Politik

Ministerpräsident Paasch: „Es wird keinen 5. Minister geben. Punkt!“

Die vier DG-Minister Oliver Paasch, Isabelle Weykmans, Antonios Antoniadis und Harald Mollers (v.l.n.r.). Foto: OD

Oliver Paasch (ProDG), Ministerpräsident der DG, hat am Samstag den Spekulationen über die Schaffung eines 5. Ministers kategorisch ein Ende gesetzt. In einem Kommentar auf der Facebook-Seite des EU-Abgeordneten Pascal Arimont (CSP-EVP) schrieb Paasch: „Es wird keinen 5. Minister geben. Punkt!“

Die Spekulationen waren mit der im Rahmen der Bildung einer neuen Regierungskoalition in der Wallonischen Region in Aussicht gestellten Übertragung weiterer Befugnisse an die DG entstanden.

In einem Interview mit dem Grenz-Echo hatte sich die liberale Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres auf die Frage, ob zusätzliche Kompetenzen nicht zwangsläufig die Tür für einen 5. Minister öffnen, sehr zwiespältig geäußert und damit die Spekulationen erst recht in Gang gebracht.

Die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres (MR/PFF) bei einer Plenarsitzung des Interregionalen Parlamentarier-Rats (IPR) in der Luxemburger Abgeordnetenkammer Anfang Juni 2017.

Es sei „eine sehr delikate Frage“, räumte Baltus-Möres ein und fügte hinzu: „Die Frage nach einem 5. Minister ist zu früh gestellt. Ich kann das als regionale Abgeordnete schwer einschätzen. Ich merke, dass unsere vier Minister gut zu tun haben und nicht Däumchen drehen. Natürlich kommen drei umfassende Kompetenzen hinzu. Die Frage ist berechtigt, wird aber zu früh gestellt.“

Erst müssten Kompetenzen eine nach der anderen übertragen sein, so die PFF-Politikerin weiter: „Wenn die Minister dadurch ein nicht mehr zu bewerkstelligendes Arbeitspensum vor sich haben, werden sie sich schon melden. Dann komme ich darauf gerne noch mal zurück. Es würde in der Kontinuität und in der Effizienz liegen, wenn man es mit vier Ministern weiter versuchen würde.“

Soll also heißen: 5. Minister nicht jetzt, aber vielleicht später…

Die CSP-Opposition reagierte umgehend und erteilte der Erweiterung der DG-Regierung um einen weiteren Minister eine Abfuhr.

Der CSP-Abgeordnete Robert Nelles. Foto: OD

„Wir sagen klar und deutlich: Fünf Minister in der DG, nicht mit uns! Der Ausbau der Autonomie darf nicht dazu genutzt werden, den Regierungsapparat in der DG weiter unnötig aufzublähen. Gerade jetzt muss im Mittelpunkt stehen, den Staat effizient zu gestalten. Das ist ja u.a. auch der Beweggrund zu sagen, dass auf dem Gebiet der DG die Ebene der Provinz keinen Mehrwert hat“, erklären die PDG-Mitglieder Jérôme Franssen und Robert Nelles sowie die Provinzialrätin Nicole De Palmenaer im Namen der CSP.

„Darum wiederholen wir jetzt das, was wir schon vor den Wahlen 2014 immer wieder deutlich gesagt haben: Nein zu einem fünften Minister. Schon vor den letzten Wahlen wurde die Debatte innerhalb der Regierung der DG geführt. Das halten wir für absolut unnötig. Daran ändern auch weitere Kompetenzen nichts“, so die CSP-Vertreter.

Am Samstag dann zog Ministerpräsident Paasch einen Schlussstrich. Den 5. Minister werde es nicht geben, stellte Paasch klar. (cre)

  1. Die DG braucht keine zusätzlichen Kompetenzen, geschweige denn einen fünften Minister. Unsere Politiker bekommen den Hals nicht voll. Was soll dieser Interregionale Parlamentarier-Rat in Luxemburg? Alles nur Scheinbeschäftigung für Leute wie Lambertz, die politiksüchtig sind und es nicht schaffen, sich zur Ruhe zu setzen.

