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Früherer AS-Eupen-Spieler Kristoffer Andersen wird Co-Trainer bei Alemannia Aachen

Kristoffer Andersen (l) kehrt nach acht Jahren an den Aachener Tivoli zurück. Foto: Alemannia Aachen

Regionalligist Alemannia Aachen hat eine wichtige Position im Trainerteam neu besetzt. Der frühere Spieler der AS Eupen, Kristoffer Andersen, wird Cheftrainer Stefan Vollmerhausen in der neuen Saison an der Seitenlinie unterstützen.

Für Andersen ist es ein Comeback: In der Saison 2012-2013 absolvierte er 25 Drittliga-Spiele am Tivoli und wechselte anschließend zu Fortuna Köln, wo er seine sportliche Laufbahn 2019 verletzungsbedingt beenden musste.

Insgesamt kam der 34-Jährige als Aktiver 48 Mal in der 2. Bundesliga, 132 Mal in der 3. Liga sowie 24 Mal in der höchsten belgischen Spielklasse zum Einsatz.

Andersen Henrik Schalke Scout

Kristoffers Vater Henrik Andersen, früher dänischer Nationalspieler und Profi beim RSC Anderlecht und 1. FC Köln. Foto: OD

„Nach dem Ende meiner aktiven Karriere wollte ich dem Fußball gerne in einer anderen Funktion erhalten bleiben. Als der Anruf der Alemannia kam, musste ich daher nicht lange überlegen. Über die neue Herausforderung bei einem solchen Traditionsverein freue ich mich riesig“, wurde der Belgier mit dänischen Wurzeln zu seiner künftigen Aufgabe bei den Schwarz-Gelben auf der Internetseite der Alemannia zitiert.

Kristoffer Andersen wurde am 9. Dezember 1985 in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek geboren. Zu jener Zeit spielte sein Vater Henrik für den RSC Anderlecht. Sohn Kristoffer stand 2004 und 2005 bei der AS Eupen unter Vertrag, bevor er zum FC Brüssel wechselte. Über die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach, den VfR Aalen, den MSV Duisburg, den VfL Osnabrück und den FC Ingolstadt kam er 2012 zu Alemannia Aachen. Jetzt kehrt er als Co-Trainer an den Tivoli zurück.

Kristoffer Andersen ist übrigens nicht nur ein ehemaliger Spieler der AS Eupen. Von 1992 bis 2000 spielte er in der Jugend des FC Eupen. (cre)

3 Antworten auf “Früherer AS-Eupen-Spieler Kristoffer Andersen wird Co-Trainer bei Alemannia Aachen”

  1. peter Müller

    Da muss man doch noch gutes Geld verdienen in der 4. liga in Deutschland. Ich weiss nicht wie die Aachener das Finanziell stemmen. Stadionmiete, Teilweise Profis, Trainerstab +- 12 Personen und sonstige Unkosten.

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