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Remis-Spitzenreiter AS Eupen heute gegen Charleroi – Mouscron und Waasland gewinnen ihr Nachholspiel

Spieler der AS Eupen freuen sich mit Smail Prevljak (2.v.l.) über dessen Treffer zum 1:1 bei Standard Lüttich. Foto: Belga

Bereits an diesem Freitagabend empfängt die AS Eupen die Mannschaft von Sporting Charleroi. Kein anderer belgischer Erstligist hat in dieser Saison bisher so oft den Platz weder als Sieger noch als Verlierer verlassen wie Eupen.

Das ist auch der Grund, weshalb die Schwarz-Weißen nicht ohne Abstiegssorgen spielen können, zumal Mouscron und Waasland-Beveren in dieser Woche ihr Nachholspiel gewonnen haben.

Der Tabellenvorletzte Waasland-Beveren besiegte am Dienstag den KV Ostende 2:0, während der Tabellenletzte Excel Mouscron am Mittwoch überraschend auswärts bei Cercle Brügge 2:1 gewinnen konnte.

Ein Bild aus der letzten Saison: Charlerois Marco Ilaimaharitra (l) und Eupens Flavio Chiampichetti (r) kämpfen um den Ball. Am Freitagabend ist Charleroi erneut in Eupen zu Gast. Foto: Belga

Die AS Eupen , die an diesem Freitagabend um 20.45 Uhr gegen Charleroi den 14. Spieltag der Jupiler Pro League eröffnet, hat jetzt 5 Punkte Vorsprung auf Waasland-Beveren und 7 Zähler auf Excel Mouscron, das allerdings ein Spiel weniger bestritten hat.

Zur Erinnerung: In diesem Jahr steigt der Letzte direkt in die Division 1B ab, während der Vorletzte am Ende der klassischen Phase der Meisterschaft zwei Relegationsspiele gegen den Zweiten der 1B bestreiten muss, um die Klasse zu halten.

Das im Nachhinein unglückliche und ärgerliche Unentschieden bei Standard Lüttich war bereits die siebte Punkteteilung der AS in den ersten 12 Spielen. Eupen ist damit Remis-Spitzenreiter. Nur zwei Mal gab es einen Eupener Sieg.

Mit 13 Toren in 12 Spielen zweitschwächster Sturm der Liga

Das größte Problem ist die schwache Offensive. Mit lediglich 13 erzielten Treffern in 12 Begegnungen hat Eupen den zweitschwächsten Sturm der Liga nach Mouscron. Die AS ist auf eigenem Platz (5 Punkte) weniger erfolgreich als auswärts (8 Punkte).

Die Schwarz-Weißen haben jetzt drei schwere Spiele vor sich, denn nach der Begegnung von diesem Freitag gegen Charleroi treffen sie am Donnerstag, 3. Dezember, um 17 Uhr (!) in einem Nachholspiel auf den KV Mechelen, bevor sie am Sonntag, 6. Dezember, um 16 Uhr bei Beerschot, der derzeit stärksten Heimmannschaft der Jupiler Pro League (18 Punkte in 7 Spielen), antreten müssen.

Heute Abend gegen die „Carolos“, die zuletzt schwächelten, muss AS-Trainer Beñat San José auf Benoît Poulain, Mamadou Koné und Emmanuel Sowah verzichten. (cre)

HINWEIS – Das Spiel zwischen der AS Eupen und Sporting Charleroi beginnt an diesem Freitag um 20.45 Uhr. Liveübertragung im Fernsehen auf Eleven Sports Pro League (zu empfangen auf Proximus-TV, Kanal 111, VOO oder Orange). Spielbericht beim Schlusspfiff gegen 22.35 Uhr hier auf „Ostbelgien Direkt“.

14 Antworten auf “Remis-Spitzenreiter AS Eupen heute gegen Charleroi – Mouscron und Waasland gewinnen ihr Nachholspiel”

  1. Ja sollte die Eupen gg Charleroi, in Beerschot auch nicht gewinnen, dann sind sie tatsächlich als Bescherung des Jahresendes im Abstiegskampf angekommen.
    Zudem war die Hinrunde spielerisch ganz in Ordnung aber was unterm Strich zählt sind die Punkte und da hat die AS sehr schlecht abgeschnitten und performt.
    Wenn Trainer und Spieler dann immer zu von Top 8 reden (Ja manche sogar von Top 4-5) und beste Saison der Geschichte, ja dann hat man bis jetzt unterm Strich zuwenig gezeigt. Bislang bin ich der Resultate geschuldet zumindest sehr enttäuscht. Dazu darf man eh nicht ins Stadion. Kurzum eine Saison zum vergessen