    • Pensionierter Bauer

      Da ich für eine vollwertige Deutschsprachige Region bin , bin ich natürlich auch für eine vergrößerte Regierung im Falle von Kompetenzübertragungen. Was nun die opportunistische CSP angeht; wenn die nochmal in die Regierung der DG kommen sollte, dann werden die sowieso anders handeln als sie heute sagen. Ein wenig schmunzeln musste ich gestern als ich die Aussagen von Eupens ersten Schöffin im BRF hörte, dass sie die Sorge trage in der DG fehle es an Kompetenz für weitere Übertragungen. Klar wenn man sich auf die Kompetenz der ECOLO Partei als Basis bezieht mag es ja stimmen, aber sonst sehe eine solche Aussage als Beleidigung für alle DG Mitmenschen an.

      • Marc Van Houtte

        Dann sollte die DG alle Kompetenzen bekommen und einen Apparat in einer Größenordnung von 1000 und Mehr Leute im Ministerium brauchen die sie aber durch die Einwohner sprich deren Steuern bezahlen sollten. Wetten es geht dann mit weniger Minister oder die Erklären den Leuten in der DG das auf Grund der Autonomie der Spitzensteuersatz bei 80 und Mehr % liegt und der Mindestsatz bei 55 % Liegt. Ende der Stolzen DG

        • @ Marc Van Houtte

          Zum Einen bezahlt die DG ja bereits für diese „Kompetenzen“ Soweit mir bekannt ist geht ein großer Teil des Steueraufkommens nach Lüttich und Namur.
          Dafür bekommen wir prächtig ausgebaute Strassen (Bauzeit 4-7 Jahre, erste Schlaglöcher 3 Wochen nach Fertigstellung) und tiefergelegte Gullideckel.
          Das ewige Genöhle von der Einkommenssteuer geht mir auf den Senkel. Leider konnte ich keine Statistik finden die den Anteuil der Einkommenssteuer am Steueraufkommen in Belgien belegt. In Deutschland liegt er bei 14% Hier wird es nicht viel anders sein.
          Das Hauptaufkommen zahlen die Unternehmen. Leider nur die Kleinen und Mittleren, die Großen versteuern lieber in Steuerparadiesen wie LUX, IRL oder NL.
          Vermutlich könnte man, würden Steuern da fällig wo sie erwirtschaftet werden, die Einkommenssteuer ganz abschaffen.Das hätte aber wahrscheinlich eine Klage von Apple und McDonalds vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zur Folge da diese Konzerne Steuerhinterziehung ja scheinbar für ein Menschenrecht halten.

          • Marc Van Houtte

            Sie kennen unser Land ja immer noch nicht EdiG ( Ist dies etwa Eidgenosse im Generalstab?)
            Sehen sie doch mal ob sie in D eine Zulassungssteuer finden die bis 5000 Euro geht.
            Schauen sie sich mal die KFZ Steuer an da kostet so manch einer 60 € pro Jahr in D und bei uns 400.
            Versicherungen sind ebenfalls extrem viel teurer bei uns bei einen Auto mit Vollkasko reden wir fast um dem Faktor 2 also verschonen sie mich. Wir kennen Übrigens keine Beitragsbemessungsgrenzen also auch in der Sozialen Sicherheit sind wir sehr Teuer.

    • Pensionierter Bauer

      In der Wallonie musst du aber noch die sieben Minister der Gemeinschaft „Fèderation Wallonie-Bruxelles“ dazu rechnen. Im Falle der Übertragung derGesamtheit der Kompetenzen von der Wallonischen Region an die DG, würde die DG eine Geimeinschafts Region.Wahrscheinlich müssten wir dann auch sieben Minister haben.

  2. Réalité

    Fünfter Minister? Wozu? Wofür? Warum? Ist das denn so nötig? Wo bleibt die Realität? Wo ist die Logik? Wer bezahlt den? Ist das so wichtig? Bringt das dem Bürger etwas? Übertreiben wir nicht jetzt schon? So z Bspl einen Gesundheitsminister für gerade mal ganze Zwei Krankenhäuser? Bereits heute arbeitet schon jeder ZEHNTE beim Staat!? Sollte man nicht den ganzen Konstrukt mal unter die Lupe nehmen, und in Frage stellen?
    Fragen, über Fragen?!
    Hei Leute! Kommt mal auf den Boden zurück! Wir haben doch jetzt schon ZEHN höhere Politiker hier am wurschteln!
    Und das auf allen Ebenen!
    Haben die Leute überhaupt durchgehen etwas zu tun!?
    Was kostet das dem Steuerzahler alles!?
    Bringt das der Allgemeinheit überhaupt etwas?!
    Vergleiche in Hülle und Fülle, liebe Politiker!
    Stellt Euch mal allemal die Frage, ist das alles noch normal?
    Ist das in anderen Branchen, Berufe, etwa auch so?
    Nein! Und nochmals Nein!
    Überall wird begrenzt, gespart, entlassen, neu aufgestellt, anders eingeordnet!
    NUR NICHT IN DER POLITIK!
    Da herrscht die SEUCHE: immer mehr, immer grösser, noch mehr Kompetenzen, noch mehr Macht, noch mehr Diäten, mehr an Prämien, äusserst gross und üppige Pensionen, usw usw….!
    Das Volk kann ja bezahlen! Wir diktieren und der Steuerzahler kann blechen!?
    Gross maulen, prahlen, andere in den Sack stecken, JA! Alles schon mal gehabt!

