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ALLES NUR SATIRE – Wer wird Spitzenkandidat der CSP bei PDG-Wahl 2019?

Der ehemalige PDS-Lehrer Colin Kraft, heute Mitarbeiter des Fraktionssekretariats der CSP. (Zum Vergrößern Bild anklicken). Foto: OD

Die ostbelgischen Parteien machen sich allmählich Gedanken über die Person ihres Spitzenkandidaten für die PDG-Wahl 2019. Wen die CSP nach 20 Jahren in der Opposition als Listenführer(in) nominieren wird, ist noch völlig offen.

Zunächst spielen zwar die Kommunal- und Provinzwahlen von Oktober 2018 eine große Rolle, doch auch die Wahlen von Mai 2019 müssen zeitig in Angriff genommen werden.

Während bei ProDG (Ministerpräsident Oliver Paasch), PFF (Ministerin Isabelle Weykmans oder PDG-Präsident Alexander Miesen), SP (Minister Antonios Antoniadis), Ecolo (Freddy Mockel oder Marc Niessen) und Vivant (Michael Balter) die Suche nach dem Spitzenkandidaten gar keine oder zumindest keine großen Probleme bereitet, dürfte sie sich bei der CSP – wie eigentlich schon immer bei den letzten Gemeinschaftswahlen – deutlich schwieriger gestalten.

CSP-Spitzenkandidat Robert Nelles (links) mit dem Großteil der Liste für die PDG-Wahl 2014. Foto: OD

Letztes Mal war Robert Nelles der Spitzenkandidat der Christlich-Sozialen, fünf Jahre davor Patricia Creutz. Und wer wird es 2019 sein?

Der heutige Fraktionssprecher der CSP im DG-Parlament, Daniel Franzen, bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters von Bütgenbach (siehe Artikel an anderer Stelle), käme dann im Fall seiner Wahl zum Nachfolger von Emil Dannemark nicht infrage.

Hin und wieder fällt der Name des früheren Eupener PDS-Lehrers Colin Kraft, der heute im Fraktionssekretariat der CSP beschäftigt ist.

Für die CSP ist die Wahl von 2019 fast schon existenziell, denn die Christlich-Sozialen werden dann genau 20 Jahre der Opposition im DG-Parlament angehören. Es könnte also sein, dass auf der Liste der CSP Kandidaten zu finden sein werden, die ihre Partei auf Gemeinschaftsebene nie in der Mehrheit erlebt haben, weil sie nach den Wahlen von 1999 das Licht der Welt erblickten… (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Liebe Gerhard, es scheint mir, als hätten sie nicht mitbekommen, dass Herr Kraft nur noch zwei Konkurrenten hat. Darüber hinaus ist ihre Darstellung äußerst lächerlich und schlecht angefertigt.

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