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Mit Blutspende-Aktion der „Jungen Mitte“ können über 200 Leben gerettet werden

Foto: „Junge Mitte“

Am vergangenen Samstag fand die Blutspende-Aktion der „Jungen Mitte“ mit Unterstützung des Roten Kreuzes auf dem Werthplatz in Eupen statt.

Die „Junge Mitte“ sowie das Rote Kreuz aus Lüttich und Eupen zeigten sich begeistert von dem Ergebnis: Insgesamt konnten 109 Spendewillige verzeichnet werden. Darunter waren 51 Personen, die zum ersten Mal bei einer Blutspende waren.

„In 30 Minuten bis zu drei Leben retten? Spende Blut!“ Mit diesem Slogan warb die „Junge Mitte“ für ihre Blutspende-Aktion am 10. September 2022 auf dem Eupener Werthplatz. Mit einer Blutspende könne nämlich bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden, teilte die Jung-Organisation der CSP mit.

Mit diesem Plakat warben „Junge Mitte“ und Rotes Kreuz für die Blutspende-Aktion.

Von 10 bis 18 Uhr standen zwei Blutspendebusse des Roten Kreuzes zur Verfügung, in denen unter ärztlicher Aufsicht Blut gespendet werden konnte. Insgesamt erschienen 109 Spendewillige auf dem Werthplatz. In den Augen der Organisatoren ist das ein tolles Ergebnis, denn das Rote Kreuz hatte Kapazität für 110 Spenden.

„Das sind über 200 Leben, die dadurch gerettet werden können. Unsere Erwartungen und die des Roten Kreuzes wurden übertroffen. Die Anzahl Spenden und damit auch die Blutreserven sinken in Belgien seit Jahren spürbar. Deshalb ging es uns darum, vor allem viele neue Blutspender zu gewinnen. Dass fast die Hälfte aller Teilnehmenden zum ersten Mal bei der Blutspende waren, ist deshalb ein großer Erfolg.“

8 Antworten auf “Mit Blutspende-Aktion der „Jungen Mitte“ können über 200 Leben gerettet werden”

  1. Zuerst einmal,TOLLE AKTION der“Jungen Mitte“.Nur einen Schwachpunkt hatte die Geschichte.
    Als langjähriger Blutspender,bin ich es gewohnt,nach der Blutspende eine Kleinigkeit (Belegtes Brötchen,Tasse Kaffee) gereicht zu bekommen und nicht einfach nach Hause geschickt zu werden.
    Und dies aus folgenden Grund:
    -Das man dadurch,ein wenig verweilt und so sicherstellt,das es dem Spender gut geht und er nicht von einem Unwohlsein befallen wird.
    Nein,dies ist KEINE Kritik,sondern nur eine Anmerkung.
    Wie schon oben erwähnt,TOLLE AKTION.Gratulation ‼️

  2. Shirin - Junge Mitte

    Zunächst einmal vielen Dank für das Lob & das Feedback zu unserer Aktion!
    Jedoch standen in einem der Zelte neben den Blutspendebussen verschiedene Sachen wie belegte Brötchen, Süßigkeiten, Kaffee und Softdrinks für die Blutspender bereit. Eigentlich haben wir jeden Spender nach der Spende darauf aufmerksam gemacht. Wir möchten uns dafür entschuldigen, dass wir Sie scheinbar übersehen haben, sodass Sie keinen Gebrauch davon machen konnten. Es ist richtig wie Sie sagen: Etwas verweilen, essen und trinken nach der Blutspende ist wichtig! Vielen Dank, dass Sie da waren :)

  3. Peter Müller

    Viele Polizeibeamte oder auch Gemeindeangestellte, gehen nicht mehr spenden. Der Grund ,sie bekommen nicht mehr einen Tag frei dafür. Finde ich richtig, Einen Tag frei für etwas Blut zu spenden geht garnicht.
    Man sollte sich aber überlegen, den Leuten die es tun, oder wollen, zu belohnen. Entweder mit einer Eintrittkarte von der A.S, Kinokarte, Ermässigung oder Gutschein für Restaurand, Frisör, Bus oder sonstiges. Die Leute, die nur dahin gehen, um einen Tag frei zu bekommen, gehen nicht mit dem Gedanken dahin ,um Leben zu retten sondern wegen dem Tag. Da sollte sich die Politik mal Gedanken drüber machen.

    • @Peter Müller
      Ich bin schon weit über (100) hundertmal zur Blutspende gegangen.
      Wissen sie,was ich dafür bekommen habe?
      Riiiiiiiiiiiiiiichtig,die Genugtuung,LEBEN gerettet zu haben.
      Muss man für alles,eine finanzielle Entschädigung erhalten?
      Eines Tages,werden auch sie verstehen,das man mit Geld nicht alles machen kann.

    • Peter Müller

      Es geht sich nicht ums Geld., sondern darum Menschen das Leben zu retten. Es ist doch amtlich ,dass immer weniger zum Blutspenden gehen. aus genau den Gründen, die ich aufgezählt habe. Es ist schön von ihnen, dass sie regelmässig Blut spenden. es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten Personen das Leben zu retten. Z.b.. sich zur Stammzellenspende registrieren zulassen.

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