    NUR! EINMAL MUSS ES EIN ENDE HABEN!
    ZUERST MAL EURE VERURSACHTEN SCHULDENBERGE ABTRAGEN, dann könnt ihr nochmals fragen, und planen! ERST DANN!

    • Alfons Van Compernolle

      Du glaubst doch nicht auch nur eine Minute lang, dass unsere heutigen Politiker auch nur ansatzweise ein Interesse daran haben wuerden / koennten durch Selbst(weg)rationalisierung auch nur einen einzigen Cent
      zur Begleichung der von Ihnen verursachten Schuldenberge zu haben ?
      Die haben doch uns als „Melkkuh“ und sie haben damit noch nicht einmal ganz Unrecht, denn wir lassen sie „weiter-so-machen“ in dem wir unsere Stimme, diesen Maerchenerzaehlern auch weiterhin
      geben. Wir haben sie gewaehlt (immer wieder) und somit haben wir auch in einen nicht unerheblichen Masse „MITSCHULD“ ! Eine Kantate von Joh.Seb. Bach lautet “ Wachet auf ruft uns die Stimme“!
      Und wann wachen wir auf ?? Wann bereiten wird diesem Polit-Drama ein Ende??

  3. Hermann Hesse

    Ich bin für 7 Minister und einer eigenen Provinz, falls die Wallonie bezahlt :-D. Ein eigenes Gefängnis und eine Hauptstadt muss her. Für unsere „Region“ wären das tolle Maßnahmen, um der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
    Wir brauchen definitiv einen Verteidigungsminister und eine eigene Armee.

    • Mischutka

      @ Hermann Hesse :
      Hallo … JA, wir brauchen dringend, sehr dringend sogar, eine eigene Armee. Einen eigenen Flughafen. Und einen Weltraumbahnhof. Ein Ausbildungszentrum für Polarforscher. Seit Jahren vermisst man einen in Ostbelgien gebauten Satelliten der die ganze Region überwacht. Wo bitte bleibt die Schwebebahn von Kelmis bis St. Vith ? Sobald das alles realisiert ist, haben wir auch keinen einzigen Arbeitslosen mehr. OK ?
      MfG.

  4. Alfons Van Compernolle

    75.000 Einwohner in Ostbelgien, dass sind etwa 45% der Einwohner eines Stadtteils meiner Heimatstadt Hamburg. Und bei diesen Zahlen in Ost-Belgien, bedarf es einer eigenen Regierung mit 5 Ministern, diversen Gemeinderaeten etc ????? Ein Gesamtgemeinderat, waere nicht nur um einiges Billiger sondern auch denke ich effizienter ,weil mit dem eingesparten Geld fuer diese Miniatur-Regierung sehr viel sinnvolleres und sozialeres bezahlt werden koennte!
    Aber wie das so unter den heutigen Politikern doch so ist, ohne Amt, Mandat,Einfluss,taeglichen Pressemeldungen und den nicht unerheblichen Einnahmen und Nebenverdiensten, wuerden sie zu einem „bedeutungslosen Normalbuerger“ absteigen, mit ihre Bankkonten wuerden ungeahnte Einnahmeverluste erleiden. Sie muessten sogar „ECHTE“ Arbeit suchen, Bewerbungen schreiben, anstatt wie als Politiker ueblich „taeglich“ gutbezahlte Maerchenstunden abhalten.
    Nein, diese heutige Politikerklasse mit uebertragbaren (Posten) Erbschaftsanspruch von Mama und Papa, auf die Kinder, schaffen sich nicht selber ab! Das „OTTO-Normalbuergertum“ wird von dieser Politikerklasse genauso gefuerchtet, wie der Teufel das katholische Weihwasser fuerchtet.

