weder der Opposition noch dem Bürgermeister vertraute. Und siehe da, in meiner privaten Wasseranalyse wurde ein Bleigehalt von 18 microgramm nachgewiesen (10 microgramm sind gesetzlich erlaubt). Laut Analysebericht ist mein Wasser also nicht „conforme“. Doe Oppostion hatte also nicht ganz Unrecht mit ihrer Warnung. Was ist geschehen, nicht aber überhaupt nichts. Auf der Kirmes hat man dem Minister ein total verrostetes Rohr gezeigt. Unternommen wurde aber nichts. Jetzt plötzlich, als Herr Klinges einen Leserbrief verfasst hat und eine mögliche öffentliche Gefährdung der Gesundheit beklagt, kommt Bewegung in die Sache. Auf meine Frage, woher bzw. wie dieses Blei wohl in das Trinkwasser gekommen ist, hat keiner mir eine plausible Antwort geben können. Und nein, meine internen Leitungen sind neueren Datums! Wieso forscht man nicht danach? Jetzt darüber spekulieren, ob vielleicht Radon, die Militärs vielleicht schuld sind bringt nichts. Auch Experten sind nicht neutral. Sie vertreten die Seite, die sie bezahlt. Schon mal darüber nachgedacht, d

                • Kartenspiel

                  @ Ein Vater
                  Warum soll ich mich ihrer Meinung nach schämen? Ist ihnen vielleicht ein Dorn im Auge, weil ich der Gemeinde nicht mehr traute und selbst eine Analyse in Auftrag gegeben habe? Dieses Analyseergebnis vom Labor beweist mir schwarz auf weiss, dass die ständigen Beschwichtungen der Gemeinde nicht stimmten. Vielleicht sollten sie sich schämen, dass sie so blauäugig alles glauben, was ihnen Gemeindepolitiker aus Bütgenbach so alles erzählen. Ihre Kinder werden sie vielleicht später mal fragen, „Papa, warum hast alles so leichtfertig hingenommen statt etwas zu unternehmen“!

            • @ Ach was!
              Und wieso werden dann nicht die anderen Leserbriefe der letzten Tage zu diesem Thema im Pfarrbrief veröffentlicht? Daran sieht man doch, wessen Kind er ist. Dann soll er gleich auf der Liste FBL kandidieren. Neutralität eines Pastors sieht anders aus.

  18. Ehemaliger Bütgenbacher

    Als ehemaliger Bütgenbacher bleibt man auch weiterhin mit seiner Geburtsgemeinde verbunden. Die Gesundheit scheint im Moment wieder ein heisses Eisen in der Gemeinde zu sein. In Sachen Mecar hat das augenblickliche Kollegium nach einer ersten positiven Entscheidung für Mecar auf Druck der Bevölkerung ja eine 180 prozentige Kehrtwende vorgenommen. Zuerst für Mecar, anschliessend dagegen. Bei der Bürgerversammlung in Elsenborn von Oktober 2016 praktizierte das Kollegium eine Politik der leeren Stühle. Es glänzte durch Abwesenheit! Laut Kollegium war bzw. ist das Wasser in Elsenborn immer gut, laut Opposition sporadisch schlecht. Jetzt wünscht ein Elsenborner die Einsetzung einer Abeitsgruppe, besetzt mit Experten. Aber wie ist es mit Experten, „Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. Mein aussenstehender Eindruck ist, diese Arbeitsgruppe wird nach einiger Zeit seine Arbeit frustriert und enttäuscht niederlegen. Warum hat der zuständige DG-Minister bisher nicht reagiert? Ich denke, das total verrostete Wasserleitungsrohr hat er sich seit der Elsenborner Kirmes jetzt lange genug angeschaut. Warum antwortet er nicht auf die Anfrage der Opposition? Warum veröffentlicht die Opposition nicht mal ihr Schreiben an den Minister?

  19. Nur Fragen

    Was sagen unsere Hausärzte überhaupt dazu? Müssten sie nicht von ihrer Stellung her die Sachlage schon eher etwas einschätzen können? Von „gefühlten Zahlen“ auszugehen ist schon ziemlich heikel? Liegt die Zahl der effektiven Krebserkrankten in Elsenborn höher als in anderen umliegenden Ortschaften wie Sourbordt, Rocherath, Wirtzfeld … ? Was ist mit Ortis am Rande des Schiessplatzes? Müssen die dann ihre Produktion einstellen? Ist sicher, dass Expertengutachten neutral sind? Was sollen Privatpersonen in dieser Arbeitsgruppe? Sollen sie etwa die Analysen be- bzw auswerten und Gutachten erstellen? Wird das Thema nicht etwas zu populistisch angegangen sowohl vom zuständigen Gesundheitsminister Antoniadis als auch von der Gemeinde Bütgenbach? War das Thema so akut, das sowohl Gemeinde als auch der Gesundheitsminister sich in aller Eile am WE treffen mussten um eine Vereinbarung zu treffen oder ging es sich nur um Populismus? Was steckt hinter dem ganzen??

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