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0:0 – AS Eupen gelingt nach heroischem Kampf eine Sensation auswärts beim Spitzenreiter FC Brügge

Eupens Yuta Toyokawa (Bildmitte) wirft sich mit seinem ganzen Körper in den Ball bei einem Schuss des Brügger Spielers Mats Rits (26). Foto: OD

Der AS Eupen ist am Freitag auswärts beim FC Brügge, wo sie zuvor immer verloren hatte, nach einem heroischen Kampf ein Unentschieden und damit eine Sensation gelungen. Die Schwarz-Weißen erkämpften beim Favoriten ein 0:0.

Wie schon im Vorbericht betont, hatte die AS Eupen in diesem Spiel im Jan-Breydel-Stadion so gut wie keine Chance, auch nur einen Punkt zu gewinnen. Alles andere als eine Eupener Niederlage wäre eine Sensation, so der Tenor vor Spielbeginn.

Nach einem Bombenstart in der Meisterschaft mit 9:0-Punkten und der Qualifikation für die Playoffs in der Champions League herrschte vor dem Anpfiff totale Euphorie beim FC Brügge, der momentan stärksten Mannschaft des Landes.

Eupens Rechtsverteidiger Andreas Beck. Foto: OD

Während beim Gastgeber der Ivorer Simon Deli verletzungsbedingt ausfiel und Spielmacher Ruud Vormer sowie der Ex-Eupener Clinton Mata im Hinblick auf die Partie in Linz am Dienstag zunächst geschont wurden, entschied sich AS-Trainer Beñat San José für folgende Startelf: De Wolf – Beck, Koch, Amat, Blondelle – Gnaka, Marreh, Cools, Lazare – Bautista, Toyokawa.

Es dauerte 10 Minuten, ehe die natürlich von Beginn an dominierenden Brügger ihre erste Torchance hatten bei einem Kopfball von Dennis, der aber hoch übers Tor von De Wolf ging.

In der 16. Minute drang Tau gefährlich in den Eupener Strafraum, wurde aber zum Glück von Lazare robust, aber regelkonform verdrängt.

Brügges Trainer Philippe Clement hatte vor dem Spiel erklärt, seine Spieler müssten in so einem Spiel geduldig bleiben. Und Geduld sollten die Spieler des FC Brügge tatsächlich brauchen.

Jon Bautista hatte in der Offensive in Brügge einen schweren Stand. Fast wäre ihm sogar das „Tor des Monats“ gelungen. Foto: OD

In der 23. Minute gab es eine Minute Applaus, wie bei jedem Heimspiel des FC Brügge üblich, für den am 8. Mai 2008 tödlich verunglückten Stürmer François Sterchele, der beim FC Brügge die Rückennummer 23 hatte und übrigens zuvor auch beim RFC Union Kelmis gespielt hatte.

Die erste halbe Stunde konnte Eupen unbeschadet überstehen. Es war zwar eine einseitige Angelegenheit, aber AS-Torhüter De Wolf war bis dahin nicht ein einziges Mal in Bedrängnis geraten.

In der 35. Minute sorgte hingegen Eupen für Gefahr im Strafraum von Mignolet durch Toyokawa auf Zuspiel von Cools.

Dominanz des FC Brügge war ziemlich steril

Die Eupener Mannschaft stand sehr gut. Indes lief bei Brügge längst nicht alles rund. Steckte den Gastgebern noch die anstrengende Reise nach Kiew in den Knochen? Oder waren sie in Gedanken schon beim Spiel in Linz am Dienstag? Brügge hatte zwar knapp 70 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit, aber die Dominanz des Favoriten war ziemlich steril.

Die letzte Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Eupen mit einem Freistoß von Toyokawa, der knapp übers Tor von Mignolet ging. 0:0 der Pausenstand – für Eupen aller Ehren wert.

In der Pause reagierte Brügges Trainer Clement mit einem Doppelwechsel: Vormer kam für Schrijvers und Clinton Mata für Mechele.

Brügge gab jetzt Gas. In der 53. Minute reklamierte das Publikum einen Foulelfmeter für Brügge nach einem robusten Einsatz von Koch gegen Vormer. Die Brügger Zuschauer sind dafür bekannt, dass sie den Schiedsrichter ständig unter Druck setzen, was aber in dieser Szene womöglich sogar nachvollziehbar war, denn der Rempler von Koch gegen Vormer war schon grenzwertig.

Der Trainer der AS Eupen, Beñat San José. Foto: OD

Eupen blieb indes nicht untätig. Bei einem Schuss von Lazare musste sich Mignolet lang machen, um den Ball zur Ecke abzuwehren.