  5. Der Einarmige Bandit aus dem Ourtal

    Dette publique de le Belgique Samedi le5Aout a 14 h 20 ; 458 . 107 . 447 . 824 Euro lire dans Lecho . Jawohl gut gelesen Staatsschulenstand am Heutigen Samstagmittag den 5 August . Diese beträgt VIERHUNDERTACHTUNDFÛNZIG Milliarden Hundertsieben Millionen vierhundertsiebenundvierzig Tausend achthundertvierundzwanzig EURO . Dann will dieses Weservolk noch für einen fünften Minister plädieren . Es müsste doch im Bereiche des möglichen liegen , die Justiz einzuschalten bei dieser hohen Schuldenlast , damit diese diesen Zirkushelden in die Schranken weist , gegebenenfalls kann auch der Europäische Gerichtshof diesem Luxustreiben ein Ende bieten .

  6. Hat die Baltus-Möres überhaupt was zu sagen? Oder wird sie gar Spitzenkandidatin der PFF in Eupen. Baltus ist ja auch kein unbekannter Name in Eupen. Ihre Schwiegermutter sitzt für Ecolo im Stadtrat. Also könnte die neue Mehrheit stehen. Man sollte die Frauen der PFF und der Ecolo nicht unterschätzen. Sie möchten Eupen regieren! Fragt sich nur wo Katrin Jadin bleibt?

  7. sommerloch

    Schönes Sommerloch-Thema. Ich kenn noch ein paar: „Wird Oli P nochmal Papa ?“ – „Hat Balter seine Benzinpumpe denn jetzt umweltgerecht ?“ – „Hat Kattrin Jadin ihren Wohnungsschlüssel verlegt ?“ – „Ist Gerhard Palm jetzt selbstmordgefährdet, weil niemand mehr auf ihn hört ?“ – „Hat Charles Servaty vor Jahren die Schilder bemalt ?“

  8. P Rombach

    Arbeitsbeschaffungsmassnahme „à la sauce OB-Ostbelgistan“: Ministerpöstchen für kleine, lokale Möchtegernpolitiker und ihre Freundchen schaffen. Ist deswegen die Arbeitslosenquote hier etwas niedriger?

  9. Alfons Van Cimpernolle

    Ich bin dafuer, dass wir wieder EU.-weit die Amtssprache der „Hanse“ einfuehren. Von Russland bis Spanien, von Daenemark bis Ijsland, alles was zum Hansebund gehoerte, sprach Plattdeutsch !
    Nur in den Adelshaeusern und Koenigshoefen wurde als Amtssprache „Franzoesisch“ gesprochen.
    English – Deutsch und was es da noch so gab, war in diesen oberen Gefilden (Staatsfuehrung) die Sprache der gewoehnlichen , ungebildeten , unterdrueckten. Het Nederlands in der Zeit der Hanse war das Plattdeutsch, selbst in der Gramatika identisch mit dem Ostfriesischem Platt.
    Bis dann im Verlaufe der Zeit ein paar Uni.-Professoren befanden es wird Zeit zur Veraenderung und dann haben sie reformatorisch VERAENDERT mit den Problemen, wie wir sie heute noch kennen.
    Ich behersche noch das Plattdeutsch ( musste ich damals in der Schule lernen) als Hamburger, gibt es heute auch nicht mehr. Als ich 1979 an der Rijksuniversiteit Gent als hamburger Gaststudent 3 Jahre Physik & Maschienenbau studiert habe, war es noch moeglich in Deutsch / Nederlands / Franzoesisch
    und English sein Studium zu absolvieren. Das gibt es heute schon lange nicht mehr, es wurde Wegrationalisiert mit dem Reformen die nach 1983 durchgefuehrt wurden.
    Ich lobe mir, dass ich ein Hamburger bin, in Hamburg zaehlt nicht was Du bist, welche Sprache Du sprichst, von wo Du kommst, es zaehlt schlicht und einfach nur Dein Charakter ! Und dennoch ist auch Hamburg nicht Fehlerfrei, wie niemand und kein Land Fehlerfrei ist !!

  10. Darf in der Politik eigentlich ein Jeder dumme Sprüche abgeben ?
    Die Möres soll mal richtig arbeitenund nich nur Stuss von sich geben.
    Jeder Normalo schüttelt nur noch den Kopf bei solchen Aussagen !
    Der ganze Sauhaufen in Eupen könnte direkt auf die Hälfte verkleinert werden ,so wären noch viele übrig zum Kaffeekochen !!