  2. Propaganda

    Wie kann man mit so einem guten Kader so schlecht in der Tabelle stehen ? Traurig das man jetzt schon wieder im Abstiegskampf verwickelt ist. Mit einem guten Trainer wäre das Wort Abstiegskampf kein Thema. Hoffentlich wird der Vorstand bald eine richtige Entscheidung treffen und einen Trainer verpflichten der was von Spielsystem versteht und ein Spiel auch während der 90 Minuten positiv beeinflussen kann. Mit diesem Trainer wird es wieder eine Zittersaison und das mit diesem tollen Kader.

  3. Noch gibt es keinen Grund, vom Abstiegsgespenst zu reden. Die AS hat den Kader, um in den Top 8 zu landen. Natürlich muss sie dafür mehr Tore machen. Alles andere stimmt. Ich bin optimistisch, dass ihr das gelingen wird. Der Knoten wird bald platzen. Wir haben super Stürmer. Ihre Stunde wird bald schlagen.

    • Supporter

      Das Problem von Beck ist, dass es auf den Außenbahnen bessere Spieler gibt.
      Das System, dass der Trainer spielt, also ein 3-5-2 mit Spielern, die sich sowohl offensiv als defensiv einsetzen ist zwar theoretisch gut für Beck, aber mit Miangue hat man einen Spieler, der defensiv stärker ist und auch physisch besser gegenhalten kann. Außerdem hat man noch Spieler wie Schouterden und Andriano, die die Positionen bekleieden können sowie offensivere Alternativen wie Ndri oder Baby. Bei Beck muss auch dazu gesagt werden, dass er als absolute Führungsfigur (vgl. Garcia) geholt wurde und diese Verantwortung nie ausführen konnte. Spieler wie Schouterden, Amat oder selbst Menno Koch nehmen die Leaderrolle viel stärker an.

      Dem Trainer kann man meiner Meinung nach nur bedingt etwas vorwerfen. Alle Beobachter sind sich einige, dass Eupen einen sehr guten Fußball spielt, nur fehlen halt die Tore. Letzte Woche verliert man 2 Punkte durch einen Mangel an Abgeklärtheit und Erfahrung bei manchen Spielern. Die Umstellungen der letzten Woche waren in meinen Augen auch sehr gut. Adriano im Mitelfeld und die Rückkehr Schouterdens hatten definitiv einen positiven Effekt (auch wenn Cools da wohl das Bauernopfer geworden ist). Außerdem hat man jetzt wo Baby (den ich für den Neuzugang mit dem größten Mehrwert für die Mannschaft halte) wieder fit ist, eine weitere Waffe. Ein Spielertyp wie Mamdou Fall, der Schnelligkeit mitbringt und Gegner bindet.
      Für heute Abend hoffe ich demnach auf ein zentrales Mittelfeld bestehend aus Adriano und Peeters als 8er und Musona davor auf der 10. Mit Schouterden und Miangue auf den Außen und Prevljak und Ngoy vorne wäre man da gut aufgestellt. Hinten muss dann geschaut werden, wie der Ausfall Poulains kompensiert wird. Hier hat mich Agbadou in den letzten Spielen positiv überrascht (auch wenn er noch jung und unerfahren ist).

      Die Kritik momentan erinnert mich sehr stark an die Kritik an Jordi Condom als Trainer. Die Spielweise ist gut, aber die Punkte fehlen. Allerdings gibt’s den Unterschied, dass San José als Trainer schon einiges an Erfolgen vorzuweisen hat.

  4. Die 2 letzte Wochen wird schneller über die Flügel gespielt, was die gegnerische Abwehr auseinander reisst, also mehr Torchancen. Baby hat mir vor 2 Wochen sehr imponiert. Ab dem Moment wo er eingewechselt wurde kam endlich Schnelligkeit im Spiel. Das glaube ich hat der Trainer auch gemerkt
    ( hätte er als Profi eigentlich viel früher erkennen müssen ).
    Jetzt wo Schouterden auf der anderen Seite Tempo reinbringt und N’Dri auch wieder im Kader war, kriegt die gegnerische Abwehr mehr Druck und wir auch interessante Freistösse.

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