Die AS kam zu einigen gefährlichen Angriffen durch Lazare, Toyokawa und den eingewechselten Schouterden. In der 75. Minute wäre Bautista sogar bei einem Schuss von der Mittellinie aus fast das „Tor des Monats“ gelungen, doch der Ball ging neben das Tor von Mignolet.

Knapp eine Viertelstunde vor Schluss stand es noch immer 0:0 – wer hätte das vor Spielbeginn gedacht? Brügge lief jetzt die Zeit davon und versuchte es in der Schlussphase mit der Brechstange. Vor allem gingen die meisten Brügger Schüsse neben oder über das Tor von De Wolf.

Nach dem Ende der regulären Spielzeit stand es immer noch 0:0. Ein Freistoß von Vanaken ging knapp daneben. Das Publikum wurde zunehmend nervös. Bei einigen Spielern des FC Brügge lagen die Nerven blank. Vanaken und Vormer sahen Gelb.

Trotz mehr als 6 Minuten Nachspielzeit blieb es beim 0:0. Die AS Eupen erkämpfte mit Bravour ihren zweiten Punkt. In einer Woche steht in Mouscron ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

34 Antworten auf “0:0 – AS Eupen gelingt nach heroischem Kampf eine Sensation auswärts beim Spitzenreiter FC Brügge”

  1. Sehr gut defensiv gestanden. Richtig dicke Chancen hatte Brügge kaum. Hinten alle den Mann gestanden. Amat aber enorm stark. Nix nervös oder unsicher. De Wolf richtig guter Rückhalt. Auch Blondelle und Gnaka wesentlich besser.
    Vor der Abwehr Marreh und Cools richtig fies für den Gegner. Lazare auch ne Klasse besser als letzte Woche.
    Toyo mit 2 Lungen,Bautista mit deren 3. Wie der flämische Komentator fand ich auch Bautista beeindruckend in Laufarbeit, stören und Ball clever halten um den andren Zeit zum durchatmen zu ermöglichen. Und fast einem Traumtor aus 40m.
    Und Schouterden kam bombig rein. Versteh ich nicht, dass er nicht mehr spielt.
    Endlich gutes Konzept gehabt, dass Mut macht
    Jetzt muss nur mal ein Sieg gelingen. Aber 1 Punkt gegen die A Elf Brügges macht trotzdem stolz. Geht doch!

  2. Heroischer Kampf? Naja Eupen hatte die klareren Torchancen. In der ersten Halbzei 2 – 3 Torschüsse für Eupen. In der 2. Halbzeit noch eine klare Torchance für Schouterden. Eupen hat heute 2 Punkte verloren… aber froh sind wir haben 1Punkt geholt

  3. Erste taktische Spiel welches man so nennen kann seit Jahren! Wirklich alles richtig gemacht! Früh gestört, die anderen nicht zum Zug kommen lassen sodass der Gegner nervös wurde. Und dann super gekontert. Brügge hat nur laut Statistik 1 Torschuss gehabt, wir dagegen 4. Man kann sagen dass De Wolf einen ruhigen Abend hatte! Und das gegen Brügge auswärts. Weiter so

  4. peterMüller

    Ja, geht doch. Trainer gut, Mannschaft gut.
    und, haben die Jungs auch gespielt ?
    — Neuling
    16/08/2019 15:34
    Wenn Gnaka und Lazare in der Startelf sind ist das Schützenfest Eröffnet und Eupen würde besser das Tor zu Nageln

  5. Eupenerin

    Das war ein Klasse Spiel Wahnsinn, gegen den 1. also da war nichts aus zu setzen.,Wurde Zeit das der arme Yuta ausgewechselt wurde ,de läuft für 2 auch Lazarre war heute sehr gut hoffe nur das es so weitergeht .Gegen Moucrons wird auch noch schwer ,aber heute hat es uns gefreut. Noch mal richtig Fussbal zu sehen ,weiter so bitte ⚽️⚽️

  6. Bereits beim letzten Heimspiel waren gute Ansütze zu erkennen. Nun hat die AS prima abgeliefert. Das Spiel hat Spaß gemacht und ich freue mich auf mehr. Die Mannschaft hat herausragend gekämpft. Gratulation!

    Bemerkenswert: Wo sind all die destruktiven Berufsmeckerer, die bei den letzten Spielen kräftig abgerotzt haben? Wo sind die Propheten des Untergangs der AS?

