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Zwei Radfahrer bei Unfällen in Aachen schwer verletzt

Foto: Shutterstock

In Aachen sind am Montag zwei Radfahrer bei zwei Unfällen schwer verletzt worden, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Der erste der beiden Unfälle ereignete sich am Montagabend am Hansemannplatz. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Autofahrer in seinem Wagen auf der Heinrichsallee in Richtung Alexanderstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich des Hansemannplatzes kam es kurz vor 20 Uhr dann zum Zusammenstoß mit einem Fahrradfahrer. Aus welcher Richtung der Radfahrer kam, konnte bei der Unfallaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden.

Der Hansemannplatz in Aachen: So wenig befahren wie in diesem Moment ist der Platz nur ganz selten. Foto: OD

Der 69-jährige Mann aus Aachen wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 80-jährige Autofahrer aus Aachen erlitt einen Schock. Für die Unfallaufnahme wurden große Teile des Kreuzungsbereichs für den Verkehr gesperrt.

Der Hansemann ist besonders für Radfahrer sehr gefährlich. Dort war Ende April 2017 eine Radfahrerin beim Abbiegen in die Peterstraße gestürzt und unter einen Linienbus geraten, der von der Monheimsallee in die Peterstraße abbog. Die Frau starb noch vor Ort an der Unfallstelle.

Bereits am Montagmorgen hatte es in Aachen einen Unfall gegeben,  bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Um 07.40 Uhr übersah eine 51-jährige Autofahrerin, die aus der Straße Hirzenrott nach rechts in die Pascalstraße einbiegen wollte, den von rechts kommenden und bevorrechtigten Radfahrer, der den Fahrradschutzstreifen auf der Pascalstraße nutzte.

Durch den Zusammenstoß kam der 49-jährige Mann zu Fall. Er musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

2 Antworten auf “Zwei Radfahrer bei Unfällen in Aachen schwer verletzt”

    • Gruselmonster

      Nachdem einheitlich von allen Parteien ( auch FDP )in Deutschland ein Tempolimit beschlossen wurde, wird sich die Lage entschärfen …. nämlich Tempo 10 km/h für Fahrräder in Fußgängerzonen.
      An der autofreundlichen Infrastruktur kann Deutschland sich sogar an Nordfrankreich eine Scheibe abschneiden.
      Beim letzten Urlaub habe ich gestaunt wie die Franzosen (Normandie – Bretagne) in sichere
      Fahrradwege investieren.
      Sogar Brüssel ist auf gutem Weg, nur im Bistro den Kaffee innen genießen ;-)

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