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Laschet kann nicht verstehen, weshalb der Aufstieg der Alemannia nicht in der Innenstadt gefeiert wird

Anlässlich des letzten Spiels der Alemannia gegen Velbert, das mit einem 2:0-Sieg der Schwarz-Gelben endete, wurde der Meister der Regionalliga West geehrt. Foto: Colin Kraft

AKTIALISIERT – Armin Laschet übt in der Debatte um die Aufstiegsfeier des künftigen Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen heftige Kritik an der Aachener Verwaltung und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Der Aachener CDU-Bundestagsabgeordnete kann nicht nachvollziehen, dass die Aufstiegsfeier nicht zentral in der Aachener Innenstadt stattfindet.

Die offizielle Aufstiegsfeier von Alemannia Aachen soll am Samstag, 25. Mai, ab 17 Uhr auf dem Vorplatz des Tivoli über die Bühne gehen. Nach intensiven und einvernehmlichen Gesprächen mit der Stadt Aachen habe sich diese Variante offenbar als die beste Option erwiesen, meldet der künftige Drittligist auf seiner Internetseite.

Die Mannschaft wird am Samstag nach dem Finale des Mittelrhein-Pokals, das die Schwarz-Gelben um 13.45 Uhr im Kölner Sportpark Höhenberg gegen den Bonner SC bestreiten, zur großen Feier zum Tivoli an der Krefelder Straße zurückkehren. Dort erwartet die Fans ein buntes Fest mit Musik, Imbiss- und Getränkewagen. Es ist Platz für viele Tausend Gäste. Der Eintritt ist kostenlos. Die Mannschaft wird dort ab 18.30 Uhr erwartet.

26.09.2021, Berlin: Der Aachener Bundestagsabgeordnete Armin Laschet (CDU). Foto: Michael Kappeler/dpa

Laschet geht es bei seiner Kritik vor allem um „das Aachen-Gefühl“, das die Verantwortlichen der Stadt sträflich vernachlässigen würden. Das „Aachen-Gefühl“ empfinde man „zwischen Dom und Rathaus“. „Hier schlagen Herz und Seele unserer Stadt, hier ist Heimat, die Zusammenhalt stiftet“, sagte der 63-Jährige gegenüber der Aachener Zeitung. „Eigentlich müssten sich Rat, Beigeordnete und Oberbürgermeisterin an die Spitze des Aachen-Gefühls stellen. Wenn die Alemannia am Tivoli feiern wollen würde, müssten sie rufen: Nein, kommt zum Rathaus! Feiert mit allen Aachenern! Ihr stärkt unser Aachen-Gefühl!“ Stattdessen aber gebe es nur „Bedenken, Bedenken, Bedenken“.

„Eine zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Feier auf dem Aachener Markplatz am Sonntag hätte erhebliche organisatorische und sicherheitstechnische Auflagen und Herausforderungen mit sich gebracht. Die Kosten dafür wären immens gewesen“, rechtfertigtSascha Eller, Geschäftsführer von Alemannia Aachen, die Verlegung der Aufstiegs von der Innenstadt zum Vorplatz des Tivoli-Stadions. Die Abstimmungsgespräche mit der Stadt Aachen im Rathaus seien sehr konstruktiv und positiv verlaufen, betont er. „Alemannia will eine ausgelassene Party feiern.“ (cre)

7 Antworten auf “Laschet kann nicht verstehen, weshalb der Aufstieg der Alemannia nicht in der Innenstadt gefeiert wird”

  1. Wer hätte das gedacht , als Fan der KASE ist man neidisch und erfreut zugleich , grandios das Stadion , die vielen Zuschauer , ohne Hauptsponsor ,die Arbeit der Stadt Aachen , die Anstrengungen der Verantwortlichen , der Verein war vor drei Jahren fast bankrott , mit Spieler aus der Region, , das ist erstaunlich , das spielerische Niveau höher als das der KASE , jeder Aachener hat mitgeholfen ,bemerkenswert.

  2. Osteuropa

    Ich war heute auf dem Tivoli – Zuschauer 29.500 – super – Spiel gegen Absteiger Velbert grottenschlecht…. kann vorkommen -es geht um NICHTS – die Alemania Spieler aus der Region……… –
    Blödsinn …. bitte die offiziellen Alemannia Homepage ansehen – das spielerische Niveau höher als das der KASE !!!!!!!!! Witzbold…. habe ich heute gesehen….. Sie bestimmt auch… oder ?? dann von mir alles Gute für kommendes Jahr in der 3ten Liga – ein KAS ( +/- Alemania ) Fan

  3. Peter Müller

    Ich habe mal recherchiert Osteuropa. Ich muss ihnen wiedersprechen. Schon alleine heute standen im Kader 6 Spieler, die aus der Jugend von Aachen kommen, oder schon mal da gespielt haben. Alle sind deutsche Spieler,( ausser einer) die in Deutschland spielen. Was heisst Region ? In Deutschland ist das Köln , Essen, Oberhausen, Koblenz. Die Jugendarbeit ist schon sehr gut in Aachen, wenn man sieht wer da so alles gespielt hat, und es zu etwas gebracht hat.
    Mit den Zuschauern haben sie Recht.
    Mit der Spielstârke auch, bis heute. Ich glaube das zwischen der 3. Liga in Deutschland und der Belgischen 2. Liga keinen Unterschied gibt.
    Auch von mir alles gute für die zwei Mannschaften.

  4. Damals der Aufstieg in die 1.Liga,das war noch echt ein Ding.Abendspiel,Aufstieg,die Fans legten die Krefelderstrasse lahm,die Mannschaft erschien auf der Fussgängerüberführung,anschliessend Fanzug unter Führung der Ultras in die Altstadt und Feier bis am Morgen mitten in der Woche.Wenn ich denn schon höre,“Zu teuer“ ,“Aus Sicherheitsgründen nicht machbar“.Für jeden anderen Mist ist Geld da.

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