    ❤AS4Ever❤

    • Unbedarft

      „Bemerkenswert: Wo sind all die destruktiven Berufsmeckerer, die bei den letzten Spielen kräftig abgerotzt haben? Wo sind die Propheten des Untergangs der AS?“

      Jetzt gibt die unbedarfte Göttin auch noch Kommentare zum Fußball ab!

  7. Ghostrider

    Sehr gute Leistung gezeigt. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ! Jetzt muss man so weitermachen und in Mouscron nicht verlieren sonst ist gegen St Truiden beim nächsten Heimspiel schon wieder Druck auf dem Kessel.

  8. Viele Fans?

    Da dachte ich schon: heute morgen quillt das OD über von Fans und Kommentaren über die Heldentat!? Aber, grosse Endtäuschung und weit gefehlt. Nur ein kümmerliches Dutzend. Viel Wind, aber dahinter!?
    …….lange Nichts.

  9. Piersoul Rudi

    Schon merkwürdig das niemand dem für FC Brugge „nicht gegebenen 11-Meter“ in seinen Kommentar erwähnt.
    Wäre es umgekehrt…
    So sieht man mal…“mal für, mal gegen einem“…
    MfG.

    • Ostbelgien Direkt

      @Piersoul Rudi, im Bericht wird die Szene schon erwähnt:

      „In der 53. Minute reklamierte das Publikum einen Foulelfmeter für Brügge nach einem robusten Einsatz von Koch gegen Vormer. Die Brügger Zuschauer sind dafür bekannt, dass sie den Schiedsrichter ständig unter Druck setzen, was aber in dieser Szene womöglich sogar nachvollziehbar war, denn der Rempler von Koch gegen Vormer war schon grenzwertig.„

  10. Die Brugge Supporter sprechen von Antifussball, dass Eupen seinen Platz in der 1. Division nicht verdient usw.
    Ok, war klarer Elfmeter, aber an Chancen berechnet war Eupen näher am Sieg als Brugge.
    Jetzt weiter konzentriert weiterspielen.

    • Ostbelgien Direkt

      @Pierre: Es ist tatsächlich so, dass die AS Eupen bei den Sportreportern im Inland an Kredit verspielt hat. Das merkt man sehr gut an den Kommentaren der Livereporter von VOO und Proximus, die bei den Spielen der AS nicht selten ein und dieselbe Person sind (wahrscheinlich aus Kostengründen). Dieser Imageverlust der AS im Inland geht auf die Zeit von Claude Makélélé zurück. Im ersten Jahr 2016-2017 mit Onyekuru, Sylla und natürlich mit Garcia war das anders. Da verlor die AS zwar auch sehr oft, bot aber erfrischenden Fußball. Unter Makélélé herrschte hingegen Langeweile pur. Der jetzige Trainer Beñat San José wollte da auch gegensteuern und offensiveren Fußball zeigen. Nur hat er nach den Spielen gegen Antwerp und Gent gesehen, dass das nicht ganz so einfach ist, wie er sich das gedacht hatte. Deshalb war in den Spielen gegen Waasland-Beveren und erst recht in Brügge das wichtigste Ziel, zumindest einen Punkt zu holen, was ja auch gelungen ist. Excel Mouscron hat gezeigt, dass man auch mit attraktivem Fußball die Klasse halten kann. Andererseits wird vielleicht auch Mouscron umdenken müssen, wenn sie am Sonntag beim Standard und in der darauf folgenden Woche gegen die AS verlieren sollten. Im Fußball sind die Wahrheiten von heute nicht unbedingt mehr die von morgen. Gruß

  11. Anti-Fussball hin o her….gegen solche Mannschaften muss man ‚Beton‘ anrühren o man läuft ins offene Messer. Ausserdem, wenn Brügge jetzt schon Anspruch auf die Meisterschaft stellt, müssen sie zeigen, dass sie einen ‚italienischen Riegel‘ überwinden können, oder bilden die sich ein, wir präsentieren uns in der Liga als deren ‚Kanonenfutter‘. Eupen kämpft ums Überleben bzw um Punkte. So ist das eben. Spannend war es trotzdem u wir haben Brügge zur Weißglut gebracht. Gut u taktisch klug gespielt.

