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Zwei Männer der Feuerwehr tot: Sie wollten einen Schwan aus der Ourthe retten

Weiße Rosen am Ufer der Ourthe in Gedenken an die beiden ums Leben gekommenen Feuerwehrleute. Foto: Belga

Aus einem Einsatz wurde eine Tragödie: In Tilff bei Lüttich sind am Freitagabend zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Sie wollten einen Schwan aus der Ourthe retten.

Die beiden Männer gehörten einer Tauchermannschaft der Feuerwehr an. In der Kaserne von Lüttich wurde am Samstag ein Kondolenzbuch ausgelegt.

Nach Angaben des BRF konnte der erste Taucher das Tier aus einer Strömung befreien, geriet dann in eine Strömung, aus der er sich nicht befreien konnte. Sein Kollege wollte helfen, wurde jedoch seinerseits abgetrieben. Ein dritter Taucher schließlich zog seine beiden Kollegen aus dem Wasser. Einer starb noch vor Ort, der zweite erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Starke Strömung und Felsen unter Wasser

Eine erste Untersuchung der Leichen ergab später, dass beide Feuerwehrmänner schwere Kopfverletzungen aufwiesen. An der Unfallstelle gebe es viele Felsen unter Wasser, dies sei neben der starken Strömung eine weitere Gefahrenquelle, sagte der Feuerwehrkommandant Hervé Fanuel, der darüber hinaus klarstellte, dass die Rettung von Tieren auch zu den Aufgaben seiner Korporation gehöre. „Die beiden getöteten Kollegen gehörten zu den erfahrensten Feuerwehrleuten in unserer Kaserne. Wir verstehen nicht, was passiert ist.“

 

 

6 Antworten auf “Zwei Männer der Feuerwehr tot: Sie wollten einen Schwan aus der Ourthe retten”

  1. Tierbekloppter

    Hier sieht man mal wieder, dass mittlerweile die Vernunft irgendwo auf der Strecke geblieben ist.
    Wo sind die Tierfreunde die solche Aktionen hochpreisen, dass man das Leben mehrerer Menschen für einen Schwan aufs Spiel setzt.
    Der ganze Aufwand mit Tauchern und Einsatzfahrzeugen für einen Schwan !

    Ich bin fassungslos. Mein Beileid an die Familienmitglieder, dass ihre Angehörigen bei solch einer Unterfangenschaft ihr Leben lassen mussten.

    • Linda Nix

      Geben Sie doch bitte nicht den Tierfreunden die Schuld, denn diese werden die Feuerwehrmänner wohl kaum zu der Aktion gezwungen haben.
      Es handelt sich um ein tragisches Unglück, das gleichermaßen bei der Rettung eines Kindes hätte passieren können.

      • anonymous

        liebe frau nix, hier hat es sich aber um einen schwan gehandelt und nicht um ein kind! wie kann es sein das sich die feuerwehr in eine solche situation begibt- für einen schwan!?!? irgendwo hört die tierliebe auch auf. die schuld ist ganz klar bei der einsatzleitung zu suchen, niemals hätte diese das ok geben dürfen. aber gut, hätte diese nicht das ok gegeben, wären unsere lieben tierfreunde mal wieder auf die barikaden gegangen.
        übrigens frau nix, sie tuen sich keinen gefallen hier jeden mist zu kommentieren. ich denke doch, dass sie stimmen bei der wahl bekommen wollen. einen sehr großen gefallen hat sich vivant mit ihrer person nicht getan… sich für politik interessieren und politik selber betreiben sind zwei große unterschiede…

    • Ex-Feuerwehrmann

      Ich kann „Tierbekloppter“ nur beisteuern . Sollen die Tierfreunde doch selber ins Wasser springen . Ich hoffe nur das die Person die die Feuerwehr gerufen hat vor Ort war und die Bilder der Taucher nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

  2. @Bong Michael
    …… An der Unfallstelle gebe es viele Felsen unter Wasser, dies sei neben der starken Strömung eine weitere Gefahrenquelle, sagte der Feuerwehrkommandant Hervé Fanuel,….
    MFG.“Nur so“

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