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0:0 – Nichtangriffspakt zwischen Dänemark und Frankreich – Pfeifkonzert

26.06.2018, Russland, Moskau: Jens Stryger Larsen aus Dänemark (r) kämpft mit Antoine Griezmann aus Frankreich um den Ball. Foto: Petter Arvidson/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

Vom Anpfiff an war klar, dass Frankreich bei einem Remis Gruppensieger und Dänemark in dem Fall als Zweiter ins Achtelfinale einziehen würde. Es roch also nach einem Nichtangriffspakt. Und den gab es auch. 0:0 der Endstand. Es ist die erste Nullnummer bei dieser WM.

Mit dem ersten 0:0 bei der Fußball-WM in Russland hat Frankreich den Gruppensieg perfekt gemacht und damit auch Gegner Dänemark zum Weiterkommen verholfen.

Der ohne diverse Stars angetretene EM-Zweite zeigte sich am Dienstag vor 78.011 Zuschauern im Moskauer Luschniki-Stadion uninspiriert und muss sich für das erste K.o.-Spiel am Samstag (16.00 Uhr MESZ) in Kasan deutlich steigern, um noch länger vom zweiten WM-Titel träumen zu dürfen.

26.06.2018, Russland, Moskau: Trainer Didier Deschamps aus Frankreich gestikuliert. Foto: Federico Gambarini/dpa

Den biederen Dänen reichte im tristen Langweiler die Punkteteilung, um erstmals seit 2002 wieder das Achtelfinale bei einer WM zu erreichen. Die Darbietung von Dänen und Franzosen auf dem Platz wurde von den Zuschauern im Luschniki-Stadion mit einem Pfeifkonzert quittiert.

Angetrieben von seinen feierfreudigen Fans hat sich Peru mit einem Erfolg von der Fußball-WM in Russland verabschiedet und Australiens letzte Hoffnung auf das Achtelfinale zerstört.

Die Peruaner setzten sich am Dienstag in Sotschi verdient mit 2:0 (1:0) durch, obwohl sie bereits vor der Partie keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatten. Die schönen Tore von Andre Carrillo (18. Minute) und den früheren Bundesliga-Stürmer Paolo Guerrero (50.) waren für Peru die ersten WM-Treffer seit dem Turnier 1982 in Spanien. Der letzte Sieg lag noch länger zurück: 4:1 gegen Iran bei der WM 1978.

Die Australier hätten es nur bei einem Sieg ins Achtelfinale schaffen können, nun müssen sie die lange Heimreise sogar als Gruppenletzte antreten. Damit endet auch die Zeit des ebenfalls aus der Bundesliga bekannten Nationaltrainers Bert van Marwijk. Sein Vertrag läuft aus.

Auch wenn das Aus für die seit 36 Jahren erstmals wieder für eine WM-Endrunde qualifizierten Peruaner bereits feststand, feierten deren Fans auf der Tribüne schon vor dem Anpfiff eine Riesen-Party. (dpa)

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