    • Auf diese Weise besiegte Frankreich im Halbfinale der letzten WM Belgien. War frustrierend aber ist vollkommen legitim. Das ist Taktik. Ein paar Tage würde dich über die französische Spielweise aufgeregt, dann paar Tage später, wird der neue Weltmeister gefeiert. Eine Diskussion darüber ist vollkommener Humbug. Das passiert jeden Woche mehrfach in aller Welt. Die Brügger sind nur wegen ihren sicheren 3 Punkte sauer. Wenn die in der Champions League mal gegen Barcelona oder den BVB ran müssen, werden die schon lernen was es heißt Beton anzurühren. Mal nebenbei, interessiert es den mechelner Fans was das Land über sie denkt? Eupen hat sich nicht schlechter zu fühlen weil sie aus dem deutschsprachigen Raum kommen, denn das ist doch alles worum es hier wirklich geht.

  12. Supporter

    Von Anti-Fußball zu reden halte ich persönlich ertsmal für absoluten Blödsinn. Wenn die Alliance die Bälle durchgehend rausgeschlagen hätte ok, aber dadurch, dass Eupen oft versucht hat in den Konter zu gehen und die Situationen spielerisch zu lösen ist das Quatsch.
    Was Eupen allerdings sehr clever gemacht hat, war, dass sie Brügge konsequent auf den Sack gegangen sind und so eine Mannschaft, die teilwise arrogant wirkte (v.a. Hans Vanaken) nervös machte und provozierte. Das ist zwar nicht unbedingt die feine englische Art, aber gehört zum Fußball dazu, vor allem wenn man als kleine Mannschaft gegen das beste Team des Landes spielt.

    Zum spiel selber, fand ich Eupen defensiv unglaublich stark. Marreh zeigt nach einer schwachen Leistung gegen Gent ein sehr starkes SPiel ud auch Gnaka war defensiv gut (auch wenn man bemerken muss, dass seine Offensivaktionen oft mit Fehlpässen oder unüberlegten Dribblings/Abschlüssen geendet sind). Heraus stachen für mich vor allem Amat und Cools, die beide mit ihrer Erfahrung eine unglaubliche ruhe ausstrahlen und bei Ballverlusten die Bälle auch direkt zurückholen. Der Transfer von Cools war in dieser hinsicht ein absoluter Glüksgriff.
    Offensiv fiel mir vor allem Lazare auf, der gestern mal wieder sein ganzes Talent zeigt. Sein einziges Problem bleibt allerdings die Konstanz. Wenn er diese findet kann er dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Sonst fielen mir auch die immer laufstarken bautista und Toyokawa auf und auch Andreas Beck, der sehr abgeklärt wa und sich auch offensiv oft einschaltete.
    Die Elfmetersiuation… Naja, man kann sagen, dass Vormer den Ball eh nicht bekommen hätte und eupen hat auch schon oft in solchen Situationen keinen Elfmeter bekommen. Dass die Brüger so ein Trara deshalb machen ist auf jeden Fall lächerlich. Wenn man es nicht schafft eine einzige klare Torchance herauszuspielen ist man’s selber Schuld. In dieser HInsicht bleibt auch Ruud Vormer zu loben. AUf dem Platz ist er zwar ein Arschloch wie er im Buche steht (ähnlich van Bommel früher), aber wenn er den Platz verlässt, ehrlich fair und ein Gentleman. Er war der einzige der explizit sagte, dass es in seinen Augen zwar ein Elfer war, dass aber keine Ausrede sein sollte, weil sie einfach nicht gut gespielt hätten.
    Das System des Trainers ist mir mittlerweile auch klar:
    Die grundformation ist ein 4-4-2 aus dem dann variable in ein 5-4-1/5-3-2 beziehungsweise bei Ballbesitz in ein 3-5-2 umgeschaltet werden soll. Dementsprechend ist die Aufstellung mit Blondelle, Koch und Amat hinten zu verstehen. Das Problem für das System ist in meinen Augen allerdings der Linksaußen. Hier benötigt man einen nach vorne und hinten lauf- und spielstarken Spieler, den ich in Gnaka (noch) nicht sehe. hier wäre es wohl besser Schouterden aufzustellen. Schouterden und Beck sind sich in der Spielweise sehr ähnlich und bilden daher eine gute Zange. Im 4-4-2 ist Blondelle dann der linke Verteidiger und sichert v.a. im Zweikampf ab, wenn Schouterden vor ihm spielt. Außerdem hätte der defensiv etwas schwächere Schouterden mit Blondelle hinten links einen Back-Up. Die Doppel-6 muss eigentlich mit Marreh und Cools besetzt werden. Offensiv hat der Trainer die Qual der Wahl. Toyokawa und Bautista sind beide sehr laufstark, allerdings keine Brecher. Hier müsste der Trainer abhängig des Gegners aufstellen. Ein Lazare in der Form von gestern müsste aber auch gesetzt sein (Problem ist und bleibt aber wie gesagt die Konstanz).

