Leute von heute

„Anti-Brexit-Hut“ der Queen erregt Aufsehen

Auffallende Parallelen oder nur Zufall? Foto: Twitter

Hat Königin Elizabeth II. womöglich indirekt zum Brexit Stellung bezogen? Twitter-Nutzer meinen, das an ihrem Hut zu erkennen, den sie am Mittwoch bei der Queen’s Speech im britischen Parlament getragen hat.

Die königsblaue Kopfbedeckung mit gelb-blauen Blumen sah für einige aus der Ferne verdächtig nach der europäischen Flagge mit den im Kreis angeordneten gelben Sternen aus.

Der britische Parlamentarier Paul Flynn bezeichnete die Kopfbedeckung der Queen als „Anti-Brexit-Hut“. Auch der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments, Guy Verhofstadt, twitterte: „Eindeutig werden einige in Großbritannien noch von der EU inspiriert.“

Queen’s Speech

Die Königin verliest bei der Queen’s Speech traditionell das Programm der Regierung für die kommende Sitzungsperiode. Sie hat auf die Inhalte keinen Einfluss und ist auch zu politischer Neutralität verpflichtet. Das Programm der konservativen Regierung unter Theresa May ist auf den Austritt aus der EU ausgerichtet.

Normalerweise trägt die Königin bei der Queen’s Speech die königliche Robe samt Krone. Aber erstmals seit 1974 gab es in diesem Jahr eine weniger formelle Zeremonie. Der Buckingham-Palast begründete das mit dem engen Zeitplan. (dpa)

  1. Pensionierter Bauer

    Ich hörte eben, dass die Krone mit 0,9 Kg zu schwer für die 91 jährige Königin sei und sie deshalb auf die Krone verzichtete. Beim Anblick des Hutes glaube aber auch ich, dass sie ein Zeichen setzen wollte, denn sagen darf sie dort ja nicht was sie will.

    • Réalité

      Herr Bauer, Sie wären ein guter Nachfolger vom Seelmann Eggebrecht! Sie kennen nicht nur was von „Ackerbau und Viehzucht“!?_?_? Sie sind in allen „Furchen“ daheim?_? Kein Wunder das man nix mehr vom Erwin hört….?_?_?

      • Pensionierter Bauer

        Der Erwin zählt nur noch sein Geld, denn die Milch wird zZt. gut am freien Markt gehandelt.
        Butter so teuer wie nie, schwunghafter Handel bei den Pulverprodukten nur Arla hält sich beim Auszahlungsüreis für Rohmilch noch etwas zurück.

  2. Wer auf OD nach brennend aktuellen Themen sucht und das Wort „Brexit“ eintippt, stösst nur auf den Artikel vom 21. Juni: Der „Brexit-Hut“ der englischen Königin, ein „alter Hut“!

    Keine Zeile über die jüngste Rede von Teresa May in Florenz oder über das Positionspapier von Boris Johnson.

    Das Gleiche gilt übrigens für das Wort „Katalonien“. Nichts über das bevorstehende Referendum zur Sezession dieser spanischen Region. Dabei wäre das Thema doch besonders interessant für uns Belgier. Könnten die Flamen (und in ihrem Kielwasser?) auch die deutschsprachigen Ostbelgier sich doch davon inspirieren lassen.

    Das „aktuellste Resultat mit „Katalonien“ ergibt:
    „Länderspiel“ Flandern-Wallonie wäre undenkbar, nicht aber Katalonien-Baskenland [VIDEO]
    27/12/2015 3 Kommentare

      • Danke für das Angebot, ich genieße aber lieber meine hart erarbeitete Rente und schreibe ab und zu Kommentare. Das ist ja auch schon eine redaktionelle Mitarbeit, noch dazu gratis.
        Auf den eigentlichen Inhalt meines Beitrages gehen Sie aber nicht ein.

