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3:2 gegen Rupel Boom (nach 0:2): AS schrammt an Blamage vorbei

Der zum Start der zweiten Halbzeit eingewechselte Mbaye Leye (Nr. 9) erzielte gegen Rupel Boom per Freistoß das 3:2 für die AS Eupen - für den Senegalesen schon der vierte Treffer im fünften Spiel. Foto: Belga

Die AS Eupen hat sich am Mittwoch im Landespokal selbst einen Schrecken eingejagt: Die Schwarz-Weißen besiegten Viertligist Rupel Boom mit 3:2, nachdem sie nach weniger als einer halben Stunde mit 0:2 im Rückstand gelegen hatten.

AS-Trainer Jordi Condom wollte einerseits einige Spieler im Hinblick auf die Begegnung  vom kommenden Samstag in Mouscron schonen, andererseits anderen Profis aus seinem Kader, die bisher nicht oder nur ganz selten zum Einsatz gekommen waren, Spielpraxis gönnen.

Wie schon in der letzten Saison stand Ersatztorhüter Babacar Niasse im Pokal im Eupener Tor. Mbaye Leye und Akram Afif saßen zunächst auf der Bank. Dafür erhielten Spieler wie Alessio Castro Montes, Silas Gnaka, Odeni George und Moussa Diallo eine Bewährungschance.

Babacar Niasse hütete gegen Rupel Boom das Eupener Tor. Foto: Belga

Daraus ergab sich folgende Eupener Startelf: Niasse – Wague, Valiente, Blondelle, Gnaka – George – Castro Montes, Schouterden – Garcia – M. Diallo, Verdier.

Die Gäste aus Boom träumten von einer Wiederholung des Erfolgs von 2011, als sie im Landespokal das Viertelfinale erreicht und auf dem Weg dorthin Erstligist OH Löwen und sogar keinen Geringeren als Rekordmeister RSC Anderlecht aus dem Wettbewerb geworfen hatten.

Und das Spiel in Eupen hätte für Rupel Boom nicht besser starten können, denn bereits in der 3. Minute ging der Viertligist auswärts beim Halbfinalisten der letzten Saison durch Van Hoof in Führung. Kurz zuvor hatte auf der Gegenseite Diallo einen Pfostentreffer.

Was war denn da los?

Wer glaubte, dass die Eupener diesen vermeintlichen Fauxpas so schnell wie möglich ausbügeln würden, wurde 25 Minuten später eines Besseren belehrt, denn in der 28. Minute legten die Gäste noch einen drauf und erhöhten auf 0:2 durch Put. Was war denn da los?

„AS Eupen: Blamage gegen Viertligist unbedingt verhindern“, lautete der Titel des hier auf „Ostbelgien Direkt“ veröffentlichten Vorberichts. Nun, eine Blamage (aus Sicht der AS Eupen) bzw. eine Sensation (aus Sicht der Gäste) lag nach einer halben Stunde Spielzeit in der Luft.

Nils Schouterden erzielte kurz vor dem Pausenpfiff den 2:2-Ausgleich. Foto: Belga

Die Schwarz-Weißen mussten unbedingt offensiver spielen, als sie dies bis dahin gemacht hatten.

In der 37. Minute kam in den Reihen der Gastgeber wieder Hoffnung auf, als Verdier auf 1:2 verkürzte. Dem nicht genug: Noch vor dem Pausenpfiff gelang den Eupenern noch der 2:2-Ausgleich durch Schouterden. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Halbzeitpfiff.

Eines war zu diesem Zeitpunkt bereits klar: Auch gegen den Viertligisten Rupel Boom würde es der AS Eupen nicht gelingen, ohne Gegentor zu bleiben!

Die Eupener Spieler kehrten nach der Halbzeitpause mit dem festen Willen auf den Platz zurück, sich diesmal nicht überrumpeln zu lassen wie zu Beginn des ersten Durchgangs. Moussa Diallo hatte wieder Pech, denn erneut traf der ehemalige Kelmiser nur den Pfosten.

Allgemeines Aufatmen in der 52. Minute: Der zum Start der zweiten Hälfte für Verdier eingewechselte Leye brachte die AS per Freistoß in Führung. Für den Senegalesen war dies bereits der vierte Treffer im fünften Pflichtspiel mit den Schwarz-Weißen.

Gut 20 Minuten vor dem Ende traf Leye wieder ins Schwarze, doch diesmal wurde das Tor wegen Abseits aberkannt.

Die AS war zwar in der Schlussphase bemüht, sich mit einem vierten Treffer abzusetzen, jedoch gelang ihr dies nicht. Am Ende waren die Schwarz-Weißen heilfroh, dass es beim 3:2-Sieg blieb. Fast wäre Eupen am Donnerstag auf den Sportseiten der belgischen Inlandspresse (und bei einigen Zeitungen sogar auf der Titelseite) zur Lachnummer geworden.

Mund abputzen und weiter geht’s – nach Mouscron… (cre)

  1. Spielerisch wieder mehr Gewürge als was anderes. Schrecklich zum Teil. Ein Viertligist ! hat uns lang den Schneid abgekauft. 2 Gegentore daheim sagen ja alles. Leye rettet eine ganz schwache AS, die glaub ich noch 3 Tore aberkannt bekam. Zurecht. Diallo hätte i eins gegönnt. Und Niasse bewies wieder eindrucksvoll dass er nicht ins Tor gehört. Haarsträubende Fehler und das 0-2 schon durch fallen beim Abschlag grandios eingeleitet und dann noch den harmlosen Torschuss nicht gehalten. Pfff ja leider muss ich es wiederholen, diese AS überzeugt mich weiterhin überhaupt nicht. Ganz schwach

  2. Nur ein paar Sachen :

    Keinen guten Keeper
    Unsichere Abwehr
    Wackelndes Mittelfeld
    Keinen Knippser

    Und das schlimmste : einen grottenschlechten Trainer sowie unfähiges Management !

    Resultat : bitte Absteigen !!

    Danke

  3. AS-FAN-KELMIS

    Nur 6 Kommentare bisher ?? Liegen die Knotterer etwa alle in der Sonne ?? Zum Spiel,naja ,konnte auch 10-3 enden.Und 565 Zuschauer ?? Die wahren Fans wahren unter sich.LG. an alle und bis bald ihr Knotterpôtte…

    • @Jango: Brügge nicht besser ausgesehen? Jetzt schreiben Sie totalen Unsinn. Brügge hat bei Zweitligist Roeselare 5:1 (!!!) gewonnen. In Buchstaben: Fünf zu Eins. Es stimmt, dass Anderlecht auch nur 1:0 gewonnen hat, aber auswärts bei Zweitligist Westerlo und nicht auf eigenem Platz gegen einen Viertligist.

  4. Eupenerin

    Ich stimme dem Boah-Ne zu wenn der Lambertzprinnte und der angebliche Fan von der AS nix hören wil warum lest ihr es denn ,jeder darf seine Meinung hier sagen also was wollt ihr überhaupt 😡😂😂😉😂

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