    Wenn sich die Mannschaft wieter findet und weiterentwickelt kann das auf jeden fall noch eine gute Saison werden. Die Mentalität ist, wie man gestern gesehen hat, da. Aus dem training hört man auch viel positives und man bekommt immer mehr den Eindruck, dass eine Mannschaft auf dem platz steht, die sich nicht zu schade ist alles füreinander zu geben. Dieser Eindruck fehlte mir in den Spielen gegen Gent und Antwerp noch.

    • AS-FAN-KELMIS

      Genau @ Supporter, mit Deinem Kommentar ist alles gesagt. Gebe Dir 100% Recht ,mit der AS geht es jetzt aufwârts……trotz Nörgler und Miesmacher…schônen Sonntag und Kopf hoch…Die AS wird sicher noch mehrmals verlieren….

    • In allen Punkten 100% einverstanden.
      Lazare hat enormes Talent, zeigt es aber zu selten, noch jedenfalls. 1 überragendes Spiel folgen meist 3-4 unterdurchschnittliche. Hier wäre darum ein weiterer guter 10er schon wichtig.
      Blondelle links, Amat in der Mitte MUSS sein, da Amat schon bärenstark ist, man sieht direkt die Erfahrung und Abgeklärtheit. Auch Coold musste für Lapena rein, das war im ersten Spiel schon klar. Auch der ist clever und kennt die Liga. Marreh war für mich überragend als Zerstörer, Nerver und ist Zweikampfstark. Er spielt oft mal nen Fehlpass aber räumt enorm viel ab. Und Beck hat Klasse u Cleverniss. Sieht man sofort, obwohl er manchmal noch etwas überhastet die Bälle wegdrischt. Trozdem toller Transfer.
      Einzig wirklich zu ändern ist das Schouterden mehr spielen muss. Immer wenn er darf, gefällt er und macht vieles richtig. Auch in Brügge unheimlich aktiv. Zudem kann er Flanken schlagen. Verstehe nicht dass Gnaka immer noch von Anfang an spielt. Er war auch deutlich besser als die ersten 3 sehr schwachen Spiele, dennoch fiel er auch wieder mit einigen dummen Schnitzer auf. Der misslungene Freistoß zB, der fast zum Konter führte. Dennoch hat er es selbst wieder ausgebügelt. Defensiv aber steht er immer zu weit innen oder vorne. Ständig laufen die Gegenspieler in seinem Rücken davon. Fast alle Angriffe u Tore fielen über seine Seite als er hinten spielte. Das hatte der Gegner auch direkt verstanden. Entweder legt er ne Schippe drauf, ist aufmerksamer nach hinten oder es muss gewechselt werden, denn das ist ne Schwachstelle.
      Pluspunkte zudem für de Wolf. Da ist Talent und Ruhe. Der wirkt sicher trotz der vielen Gegentore zum Debut.
      Und vorne sollte man mal Rocha früher bringen, dret kann Bälle halten und ist treffsicher da er immer richtig steht. Vlt nicht in Brügge, da dort kaum Flanken u Bälle kommen, da war Toyo u Bautista -beide phänomenale Laufleistung- die bessere Wahl. Aber gg direkte Konkurrenten o daheim sollte man ihn mal bringen. Immer nur 5-10 min bringen nix.

  13. Mit einem „ehemaligen“ Ball wäre der Weitschuss von Bautista reingegangen! Das war aus einer Kamera-Perspektive deutlich zu sehen. Wie gesagt, mit einem „ehemaligen“ Ball wäre dieser nicht so zu Seite abgedriftet, sondern ohne eine Kurve zu ziehen gerade aus geflogen, hinein ins Vergnügen!

  14. Mal abwarten, wenigstens ein Punkt geholt in Brügge , kann am Ende der Saison rettend sein. Theoretisch müsste dann die nächsten Spiele gewonnen werden oder zumindest unentschieden gespielt werden . Weiter so !

  15. Klar ist Brügge frustriert. Das ist Taktik. So ist Fussball. Penalty? Der hätte den Ball so o so nie bekommen. Grenzwertig. Wie oft wurde uns ein Elfmeter in der Vergangenheit nicht gegeben. Ein Skandal ist eher, dass Klubs wie Waasland o Mechelen für ihre Taten ungestraft davonkommen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde doch auch der damalige Trainer von Brügge ins Visier genommen. Die reden von Skandal? Die Riegeltaktik o Abseitsfalle gibt es schon lange. Dieses arrogante Verhalten.

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