    • Tom Jones

      Was soll sie denn machen, wenn sie gefragt wird?
      Gar nicht antworten?
      Oder Lügen?
      Sie hat ihre Meinung gesagt und jetzt haben wir den Salat.
      Ist doch auch schön, wenn sich alle gemeinsam mal richtig aufregen können (über ungelegte Eier).

  11. Kein wunder das hier in Belgien die Wahlpflicht immer mehr ignoriert wird , denn wenn solche Leute in einer Zeit wo unser Land an der Schuldenlast erstickt und am Boden liegt , noch versucht mit weiteren Schandtaten dieses Politmilieu noch mehr zu bereichern . Es täte dieser BM besser zu Gesicht stehen sinnvollere Taten zu verrichten , denn das Volk hat die Nase von solchen Taugenichts gestrichen voll .

    • Pensionierter Bauer

      Dann wird es aber sehr schwer weitere Kompetenzen vernünftig zu verwalten. Nach der Wahl wird der Paasch aber auch anders sprechen, vorausgesetzt er bleibt ein Teil der Regierung. Nur in der Opposition angekommen würde er diese Position beibehalten.

  12. Ekel Alfred

    @ Realite, Sie machen einen grossen Fehler….wenn Sie „LIEBE POLITIKER“ schreiben, fühlen die sich in ihrem Tun und Handeln doch noch bestätigt….man nennt das auch „A…kriechen“….

  13. Zappel B.

    Ein klares und auch notwendiges Wort, Herr Paasch. Ich hoffe, es wird auch wirklich so gehandhabt. Bravo. Mit KHL wäre das jedenfalls nicht so klar dementiert worden. Der hielt damals schon 5 für möglich und angebracht.

    • Dieter Leonard

      Richtig Herr Bosch!
      Die Bevölkerung würde einen weiteren Minister sicher nicht befürworten. Es kann und darf keinen 5. Minister geben.
      Die klare und schnelle Aussage des Ministerpräsidenten zu der von wem auch immer entfachten Diskussion trägt hoffentlich dazu bei, weiteren Spekulationen den Nährboden zu entziehen.
      Weitere widersprüchliche Aktionen, die der Autonomie der Gemeinschaft schaden (Stichwort: Standortmarke Ostbelgien), kann sich die Regierung allerdings auch gar nicht mehr leisten.

      • Pensionierter Bauer

        Vielleicht wird man Regionalkompetenzen ohne zusätzliche Minister stemmen können, aber dann wohl mit deutlich größeren Ministerkabinetten. Ein Problem welches dann entsteht ist dass jeder Minister seine Lieblingskompetenzen haben wird und andere stiefmütterlich bedienen wird. Herr Leonhard, Sie sind mit Sicherheit nicht so naiv, dass Sie glauben solche Brocken wie Raumordnung und Provinzbefugnisse mal eben nebenher behandeln zu können.
        Wissen Sie noch wie leichtfertig einige Verantwortliche in der DG Regierung und Verwaltung damals an die Übernahme des Unterrichts herangegangen sind ? Dies wäre fast in ein haltloses Chaos geendet. Warum sollte die Bevölkerung keinen fünften dulden, wenn es danach wirklich besser wird, werden die ewigen Kritiker, wie ZB mein Freund Réalité, schnell verstummen.

  14. Hermann Hesse

    Ich finde besonders lustig, was versprochen wird seitens der Exekutive und was im Endeffekt dabei praktisch ausgeführt wird, sind selten kohärent. Es gibt genügend Beispiele aktueller Politiker… Jeder kennt den Spruch mit mir wird es keine Steuererhebung geben! Die Euphorie ist groß, dann die Ernüchterung; wir schaffen es doch nicht ohne. Fazit: “ Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr.“

    • @Hermann Hesse: Bitte bitte, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich einen Nicknamen zuzulegen (sogar Programme); aber lassen Sie doch den guten Hesse in Ruhe, der passt noch nicht mal zu Ihnen.

  15. Fußball Eupen

    Wer Bitteschön hat den über Nacht den Vierten Ministerposten ins Leben gerufen ? Das war damals doch der Posten von Herr Paach ! Das Staatsgeflech muss kleiner werden …

    • Réalité

      Konnte nur der Edi gewesen sein „Fussball Eupen“! Der gute Mann will immer mehr der Eliten einbinden! Schon damals war er ein Förderer des „Vielpolitikismus“ in Eastbelgium!?_?