        Welche Themen sind wichtiger? Der Brexit und die Sezession Kataloniens oder „Eklat am Spielfeldrand: Fußballfunktionär ohrfeigt TV-Experten“?
        Die beiden ersten Themen werden uns alle direkt betreffen, das dritte wohl eher nicht.

        Ich gebe zu, dass diese Frage, die sich jeder Redakteur tagtäglich stellen muss, nicht immer leicht zu beantworten ist.

        • Ostbelgien Direkt

          @Zaungast: Wir sind nicht das Forum der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, sondern ein Forum für Ostbelgien. Wir wissen schon, was wir tun. Immerhin haben wir jetzt 5 Jahre Gelegenheit gehabt, Erfahrungswerte zu sammeln. Im Übrigen ist das Thema „Brexit“ auch hier auf OD schon rauf und runter diskutiert worden. Nichs hindert Sie daran, einen Artikel aus unserem Archiv zu nehmen und diesem einen aktuellen Kommentar hinzuzufügen, wenn Ihnen denn so sehr daran gelegen ist. Andere Foristen können dann darauf reagieren. Und zu Katalonien werden wir bestimmt noch etwas bringen. Gruß

          • Kerstges Angela

            ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,“OD, Leser… können darauf reagieren, sofern mag“ Ihren noch NIE GESEHENEN FACEBOOK- button, vermisse ich seit Beginn ! Texte, um zu reagieren sind manchmal zu lang, Jetzt wurde ich mal wieder im Text länger als ich wollte, sehe „MUSSTE“ , um zu erklären an.

          • Kritik bekommen Sie aber schnell in den falschen Hals und reagieren pampig.

            „Wir wissen schon, was wir tun.“

            Das ist ja beruhigend. Da kann ich jetzt mal ein paar Tage in Urlaub fahren.
            Die Versorgung der Ostbelgier mit wichtigen Nachrichten liegt ja in guten Händen.

            Der „Brexit-Hut“ der Queen war eine Meldung wert, die Rede von Teresa May nicht.
            Auch der „Bayern-Kater“ ist viel bedeutender als das Referendum in Katalonien.

            So wollen es halt die „Erfahrungswerte“.

          • karlh1berens

            Zitat OD : „Nichs hindert Sie daran, einen Artikel aus unserem Archiv zu nehmen und diesem einen aktuellen Kommentar hinzuzufügen“

            Doch, Herr Cremer, behindert wird man durch die Tatsache dass Ihre „Suchen“-Funktion nicht in den Foren sucht. Dadurch wird es faktisch unmöglich gemacht einigen Forenten ihre eigenen Worte ums Ohr zu hauen. Das habe ich schon öfters moniert. Ist das technisch nicht möglich oder „muss das so“ ?

      • Ich kann OD vor solche spontanen Stellenangebote nur warnen, da sich sonst noch eine ganze Latte weiterer Schreiber berufen fühlt:
        #EdiG für deutsche Angelegenheiten, mit Schwerpunkt CDU, Merkel u. Flüchtlingsfragen.
        #Herr van Compernolle für die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit.
        #Frau Kerstges für Fakenews, Lambertz-Bashing und Satzbaurätsel.
        #Mischutka für die Abteilung Unterhaltung, Spass und Lügenmärchen.
        #Radio Euro für die Kinderseite.
        #Fritte Martha für sinnfreien Nonsens.
        #Réalité für die tägliche Sparkolumne

  3. Wieder zurück nach einem kurzen Trip an die Mosel – tolle Landschaft, leider jetzt bei Rachtig durch die Hochmoselbrücke verschandelt, leckeres Essen, gute Weine, sehr nette Leute – muss ich feststellen, dass mein letzter Kommentar von Montag Morgen irgendwie in den Weiten des Internets „verlorengegangen“ ist. Oder haben Sie etwa die darin geäußerte Kritik nicht ertragen? „Honni soit qui mal y pense.“

    Also so wird das definitiv nicht mit meiner redaktionellen Mitarbeit…

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