      • @ Réalité

        …. und wieder ein Zeichen Ihrer Unwissenheit und Dummheit, zu dieser Zeit war ich noch gar nicht hier. Also hören Sie bitte endlich auf mich dauern in Ihren geistigen Dünnschiss hineinzuziehen.

      • LosKotzos

        Von Ihnen bekommt man entweder gar kein Statement oder ein dummes Kommentar, Réalité.
        Anstatt immer wieder Tatsachen aus dem Schaukelstuhl raus zu kommentieren könnten sie doch mal versuchen sich an der eigenen Nase zu packen.
        Ich hege die Hoffnung das Sie nicht beratungsresistent sind.
        Schauen Sie sich doch mal dieses Video an und versuchen mal einige Lehren aus Begebenheiten zu ziehen die Sie niemals ändern können.
        Sprich, nicht die Politik und das Kapital ist das Problem sondern der Mensch.
        https://youtu.be/OzXlJMtSOxg

      • Alemannia4ever

        Die Blauen haben den ungeliebten 4. Minister 2004 genommen bzw. aufs Auge gedrückt bekommen. Und die Blau-Orangen haben ihn gerne an sich gerissen in 2009. Und sie haben ihn noch immer.

      • Nur so zur Information ; Bevor das Steueramt seinen Dienst in St-Vith aufgenommen hat , wurden die Selbständigen Unternehmer hier aus unserer Gegend vom Kontrollamt Vielsalm kontrolliert . Diese Kontrolleuren warfen einen Blick in die Buchführung und schon war es gelaufen , ohne Problemen wurde sich nach einem guten Schnaps verabschiedet . Was sich Heute abspielt mit diesen Kontrolleuren , dazu schweigt man am besten , man sieht es ja wie ein Selbständiger nach dem andern nach Luxemburg übersiedelt .

      • Réalité

        Was für ein Blödsinn, Stimmt NICHT so! Wenn der deutschsprachige Minister in Eupen angesiedelt wäre, für uns zuständig, Personal von hier usw, warum wäre das nicht machbar!?_?_So ein Quatsch, als wenn das nicht zu machen wäre? Immerhin billiger und genau so effizient als den ganzen Zenober in Eupen auf zu bauen! Parlamentspräses und das ganze darunter, all das wäre gespart geblieben, plus natürlich die drei anderen Minister, und viel vom Anhang.
        Ein Minister für uns 70.000 wäre vollkommen genug gewesen!

          • Réalité

            Ja Nurso! Das wäre ALLEMAL GENUG! Wo in der ganzen Welt gibt es noch so viele Minister wie hier bei uns!?_?_? Nirgendwo! Der Edi will noch aufstocken! Sie sind sein Sprachrohr!?_?
            Wem nützt das was!? Nur den Ministern! Nicht den Bürgern!
            Unfähig! Unrentabel! Unnütz! Unmöglich! Unsinn!
            Alles abschaffen , und Neubeginn! Mit Einem EINZIGEN, aber richtigen! Es kommt auf die Qualität an, nicht auf die Quantität!
            Sehen Sie unsern gewaltigen Schuldenberg! Einer alleine hätte den niemals so hoch gemacht!?

  16. Lanquätsch

    Ach, OPi, es hieß doch auch „Niemals ein 4. Minister“. Dafür kam eine MIniSTerin. Wie Putin mal sagte, „Geheimdienstler sind nichts im Vergleich zu Politikern“, und meinte natürlich das Geschwafel, die Lügen. Da!

  17. Ekel Alfred

    @ Felicien, z. Zt. als wir nur einen Bezirkskommissar für Eupen-Malmedy-St.Vith hatten lief alles bestens….die Leute waren zufrieden…..es gab keine Kritik zu üben wegen unnötiger Geldausgaben (Ministergehälter, Verwaltungsausgaben u. a.)….und, wie Sie richtig schreiben, konnte man mit den Steuerkontrolleuren einig werden, sogar ein richtiger Deal war da noch machbar….schade eigentlich, alles vorbei….

  18. DG Ministerplage

    Die Wallonie hat 7 Minister fuer 3.500.000 Einwohner, die DG bekommt den Hals nicht voll mit 4 Minister + ein paar Hundert Angestellte fuer nur 70.000 Einwohner. Wer bezahlt’s ?der kleine Buerger.
    Wir brauchen keine DG

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